Sonntag, 31. Mai 2009

Scharfe Sauce mit bitterem Beigeschmack


Mein Hund im Teich in Estacada
Viel gibt es nicht zu erzählen seit Donnerstag. Das wichtigste ist, dass die neue Zivi-Küche jetzt fertig ist, die letzten Möbel haben wir am Samstag mit Hilfe der Camioneta des FEPPs vom INESEM ins CAAM gebracht. Wir haben dann die Regale in die Wände geschraubt, was gar nicht so leicht ist, weil wir einmal direkt einen Eisenträger im Stahlbetongefüge erwischt haben und ein Regal in eine Wand geschraubt haben, die innen hohl zu sein schien. Trotzdem haben wir fast alles geschafft und die neue Zivi-Küche kann man nun endlich als solche bezeichnen. Am Abend gab es dann eine Spinatlasagne, wirklich sehr gut, kann ich nur empfehlen. Am Freitag hatte Jubian seinen 30. Geburtstag, aus diesem Anlass lud Yadira alle seine und ihre Kollegen und Freunde hier in Pedro Carbo zu sich nach Hause zu einer kleinen Überraschungsparty. Wie es so üblich ist, hielt auch das Geburtstagskind eine kleine Ansprache und Jubian, der eigentlich aus Manabi ist und hier in Pedro Carbo viel Zeit durch seine Arbeit verbringt, bedankte sich bei seiner „Familie in Guayas“, die für ihn wir Österreicher und seine Kollegen darstellen. Seit zwei Wochen besucht uns Simons Vater, der auch auf der Party war und fast jeden Tag im CAAM war. In seiner Ansprache meinte Jubian, dass er froh ist, dass er uns alle hat und dass es so toll ist, weil auch wenn zum Beispiel der Vater vom Simon ihn nicht versteht und er ihn auch nicht, so lacht er trotzdem immer. Und dieser eine Satz ist mir irgendwie hängen geblieben, irgendwie ist mir wieder bewusst geworden, dass das Lachen in jeder Kultur gleich ist, sei es in Amerika, Europa, Afrika, Asien oder sonstwo. Und gerade für die Ecuadorianer ist Lachen so wichtig, Lachen, das ist das, was dir keiner wegnehmen kann, Lachen, das versteht jeder, Lachen ist schön. Wenn man als Europäer nach Ecuador kommt, meint man zuerst, die Leute seien kindisch und lachen über Sachen, die nicht lustig sind. Danach kommt man drauf, dass die Leute sich einfach über einfachere Sachen auch freuen können und zum Lachen nicht ins Kabarett (oder in den Keller – Lukas) gehen müssen. Man macht einfach mit und freut sich, alle zum Lachen zu bringen oder lacht nur mit, das ist einfach lustig. Ich glaube, dass man in Europa oft zu erwachsen ist, man sollte kindisch bleiben bis ins hohe Alter, das ermöglicht, sich auch an den kleinen Freuden zu erfreuen und ich finde, so wie ich Europa in Erinnerung habe, fehlt das schon sehr.
In Guayaquil habe ich mir eine 60ml-Flasche Tabasco-Sauce um $ 2,50 gekauft. Wie schon einmal erwähnt, kauft die Herstellerfirma dieser zugegebenermaßen sehr guten Sauce auch beim CAAM ihren Ají (Chili) ein und zahlt pro Kilo Ají etwa 72 Cent. Angenommen die 60 ml haben auch 60 Gramm, ergibt der Endverkaufspreis einen Preis von $ 41,67 pro Kilo, die Sauce beinhaltet allerdings neben Ají auch noch Salz und Essig, die genauen Verhältnisse weiß ich nicht, gehe man aber davon aus, dass die Sauce zu 100 % aus Ají bestünde, so könnte man sagen, dass vom Endverkaufspreis etwa 1,6 % an den Rohstoffproduzenten gehen, weniger eigentlich, da diesen Preis das CAAM bekommt und den Bauern nur etwas weniger zahlen kann, da es die vom Käufer geforderte Verarbeitung des Ajís (mit Salz vermischen und zerkleinern) auch noch finanzieren muss. Bedenkt man auch den Anteil anderer Zusatzstoffe und den geringeren Preis den der Bauer erhält, bleiben vom Endverkaufspreis wahrscheinlich weniger als 1 % für den Rohstofferzeuger. Que viva el capitalismo!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Nach langer Blogasbtinenz...

Das letzte Wochenende bin ich meinen Bloglesern etwas schuldig geblieben, das möchte ich jetzt auch gern nachholen. Also letztes Wochenende war am Samstag der letzte Arbeitstag der Maestros, die im CAAM zwei Zimmer und eine Küche für die zukünftigen Zivis herrichteten, gleichzeitig begannen wir mit dem Ausmalen. Das klingt nach Arbeit, war aber meiner Ansicht nach ziemlich witzig, weil wir die künftige Küche so gestalten konnten wie wir wollen. Das begann schon, dass ich für die Anrichte rund um das Waschbecken blaue und gelbe Fliesen aussuchte, schaut ziemlich witzig aus und auch beim Malen ließen wir unserer Kreativität freien Lauf. Am Sonntag gab es dann am späten Nachmittag eine Fahrstunde am Motorrad für die Zivis. War sehr interessant, ich hätte ja nicht geglaubt, dass ich jemals ein Motorrad fahren werde. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, für die ich gemeinsam mit der Kupplung verantwortlich war, schaffte ich es doch, das Motorrad, auf der Straße zwischen Pedro Carbo und Estacada zum Fahren zu bringen, sogar mit dem Manuel auf dem Rücksitz, der mir nach 100 Metern den wertvollen Tip gab: „Jetzt kannst dann bald in die Zweite schalten.“, und ich habe das dann sogar geschafft, eigentlich nicht so schwer, wenn man mal fährt. Das Beste am Motorrad ist aber die Hupe, man darf in Ecuador ja jeden immer und überall anhupen, überhaupt wenn es sich um Frauen am Wegesrand handelt. Also meine Motorradkarriere beschränkt sich auf 10 Minuten Fahren, diese 10 Minuten machten aber Lust auf mehr. Noch bevor wir das Motorrad probierten machten wir einen kleinen Abstecher mit den Fahrrädern zu der halben Brücke. Die ist wirklich schön, da wurde vor 20 Jahren mit dem Bau einer Brücke für eine geplante Umfahrung von Pedro Carbo begonnen, während des Baus wurde allerdings bemerkt, dass das andere Ufer des Flusses, sich immer weiter weg bewegt weil der Fluss an dieser Stelle eine Kurve macht, somit wurde wieder mit dem Bau aufgehört, das hat zur Folge, dass jetzt mitten in der Landschaft der Beginn einer Riesenbrücke steht. Die tiefstehende Sonne taucht bei klarem Wetter die ganze Landschaft in einen angenehmen Rotton und von der Brücke sieht man sehr weit, hat mir echt Leid getan, dass ich die Kamera nicht dabei hatte.
Am Donnerstag kam Jorge ins CAAM. Er floh vor einigen Monaten aus Estacada, weil er in irgendeinem Kampf jemanden verletzte, der nach Rache suchte. Früher hat er viel für das CAAM gearbeitet, weil er in Estacada gleich neben dem botanischen Garten wohnte. Er war ziemlich betrunken, wie leider so oft, und meinte, er fährt jetzt nach Estacada und stellt sich seinen Feinden, er hätte genug Munition und eine Waffe mit. Manuel redete mit ihm und versuchte, es ihm auszureden. Sie trafen irgendeine Abmachung und Jorge ging wieder. Wohin, wissen wir bis heute nicht. Am selben Tag starb auch eine meiner Gänse, wir merkten erst am Mittwoch Abend, dass sie sehr schwach war, anscheinend haben der Hahn und die andere Gans ihr das ganze Futter weggefressen, oder sie war krank. Mit Futter und Wasser, dass wir ihr direkt in den Schnabel einflößen mussten, versuchten wir sie am Donnerstagvormittag wieder aufzupäppeln, die Gans war aber zu schwach, um ihren Kopf zu heben und konnte auch das Essen nicht schlucken, wenige Minuten später war sie tot. Wir schaufelten ein Grab, begruben sie und legten einen schweren Stein darauf, damit nicht der Hund auf die Idee kommt, das Grab zu plündern. Am Nachmittag bekam das Grab auch noch ein Kreuz aus Caña. Auch der Hahn ist mittlerweile schon tot.
Am Sonntag wurde nämlich in Estacada das zukünftige Museum im botanischen Garten mit Holzschutzmitteln gestrichen, für die freiwilligen Helfern gab es natürlich ein Essen, den Hahn und zwei gekaufte Hühner, im selbstgebauten Lehmofen gebraten. Der Hahn war doppelt so groß wie eines der gekauften Hühner. Geschlachtet hat ihn Darwin, schon am Samstag, damit am Sonntag alles schneller geht. Unter den Freiwilligen war auch Placido, der Tischler, der mit seinen Söhnen und seinen Arbeitern für den Teich im botanischen Garten ein Floß gebaut hatte. Finanziert wurde das von CPR, einer Organisation, die viele Gelder aus Spanien erhält und das CAAM immer wieder mit Sachspenden vor allem für den botanischen Garten unterstützt. Das Floß erlebte einen „Stapellauf“, von der Camioneta des Tischlers in den Teich. Mein Hund wollte unbedingt mit und folgte uns auch in das Trici, das uns bis an den Stadtrand von Pedro Carbo, von wo aus es nicht mehr weit bis zum botanischen Garten ist, brachte. Danach musste er natürlich auch noch mit. Im Garten angekommen, stellte sich aber heraus, dass dieser das absolute Paradies für meinen Hund ist. Er lief wie wild umher, sprang gleich beim Ankommen zum ersten Mal in den Teich und schwamm eine Runde, danach kam er heraus und wälzte sich im Gras und sprang herum, als wäre er verrückt, wieder ins Wasser, wieder heraus, herumspringen, herumwälzen, also der Hund war, bin ich mir sicher, absolut glücklich in diesen Momenten. Als dann der Manuel am Floß stand und zum ersten Mal vom Ufer wegtrieb, wollte der Hund natürlich auch auf das Floß, sprang vom schlammigen Ufer weg und – platsch – landete im Wasser. Unter dem Gelächter aller Anwesenden schwamm er ans Ufer zurück, das Lachen verstummte aber, als er sich schüttelte und das Wasser auf alle Umherstehenden verteilte. Später versuchte auch ich mich, gemeinsam mit Jakob, als Floßsteuermann, in unsere komplizierten Manöver vertieft, rief man uns plötzlich zu: „Schauts, wer euch besuchen kommt“, mein „Hier“ schwamm vom Ufer direkt zum Floß, mit unsere Hilfe kam er auch aufs Floß hinauf und machte uns zuerst einmal ordentlich nass. Aber egal, das ist doch ein Wahnsinn, der Hund kommt mir sogar nach, wenn ich auf einem Floß mitten in einem trüben Teich steh und er 15 Meter schwimmen muss. Außerdem war der Hier danach auch schön sauber, die Zecken sind alle ertrunken und er staubt auch nicht mehr so, wenn man ihn streichelt. Ich weiß jetzt, was ich früher nicht wirklich verstanden habe, wie man einen bestimmten Hund so gern haben kann, ich weiß aber auch, dass mein Hund zum Beispiel nicht glücklich wäre, wenn ich ihn mir nach Österreich mitnehmen würde. Ein Hund ist kein Haustier. Auch, wenn er sich an bestimmte Menschen bindet, ein Hund gehört nicht ins Haus, ein Hund ist glücklich, wenn er in Wiesen herumspringt, mit anderen Hunden streunt, sich dreckig machen kann, in Teichen schwimmen kann und Knochen und anderen menschlichen Essensabfall frisst. Kein teures Hundefutter, keine Mundhygiene, keine Pullover für Hunde. Aber das ist mir schon immer pervers vorgekommen in Österreich.
Ich hoffe, der nächste Blogeintrag kommt pünktlich, und verabschiede mich mit den Klängen von Bach, die ich gerade von meinem Laptop höre.
PS: Tut mir leid wegen der langen Wartezeit, unsere Telefonleitung war jetzt einige Tage gekappt und Windows hat meinen Laptop noch dazu lahm gelegt.

Freitag, 15. Mai 2009

Pandemie und Bio-Bananen mit Motoröl

Gleich vorweg, Pandemie ist übertrieben, aber es macht einen guten Titel. Es geht momentan in Pedro Carbo eine Krankheit um, die „Patada china“ genannt wird, übersetzt heißt das so ungefähr „Chinesischer Fuß“. Hat aber so wenig mit Füßen zu tun wie ich mit Sport. Eigentlich ist das eine Augenkrankheit, bei der die Augen brennen und die Betroffenen wegen der erhöhten Lichtempfindlichkeit ihrer Augen mit Sonnenbrillen herumlaufen. Vor einigen Wochen war Yadira betroffen, zu Beginn dieser Woche Joffre und am Dienstagabend hat es Manuel erwischt, der jetzt immer mit seiner Gletscherbrille unterwegs ist. Bis jetzt hat es mich nicht erwischt, die Krankheit ist aber angeblich ziemlich ansteckend.
Am Mittwoch hat das CAAM einen Bus gemietet und wir sind nach Taura, nahe Guayaquil gefahren. Finanziert wurde der Ausflug neben den kleinen Beiträgen der Mitfahrenden von der UNO, die, wie schon vor einigen Wochen erwähnt, ein 50.000 Dollar-Projekt des CAAMs finanziert. Mit diesen Mitteln wurde unter anderem am Dienstag ein nagelneuer Computer gekauft. Am Mittwoch fuhren wir also auf eine Bio-Bananen-Plantage in Taura. Der Plantagenbesitzer empfing uns persönlich und erklärte uns die Vorgänge in seinem Unternehmen. Er hat sehr motivierend gewirkt auf die Bauern, redete viel von biologischen Mitteln und dass die Pflanzen und der Boden gesund sein müssen und die Pflanzen sich so gegen die ärgsten Krankheiten verteidigen können und dass der selbst hergestellte Biodünger „Biol“ wesentlich billiger und effektiver ist. In großen Dimensionen selbst hergestellt kostet ihn der Liter Biol zwölf Cent, in Geschäften wird der industriell hergestellte um bis zu acht Dollar verkauft. Natürlich kann man nicht all seine Strategien für die kleinen Bauern, die zB mit einem Hektar Mais, einem Hektar Reis und einem Hektar Papaya arbeiten, umlegen, er hat acht „Haciendas“ mit durchschnittlich 80 Hektar, rechnerisch eine Gesamtanbaufläche von 640 Hektar, doch finde ich es sehr gut, dass er die kleinen Bauern für biologische Landwirtschaft begeistern zu versucht. Er hat auch eine eigene Kompostieranlage, der Kompost ist allerdings nicht so geeignet, da er als zertifizierter Biobetrieb keine Dünger mit zu hohem Stickstoffanteil verwenden darf und der Kompost in dieser Hinsicht einfach „zu gut“ ist. Man muss auch sagen, dass er leicht reden kann, wenn er seine 500 Hektar Bananen hat und auch das Kapital hatte, um beispielsweise in die Tanks für die Biolerzeugung zu investieren, trotzdem ein gutes Beispiel, wie auch die landwirtschaftliche Massenproduktion biologisch funktionieren kann. Ecuador ist weltweiter Exportführer in Bananen, nur Indien produziert mehr, exportiert aber weniger. Komisch ist allerdings, dass trotzdem Erdöl das wichtigste Exportgut ist. Der reichste Mann Ecuadors, Alvaro Noboa, wurde in österreichischen Medien vor der Präsidentenwahl, zu der er mit einem sehr kostspieligen Wahlkampf vergeblich antrat, als „Bananenkönig“ bezeichnet, er kontrolliert große Teile der Bananenindustrie in der „Bananenrepublik Nr. 1“.
Bei dem Besuch der Bananenplantage tat sich allerdings auch ein neuer Absatzmarkt für das CAAM und die Bauern auf: Ají (Chili) als Insektizid. In der biologischen Landwirtschaft sind verständlicherweise viele Insektizide verboten, eine billige und wirkungsvolle Alternative stellen ajo (Knoblauch) und ají dar, ein halbes Kilo ajo und 300 Gramm ají auf einen Hektar verteilt tötet sämtliche Schädlinge. Haben wir bisher den ají um 67 Cent pro Kilo an eine Zulieferfirma für „McIlhenny“ (Tabasco) in Los Angeles verkauft, so bieten uns die „Bananeros orgánicos“ (Biobananenanbauer) bis zu 1,20 $ pro Kilo, fast das Doppelte. Am Donnerstag betrat schon der erste Kunde, Kollege des von uns am Tag zuvor besuchten „Bananeros“, das CAAM und wollte drei Kübel voll ají haben. Wenig, dafür, dass er am Vortag am Telefon etwas von zehn Tonnen erwähnte. Die 57 kg ají um 68,40 $ hat der wahrscheinlich aus der Portokassa bezahlt. Ich habe ihm aus einem ají-Tank die Kübel angefüllt und hatte dann selbst den ají an den Händen und Armen (wirkt wie eine dieser Wärmecremes, die dann so heiß werden auf der Haut, aber es wird schon ein wenig zu heiß), den zweiten und dritten Kübel mussten wir erst aufbrechen, da es (fast) leere Ölkübel waren, die noch versiegelt waren, ein bisschen Motoröl war auch noch drinnen. Der Bananero meinte nur, sein Auto braucht eh Öl, und leerte die Reste in seinen Motor, sauber wurden sie dadurch nicht. Auf meine Frage hin, ob ich jetzt den ají in die dreckigen Kübel geben soll, sagte er nur: „No te preocupes, no lo voy a comer“ (Besorg dich nicht, ich werde es nicht essen). Mit den Worten meiner Mutter („Ein Tropfen Öl verschmutzt 1000 Liter Grundwasser“), die ich vor vielen Jahren einmal vernommen hatte und irgendwie hängen geblieben waren, im Hinterkopf füllte ich den geschroteten ají in die Ölkübel. In geringerer Dosis wird in dem biologischen Insektizid dann also auch Motoröl sein. Ich wünsche guten Appetit bei den nächsten „Bio-Bananen“ aus Ecuador! Trotzdem, Manuel meinte einmal, Bananen in Österreich zu essen ist gesünder, als in Ecuador, aus dem Grund, weil die Exportbananen schon oft biologisch hergestellt werden und im Inland die billigeren, aus konventioneller Landwirtschaft stammenden. Nach dem Besuch des Bananeros am Donnerstag hatten wir noch eine kleine Reunion („Meeting“ auf „Deutsch“). Da waren Manuel, ich, Joffre (mein „Lehrling“ in Buchhaltung und sonstiger Verwaltungsarbeit), Jubian (Mitarbeiter im FEPP, der viel für das CAAM macht) und zwei weitere vom FEPP, die andere „Centros de Negocios“ betreuen. Ein „Centro de Negocios“ ist eine Einrichtung, wie es auch das CAAM zum Teil ist, in der Bauern einerseits gegenseitige Unterstützung erhalten, aber auch ihre Produkte gemeinsam vermarkten. Diebeiden wollen ein Netz dieser Zentren aufbauen, damit sie effektiver arbeiten und sich untereinander unterstützen können. Sie betreuen auch eines in San Isidro, weit weg von Pedro Carbo in Manabí, und suchen für dort einen „Gringo“, der, ähnlich wie der Flo den Kleinsparkassen, mit Buchhaltung und Verwaltung hilft. Dann haben die beiden mich ausgefragt, was meine Spezialitäten sind und was ich so genau mache und dann schlugen sie vor, dass ich einmal auf Kosten des FEPPs für eine Woche nach San Isidro fahre, und mir dort die Situation ansehe und eventuell was helfen könnte. Jubian meinte dann zu ihnen, dass sie es ausnützen sollen, solange ich noch da bin. Wow, ich war eigentlich ziemlich überwältigt von so viel „G´riss“ um mich. Ich würde schon gerne hinfahren, habe aber im CAAM meine 3 fixen Tage pro Woche, wo ich mit Joffre arbeite und ihm helfe, andererseits hat er auch in der Zeit meines Urlaubs im März alleine sehr gut gearbeitet und mich sehr angenehm überrascht. Wahrscheinlich muss man seine „Schüler“ oft einfach alleine lassen und was sie sich dann alleine erarbeiten, dauert vielleicht etwas länger, hält aber viel besser danach. Also wir werden sehen, vielleicht wird es ja was mit meiner einwöchigen Dienstreise nach San Isidro.

Sonntag, 10. Mai 2009

Warum wird das Klo kaputt, wenn man Durchfall hat?

Mein WC war mir bis jetzt immer treu, nie machte es Probleme, doch am Freitag merkte ich, wie die Wasserpumpe im CAAM ständig am Laufen war und merkte bei meinen Nachforschungen, dass der Deckel, der sich beim Betätigen der Spülung öffnet und den Wasserschwall ermöglicht, nicht mehr dicht ist und die Verbindung zum Hebel auch gerissen ist. Na gut, wenn man den Deckel zudrückt und gleichzeitig Wasser in den Spülkasten lässt, funktioniert es. Leider brauche ich aber seit Samstagmorgen mehr Spülwasser als sonst, da mich ein ziemlich böser Durchfall nach dem Essen anlässlich Davids Geburtstags bei seinen „Schwiegereltern“ erwischt hat. Warum diese beiden unglücklichen Umstände zur selben Zeit eintreten müssen, verstehe ich nicht.
Am Mittwoch fuhr ich nach Guayaquil, dienstlich natürlich, und musste unter anderem aufs MIC (Ministerio de Inclusion y Competitividad), weil das CAAM bei diesem Ministerium als „Verein“ eingetragen ist und wir die Mitgliederliste aktualisieren lassen, da es Mitglieder gibt, die nicht mehr teilnehmen und andere, die teilnehmen aber keine eingetragenen Mitglieder sind. Um diesen „Tramite“ (mir fällt kein deutsches Wort dafür ein, das ist zB wenn man ein Pass will, braucht man bestimmte Dokumente von bestimmten Ämtern, das dauert alles vielleicht auch ein bisschen länger und das ganze Herumgelaufe und Herumgestemple heißt Tramite) zu vollziehen muss man einen dicken Packen Dokumente im Ministerium abgeben und wenn ein Beamter die Dokumente entgegen nimmt und für ausreichend befindet, gibt er sie an seinen Kollegen weiter. Das heißt aber nicht, dass der der selben Meinung sein muss. So geschah es auch mir, als ich am Mittwoch nach dem Tramite fragte, der seit vorigen Freitag in Gang war und der Beamte sagte mir, was noch alles fehlte. Somit hatte ich am Freitag wieder einen Grund für eine kleine Dienstreise in diese Stadt. Manchen ist hier vielleicht aufgefallen, dass ich von einem Ministerium schreibe, dass sich in Guayaquil befindet und dass Guayaquil nicht die Haupstadt von Ecuador ist. Es gibt nämlich in dieser Stadt, das sogenannte „Gobierno Litoral“ das könnte man als Filiale der Regierung und der Ministerien betrachten. Die Costa (Küste) und ganz besonders Guayaquil bilden ja den politischen wie auch kulturellen Gegenpol zur Sierra (Gebirge) und Quito. Deswegen versuchte man, mit dem „Gobierno Litoral“ der Wirtschaftsmetropole von Ecuador ein bisschen entgegenzukommen. Guayaquil hat ungefähr 2,5 Millionen Einwohner, die in Slums, Häusern oder Luxusvillen leben. Es gibt die „Bastión Popular“, wo man als Ausländer nicht hineingehen sollte und es gibt unzählige abgesperrte Wohnviertel, wo man nicht hineingehen darf. Wer es sich irgendwie leisten kann, zieht in eines dieser Reihenhausgefängnisse. Diese Stadt zeigt einem, was falsch läuft, wenn du aus dem Bus einen nagelneuen 7er-BMW siehst und daneben ein Kind, das dem Fahrer Kaugummi verkaufen will. Sicher, die Stadt ist das Wirtschaftszentrum und der Lebensstandard ist auf den ersten Blick im Allgemeinen höher als am Land. Sieht man aber genauer hin, fällt einem die extreme Umweltverschmutzung oder die Ungerechtigkeit auf. Neben den Straßen türmt sich der Müll, Kanäle stinken bestialisch und wenn man in der Früh frisch geduscht nach Guayaquil fährt, und man am Abend verschwitzt zurückkommt und sich den Schweiß von der Stirn wischt, ist das Taschentuch schwarz vom Russ. Hier gibt es keine Diskussionen über Feinstaub und Partikelfilter, tausende Busse, LKWs und noch viel mehr PKWs blasen täglich ihre ungefilterten Abgase in die Lungen der Guayaquileños. Ja, diese Stadt hat ihr ganz eigenes Flair.
Am Mittwoch holte Manuel unser Motorrad aus Guayaquil ab; eine chinesische Maschine, 200ccm, 1500$ Kaufpreis neu. Schönes Gerät, am ersten Tag war gleich der Elektrostarter kaputt, Manuel konnte den aber reparieren. Wir werden sehen, wie es weiter geht und vielleicht lerne ich ja auch noch das Motorradfahren. Interessant wäre es auf jeden Fall. Am Freitag musste ich wieder nach Guayaquil, wie schon erwähnt ins Ministerium die ausgebesserten Dokumente abgeben. Davor allerdings war ich mit dem Darwin, der für das CAAM in Estacada im Botanischen Garten arbeitet, beim SRI (Finanzamt), um ihn zu registrieren. Er ist nämlich kein Angestellter, sonder arbeitet wie man in Österreich sagen würde als freier Dienstnehmer, das heißt er sollte uns Rechnungen stellen können und auch selbst Steuer zahlen. Seit einiger Zeit gibt es in Ecuador ein pauschaliertes Steuersystem für Klein- und Kleinstunternehmen, das statt der Umsatzsteuer fixe Quoten vorsieht. Auch das CAAM spart sich dadurch einiges an Steuern, somit zahlen wir für ihn seine Steuern und bekommen dadurch seine Arbeitskraft insgesamt billiger bei gleicher Bezahlung in Bar. Der Darwin ist ein bisschen schüchtern, so um die 30 Jahre alt, aber ein total lustiger und netter Kerl, wenn er unter Leuten ist, die er kennt. Am Finanzamt war er ein bisschen nervös und schüchtern und hat mit dem Beamten sich fast nicht reden getraut, zum Glück war ja auch ich dabei, der Beamte hat ihn nämlich im falschen System registriert und auch die Adresse falsch geschrieben und dem Darwin gesagt, er soll da und dort unterschreiben und der unterschreibt einfach, während ich mir das ansehe und im letzten Moment noch die beiden auf die Fehler aufmerksam mache. Trotzdem, so einfach kann man in Österreich sein Unternehmen nicht anmelden, wie es hier geht. Man geht einfach zum Finanzamt, weist sich aus, sagt, in welcher Branche man tätig ist und innerhalb einer Stunde hat man seine Steuernummer und die Autorisation vom Finanzamt, seine Geschäfte offiziell betreiben zu dürfen. Da könnten sich die Österreicher noch was abschauen. Darwin war dann auch ein bisschen verängstigt danach, hatte Angst, dass er und seine Frau die Sozialhilfen von 30$ pro Monat verlieren könnten, weil er jetzt offizielle Einkünfte hat und wollte das alles wieder rückgängig machen. Ich habe ihn aber irgendwie überredet, dass er es jetzt einmal probiert, wie das ist, legal zu arbeiten und wir ihn danach immer noch abmelden können. Danach gab ich ihm noch das Geld für die Heimfahrt, weil er in seiner eigenen Landwirtschaft noch weiterarbeiten musste. Bei der Fahrt nach Guayaquil hatte unser Bus schon einen kleinen Unfall verursacht. Wenn man nach Guayaquil hineinfährt, fährt man über eine 8- oder 10-spurige Straße, immer 2 Fahrbahnen in eine Richtung, die durch eine etwa 20cm hohe kleine Betonmauer getrennt sind. Auf den zwei rechten Fahrstreifen fahren immer die vielen Busse, die überall Leute ein- und aussteigen lassen, so auch unser Bus, er blieb hinter einem anderen Bus stehen und ließ jemanden aussteigen, danach wollte er auf den zweiten Fahrstreifen der Fahrbahn fahren und am vorderen Bus vorbeifahren. Ich saß auf der linken Seite und als unser Bus den Fahrstreifen wechselte, hupte hinter uns jemand, ich schaute zurück (eigentlich hupt immer irgendwer, aber der hat besonders lange gehupt) und es kam mit voller Geschwindigkeit ein andere Bus, der nicht mehr bremsen konnte, aber den Bus verriss, auf die kleine Betonmauer und mit den linken Reifen über die Mauer, sodass er praktisch in der Mitte aufsaß, weder das noch das daraus resultierende Geräusch, konnte einen der Busfahrer aufhalten, es ging Vollgas weiter. Als das kleine Mäuerchen dann aus war, überholte uns der abgedrängte Bus, reihte sich davor ein und bremste. Darauf folgte ein kurzes Wortgefecht der Fahrer, die Passagiere in unserem Bus schrieen aber nur, dass er weiterfahren solle und somit drückte der Fahrer das Gaspedal wie gewohnt bis auf den Boden durch und der andere Bus verschwand in der Dieselrusswolke, die wir hinterließen.
Danke für die vielen Kommentare, freut mich, wenn meine Einträge ein Echo haben ;-)
als Antwort auf die Kommentare: Der Hahn lebt noch und ich hab mir mein Auge nicht ausgewaschen, das Auswaschen tut ja meistens mehr weh als der Deospray im Auge...

Donnerstag, 7. Mai 2009

Vilcabamba y la moto

Wie angekündigt haben wir (diesmal Flo2, Simon und ich) das Wochenende in Vilcabamba verbracht. Vilcabamba ist ein kleines Dorf im Süden von Ecuador, per Bus über 12 Stunden Fahrt von Pedro Carbo entfernt. Bei der Hinfahrt am Donnerstag mussten wir zuerst nach Guayaquil, von dort nach Cuenca, con Cuenca nach Loja und von Loja nach Vilcabamba. Es gab nämlich keine direkte Verbindung mehr von Guayaquil nach Loja, so mussten wir den kleinen Umweg über Cuenca auf uns nehmen und dort um fünf Uhr Früh umsteigen. Zu Mittag waren wir endlich in Vilcabamba. Als wir nach dem Mittagessen noch einen Kaffee tranken, kamen wir mit zwei Männern, die am Nachbartisch mit einem Kind saßen, ins Gespräch. Sie erzählten uns Einiges über Vilcabamba, und dass sie von Loja sind und einer der beiden, Vater des Kindes, ist Anwalt und beschäftigt sich vor allem mit Visumsangelegenheiten für Ausländer in Ecuador. Sie wollten uns dann noch einige Orte rund um Vilcabamba zeigen und holten ihr Auto. Wir staunten schon nicht schlecht, als wir vor einem nagelneuen VW-Jetta standen, absolut kein billiges Auto in Ecuador. Wir zwängten uns alle sechs in das Auto und dann fuhren wir los, zuerst zu einem kleinen Tiergarten mit Straußen (oder Sträuße?), Papageien und sonstigem Kleinvieh, danach zeigte er uns noch einen Fluss, wo man sich im eiskalten Wasser baden könnte. Auf dem Weg dort hin kaufte der Anwalt noch für jeden ein Bier und dann standen wir da, und schauten dem Fluss zu. Ich bin nicht hineingegangen, die anderen haben auch nur die Füße hineingehalten, das habe ich deshalb nicht getan, weil neben dem Fluss ein Schild war, wo ganz groß stand „Wasserverschmutzen verboten!“. In Vilcabamba soll man angeblich ganz gesund leben, das Klima ist mild und beständig, das Wasser ist sauber, die Leute leben entspannt und nicht wenige sollen schon weit über 100 Jahre alt sein. Auch ich kann nur gutes über die heilende Wirkung von Vilcabamba berichten, mehr dazu später. Am Samstag machten wir eine Wanderung auf den Mandango, so etwa der Hausberg von Vilcabamba, auf dem ganz oben die „Nariz del Niño“ (Nase des Kindes) zu finden ist, weil der Bergrücken von unten so aussieht, wie das Gesicht eines liegenden Kindes im Profil oder eigentlich erkennt man nur die Nase gut. Jedenfalls glaubt man nie, dass man bis ganz auf die Nasenspitze gehen kann, weil man von unten rundherum nur Felsen sieht. Wir haben es aber trotzdem geschafft, über schmale Wege, und steile Kletterpfade, ich glaube, so gefährlich war ich in Österreich noch nie wandern. Was mich schockiert hat, war, dass man für den Berg Eintritt zahlen musste, einen Dollar, weil der ganze Berg in Privatbesitz ist und der „Mandango irgendwas Group Ltda.“ gehört. Wahrscheinlich gehört er einem derer, die sich rund um Vilcabamba riesige Grundstücke kaufen und mitten in die Einöde gigantische Luxusanwesen aufstellen. Ich hätte gerne eine Antwort auf die Frage, warum es in diesem Land Leute gibt, die über die Abwässer ihrer eigenen Toiletten, wenn sie überhaupt welche haben, steigen müssen, wenn sie aus ihren Hütten gehen und gleichzeitig andere, die sich Paläste mitten in den Wald stellen können. Aber dieses Problem ist sowieso global und auf die einfache Frage, warum es so ist, findet man keine Antwort, was einem bewusst werden lässt, wie viel einfach so falsch läuft auf dieser Welt. Zurück zum Berg, ich war froh, als ich heil oben angekommen war, noch froher war ich, dass ich auch den Abstieg geschafft habe. Am Gipfel aßen wir eine Babaco (irgend so eine Frucht) und ich habe mich glaube ich mit der Schale in die Lippe geschnitten. Ja, ich weiß, ich bin kein Spezialist im Obstessen, aber das kann ja jedem passieren. Beim Mittagessen in Vilcabamba brannte mir die Oberlippe auch ziemlich und schwoll an, danach gingen wir in eine Bar, wo wir wussten, dass es einen Wuzler (Tischfußballtisch falls man das so auf „Hochdeutsch“ übersetzen kann) gab. Als ich ein Bier getrunken hatte, war meine Lippe geheilt und ich merkte rein gar nichts mehr von der Verletzung. Nach dem Duschen nach der Wanderung habe ich mir irrtümlich mit dem Deospray ins linke Auge gesprüht, bitte fragt mich nicht, wie ich das geschafft hab, aber ich habe es eben irgendwie gemacht. Ein bisschen hat es schon gebrannt, aber danach merkte ich, dass ich plötzlich auf dem einen Auge so gut sah, als hätte ich meine Brille auf, die ich nebenbei erwähnt in den neun Monaten Ecuador vielleicht drei oder viermal für ein oder zwei Stunden aufhatte. Das waren meine zwei Wunderheilungen von Vilcabamba. Einige Stunden später war ich aber wieder kurzsichtig wie zuvor, aber um eine medizinische Erkenntnis reicher. Also man kann sich die Laseroperation sparen, man braucht nur immer ein bisschen Deospray mithaben.
In der vergangen Woche war aber noch mehr los. Am Mittwoch wollten wir schon das Motorrad für das CAAM kaufen, konnten aber nicht, da einige Dokumente fehlten, so musste ich am Donnerstag noch einmal nach Guayaquil fahren, da es mir wichtig war, dass die Rechnung noch im April ausgestellt wird, das hat einfach steuertechnische Gründe, weil wir im April die bezahlte Vorsteuer noch zurückbekommen. Das funktioniert in Ecuador nämlich nicht immer für Unternehmer, es gibt einen Proportionalitätsfaktor der den Anteil seines monatlichen Umsatzes mit Steuer am Gesamtumsatz darstellt und in diesem Verhältnis kann man auch die bezahlte Vorsteuer von der zu bezahlenden Umsatzsteuer absetzen. Fakturieren wir also viele Mieterträge mit Umsatzsteuer bekommen wir mehr Vorsteuer zurück als wie wenn wir große Mengen Früchte, die als Rohstoffe umsatzsteuerbefreit sind, fakturieren. Ein dummes System, aber man muss sich damit abfinden und das Beste daraus machen. Im Falle des Motorrades sind das über 150 Dollar die wir uns ersparen, das sind zehn Arbeitstage, die wir unserem Installateur, Elektriker, Maurer und Fliesenleger in einer Person (manchmal auch mit Helfer, dann kosten sie aber 25 Dollar pro Tag) zahlen können. Jedenfalls schaffte ich es am Donnerstag noch, ich verbrachte über zwei Stunden in dem Auto- und Motorradhaus, die Verkäuferin war auch sehr gesprächig und sie zeigte mir Familienfotos, erzählte mir unter anderem, dass sie am Vortag mit ihrem Freund Schluss gemacht hatte, bat mir Kaffee an (schaute auch ganz schockiert als ich ihn ohne Zucker wollte), wollte meine Handynummer und schenkte mir Schokolade. Zum Glück bekam ich auch, weswegen ich eigentlich dort war: Die Rechnung und den offiziellen Kaufvertrag. Das alles dauerte eigentlich einen ganzen Tag, weil ich schon am Morgen dort gewesen war und den Scheck überbracht hatte, den sie aber im Laufe des Tages noch zur Bank schickten, um ihn „zertifizieren“ (wenn die Bank bestätigt, dass er gedeckt ist) zu lassen und ich dann von halb drei bis fünf Uhr Nachmittags noch einmal kommen musste.
So dass war jetzt wieder mal vom Umfang her eine ca. 1,2-fache Maturarbeit von mir.