Samstag, 31. Januar 2009

Mi Pedro Carbo ...

Als wir letzten Sonntag abend vom Strand heimkamen nach Pedro Carbo ist mir aufgefallen, wie vertraut und heimatlich mir diese Stadt schon vorkommt. Man kennt schon einige Leute, die einem auf der Straße begegnen zumindest vom Sehen, andere auch näher und irgendwie ist es nach einer Reise immer ein Heimkommen nach Pedro Carbo, an einen Ort, wo man sich schon fast wie zu Hause fühlt.

Jakob und David haben jetzt Schulferien und werden heute Abend aufbrechen auf eine Reise nach Kolumbien. Ich würde auch so gern mitfahren, aber ich habe halt keine Ferien und werde das dann im August/September nachholen. Ich freue mich dafür schon auf die erste Rundreise in vier Wochen mit Michi und Christian.
Und eben, weil die zwei heute nach Kolumbien fahren, waren wir gestern alle gemeinsam noch mal in Pedro Carbo feiern (alle, außer die beiden Flos, weil die in San Isidro ganz weit weg arbeiten mussten). Zuerst waren der Jakob und ich auf ein Bier bei der Florcita (unser Stammkiosko, habe ich glaub ich schon ein mal geschrieben, oder?) und da ist auf einmal daneben ein Auto vom „Transito“ (das ist die Verkehrspolizei) stehen geblieben und die zwei „Vigilantes“ (so heißen dann die Polizisten vom Transito) sind ausgestiegen und haben Bier gekauft. Zwei Flaschen Heineken, also zwei mal ein viertel Liter um jeweils einen Dollar und 25 Cent, insgesamt zwei Dollar und 50 Cent für einen Halben Liter Bier und noch dazu für das grausliche Heineken-Gesöff. Da kostet das ecuadorianische Pilsener weniger als ein Drittel und ist mehr als doppelt so gut. Naja, Polizisten und Vigilantes verdienen gut und wer weiß, wie die sonst noch so zu Geld kommen. Und wer Geld hat, muss das natürlich alle sehen lassen. Wie sie dann weg waren, hat der Jakob die Florcita (die Kiosko-Frau) gefragt „Son corruptos?“ (Sind die korrupt?) und sie hat nur gesagt „Son vigilantes!“ (Sie sind Vigilantes!), also, so auf die Art, warum fragst du überhaupt, wenn du eh siehst, dass sie Vigilantes sind? Aber es sind nicht alle korrupt, das muss man schon sagen, es gibt in den Reihen der Polizei und Transito auch einige „weiße Schafe“. Und dann, vom Kiosko sind wir im Regen weitergegangen zu der Fiesta, wo die Cousine von der Dally, der ehemaligen Sekretärin vom CRESEM, ihre Graduación gefeiert hat, also so eine Art ecuadorianische Maturafeier, nur halt im privateren Rahmen, mit Familie, Freunden, Torte, Essen, Musik, Tanz und Alkohol. Wie wir hingekommen sind, hat gerade die Mutter der „Graduana“ (oder so irgendwie heißt halt die, die ihre Graduacion hat) durchs Mikrofon eine Rede gehalten, hat dann aber zu weinen begonnen und war so emotional und hat ins Mikrofon hineingeheult „Danke lieber Gott, dass du meine Tochter so intelligent gemacht hast“ und so Sachen, eh ganz nett eigentlich, aber wenn du neben der 3000-Watt-Box gestanden wärst, die das bis ins Unaushaltbare verstärkt hat, hättest dir auch gewünscht, dass es bald aus ist. Dann haben sie noch zwei oder drei mal ihre „amigos austriacos“ begrüßt, auch wenn wir außer der Dally und der Graduana selbst niemanden dort gekannt haben, trotzdem nett von ihnen. Und dann gab es Musik und Tanzen war eine gute Möglichkeit, sich von den überdimensionierten Lautsprechern wenigstens ein bisschen zu entfernen. Dafür hat man dann geschwitzt, weil es noch immer recht warm war und der Regen das ganze noch ziemlich schwül gemacht hat. Ich hab dann schon absichtlich unter dem Loch in der Decke getanzt, wo es wenigstens alle halben Minuten mal ein paar Tropfen reingeregnet hat. Nach einer halben Stunde Salsa und Tecno haben wir uns freiwillig in den Regen gestellt, ja, das CAAM ist ja nebenbei erwähnt schon wieder ohne Wasser aus der Leitung, deswegen hab ich das gleich als Duschen gerechnet. Dann sind wir noch in die Disco gegangen, wo irgendwer auch irgendwas gefeiert hat, war eigentlich geschlossene Gesellschaft oder so, aber über die Bekanntschaften der Bekanntschaften kommt man halt doch immer wieder rein. Dort war es dann aber eh nicht so besonders, mir war kalt, weil ich nass und die Disco klimatisiert war. Die Musik konnte mich auch nicht aufwärmen – Salsa romantica fällt eher unter die Kategorie „Lamourhatscher“ (Falls jemand das Wort nicht kennt, oder ich es falsch geschrieben hab, unter Lamourhatscher versteht man langsame und romantische Stücke, die für Menschen, die ohne Partner in einer Disco sind jegliche Stimmung zerstören). Der ganzen Fiesta muss man allerdings zugute halten, dass es Freibier gab. Das wars dann aber auch schon wieder.

Momentan ist es sehr drückend schwül heiß und ich war auf den Regen, der mir meinen Kübel anfüllt, damit ich mit dem gewonnenen Wasser wieder zwei Mal aufs Klo gehen kann. Gut, das wird jetzt schon uninteressant, ich hör auf.

 

Bis zum nächsten Mal

 

Dienstag, 27. Januar 2009

Crucita

Wieder einmal ein „ungerader“ Blogeintrag, der statt am Wochenende am Wochenbeginn kommt. Das hat den einfachen Grund, dass wir am Wochenende in Crucita waren, das ist ein kleiner Ort nördlich von Portoviejo, der Hauptstadt der Nachbarprovinz Manabí. Der Strand in Playas hat mir zwar besser gefallen weil dort nur ganz wenige Leute waren, aber Crucita war auch schön und die Wellen dort waren auch ziemlich heftig, am Sonntag hat uns dann einer, der am Strand auf und ab gegangen ist vor den Strömungen gewarnt, angeblich gibt es immer wieder Leute, die das unterschätzen. Die Wellen haben wirklich eine enorme Kraft, das ist zwar lustig, wenn man sich hineinstürzt und ein bisschen an den Strand zurücktreiben lässt, man muss aber immer auch aufpassen, dass man dann nicht weiter hinaus gezogen wird. Am Strand gibt es so kleine Zelte, die man sich mieten kann, dafür besetzt man einfach eines und nach einer Zeit kommt jemand, der dann 2 Dollar kassiert und man kann das Zelt den ganzen Tag haben, was sehr angenehm ist, wenn die Sonne herunterbrennt und auch wenn man sie nicht sieht, ist sie noch immer dermaßen stark, dass ich wieder einen Sonnenbrand bekommen habe trotz Einschmieren mit 50er-Sonnencreme. Na gut auf jeden Fall nehmen wir uns am Samstag so ein Zelt und dann kommt auch bald ein alter Mann mit wenigen Zähnen und bei dem zahlen wir. Er sieht, dass wir eine kleine Gitarre mithaben und glaubt zuerst, dass es irgendein anderes Instrument ist, von dem ich jetzt leider den Namen vergessen habe. Er kann aber ein bisschen spielen und spielt und singt uns Lieder vor, in denen es um Frauen, Tod und Alkohol geht, so wie in allen Liedern. Wir haben uns dann noch mit ihm unterhalten und er erzählt uns ganz ungeniert, dass er heute noch ins „Chongo“ (Bordell oder Puff oder wie sagt man da auf Hochdeutsch?) gehen wird und ob wir nicht auch mitwollen, weil die Frauen dort so schön sind. Wir haben ihn dann noch ein bisschen über das Chongo ausgequetscht, haben erfahren, dass er sich in seinen besten Jahren dreimal täglich diesen Service leisten konnte, weil es damals nur einen Dollar gekostet hatte, jetzt kostet es fünf. Wir natürlich gar nicht neugierig und fragen weiter, ob er Kondome verwendet, er lacht und sagt so auf die Art „Nein, natürlich nicht…“ und vor AIDS hat er auch keine Angst, so wie er gesagt hat ist es ihm lieber an AIDS zu sterben als Kondome zu verwenden.
Machismo pur könnte man sagen.

Am Sonntag war der Strand dann auch ziemlich voll, weil in Portoviejo und in anderen Städten jeder der es sich halbwegs leisten kann am Wochenende an den Strand fährt. An der Strandpromenade findet man auch ziemliche Luxusanwesen und teure Autos, gleich daneben verkaufen kleine Kinder Essen an die Strandgäste, während andere gleichaltrige mit ihren Eltern im Meer baden und Spaß haben. Nicht schwer zu merken, dass in diesem Land irgendwas nicht stimmt. Und egal, wie man den Kindern, die einem was verkaufen wollen, gegenübertritt, man hat danach ein schlechtes Gewissen, oder ich zumindest, weil wenn man ihnen was abkauft, verdienen sie zwar ein bisschen was damit, andererseits werden sie dann weiterhin auf der Straße arbeiten. Und wenn man die Kinder, die mit ihren Eltern eine glückliche Zeit am Strand verbringen und die Kinder, die zum fünften Mal auf und ablaufen, um wenigstens ein bisschen was zu verkaufen, nebeneinander sieht, stellt sich zwanghaft die Frage, was denn der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Kind ist. Warum darf das eine glücklich mit seinen Eltern spielen, während das andere arbeiten muss? Wer entscheidet das? Nicht, dass ich dem einen Kind den Urlaub und die Freude nicht vergönnen würde, aber irgendwie ist es doch nicht fair, oder?

Leider kann ich euch von dem ganzen Ausflug keine Fotos präsentieren, da meine geliebte Kamera nicht mehr funktioniert. Sehr bitter das ganze für mich, ich glaube die nächste Servicestelle ist in Argentinien oder Brasilien, aber Lösungswege sind schon in Sicht.

Gerade eben habe ich ein Rindsgulasch gegessen, ein Danke der Familie Brandl aus Breitenwaida dafür, ich habe die erste Dose soeben unter neidischen Blicken meiner Kollegen und Tiere verzehrt.

Mein Hund ist wieder gesund, der Kater auch obwohl ich ihn die letzten zwei Wochen nur mehr nach dem von mir entwickelten System der „Passivfütterung“ ernährt habe. Die „Passivfütterung nach Dr. Klaus Langer“ funktioniert einfach so, indem ich auf den Einsatz von Gift gegen jegliches Ungeziefer verzichte und die Katze auch in regelmäßigen Abständen in mein Zimmer lasse, damit sie alle Insekten frisst. Mittlerweile geht das ganz gut und sie lernt sehr langsam zu verstehen, dass ich, wenn ich zum Kühlschrank gehe, nicht für sie sondern für mich Futter hole. Die Gänse ernähren sich auch fast von selbst, aus ihrem Dreck wächst jetzt in der Regenzeit Gras, das sie fressen können, und der Regen füllt das Wasserbecken sozusagen ein in sich geschlossenes Ökosystem.

Wie schon vorige Woche geschrieben gibt es einen neuen Zivi, Florian II wird Florian I ablösen. Meine Kollegen David und Jakob werden ab nächster Woche in Kolumbien sein, da Februar und März Schulferien sind und die Lehrer nur im zweiten Ferienmonat in der Schule anwesend sein müssen zur Vorbereitung. Jakobs Zivildienst endet so wie der von Flo I Ende Februar, deswegen kann er länger in Kolumbien bleiben, wird aber danach vielleicht wieder nach Pedro Carbo zurückkommen, um im CRESEM zu helfen. Aber was weiß man, in diesem Land ist nichts wirklich sicher. Jedenfalls habe ich auch schon bald die Halbzeit, sechs Monate in Ecuador, meine Eindrücke und was ich schon alles gelernt und was ich noch nicht verstanden habe hier zu schildern würde ein bisschen zu lang dauern und euch wahrscheinlich auch nicht interessieren, deswegen mach ich es kurz:

 

Sachen, an die ich mich gewöhnt habe…

  • Reis essen
  • Lärm auf der Straße
  • Staub und Dreck
  • ecuadorianisches Bier

 

Sachen, die mir gar nicht gefallen…

  • die Leute lassen während des Mittagessens den Motor ihres Autos/Motorrads/LKWs laufen, am liebsten wenn der Auspuff Richtung „Schanigarten“ bläst (Katalysator oder Partikelfilter gibt’s natürlich nicht)
  • jeden Blödsinn, den man kauft bekommt man in Plastiksackerl
  • alle werfen ihren Müll aus dem Auto-/Busfenster
  • Bier wird nicht aus der Flasche getrunken, sondern es wird immer eine Flasche bestellt und ein oder mehrere kleine Plastikbecher und die werden dann immer „auf ex“ (auf einen Zug…) getrunken, das hat für mich keinen Genussfaktor mehr

Ja, ich könnte noch einiges mehr aufzählen, aber das waren die „Highlights“.

 

Bis zum nächsten Mal!

 

Sonntag, 18. Januar 2009

So schauts aus!

... am 3.1.2009

Zwei Bilder von der Zivi-Küche im CRESEM aus fotografiert.

 

 



__________ Información de ESET NOD32 Antivirus, versión de la base de firmas de virus 3772 (20090116) __________

ESET NOD32 Antivirus ha comprobado este mensaje.

http://www.eset.com

Samstag, 17. Januar 2009

Wintererwachen

Mit letztem Freitag hat in Pedro Carbo und Umgebung die Regenzeit begonnen. Das heißt, bis heute, jeden Tag gegen Abend viel oder sehr viel Regen, dazu vereinzelt Blitz und Donner. Nach unseren Aufzeichnungen hat es bis heute, Samstag, in acht Regennächten an die 200 mm geregnet, oft regnet es in so kurzer Zeit so stark, wie man es in Österreich nur aus den heftigsten Unwettern kennt. Logisch, dass auch mancherorts Überschwemmungen und Schäden anrichten und vor allem am Land die nicht asfaltierten Straßen oft lange Zeit nicht passierbar sind oder zumindest nicht motorisiert passierbar. Was das eigentliche Problem an dem Regen ist, was ich jetzt nach einer Woche regen schön langsam selbst und nicht nur als Erzählungen erfahre, ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Selbst merke ich noch nicht viel davon, aber ich merke sehr wohl, dass das Badetuch länger zum Trocknen braucht, Wasserflecken am Boden langsamer trocknen und die Streichhölzer nicht mehr gut funktionieren. Alles, was nicht gut durchlüftet ist, wird glaube ich in den nächsten Monaten verschimmeln. Die „normalen“ Häuser in Pedro Carbo haben ja Blechdächer ohne irgendwas dazu, also natürlich ohne Isolierung, ohne Zwischendecke, das heißt auch, es regnet praktisch überall ein. Da bin ich froh, dass das CAAM ganz altmodisch mit einem Strohdach gebaut ist. Das ist, vielleicht auch wegen der darunterliegenden Plastikplane, ziemlich dicht und ich kann im trockenen schlafen. Das mehr oder weniger schöne an der Regenzeit ist, dass die Natur erwacht, als hätte man eine Maschine aufgedreht, aus dem Schotter wächst Gras, Bäume werden wieder grün und die Maiskörner, die ich den Gänsen gegeben habe werden wegen der Verfügbarkeit von frischen Blättern von den Gänsen verschmäht, treiben aus und wachsen jeden Tag um einige Zentimeter. Wie wenn der Regen die Natur aus ihrem „Dornröschenschlaf“ geweckt hätte. Zur Natur gehören aber auch Tiere und Frösche und Kröten gehören zu den angenehmeren der Regenzeit. Die Grillos (Grillen, schauen aus wie Heuschrecken) kommen in tausenden, auch andere Insekten und Fliegen, aber die Grillos sind die lästigsten, setzen sich gerne auf Menschen, krabbeln ins Gewand, in Schuhe, überallhin. Im CAAM habe ich aber Gott sei Dank eher weniger Grillos, ich habe die Katze einfach nicht mehr gefüttert und jetzt frisst sie jede Nacht Grillos, manchmal auch Libellen und gestern hat sie angeblich einen Kolibri erlegt. Bin richtig stolz auf meinen Killer. Der Hund ist ein bisschen krank, hat einen Ausschlag auf der Unterseite vom Bauch, da waren wir gestern gleich beim Tierarzt, der sich noch an ihn erinnern kann. Für acht Dollar hat er ihn sich angeschaut und ihm zwei Spritzen gegeben. Simon und ich wollten den Hund am Tisch festhalten, er hat uns gekratzt und wollte weg, nachdem die Spritze verabreicht war, wollte er gleich vom Tisch weg, hat aber nicht ganz verstanden, dass neben dem Behandlungstisch gleich der Mistkübel steht, also springt er genau in den rein, kennt sich überhaupt nicht mehr aus, winselt was das Zeug hält und zappelt ganz hysterisch herum. Irgendwie ist er dann doch herausgekommen, ich habe mich beim Tierarzt für ihn entschuldigt und er hat uns dann sogar noch ein bisschen was vom Desinfektionsmittel geschenkt, nicht für den Hund sondern für unsere Hände und Arme.
Gestern abend dann fuhren wir mit Manuel im Auto vom Herbert nach Guayaquil, zuerst zum Einkaufen in die Mall del Sol, dort gibt es einen Supermarkt, der (sehr teuer) auch harten Käse verkauft und auch sonst viele Sachen, die man in den normalen Märkten nicht findet. Sehr teuer, aber hat sich ausgezahlt. Danach haben wir uns noch im Kino einen Film auf Englisch angeschaut (zum Glück mit spanischen Untertiteln) und danach machten wir uns auf zum Flughafen, der eigentliche Grund, warum wir nach Guayaquil mussten. Es kam nämlich ein neuer Zivi, Flo II (II deswegen, weil er der Nachfolger von Flo I ist), an. Er hatte sein Gepäck bekommen, was nicht selbstverständlich ist. So gegen zwei oder halb drei kamen wir in Pedro Carbo an. Flo II wird nicht mehr im CRESEM wohnen, da es ab August keine Zivis mehr fürs CRESEM geben wird und das CRESEM die Zivi-Zimmer angeblich für andere Leute braucht, müssen bis Ende Februar alle Zivis raus. Für Flo I und Jakob ist das weniger ein Problem, weil mit Ende Februar auch ihr Zivildienst endet, für mich auch nicht, weil ich im CAAM das, meiner Meinung nach, schönste Zimmer von allen habe, aber eben Simon, David und Flo II müssen irgendwo unterkommen. Simon bekommt ein Zimmer bei Manuels Schwiegereltern und David und Flo II bekommen in einem anderen Haus jeweils ein Zimmer. Eigentlich nicht so ein großes Problem, bis auf die höheren Mietskosten, die aber angeblich durch höhere Förderungen vom Ministerium oder von Frastanz aus gedeckt werden, und das Problem, dass mit dem CRESEM und der Zivi-Küche auch der Gemeinschaftsraum, der uns allen immer sehr wichtig war, wegfällt. Ein anderes Problem ist wiederum auch, dass die Zivis in den letzten Jahren auch in die Küche investiert haben, so bleibt jetzt die Frage, wer soll die selbstgemachten Möbel, die Filmsammlung oder das Geschirr bekommen. Naja, wir werdens schon hinbekommen.

 

Samstag, 10. Januar 2009

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Noch ein Versuch, Fotos in den Blog zu stellen, ich glaube aber, es funktioniert wieder nicht.

 

Viel neues kann ich euch nicht berichten.

Gestern hat sozusagen die Regenzeit „offiziell“ begonnen mit einem imposanten Unwetter zur Hauptsendezeit. Gegen 20:15 ging es los mit ein bisschen Regen, danach kamen bald die ersten Blitze und Donner, die den heftigen Regen einleiteten. Am Anfang war es ja schön, ein bisschen Abkühlung, die Luft war wie reingewaschen, so gesund habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr geatmet, aber irgendwie war es zu viel Regen, es hat angeblich bis drei Uhr Früh nicht aufgehört.

So sitze ich also jetzt im Büro und warte auf einen Bauern der „ya mismo“ (eh gleich) kommt. Gut, das „ya mismo“ war schon vor acht, jetzt ist es Viertel zehn und vor einer dreiviertel Stunde haben wir ihn angerufen und er hat gemeint, es dauert nur mehr eineinhalb Stunden. Mal sehen, wann und ob er wirklich kommen wird.

Gestern war die „Pastoral social“, so ein Treffen, das es drei mal im Jahr gibt, wo Leute aus der Pfarre und die Österreicher zusammenkommen und unter der Leitung vom Herbert über die Probleme und deren Lösungswege nachdenken. Nur ist das alles so vielfältig, dass es einen fast überfordert und der Herbert erzählt immer Geschichten, wie es früher hier war, sehr interessant. Zum Beispiel war, bevor der Herbert nach Pedro Carbo gekommen ist, niemand verheiratet oder wie sie im Zuge der AIDS- und sexuellen Aufklärung die Männer gefragt haben, warum sie keine Kondome verwenden wollen, haben die gesagt, „usamos la mujer y no el condon“, so auf die Art „wir verwenden die Frau und nicht das Kondom“, ja, das ist Machismo...

Natürlich hat es bei dem Treffen auch ein ordentliches Essen gegeben; das ist den Ecuadorianern und unserm Herbert auch immer sehr wichtig. Mir ja auch, wer mich kennt ;)

 

Liebe Grüße

 

 

Mittwoch, 7. Januar 2009

Playas

Unser geplanter Ausflug an den Strand am Morgen von Neujahr ist ja nichts geworden. Hat uns gar nicht viel ausgemacht, weil wir am 2. Jänner auch noch frei hatten, deswegen machten wir uns auf den Weg nach Playas, einer Stadt am Strand, wo ein Freund einer Freundin ein Haus hat, wo wir auch wohnen konnten. Schon die Hinreise mit Umsteigen in Guayaquil gestaltete sich relativ schwierig, weil wir nicht die einzigen wahren, die es über den Fenstertag und das Wochenende ans Meer zog. Nach 3 Stunden Schlangestehen für das Ticket und weiteren eineinhalb Stunden in der Schlange vor dem Busbahnsteig saßen wir endlich in einem Bus, der die „Vía a la Costa“ gefahren ist. Nach zweieinhalb Stunden Busfahrt, die ich mir mit einem „Maduro“ (reife Kochbanane in Teig herausgebacken, kostet 30 Centavos) versüßt habe kamen wir in Playas an. Den „Maduro“ konnte ich in Anbetracht meines Imodium-Vorrates im Rucksack bedenkenlos genießen. Trotzdem ist nichts passiert. In dem Haus in Playas angekommen, stellten wir schnell fest, dass es sich um etwas wohlhabenderes handelt, neues Haus, die oberen Stockwerke noch gar nicht fertig gebaut, keine zwei Minuten zu Fuß zum Strand. Derjenige, der uns eingeladen hat (seinen Eltern gehört glaub ich das Haus) hat uns auch immer mit seinem Auto herumkutschiert, auch wenn es gar nicht notwendig gewesen wäre. Es ist auch Gewohnheit für die Ecuadorianer, dass sie die Motoren immer laufen lassen, so hat auch unser Juan Carlos am Abend sein Auto als Musikbox zur Verfügung gestellt, das heißt: Motor an, Musik auf Vollgas, die Klimaanlage vom Auto rennt auf Automatikmodus im Vollbetrieb und die Türen sind natürlich offen, damit jeder auch den tollen Reggaeton hört. Und das ein bis zwei Stunden jeden Tag. Da kommt man schon in Versuchung, den Schlüssel einfach mal kurz umzudrehen. Aber was solls. Er war sehr nett und hat uns immer reichlich mit Essen und Trinken versorgt. Der Strand war nicht weit weg, man konnte die zwei Meter hohen Wellen bis zum Haus rauschen hören und weil diese Gegend eher für reichere Leute war, die ihre Privathäuser oder Privatwohnungen in der Nähe haben, war der Strand fast leer. Also leer ist übertrieben, aber es waren wenig Leute und man hatte locker Platz. Die Wellen waren, wie schon gesagt, echt riesig und die Strömung hat eine gewaltige Kraft. So auch die Sonne. Ich habe mich drei Mal mit 50er-Sonnencreme eingeschmiert, trotzdem habe ich auf den Teilen, die ich beim zweiten und dritten Mal vergessen habe einen ziemlichen Sonnenbrand. Zum Mittagessen gab es dann ein Fischfilet für mich, weil mir das ganze andere mit Camarones und Muscheln nicht so zugesagt hätte. Das Essen direkt am Strand mit Blick aufs Meer hat ohne Suppe ungeheure drei Dollar gekostet. In Pedro Carbo bekommt man gleichwertiges mit Suppe um einen Dollar und fünfzig Centavos. Der Floh hat am Strand 10 Dollar gefunden, damit haben wir einen Teil des Essens gezahlt. Natürlich hätten wir auch am Strand fragen können, wem sie gehören, aber da wären wir nicht weit gekommen, weil der Schein dann jedem gehört hätte.
Am Sonntag sind wir dann zurückgereist, in der halben Zeit wie beim Hinfahren. In Pedro Carbo trafen wir dann endlich auch wieder den Jakob, der die letzten zweieinhalb Wochen mit seinen Eltern gereist ist, und seine Eltern. Am Sonntag Abend gab es das traditionelle Österreicher-Treffen mit Abendesse, diesmal aufgrund der großen Beteiligung in der Clinica. Am Montag kochten Jakobs Eltern zum Abschied noch Gröstl für alle. Wahnsinn, das war gut, mit Stücken von Schweinsbraten und dürrer Wurst drinnen. Und dazu gab es Salat, der anders als sonst in Ecuador, nicht mit Limone, was wir auch zu schätzen wussten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie – entschuldigt den Ausdruck – geil so ein Essen schmeckt, wenn man Reis gewöhnt ist.

In der Arbeit wird mich der Jahresabschluss wohl noch, optimistisch gesehen, bis Ende Jänner beschäftigen, gemeinsam mit Carlos, dem eigentlichen Buchhalter, glaube ich aber doch, dass wir es schaffen werden. Bis 14. April haben wir Zeit, die Bilanz und die Deklarationen beim SRI (Servicio de Rentas Internas – Finanzamt) einzureichen.

Jetzt wird mir immer klarer, dass mit Ende dieses Monats die Hälfte meines Zivildienstes vorbei sein wird. Schrecklich, der Gedanke, wenn ich immer noch das Gefühl habe, als Tourist hier zu sein, noch immer fühle ich mich oft so fremd, unverstanden und unverstehend, sprachlich und kulturell. Wobei kulturell nicht ganz passt, weil es für mich nicht als „andere Kultur“ gilt, wenn man im Bus auf den Boden spuckt oder seinen Müll überall hinhaut, wenn ein Mann seiner Frau fremdgeht, sie dann schlägt, wenn man regelmäßig Mädchen weit unter 18 mit Babybäuchen sieht weil sie sowas von keiner Ahnung von Sexualität und Verhütung haben, manches, das muss man bei allem Kulturverständnis und aller Toleranz sagen, ist pure Ignoranz der Leute. Genauso wie in Österreich genug Ignoranz herrscht, nur eben in anderen Gebieten. Also bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht sagen, dass die Leute hier dumm sind, ganz im Gegenteil, es gibt sicher nicht mehr oder weniger Dumme als in Österreich (eher weniger, anders kann ich mir das Ergebnis der NR-Wahl 08 nicht erklären). Sicher gibt es oft Situationen, wo mir sehr unschöne Gedanken kommen, wenn ich zb sehe, wie Leute ihren Müll aus dem Bus werfen oder sich mit aller Gewalt irgendwo vordrängen. Bald danach, wenn man darüber nachdenkt, sieht man es eh nicht mehr so tragisch, ob jetzt einer den Müll aus dem Fenster wirft oder nicht, die Verschmutzung ist so und so schon genug und mir ist es egal, wenn sich wer vordrängt, weil ich es fast nie eilig hab. Aber momentan wird man halt sehr wütend und dann können einem auch Worte auskommen, die hier zum Glück niemand versteht. Vielleicht sind wir Zivis auch deswegen da, damit wir ein bisschen was verändern können, auch weil wir vielleicht ein kleines Vorbild sind für die Leute. Wenn sie sehen, dass die reichen Europäer ihren Müll in die Mistkübel werfen, vielleicht machen sie es dann auch. Ich weiß nicht, aber mir kommt vor, dass die Ecuadorianer so ziemlich alle Unsitten und die Dekadenz der USA kopieren wollen (Plastikbesteck, Plastikteller, Verschwendung, ...)

Danke für die vielen Kommentare. Geht ja ;) Weiter so!

 

Donnerstag, 1. Januar 2009

Feliz Año

Prosit Neujahr.

Silvester war eigentlich weniger schlimm als erwartet.

Zuerst arbeiteten wir wieder bis Mittag, am Vormittag brachten wir einen Kasten, den sich das CAAM ausgeborgt hat, zu Manuels Schwiegermutter auf die andere Seite des derzeit ausgetrockneten Río Pedro Carbo (Fluss). Zu diesem Zweck borgten wir uns das Auto vom FEPP aus. Bei der Rückfahrt fuhren wir über die Brücke hintere einem Bus, der immer langsamer wurde und dann sahen wir, wie plötzlich große Mengen von Müll vom Bus aus auf die Böschung des Flusses geworfen wurde. Es war nicht nur Müll, es war ein ganzer Sack, der ausgeleert wurde. Pervers, wenn man bedenkt, dass sie den Sack 100m weiter auf die Straße legen hätten können, wo er wahrscheinlich noch am selben Tag oder einen Tag später von der relativ gut funktionierenden „Müllabfuhr“ mitgenommen worden wäre. Die Müllabfuhr ist nämlich gleichzeitig auch Straßenkehrer. Und da die meisten Leute ihren Mist einfach irgendwo hinhauen, sind die Männer eher mit zusammenkehren beschäftigt, man kann ihnen aber auch den gesamten Hausmüll einfach vor die Tür stellen oder sie pfeifen und schreien „La basura“ (der Müll!), wenn nichts vor dem Haus steht und dann bringt man schnell den Mist raus. Eigentlich ein tolles Service und die kommen fast jeden Tag. Gut, das CAAM liegt auch an der Hauptstraße, irgendwo im hintersten Winkel der Stadt funktioniert das sicher weniger gut.

Na gut, und danach kam der Nachmittag und dann der Abend. In Ecuador ist Silvester ein Familienfest, fast ähnlich wie Weihnachten. Auch zu Silvester wird ordentlich gegessen und noch viel mehr gesoffen als zu Weihnachten. Am späten Nachmittag habe ich mir schon die Silvesterfolge vom „Mundl“ auf DVD angeschaut, das hat einfach sein müssen. Gegen neun oder zehn am Abend bin ich dann eingeschlafen, aber um halb zwölf wieder aufgewacht, weil ich ja zum Essen bei den Eltern von Davids Freundin, Ivana, eingeladen war. Überall hörte man schon die Kracher und Raketen. Wer mich kennt, weiß, wie ich auf den Lärm steh. Bei deren Haus angekommen, war es dann bald Mitternacht und das Verbrennen des „Año viejo“ (altes Jahr) war angesagt. Fast jedes Haus in Pedro Carbo hat in den Tagen vor Silvester eine mehr oder weniger selbstgebastelte (man kann sie auch kaufen) Puppe aus Karton, Plastik und Unmengen von Knallkörpern drinnen vor dem Haus stehen. Eigentlich habe ich gehört, dass diese Puppen was schlechtes aus dem alten Jahr symbolisieren, aber ich glaube, das nehmen sie nicht so genau. Vom Präsidenten über den Bürgermeister, Padre Hrusa, bis zu Bart Simpson, Kung-Fu Panda, Spiderman wurden alle möglichen Persönlichkeiten verbrannt, oder einfach nur der mehr oder weniger geliebte Nachbar (die Puppe, die so ausschaut wie er natürlich...) Na gut, zu Mitternacht hat es dann auch überall ordentlich gekracht, der „Wäschemann“ (siehe Weihnachtsgeschichte) hatte anscheinend die ärgsten Raketen, unweit vom Haus entfernt war seine Startbasis und diese Dinger sind in den Himmel geschossen und dort wie Granaten explodiert, hat ausgeschaut wie ein professionelles Feuerwerk, die Raketen hatte er angeblich von seinem Sohn, der in der Bahía (auch siehe letzter Eintrag) arbeitet. Na gut, nachdem wir alles verbrannt und verschossen hatten (David hat mit meiner Kamera fotografiert, da ich mir die Ohren zuhalten musste) und alle Verwandten beglückwünscht waren, setzten wir uns zum Essen. Welch Zufall, es gab endlich wieder einmal – Hendl. Aber diesmal wäre es wirklich gut gewesen, wäre es nicht schon kalt gewesen, weil es so lange gedauert hatte, bis sich endlich alle niedergesetzt hatten. Zur Nachspeise habe ich noch irgendeine Frucht, von der ich den Namen vergessen habe, gegessen, die war ziemlich gut, dazu ein Glas Rotwein und dann sind wir Jungen (obwohl wir auch schon alt werden...) noch durch die Straße gezogen. Zu meiner Erfreunis durfte ich feststellen, dass um diese Zeit, zwei Uhr in der Nacht, anscheinend alle schon so stockbetrunken sind, dass keiner mehr Kracher schießen kann. So haben wir auf der Straße und vor den Häusern viele Leute getroffen, beglückwünscht, einen Schluck mit ihnen getrunken, das war eigentlich ganz nett. Ja und danach, es hätte die Möglichkeit bestanden, dass wir mit anderen 20 Leuten an den Strand nach Montanita fahren. Ich hatte da kein gutes Gefühl dabei, um vier Uhr morgens in der betrunkensten aller ecuadorianischen Nächte mit einem gemieteten Kleinbus vier Stunden mitzufahren, auch wenn unser Fahrer nüchtern ist, es fahren so viele Betrunkene, nicht nur Autos, auch Busse oder LKWs, denen ich nicht begegnen will und die regelmäßig tödliche Unfälle verursachen. Aber dann wurde ausgemacht, dass wir uns um fünf Uhr ecuadorianischer Zeit und halb sieben österreichischer bei der Ivana treffen und dann wegfahren. Mich hat es auch nicht wirklich gefreut, weil ich schon müde war und dann habe ich von vier bis sechs geschlafen und bin um halb sieben zu dem Haus gegangen. Schlafen konnte ich in dieser Zeit nicht viel, weil noch überall Salsa gelaufen ist, die Leute sitzen vor ihren Häusern oder vor Bars und trinken und hören viel zu laut Musik. Dann die Erlösung: Stromausfall gegen fünf Uhr früh. Gleich darauf die Ernüchterung: Stromaggregate und der Salsa geht weiter... Na gut, um halb sieben war ich bei dem Haus von der Ivana, es waren noch nicht viele Leute da und der Kleinbus war nicht viel größer als das Auto, mit dem ich Autofahren lernte und in dem meiner Kenntnis nach allerhöchstens 7 Leute inklusive Chauffeur halbwegs erträglich reisen können. Dieses Auto hat zwar 3 enge Bankreihen hinter dem Fahrer gehabt, in meiner ersten Reihe allerdings mussten sich die Füße den Platz mit dem Benzinkanister, der der Tank war, teilen. Nein, in dieser Rostkiste wollte ich nicht vier Stunden eingeklemmt sein und nach Montanita fahren. David und ich waren fast froh, dass das Auto dann nicht angesprungen ist – Batterie kaputt – anschieben war leider auch nicht möglich, da der alte FORD ein Automatikgetriebe hat und, ich kenn mich nicht aus, aber der Fahrer hat gemeint, das geht nicht. Die Ivana hat dann für den David und mich ein Frühstück gemacht: Hendl vom Silvesteressen mit Salat, dazu Brot, Tee und Melonensaft. Sogleich hat sich auch ein schon besiegt geglaubter Durchfall zurückgemeldet, schnell war ich wieder daheim, jetzt habe ich ein Imodium genommen, das habe ich in einer Lade in meinem Zimmer gefunden und ist angeblich gegen Durchfall. Stimmt das? Egal, mir geht es jetzt besser, nachdem ich zwischen acht und halb drei nachmittags noch einmal geschlafen habe.

Der Freitag, Fenstertag, ist frei, deswegen will ich vielleicht noch heute, oder morgen irgendwo hinfahren. Vielleicht wird es ja noch was mit dem Strand. Wäre schon Zeit, bin ich schon 5 Monate da und war noch immer nicht im Pazifik baden.

Übrigens: Für alle die es nicht wissen; wo unter meinen Blog-Berichten immer „0 Antworten“ steht, wenn man da draufklickt, kann man Kommentare schreiben. Würde mich freuen, wenn das mehr Leute tun würden, falls wer Fragen hat, oder einfach nur so, ich würde halt gerne wissen, wer so aller meinen Blog liest. Und wenn das viele tun, steht dann nicht mehr „0 Antworten“ sondern „10 Antworten“ oder „20 Antworten“... Mhm... So is das...

Na gut.

Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel alle gut überstanden, ohne Leberschäden oder abgesprengte Gliedmaßen...