Donnerstag, 28. Juli 2011

Eine neue Reisezeit beginnt!

Nachdem der Blog nach meinem Südamerika-Abenteuer nicht mehr fortgeführt wurde, möchte ich meine kommende einmonatige Reise als Anlass sehen, ihn zumindest für diese Zeit (vielleicht auch darüber hinaus) wieder zu aktivieren.
Welche Gelegenheiten ich auf dieser Reise haben werde, um regelmäßig Einträge schreiben zu können, ist noch ungewiss, also bitte ich um Verzeihung wenn die Einträge unregelmäßig kommen werden. Nun aber zur Reise:

Bereits vor einem halben Jahr hatten wir die Idee, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren. Nach vielem Hin und Her haben wir die Reise gebucht; die Reiseroute sieht, vereinfacht dargestellt etwa so aus:

Am Montag, den 1.8. werden wir von Wien Schwechat aus nach Moskau fliegen, wo wir einige Tage verbringen werden. Danach gibt es eine 3-tägige Zugfahrt nach Irkutsk, wo wir auch den Baikal-See besuchen werden. In Moskau hatte es diese Woche bis zu 35 Grad, also das ist um einiges sommerlicher als momentan in Wien. Von Irkutsk geht es dann ungefähr einen Tag im Zug weiter nach Ulaanbator, in die Hauptstadt der Mongolei. Dort bleiben wir eine Nacht, um danach nach Peking weiterzufahren. Nach einigen Tagen in Peking fliegen wir nach Shanghai, dort verbringen wir wieder einige Tage ehe wir nach Hongkong fliegen, wo wir etwa 5 mal übernachten werden. Am 1. September kommen wir nach einem Flug über Moskau wieder in Wien an. So viel kurz zu dem was wir vorhaben.
Die Vorbereitungen waren nicht immer leicht, alles musste übers Internet gebucht werden und Zugfahrkarten waren nur über eine Agentur erhältlich. Das schwierigste aber war fast, die Visa für die drei Länder zu bekommen, am einfachsten war noch das chinesische. Und lustig war, zu sehen, welche Unterschiede es zwischen den Botschaften gab; musste man etwa bei der russischen, die einem Hochsicherheitstrakt gleicht, Taschen beim Eingang abgeben, zu dem man nur durch eine Art Sicherheitsschleuse gelangte, ist die mongolische sehr unscheinbar in einem Wohnhaus in Hietzing untergebracht, wo einem nach dem Anläuten ohne weitere Fragen die Tür geöffnet wird und man sich die Pässe ohne weiteren Nachweis der Identität einfach mitnehmen kann.
So viel vorerst zur Reise, ich hoffe, ich kann euch auch ab nächster Woche dann regelmäßig mit Infos versorgen.