<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279</id><updated>2011-12-22T10:38:30.792+01:00</updated><category term='Pedro Carbo'/><category term='Zivi'/><category term='Ecuador'/><category term='Zivildienst'/><category term='Auslandsdienst'/><title type='text'>Klaus Langer</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Klaus Langer</name><uri>https://profiles.google.com/114482894669887447924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-DCDMdl2jVMk/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAABs/NOfzz5HthPw/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>96</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8675063135199017903</id><published>2011-08-31T14:59:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T14:59:18.814+02:00</updated><title type='text'>Gemütlicher Ausklang</title><content type='html'>Heute, am letzten Tag unserer großen Reise suchten wir wieder einen netten Strand, diesmal aber auf Hongkong Island auf. Heiß wars, das Wasser nass und salzig, Strand und Meer eben ;-) . Am Abend näherte sich dann ein Regen und als es zu tröpfeln begann, verließen wir den Strand Richtung Bus um wieder zurück zu fahren. Gerade noch rechtzeitig erreichten wir den Bus um nicht ganz nass zu werden. Bisher hatten wir ja enormes Glück, da der August hier durchschnittlich 15 Regentage hatte und wir hatten bis jetzt sechs regenfreie Tage. Und jetzt regnet es auch nicht mehr. Später waren wir noch echt gut chinesisch essen. Morgen gehts dann zum Flughafen und mit der Aeroflot zuerst nach Moskau zum Umsteigen und dann nach Wien.&lt;br /&gt;Danke an die treuen Leser (und Leserinnen - für meinen Genderbeauftragten Christian), wir freuen uns, euch alle recht bald wieder persönlich zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CCK&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8675063135199017903?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8675063135199017903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8675063135199017903&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8675063135199017903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8675063135199017903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/gemutlicher-ausklang.html' title='Gemütlicher Ausklang'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8270245565344693606</id><published>2011-08-30T17:56:00.000+02:00</published><updated>2011-08-30T17:56:36.020+02:00</updated><title type='text'>Vorletzter Tag eines großen Abenteuers</title><content type='html'>Gegen Mittag erst gings mit der U-Bahn ziemlich weit auf die Insel Lantau. Bei der Endstation beginnt eine sehr lange Seilbahn, mit der man auf einen Berg kommt, wo eine riesige Buddha-Statue steht. Während der Fahrt hätte man bei klarer Sicht den Blick auf den ganzen Flughafen von Hongkong gehabt, da es aber momentan immer eher dunstig ist, sahen wir nur Teile davon. Der Flughafen konnte ja nur deshalb dort errichtet werden, weil ein Hügel abgetragen wurde und das abgetragene Material zur Aufschüttung zusätzlichen Landes verwendet wurde. Also ein unvorstellbarere Aufwand, der sich im kleinen Hongkong, wo Platz und vor allem bebaubares Land absolute Mangelware sind, wahrscheinlich auszahlt. Bei der Bergstation der Seilbahn ist zuerst einmal ein Areal mit vielen Souvenirgeschäften, Restaurants und anderen "Attraktionen", bevor man über mehr als 200 Stiegen den Weg zur Buddha Statue bestreiten kann. Die Statue wurde zwar erst 1993 fertiggestellt, ist aber umso beeindruckender da man sie schon von weitem sieht und die ca 7 Mio. Euro Baukosten fast ausschließlich aus Spendengeldern von Buddhisten aus der ganzen Welt finanziert wurden. Wieder waren relativ viele Besucher da, Ausländer wie auch sehr viele Chinesen. Obwohl die Mehrheit der Besucher eher zum Sightseeing hinkommt, gab es doch&amp;nbsp; die einen oder anderen, die vor der Statue beteten, also wie bei anderen Tempeln eine eigenartige Mischung aus religiösem Ort und touristischer Attraktion.&lt;br /&gt;Als wir&amp;nbsp; mit der Seilbahn wieder in der Talstation angekommen waren, fuhren wir mit einem Bus zur Küste. Neben dem Fährhafen gab es noch einen schönen Strand, an dem wir den Sonnenuntergang (den wir am anderen Ende der Insel vielleicht gesehen hätten) abwarteten, um dann mit der Fähre zurück nach Hongkong Island zu fahren.&lt;br /&gt;Heiß ist es überall, mit dem Unterschied, dass am Berg und an der Küste immer ein angenehmer, leichter Wind weht, der uns hier, im Stadtgebiet von Hongkong Island definitiv abgeht. Aber wir "genießen" die Hitze noch, denn in 2 Tagen sind wir bald wieder im kalten Österreich&amp;nbsp; ;-)&lt;br /&gt;Mit den besten Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CCK&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8270245565344693606?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8270245565344693606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8270245565344693606&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8270245565344693606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8270245565344693606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/vorletzter-tag-eines-groen-abenteuers.html' title='Vorletzter Tag eines großen Abenteuers'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4639874373788243520</id><published>2011-08-29T17:44:00.000+02:00</published><updated>2011-08-29T17:44:35.736+02:00</updated><title type='text'>Ein Tag in Macao</title><content type='html'>Heute, Montag, verliessen wir am spaeten Vormittag mit einer Faehre Hongkong Island nach Macao. Weil das Katamaran aber so schnell fuhr und ziemlich schaukelte, wurde ich, der ich bis jetzt der einzigeohne jegliche Verdauungsprobleme auf dieser Reise bin, fast mein Frühstück los. Aber Gott sei Dank nur fast. Der Fährverkehr ist zwischen Hongkong und Macao fast wie der internationale Flugverkehr geregelt, also mit Ticketkauf, Einchecken, usw... Immerhin muss man aber auch durch zwei Grenzkontrollen, was in Macao wegen des großen Andrangs aber erst nach einstündiger Wartezeit möglich war. Insgesamt haben wir allein heute, also mit Hin- und Rückfahrt, vier Passkontrollen gehabt und fast eine ganze Seite im Reisepass vollgestempelt bekommen. &lt;br /&gt;Macao ist ja wie Hongkong eine Sonderverwaltungszone auf chinesischem Gebiet, war es doch bis 1999 eine portugiesische Kolonie. Und das merkt man doch sehr stark. In Chinas Städten sind viele Wegweiser und Schilder oft in Chinesisch und Englisch, in Hongkong kommt das lokale Kantonesisch hinzu, in Macao gibt es oft Schilder in vier Sprachen, weil Portugiesisch noch dazu kommt. Macao ist durch die Landgewinnungsaktionen der letzten 10 Jahre um 10 km² auf ca 28 km² gewachsen, also immer noch winzig, aber sehr dicht bebaut, was man vor allem an den engen Gassen und Gehsteigen zu spüren bekommt. Im Zentrum sind, anders als in Hongkong, noch viele Bauten aus der Kolonialzeit erhalten und zum ersten Mal auf unserer Reise betraten wir eine katholische Kirche, nachdem wir schon in russisch-orthodoxen und einer anglikanischen sowie buddhistischen und taoistischen Tempeln gewesen waren. Sehr eindrucksvoll waren auch die "Ruinas de Sao Paolo" eine steinerne Barockfassade, die frei stehen blieb, als im 19. Jahrhundert die dahinterliegende Kirche aus Holz abbrannte. Außerdem ist Macao so etwas wie Las Vegas für Chinesen; denn dadurch, dass Glücksspiel in China verboten ist, kommen viele Chinesen zum Spielen nach Macao. Und nachdem Hongkong Macao wegen des besseren Tiefseehafens bereits vor langer Zeit den Rang als Handelsmetropole abgelaufen hat, ist heute das Glücksspiel und der damit verbunde Tourismus zu einer der wichtigsten Einnahmequellen für das kleine Sonderverwaltungsgebiet geworden.&lt;br /&gt;Mit dem Bus wollten wir dann weiter in einen buddhistischen Tempel fahren, mangels Wissen aber fuhren wir in die falsche Richtung und brauchten eine halbe Stunde, da der Bus zuerst die ganze Stadt durchkreiste. Das war eben um 3,20 Patacas (ca 30 Cent) eine billige Stadtrundfahrt für uns. Der Tempel war ganz interessant, keine Touristen und größtenteils andächtige Stille, sowie schwere Luft vom Rauch der unzähligen Räucherstäbchen und -spiralen. Ungewohnt für uns war, dass bei den Altären und Urnenschränken überall Opfergaben standen. Von Coladosen über Obst bis hin zu Schnapsflaschen für die Verstorbenen - oder die Götter? Den Bus zurück zu finden war wieder eine mittelgroße Herausforderung, zufällig fanden wir heraus, dass die Linie, mit der wir gekommen waren uns auch zum Fährhafen bringt und als wir einstiegen, erkannten wir wieder unseren&amp;nbsp; Fahrer von vorher, der uns den Weg zum Tempel beschrieben hatte. Er lachte auch über uns, weil wir ja vorher ziemlich lange mit ihm unterwegs gewesen waren und wahrscheinlich mehr&amp;nbsp; Zeit in seinem Bus als im Tempel verbracht haben.&lt;br /&gt;Die Rückfahrt mit der Fähre war dann angenehmer und die erneuten Kontrollen vor der Einreise nach Hongkong gingen überraschend schnell. Mein Magen bekam dann noch als Belohnung fürs Aushalten ein BigMac-Menü, das um nichtmal 2 € in Hongkong einer der billigeren Wege ist, satt zu werden. Na gut, satt bin ich davon eh nicht geworden, aber mit einem zusätzlichen Burger hats dann gereicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit hitzigen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;KCC&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4639874373788243520?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4639874373788243520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4639874373788243520&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4639874373788243520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4639874373788243520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/ein-tag-in-macao.html' title='Ein Tag in Macao'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6575441143605833055</id><published>2011-08-28T14:26:00.000+02:00</published><updated>2011-08-28T14:26:43.325+02:00</updated><title type='text'>Tag 2 und 3 in Hongkong</title><content type='html'>Gestern besichtigten wir Kowloon, einen Teil Hongkongs, der schon am Festland liegt und der sich vor allem durch seine Hochhaeuser und Luxusgeschaefte, vor denen gestern (Samstag) schon am Vormittag viele Kunden Schlange standen, auszeichnet. Nachdem wird dann weiter noerdlich auch noch bei einem kleinen Tempel vorbeischauten, in dem sowohl einigen buddhistischen wie auch taoistischen Goettern gehuldigt wird, gingen wir durch den Jademarkt - eben viel Schmuck und Figuren aus Jade. Am Abend fuhren wir nochmal mit der Faehre nach Kowloon, um die Skyline von Hongkong&amp;nbsp; Island bei Nacht zu sehen.&lt;br /&gt;Heute Sonntag fuhren wir mit einer anderen Faehre nach Cheung Chao, eine relativ kleine Insel, suedwestlich von Hongkong Island. Die Insel war frueher vor allem als Pirateninsel gefuerchtet, hatte dort doch einst ein Piratenkapitaen mit 15.000 Mann und 270 Schiffen sowohl Englaendern als auch Chinesen lange Zeit getrotzt. Von dem ist heute natuerlich nichts mehr zu sehen, die Insel scheint viel mehr auch ein begehrtes Ausflugsziel fuer die Hongkonger zu sein und so war dann im Laufe des Tages doch auch einiges los am Strand. Und auf der 2,45 km2 grossen Insel wohnen immerhin ueber&amp;nbsp; 20.000 Menschen und - wie koennte es in Hongkong anders sein - sie hat ihren eigenen McDonald's gleich gegenueber der Anlegestellte der Faehre.&lt;br /&gt;Hongkong ist natuerlich noch mehr als Shanghai und noch viel mehr als Peking vom westlichen Kapitalismus gepraegt; amerikanische Fast-Food-Ketten an jeder Strassenecke, grosse Einkaufszentren, riesige Buerotuerme und alle teuren Geschaefte, die man so kennt (oder ich oft nicht kenne...)&lt;br /&gt;Da es hier so heiss ist und wir so viel schwitzen, werde ich diesen Eintrag hiermit schliessen und die gigantischen Mengen an Fluessigkeit, die wir heute verloren haben, durch Zufuhr eines elektrolythaltigen Hopfenkaltgetraenks ausgleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MfG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CKC&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6575441143605833055?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6575441143605833055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6575441143605833055&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6575441143605833055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6575441143605833055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/tag-2-und-3-in-hongkong.html' title='Tag 2 und 3 in Hongkong'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7054928988964627214</id><published>2011-08-26T13:19:00.000+02:00</published><updated>2011-08-26T13:19:53.425+02:00</updated><title type='text'>Heiss, heisser, Hong Kong</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der heutige Tag begann mit einem Rundgang durch das Finanzzentrum von Hong Kong, wo wir auch mitten im Hochhausdschungel noch ein altes erhaltenes Haus im Kolonialstil fanden und die auch die St. John's Kirche sogar von innen besichtigen durften. Weiter ging es mit der Peak Tram zum Victoria's Peak, von wo aus man eine fantastische Aussicht ueber die Insel Hong Kong sowie ueber das dazugehoerende Umland hat. Zum Schluss fuhren wir noch die halbe Strecke des Mid Level Escalator, eine lange Stiege bzw Rolltreppen und Foerderbaender, die am Morgen talwaerts die Menschen von den Wohngebieten zur U-Bahn bringen und am Nachmittag in die andere Richtung verkehren.&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich noch einige Fotos der letzten Wochen anhaengen, aber der Computer im Hostel hier macht mir da einen Strich durch die Rechnung. Bald sind wir daheim und jeder (oder jede), der (oder die) will, wird alle Fotos sehen. &lt;br /&gt;Es gruesst euch die durstige, hungrige, hitzebestaendige und vor allem schweissgebadete Reisegruppe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CKC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7054928988964627214?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7054928988964627214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7054928988964627214&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7054928988964627214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7054928988964627214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/heiss-heisser-hong-kong.html' title='Heiss, heisser, Hong Kong'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2326550206255093599</id><published>2011-08-25T17:52:00.000+02:00</published><updated>2011-08-25T17:52:10.565+02:00</updated><title type='text'>Hong Kong - letzte Station</title><content type='html'>Zum ersten Mal seit eineinhalb Wochen kann ich meine Eintraege wieder selbst ohne Umwege schreiben, da es in Hong Kong, obwohl es seit 1997 zu China gehoert keine Zensur gibt. Einige Freiheiten fuer die hiesige Bevoelkerung haben die Briten den Chinesen bei der Uebergabe doch abgerungen. Gestern, Mittwoch, besuchten wir den Shanghaier Stadtteil Pudong, der im Grossen und Ganzen in den letzten 30 Jahren aus der Erde gestampft wurde. Ein Hochhaus nach dem anderen, viele Einkaufszentren und alles sehr amerikanisch angelegt. Auch den riesigen neuen Apple-Store dort konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Am Abend, bei beginnender Daemmerung (was im Osten Chinas schon um 18 Uhr ist, da im ganzen grossen China nur eine einzige Zeitzone herrscht) fuhren wir auf das "Shanghai World Finance Center", das hoechste Haus Chinas. Vom 100. Stock auf ca 450 m Hoehe ueber dem Grund haetten wir eine fantastische Sicht gehabt, allerdings hat der Wolkenkratzer gestern abend seinem Namen alle Ehre gemacht und wir sahen meist nur Wolken vorbeiziehen. In den kurzen Momenten, wo es aber aufklarte konnten wir durchaus die eine oder andere spektakulaere Aussicht geniessen. Spaeter am Abend fuhren wir noch zum Flussufer um Fotos der Skyline von Pudong bei Nacht zu machen.&lt;br /&gt;Heute regnete es in Shanghai in Stroemen. Deswegen fuhren wir nicht mit der U-Bahn sondern mit einem Taxi zum Flughafen, da wir auf dem Weg zur Station wohl "waschlnass" geworden waeren. Das Taxi kostete dann zu unser aller Ueberraschung auch nur etwas mehr als 4 Euro. Der Flug hatte leider ueber eine Stunde Verspaetung, sodass wir Hong Kong bis jetzt nur im Finsteren kennen. Das Hotel ist nicht so gut hier, ein sehr kleines&amp;nbsp; Zimmer mit einem Mini-Bad, dafuer sind wir aber&amp;nbsp; ziemlich im Zentrum der Insel. In Hong Kong herrscht Linksverkehr und was wir bis jetzt am Ungewoehnlichsten fanden sind die doppelstoeckigen Busse aber noch viel mehr die doppelstoeckigen Strassenbahnen, die nur aus einem Wagen bestehen und deshalb fast hoeher als lang sind.&lt;br /&gt;Ausserdem ist es hier extrem&amp;nbsp; heiss und schwuel. Als wir in Peking ankamen dachten&amp;nbsp; wir bereits, es gehe kaum noch heisser und drueckender, aber Shanghai und ueberhaupt Hong Kong haben uns da jetzt eines Besseren belehrt.&lt;br /&gt;Mit Vorfreude auf die naechsten Berichte aus der Sauna Chinas;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CCK&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2326550206255093599?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2326550206255093599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2326550206255093599&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2326550206255093599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2326550206255093599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/hong-kong-letzte-station.html' title='Hong Kong - letzte Station'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5706381907054305052</id><published>2011-08-23T13:15:00.000+02:00</published><updated>2011-08-23T13:15:12.542+02:00</updated><title type='text'>Shanghai</title><content type='html'>Am Sonntag flogen wir von Peking nach Shanghai. Abflug war in Peking vom neuen Terminal 3, das uns gleich beim Betreten wegen seiner Groesse wirklich beeindruckte. Der Flug dauerte etwa 2 Stunden und da es ein Langstreckenflug war, der zuerst von Paris nach Peking geflogen war, gab es sogar ein Mittagessen an Bord. In Shanghai angekommen bahnten wir uns den Weg ueber den naechsten Riesenflughafen, fanden unser Gepaeck Gott sei Dank schneller als in Moskau und kauften uns relativ teure (ca 5,50 Euro) Tickets fuer die Magnetschwebebahn ins Zentrum. Die Bahn ist die einzig kommerziell betriebene ihrer Art auf der ganzen Welt und bringt ihre Fahrgaeste je nach Tageszeit mit bis zu 430 km/h in ca 5 Minuten ueber ca 25 km ins Zentrum. Als wir fuhren erreichten wir "nur" 300 km/h, in 7 Minuten waren wir trotzdem in der Stadt angelangt und - welch Ironie - wir mussten mit genau der U-Bahn-Linie weiterfahren, mit der wir auch schon vom Flughafen wegfahren haetten koennen. Egal, das Geld wars uns wert, mit 300 km/h im Zug an den Autos auf der Autobahn einfach vorbeizuziehen. Und Shanghai selbst hat sich Sonntag und Montag als noch schwueler und schweisstreibender erwiesen als Peking. Heute war es etwas angenehmer und wirklich sonnig haben wir es hier noch nie gehabt, es ist staendig entweder bewoelkt oder fast nebelig. Gestern spazierten wir durch die Innenstadt, ueber den "People's Square" (Platz des Volkes), der natuerlich in keiner sozialistischen Stadt fehlen darf, hin zum "Bund", die Uferpromenade am Fluss, von wo aus man die Skyline des modernsten Viertels gegenueber des Flusses sieht. Und zurueck dann durch eine belebte Einkaufsstrasse wieder zur U-Bahn und heim. Heute ging es zuerst zu einem echten buddhistischen Tempel, der auch wirklich noch als solcher genutzt wird. Das war sehr interessant, einmal die Ausuebung dieser Religion auch aus der Naehe zu sehen und generell war der Tempel, bis auf einige Reisegruppen, die auch dort waren, so etwas wie eine Oase der Ruhe im hektischen Shanghai. Danach fuhren wir noch in den Sueden der Stadt, wo es eine alte Vorstadt von Shanghai gibt, die noch ziemlich original erhalten sein soll. Dort angekommen waren wir aber leider fast etwas enttaeuscht, da es wieder sehr ueberfuellt war und die alten Haeuser in den engen Gassen groesstenteils als Geschaefte, die entweder billigen Ramsch oder fuer uns eher dubios aussehendes Essen verkauften, genutzt werden. Naja - gesehen haben wir es auch.&lt;br /&gt;Shanghai ist eine ganz eigene Stadt: Neben Hochhaeusern stehen einstuerzende alte Haeuser, die offensichtlich noch bewohnt werden, in manchen Gassen stinkt es nach Kanal und allem moeglichen, zwei Strassen weiter ist alles neu und das Bild wuerde genau so gut in eine amerikanische Stadt passen. Angeblich waren ja in den 90er Jahren ein Viertel aller Baukraehne der Welt in Shanghai im Einsatz. Und auch jetzt noch wird hier viel gebaut. Eigentlich ist es ja faszinierend mitanzusehen, welchen Boom dieses Land und vor allem Shanghai erlebt, aber doch sieht man auch immer wieder hinter die Fassade des aufstrebenden Wirtschaftsimperiums China.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5706381907054305052?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5706381907054305052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5706381907054305052&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5706381907054305052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5706381907054305052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/shanghai.html' title='Shanghai'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-330233729200149797</id><published>2011-08-21T22:48:00.002+02:00</published><updated>2011-08-21T22:48:59.587+02:00</updated><title type='text'>Umzug, Einkaufsrausch und Sommerpalast</title><content type='html'> Nach dem letzten Eintrag haben wir am Abend noch im Hostel&amp;nbsp;zwei Oesterreicher getroffen, einer von beiden studiert sogar an der BOKU. War gut, wiedermal mit jemandem richtig reden zu koennen, schliesslich ist das Hochdeutsch-Reden mit den zahllosen Deutschen, die wir treffen, auch aehnlich anstrengend wie Englisch zu reden. Am naechsten Tag, also gestern (Freitag) wechselten wir das Hotel, da wir im "Happy Dragon" nur vier Naechte gebucht hatten, weil wir uspruenglich glaubten, wir koennten zwei Naechte irgendwo am Land verbringen. Jetzt wollten wir aber doch in Peking bleiben und kurzerhand rief die Rezeptionistin dort in einem anderen Hotel an und innerhalb von 5 Minuten hatten wir die Zusage, wieder ein 3-Bett-Zimmer zum gleichen Preis zu bekommen sowie einen wartenden Chauffeur vor der Tuer, der uns mit seinem ziemlich neuen Buick gratis ins "King's Joy" Hotel brachte, das im 5. Stock ein Hostel untergebracht hat. Am Nachmittag fuhren wir zum "Silk Market", der groesste Markt hauptsaechlich fuer Touristen, wo fast nur Textilien, darunter sehr viel gefaelschte Markenwaren gehandelt werden. Und handeln ist hier wirklich das richtige Wort. Wollte mir die Verkaeuferin zuerst ein T-Shirt um 280 Yuan (ca 30 Euro) verkaufen, bekam ich schlussendlich vier T-Shirts um 160 Yuan (ca 17 Euro). Ist halt immer noch relativ teuer, weil es eben irgendwie gefaelschte Marken sind, aber von der Qualitaet her sicher ok. Eine (natuerlich nicht ganz echte) Northface Jacke habe ich auch noch um 180 Yuan (ca 19 Euro), statt der urspruenglich geforderten 980 Yuan (ca 105 Euro)&amp;nbsp;erstanden. Der Marktbesuch war wegen der vielen Eindruecke natuerlich sehr anstrengend, bei jedem Stand wird man angesprochen oder sogar an der Hand genommen und hingezogen. Aber trotzdem sind die Chinesen meinen Eindruecken bis jetzt zufolge zumindest den Touristen gegenueber immer sehr freundlich und zuvorkommend.    &lt;div&gt;Heute besuchten wir den Sommerpalast im Norden von Peking. Dort hatten die Kaiser ihre Sommerresidenz - eine riesige Anlage, erbaut irgendwann im 18. Jahrhundert, eine Mischung verschiedener Stile aus dem gesamten Chinesischen Reich bis hin zum hemmungslosen Kitsch. Leider, und auch weil heute Samstag ist, war der Sommerpalast so voll mit Menschen - einfach unvorstellbar. Aber egal, einen Eindruck haben wir bekommen, Peking war sehr schoen und China ist bis jetzt fuer uns ein riesengrosses, erfahrungsreiches Erlebnis. Morgen, Sonntag, geht es per Flugzeug weiter nach Shanghai. Nachdem wir in Peking hauptsaechlich geschichtstraechtige Anlagen besichtigt haben, sind wir gespannt auf das "neue China", auf DIE Wirtschaftsmetropole des Landes. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man darf also gespannt sein, wie es weiter geht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Gruesse aus dem Fernen Osten!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;C&amp;amp;C&amp;amp;K&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-330233729200149797?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/330233729200149797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=330233729200149797&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/330233729200149797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/330233729200149797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/umzug-einkaufsrausch-und-sommerpalast.html' title='Umzug, Einkaufsrausch und Sommerpalast'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1081079819324862590</id><published>2011-08-18T13:40:00.000+02:00</published><updated>2011-08-18T13:40:24.891+02:00</updated><title type='text'>Chinesische Mauer, Fotoshootings und Himmelstempel</title><content type='html'>Ploetzlich funktioniert auf dem Computer im Hostel sowohl Facebook als auch andere durch Chinas Zensur gesperrte Seiten. Anscheinend hat vor mir ein Chinese eine VPN-Verbindung nach Europa oder Amerika hergestellt, damit er der Sperre entkommt. Gut fuer mich, dass er sie anscheinend noch nicht getrennt hat. Also am Dienstag haben wir die verbotene Stadt besichtigt, was damals begonnen hat, und ich noch nicht im Blog vermerkt habe, ist, dass Christa anscheinend fuer die Chinesen etwas ganz besonderes ist. Frauen mit 1,85 Meter Groesse gibt es in China nicht viele und somit gab es ganze Familien, die sich mit ihr fotografieren lassen wollten. Lustig fuer uns, aber ich glaube, wenn das noch viel oefter vorkommt wird es ihr auch irgendwann laestig werden. Am Mittwoch besichtigten wir den Himmelstempel (Himmels-Tempel, als ich das zum ersten mal gelesen habe, hab ich "Himmel-Stempel" gelesen...), eine riessige Anlage, die im chinesischen Kaiserreich eine zentrale religioese Einrichtung war. Leider war auch das aehnlich wie die verbotene Stadt sehr ueberlaufen von tausenden chinesischen und um einiges weniger auslaendischen Touristen. Danach gingen wir zum "Pearl Market", der dort gleich daneben ist, wo man laut Info vom Hostel chinesische Mehr-oder-weniger-Kunstartikel kaufen kann. Es gab aber auch allerhand anderes, wie soll ich es anders sagen, Klumpert. Also vom gefaelschten iPhone ueber iPads, Brillen, Uhren, alles gefaelschte Markenwaren. Und sehr aufdringliche Verkaeufer und vor allem -innen. Christian kaufte zwei 32GB Speicherkarten um umgerechnet 11 Euro, Christa eine Tasche und noch irgendwas aus Stoff ;-), ich nichts. Ich warte noch auf den naechsten Markt, den wir hoffentlich morgen besuchen, wo es dann billiges Gewand gibt, da das Waschen hier im Hostel so teuer ist, dass ich mir um das Geld sicher einige neue Sachen hier auch kaufen kann. Und als wir Aus diesem Markt hinausgingen, fiel ein Fahrrad um und wir koennen bestaetigen: In China ist ein Rad umgefallen und NICHTS ist passiert. Heute, Donnerstag machten wir einen Ausflug zur Chinesischen Mauer, 3 Stunden mit dem Bus hin, 3 Stunden zuerst mit einem Sessellift rauf, ueber die Mauer spazieren und dann entweder mit dem Sessellift (Christa) oder mit der Sommerrodelbahn (Christian &amp;amp; ich) hinunter. Danach gab es noch ein Essen mit Blick auf die Mauer und spaeter fuhren wir mit dem Bus, der mir leider grosse Knieschmerzen bereitete, da der eher fuer kleine Chinesen und nicht fuer normal grosse Mitteleuropaeer gebaut ist, durch die beginnente Stosszeit wieder zurueck nach Peking.&lt;br /&gt;Gerade haben wir erfahren, dass wir uns morgen ein neues Hotel suchen muessen, da wir unser Hostel nur fuer 4 Naechte gebucht haben und erst am Sonntag nach Shanghai fliegen. Schade, denn hier war es sehr nett, wir hatten unser eigenes Zimmer mit Dusche und WC und das um einen relativ guenstigen Preis ziemlich zentral in Peking.&lt;br /&gt;Also bis demnaechst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;C,C&amp;amp;K&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1081079819324862590?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1081079819324862590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1081079819324862590&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1081079819324862590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1081079819324862590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/chinesische-mauer-fotoshootings-und.html' title='Chinesische Mauer, Fotoshootings und Himmelstempel'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2422650214768707887</id><published>2011-08-17T15:34:00.000+02:00</published><updated>2011-08-17T15:34:11.812+02:00</updated><title type='text'>Staub, Schwuele und Zensur</title><content type='html'>Wir sind in Peking angekommen und bekommen das ordentlich zu spueren. Nicht nur, wegen einer eineinhalb Tage langen Zugfahrt, auf der wir Wuestenstaub, Kaelte und zum Schluss auch noch extrem schwueles Wetter hatten, sondern auch, weil wir aus China offenbar weder Facebook noch Twitter noch den Blog erreichen. Die Eintraege kommen jetzt, wenn ueberhaupt, nur auf Umwegen in den Blog (mein lieber kleiner Bruder wird sie per Mail bekommen und in meinen Blog online stellen), da Chinas Internet-Zensur gleich prophilaktisch alle Blogs weltweit sperren liess, da es ja auch kritische geben koennte. Ansonsten ist es in China aber relativ "normal", es gibt hier alle westlichen Geschaefte und die meisten Gebaeude im Zentrum von Peking sind sehr schoen oder sehr modern. Aber wieder mal alles der Reihe nach. Sonntag Morgen Ortszeit brachen wir von Ulaanbaatar auf und erreichten auf einer Fahrt ueber eine Zugstrecke, die einer in Oesterreich stillgelegten Nebenbahn gleicht, am Abend die mongolisch-chinesische Grenze. Das ganze Prozedere dauerte wieder 6 oder 7 Stunden, da zusaetzlich zu den zwei Grenz- und Zollkontrollen auch noch die Waggons "umgespurt" werden mussten, da man in Russland und der Mongolei auf der "Russischen Breitspur" faehrt, die ca 10 cm breiter ist als die in Westeuropa und China uebliche Spurweite. Das dauerte auch seine Zeit, der ganze Zug wurde in eine Halle geschoben, alle Waggons voneinander getrennt und angehoben, sodass die Fahrgestelle auf den Schienen blieben, die dann gegen die unmerkbar schmaeleren ausgetauscht wurden. Natuerlich mussten&amp;nbsp;alle Passagiere&amp;nbsp;waehrenddessen in den Waggons bleiben, da wir die Paesse von den chinesischen Beamten noch nicht zurueckerhalten hatten und wir somit noch nicht legal eingereist waren. Im Abteil bekamen wir dann einen chinesischen Mitpassagier, der ein etwas komischer Typ war... Um 2 in Peking angekommen, mussten wir uns erstmal eine Stunde fuer ein Taxi anstellen, auch wenn uns immer wieder die Fahrer der inoffiziellen Taxis aus der Warteschlange abwerben wollten. Die haetten aber bis zu 250 Yuan fuer die Fahrt verlangt und wir haetten sie schon auf 100 herungehandelt, aber dann sagte uns Gott sei Dank eine junge Chinesin, die vor uns stand, dass das viel zu teuer waere, weil offizielle Taxis nur 30 kosten. So warteten wir eben und nach einiger Zeit brachte uns ein offizielles Taxi wirklich um 30 Yuan (ca 3,50 Euro) ins Hostel. Am Abend versuchten wir noch die chinesische Kueche, die eigentlich gar nicht so schlecht war. Wir bestellten uns eben auch nicht gerade die Schildkroete oder den Frosch sondern eher bekannteres. Christa und ich assen irgendwas mit Rind, Christian versuchte das "Spicy Chicken", das dann leider ein Haufen ziemlich kleiner Huehnerteile - mehr Knochen als Fleisch - gemischt mit sehr sehr vielen Chilischoten war. Aber tapfer kaempfte er sich durch die weniger dubios aussehenden Teile und ass dafuer mehr Nudeln und Reis.   &lt;br /&gt;&lt;div&gt;Heute gings zum Sightseeing ins Zentrum. Zuerst mit der neuen und topmodernen U-Bahn Pekings: Einige Linien sind chronisch ueberfuellt und man muss 2-3 Zuege abwarten, um sich dann endlich irgendwie reindraengen zu koennen - so etwas wie zuerst aussteigen lassen und dann einsteigen gibt es hier offenbar nicht. Mit der Ubahn gelangten wir direkt&amp;nbsp;zum Platz des himmlischen Friedens und wir machten uns auf den Weg in die verbotene Stadt, den einstigen Kaiserpalast, der dem gemeinen Volk nicht zugaenglich war. Da in China gerade Ferien&amp;nbsp;sind, draengten sich auf dem Platz&amp;nbsp;und in der&amp;nbsp;verbotenen Stadt (ohne Uebertreibung) hunderttausende Menschen, aber fast nur Chinesen. Die verbotene Stadt ist sehr&amp;nbsp;eindrucksvoll und alt, grossteils auch sehr gut erhalten bzw rekonstruiert. Aber ich wuesste nicht, wo ich solche Menschenmassen schon einmal erlebt haette.&amp;nbsp;Danach spazierten wir noch ueber den Platz des himmlischen Friedens, vorbei am Mao-Mausoleum,&amp;nbsp;das meiner Meinung nach eigentlich "Maosoleum" heissen sollte, und kamen noch in eine chinesische Einkaufsstrasse. Alles sehr ueberfuellt, Chinesen ueberall - es gibt echt sehr sehr sehr viele von denen ;-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit der U-Bahn heim ging es dann gleich bei der Station, bei der wir immer aussteigen muessen zum McDonald`s, wieder einmal etwas gewohntes essen. Aber ich moechte hier nicht so viel aufs Essen eingehen, sonst bekommen wir wieder Kritik, dass es bei uns anscheinend nur ums Essen geht. Aber ein gutes Essen&amp;nbsp;ist die Grundlage fuer glueckliche Reisende und das Wohlbefinden der Gruppe. :-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich hoffe, wir koennen uns bald wieder hinter der groessten Firewall der Welt melden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Christa, Christian &amp;amp; Klaus&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2422650214768707887?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2422650214768707887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2422650214768707887&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2422650214768707887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2422650214768707887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/staub-schwuele-und-zensur.html' title='Staub, Schwuele und Zensur'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7267614332296117928</id><published>2011-08-13T08:22:00.000+02:00</published><updated>2011-08-13T08:22:02.259+02:00</updated><title type='text'>Baikalsee, Grenzen und die Mongolei</title><content type='html'>Lange her seit dem letzten Eintrag. Zu Beginn zur Beantwortung der Fragen: Die 3 Tage und 4 Naechte Zugfahrt waren schon immer wieder mit kleinen 2-30 minuetigen Aufenthalten in den Bahnhoefen, wo man auch kurz rausgehen kann und sich (leider nicht ueberall) mit Wasser und sonstigem Proviant versorgen kann. Also fuer uns waren es auch 3 Tage ohne Waschen - wenigstens haben wir aber auch nicht viel geschwitzt, sodass sich die Geruchsbelastung in Grenzen hielt. Die Waggons der Transsib und der russischen Eisenbahn sind generell rauchfrei, nur in den Durchgaengen zum naechsten Waggon hin ist eine Raucherzone. &lt;br /&gt;So, jetzt aber zu dem Aktuelleren: Am Mittwoch wurden wir nach Listvianka, einem Dorf an der Kueste des Baikalsees gebracht. Der See ist fuer uns definitiv zu kalt zum Baden, was aber einige Russen, vielleicht auch des Vodkas wegen, nicht abhielt, trotzdem zumindest eine Runde zu schwimmen. Bis ich selbst in Russland war, glaubte ich uebrigens, dass das Klischee, dass Russen viel Vodka trinken uebertrieben ist. Ich kann nur sagen: Das ist es nicht, die trinken echt gerne und viel Vodka. Aber zurueck zum See. Das Dorf hatte eigentlich relativ wenig zu bieten, viele Hochzeitspaare kommen aber anscheinend dennoch zum Feiern dort hin. Wir gingen dann in ein Lokal am "Hafen" essen, wieder mal russische Kueche, sehr fett... Danach trafen wir auf der Suche nach irgendwelchen Sehenswuerdigkeiten wieder den Hollaender mit seiner ukrainischen Freundin, die wir schon vom Zug kannten. Da es wirklich nicht viel zu tun gibt in dem Dorf, haben wir dann mit ihnen noch ein paar Bier getrunken und sind schliesslich heimgegangen um uns den Sonnenuntergang vom Hostelbalkon anzusehen und den gemuetlichen, aber auch immer kaelter werdenen Abend, mit einer kleinen Kostprobe des dortigen Vodkas ausklingen zu lassen. Am naechsten Tag gab es schon um 9 Fruehstueck im Hostel, die Chefin selbst hat uns aufgeweckt, weil wir sonst verschlafen haetten - in Rekordtempo hatten wir die Palatschinken zum Fruehstueck verdrueckt und gingen wieder aufs Zimmer, wo wir leider alle wieder einschliefen und erst 2 oder 3 Stunden spaeter aufwachten und uns wieder auf den Weg ins "Zentrum" des Dorfes zu machen, wo wir sogleich wieder was zu essen suchten - und fanden! Am Abend ging es dann wieder per Kleinbus mit eigenem Chauffeur nach Irkutsk, wo wir am Bahnhof aber noch fast 4 Stunden auf unseren Zug warten mussten, Zeit, die wir wieder mit - richtig - Nahrungssuche und -aufnahme verbrachten. Leider fanden wir zum schnell was Essen nur so ein russisches Fast Food Lokal, wo man sich zwar irgendwas aussuchen kann und mit Gesten zu verstehen geben kann, was man will, allerdings war mir davor nicht bewusst, dass das alles kalt ist und die Angestellte dort den gesamten Plastikteller mit dem wenigen essen fuer geschaetzte 20 Sekunden in eine Mikrowelle gibt... Nun, es gibt auch gutes russisches Essen, zum Beispiel, dass sie gerne Petersilie oder Dill verwenden finde ich eigentlich ziemlich lecker, aber, im Grossen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mich kulinarisch schon wieder auf Oesterreich freue. Gut, jetzt zu den unwichtigeren Dingen ;-) Am Bahnhof sprach uns dann ein Russe in gutem Englisch an und wir plauderten eine Weile mit ihm, bis er uns auf ein Bier einladen wollte. Da war es auch schon fast Zeit, auf den Bahnsteig zu gehen, aber er bestand darauf, deshalb tranken wir schnell eine Dose mit ihm. Dann wollte er noch eine und hat auch noch Bier gekauft und gemeint, er muesse eh auch in unsere Richtung und faehrt einfach auch mit unserem Zug, er wolle in Ulan-Ude Freunde besuchen und er versuchte an der strengen Schaffnerin reinzukommen. Zuerst meinte er, er ist Eisenbahnpolizist und kann deswegen gratis mit der Bahn mitfahren, aber dann stellte sich heraus, dass im Kurswagen nach Ulanbaatar nur Touristen waren und als wir dann unser Abteil bezogen hatten, kam auch er ploetzlich herein und setzte sich einfach herein. Na gut, er war vorher auch schon aufdringlich, aber das war uns dann doch ein bisschen zu viel. Als er dann irgendwann mal ins Nachbarabteil ging, um dort die Chilenen anzuquatschen, schlossen wir kurzerhand die Tuer und loesten die Situation elegant, indem wir sagten, wir wollen jetzt schlafen gehen. Danach haben wir ihn auch nicht mehr gesehen. In Ulan-Ude bekamen wir dann doch noch einen 4. in unser Abteil, einen Italiener, der aber mit seiner Frau in Madrid lebt. Da war ich auch wieder froh, dass ich mit ihm, seiner Frau und den Chilenen ein bisschen Spanisch ueben konnte. Die Grenzformalitaeten zwischen Russland und der Mongolei kosteten uns gestern den gesamten Nachmittag, zuerst an der russischen Grenze 3 Stunden warten, dann in den Waggon, Waggon wird zugesperrt, 2 Stunden drinnen s(chw)itzen und immer wieder brav den Pass hergeben, dann endlich mit einer Rangierlok ueber die Grenze gezogen werden, wieder fast eine Stunde im Waggon kontrolliert werden und nochmal eine Stunde warten, weil die Kurswagen an einen anderen Zug angehaengt werden mussten. Die mongolische Zollbeamtin kam in unser Abteil und fragte "Luggage?" (Gepaeck). Wir deudeten ihr an, dass das unter den Sitzen ist, bzw. mein Rucksack oben war. Sie schaut rauf und fragt, wem das gehoert, ich sage, mir und sie fragt mich "Any prohibited items in there?" (also ob ich etwas verbotenes drinnen habe). Und fuer Bruchteile einer Sekunde hat es mich so gereizt, irgendwas dummes drauf zu sagen, weil ich schon alleine wegen der Frage grinsen musste. Gott sei Dank besann ich mich im richtigen Moment eines besseren und antwortete wahrheitsgemaess mit "No". Wenn mich die Chinesen das dann auch fragen, werd ich einfach sagen "No, my tank is in the luggage waggon."&lt;br /&gt;So und heute morgen kamen wir endlich in Ulanbaatar an, die Hauptstadt der Mongolei. Bei der Einfahrt sahen wir bereits die Vorstaedte, die hauptsaechlich aus Zelten bestanden, sind ja ein altes Nomadenvolk die Mongolen, das Nomadentum&amp;nbsp; hat sich bis in die Gegenwart bei aller Modernisierung scheinbar auch gut erhalten. Sehenswuerdigkeiten sind auch eher rar hier, aber es gab ein gutes Museum ueber die Geschichte der Mongolei, dass fuer uns als Studenten nur etwas mehr als einen Euro gekostet hat. Leider ist es mir dann beim Mittagessen nicht so gut gegangen, weshalb ich erstmals eine Mahlzeit auslassen musste. Anscheinend hat mich die Hitze und der wenige Schlaf der letzten Zugnacht doch sehr mitgenommen. Deswegen lasse ich jetzt am Nachmittag auch die Tour zu irgendeinem Nationalpark aus und habe Chritstian und Christa alleine weitergeschickt.Und scheinbar kommen meine Kraefte schon wieder, sonst wuerde ich nicht so einen langen Eintrag schreiben. Gerade merke ich auch, dass der Hunger wieder kommt, also niemand braucht sich Sorgen zu machen um mich.&lt;br /&gt;Und jetzt? Lasst es mich mit den Schlussworten des ehemaligen Vizekanzlers bei seiner Ruecktrittsansprache formulieren: "Jetzt geh i wos essn!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7267614332296117928?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7267614332296117928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7267614332296117928&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7267614332296117928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7267614332296117928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/baikalsee-grenzen-und-die-mongolei.html' title='Baikalsee, Grenzen und die Mongolei'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-9216392267424296500</id><published>2011-08-09T10:10:00.000+02:00</published><updated>2011-08-09T10:10:23.796+02:00</updated><title type='text'>ungefaehr 5100 km oder 3 Tage, 2 Stunden und 45 Minuten Zugfahrt spaeter:</title><content type='html'>Den letzten Tag in Moskau verbrachten wir am Freitag essend und durch die Stadt schlendernd eher gemuetlich. Am Abend legten wir uns zum Sonnenuntergang in einen Park nahe des Kremls, wo ich meine erste Schnapsen-Trainingseinheit mit Christian absolvierte. Gegen 10 Uhr abends trafen wir beim Jaroslaver Bahnhof ein, wo wir noch bis dreiviertel 12 warten mussten. Die Wartezeit wurde kurzerhand mit zwei Bier und Hotdogs verkuerzt. Die Hotdogs waren sehr interessant, ein Weckerl, innen drin sowas wie Faschiertes aber von Konsistenz und Geschmack her eher wie ein laenglicher Leberknoedel, dazu noch Ketchup und Petersilie - interessant ungewohnt im Geschmack. Dann betraten wir den Bahnsteig 4, wo der Zug Nr. 2 von Moskau nach Wladiwostok schon bereitstand. Der Schaffner unserers Waggons empfing uns schon und pruefte ganz sorgfaeltig unsere Karten ehe er uns zu unserem Abteil fuehrte, das wir auch die ersten 3 Naechte fuer uns alleine hatten. Anscheinend haben wir einen eher neueren 2. Klasse Waggon erwischt, der in Sauberkeit und Komfort so manchen OEBB Waggon locker uebertraf. Jeder Waggon hat 2 Schaffner, die sich im Dienst abwechseln, die aber auch taeglich Staubsaugen und die WCs sauber halten. Generell haben wir Russland bis jetzt als sehr sauber empfunden, zumindest in Moskau sieht man auf den Strassen kaum Mist herumliegen, was wahrscheinlich einerseits an den vielen Strassenkehrern und andererseits auf der Disziplin der Moskauer liegt. Aber zurueck zum Zug: Nachdem wir die erste Nacht (auch Dank der selbst mitgebrachten&amp;nbsp;Vodka Kostprobe) gut schliefen machten wir uns am&amp;nbsp;Tag darauf auf Erkundungstour durch den Zug. Nun - weit kamen wir nicht, da bereits der naechste Waggon der Speisewagen war, wo uns eine aeltere Dame, die ganz offensichtlich die Chefin dort war empfing. Sie hatte in ihrem Gebiss, wohl mehr goldene als echte Zaehne, was Christian und mich zur Vermutung hinriss, dass sie diese vielleicht auch als Flaschenoeffner verwenden koennte. Einige Besuche spaeter fragte sie uns immer schon beim Betreten ihres Reiches, ob wir wohl wieder des Bieres wegen bei ihr einkehrten. Irgendwann probierten wir bei ihr auch die russische Bordkueche und stellten fest, dass man nach echtem russischem Essen wirklich einen (oder mehrere) Vodka zur Verdauung noetig hat - der Salat als Vorspeise mit einem Riesenpatzen Mayonaisse und auch auf dem Fleisch war nochmal ein solcher Haufen, dazu frittierte Erdaepfel. Ausserdem lernten wir im Zug noch einen Hollaender und eine Ukrainerin kennen, mit denen wir den dritten Abend in ihrem Abteil bei Bier und netten Gespraechen verbrachten. Die gedanklichen Austausche mit russischen Mitreisenden beschraenkten sich auf wild gestikulierende Konversationen mangels Russischkenntnissen unsererseits und Englischkenntnissen ihrerseits. Ansonsten haben wir im Zug viel gelesen und viel geschlafen, das Schlafen fand aber leider immer zu spaet statt, sodass wir jetzt in der Irkutsker Zeitzone Probleme mit der Umstellung haben, da die immerhin, nochmals 5 Stunden der Moskauer Zeit vorauseilt. &lt;br /&gt;Heute morgen kamen wir schlussendlich in Irkutsk an, wo uns schon ein Fahrer erwartete, der uns zum Baikalhostel brachte, das eigentlich nur eine adaptierte Wohnung mit zwei Mehrbettzimmern ist. In relativ kurzer Zeit hatten wir die wenigen Sehenswuerdigkeiten der Stadt gesehen. Wahrscheinlich gibt der Baikalsee, zu dem wir morgen fahren, mehr her als diese Stadt, die mich mit ihrem lauten, stinkenden Verkehr und den alten, kaputten&amp;nbsp;Bussen sehr an Suedamerika erinnert. &lt;br /&gt;Also der Plan fuer die naechsten Tage: Morgen mit dem Chauffeur nach Listvianka ans Baikalseeufer, wo wir die Nacht auf Uebermorgen in einem Hostel verbringen werden und dann uebermorgen wieder zurueck nach Irkutsk um dann am Abend mit der Transmongolischen Eisenbahn Richtung Ulanbaatar, Mongolei aufzubrechen. &lt;br /&gt;Bis zum naechsten Eintrag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klaus, Christa &amp;amp; Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-9216392267424296500?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/9216392267424296500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=9216392267424296500&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/9216392267424296500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/9216392267424296500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/ungefaehr-5100-km-oder-3-tage-2-stunden.html' title='ungefaehr 5100 km oder 3 Tage, 2 Stunden und 45 Minuten Zugfahrt spaeter:'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5910359878156309471</id><published>2011-08-04T18:16:00.000+02:00</published><updated>2011-08-04T18:16:17.396+02:00</updated><title type='text'>Kreml und Neujungfrauenkloster, Moskwa und Gorki Park</title><content type='html'>Gestern besuchten wir das Innere des Kreml, also einen Haufen orthodoxer Kirchen. In die Regierungsgebaeude kann man natuerlich nicht hinein, dafuer sorgen strenge Wachleute, die mit Stock und Trillerpfeife dafuer sorgen, dass sich kein Tourist in falsche Gebiete verirrt. Die russisch-orthodoxen Kirchen sind fuer uns sehr ungewohnt weil sie an den Innenwaenden ueber und ueber voll sind mit Heiligenbildern (Ikonen). Sodass man schon fast meinen koennte, der Monotheismus habe sich hier noch nicht ganz durchgesetzt.&lt;br /&gt;Natalia, unsere Kontaktperson von der Agentur, die die Tickets fuer uns buchte und die wir am Dienstag persoenlich trafen, gab uns Tipps und meinte, Moskau sei sehr sicher. Ausserdem braeuchten wir uns keine Sorgen wegen der Polizei machen, weil die zwar durchaus Touristen zwecks Visakontrollen anhalten duerfen, dies aber nur sehr selten tun, weil sie nicht oder nicht gut Englisch koennen. Ausserdem koennten zumindest Christa und Christian vom Aussehen her auch Russen sein. Ich hingegen schaue wegen meiner (noch) dunklen Haare "auch noch nicht wie ein kaukasischer Attentaeter" aus, also ich weiss nicht, ob ich das als Kompliment verstehen soll.&lt;br /&gt;Heute fuhren wir zum "Neujungfrauenkloster", einer Kloster, wo schon die Zaren ihre ungeliebten Ehefrauen oder zu maechtig werdenden Schwestern hin abschieben liessen. Auch dort gab es wieder Kirchen mit vergoldeten Zwiebeltuermen und Massen von Ikonen. Auch besuchten wir das Grab von Nikita Chruschtschow, dem ein Platz an der Kremlmauer verwehrt blieb.&lt;br /&gt;Danach gingen wir zu Fuss geschaetzte vier Kilometer von der Metrostation zur Moskwa (Fluss) und von dort zum Gorki Park. Wie im Lied "Wind of Change" von den "Scorpions" spuerten auch wir auf dem Weg entlang der Moskwa starken Gegenwind - ob dieser auch wirklich was veraendert...?&lt;br /&gt;Im Gorki Park gab es dann ein Subway Sandwich, leider habe ich dort anscheinend aus lauter begeisterung ueber den guten Senf im Sandwich anscheinend Christas Moskau-Reisefuehrer auf der Parkbank liegen lassen. Und als wir umkehrten, einen zusaetzlichen Kilometer zu Fuss riskierten, um ihn wiederzubekommen, war er nicht mehr da. Gut, er war von 1994 und Gott sei Dank haben wir ihn erst heute "angebaut", jetzt schulde ich der Christa einen Gspritztn... ;)&lt;br /&gt;Die Christus Erloeser Kirche, die wir danach besuchen wollten erreichten wir leider puenktlich zur Sperrstunde um sechs, also machten wir nur von draussen Fotos. Vielleicht schaffen wirs morgen noch rein, ich rechne aber mit vielen Ikonen und Goldschmuck drinnen.&lt;br /&gt;So, jetzt gibts gleich eine Eierspeis mit duerrer Wurst aus Oesterrech und Kaese und dazu Vodka :)&lt;br /&gt;Na sdorowje!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Morgen (Freitag) Abend gehts los mit der Transsib gen Osten, also weiss ich nicht, ob ich davor noch einen Eintrag schreiben werde - wenn nicht, lest ihr von mir wieder aus Irkutsk, Ulan Baator oder Peking.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5910359878156309471?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5910359878156309471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5910359878156309471&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5910359878156309471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5910359878156309471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/kreml-und-neujungfrauenkloster-moskwa.html' title='Kreml und Neujungfrauenkloster, Moskwa und Gorki Park'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-37768536672322638</id><published>2011-08-03T12:16:00.000+02:00</published><updated>2011-08-03T12:16:08.754+02:00</updated><title type='text'>Moskau</title><content type='html'>Gestern haben wir die Tickets fuer die Transsib auch im Original erhalten, dazu noch nuetzliche Infos von unserer aeusserst netten Kontaktperson Natalia. Danach machten wir uns auf den Weg, Moskau zu Fuss zu erkunden und wir marschierten etwa eine halbe Stunde ins Zentrum, am Weg dorthin besuchten wir die Petrovski-Passage, ein kleines Luxus-Einkaufszentrum fuer die "neuen Russen". Natuerlich sehr pompoes aber architektonisch nicht uninteressant. Danach gingen wir am beruehmten Bolschoi-Theater vorbei, das leider gerade in ein Geruest gehuellt ist, zum Roten Platz. Und der ist natuerlich sehr beeindruckend, riesig gross, am Boden die Markierungen fuer die Militaerparaden und rundherum geschichtstraechtige Gebaeude. Die Kathedrale mit den bunten Tuermen schaut von aussen besser aus als von innen, innen sind es eigentlich nur ein Haufen kleine Kapellen. Leider hat es dann bald zu regnen begonnen, und wir mussten auch endlich Mittagessen, wer mich und meine Reisepartner kennt, weiss, wie wichtig eine ausgewogene und vor allem reichhaltige Ernaehrung fuer unser seelisches Wohl ist. Nach dem Essen marschierten wir zum KGB-Hauptquartier, in das wir aber aus irgendeinem Grund nicht hineindurften. Da der Regen immer staerker wurde, beschlossen wir, mit der Metro heimzufahren. Eine gute Entscheidung, denn fuer nur 28 Rubel (ca 70 Cent) kann man die "Palaeste fuer das Volk" besichtigen, ein Wahnsinn, was die damals da hingestellt haben.&lt;br /&gt;Und am Abend gingen wir mit anderen aus unserem Hostel noch in einen Club feiern, dauerte auch etwas laenger, deswegen hat der heutige Tag fuer uns erst um 12 begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--PRdRaMbjMw/TjkaRxlE8CI/AAAAAAAAAGs/mNszGKamgYs/s1600/DSC_1437.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://3.bp.blogspot.com/--PRdRaMbjMw/TjkaRxlE8CI/AAAAAAAAAGs/mNszGKamgYs/s400/DSC_1437.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;ob der noch ein Pickerl bekommt???&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2p3rXdSRO9k/Tjka7KDp1cI/AAAAAAAAAGw/srz1djSLs8k/s1600/DSC_1449.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://4.bp.blogspot.com/-2p3rXdSRO9k/Tjka7KDp1cI/AAAAAAAAAGw/srz1djSLs8k/s400/DSC_1449.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Christa mit roter Jacke am roten Platz&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ttkk2XgGXxA/TjkbY5_iZkI/AAAAAAAAAG0/7AJ3XNGt8bM/s1600/DSC_1451.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ttkk2XgGXxA/TjkbY5_iZkI/AAAAAAAAAG0/7AJ3XNGt8bM/s400/DSC_1451.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Die St. Basilius Kathedrale&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-t8oTfDhYL-0/TjkcA3oycwI/AAAAAAAAAG4/eRkrdDVhMVQ/s1600/DSC_1480.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://3.bp.blogspot.com/-t8oTfDhYL-0/TjkcA3oycwI/AAAAAAAAAG4/eRkrdDVhMVQ/s400/DSC_1480.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Christian und ich im GUM (Einkaufszentrum am roten Platz)&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fd6Pg3e6Fog/Tjkchffi8bI/AAAAAAAAAG8/WT3pzn7jbjs/s1600/DSC_1483.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://1.bp.blogspot.com/-fd6Pg3e6Fog/Tjkchffi8bI/AAAAAAAAAG8/WT3pzn7jbjs/s400/DSC_1483.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Das ehemalige Hauptquartier des KGB&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3If5-qRQ62s/TjkdTHtX4UI/AAAAAAAAAHA/udfYwYaq3OA/s1600/DSC_1491.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://4.bp.blogspot.com/-3If5-qRQ62s/TjkdTHtX4UI/AAAAAAAAAHA/udfYwYaq3OA/s400/DSC_1491.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Eine U-Bahn Station, wie fast alles in Moskau gut, oder zumindest streng bewacht&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-M4SFPawvE_c/TjkeD14vBPI/AAAAAAAAAHE/TaKaNCEvJNM/s1600/DSC_1498.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://4.bp.blogspot.com/-M4SFPawvE_c/TjkeD14vBPI/AAAAAAAAAHE/TaKaNCEvJNM/s400/DSC_1498.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Zug faehrt ein&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dRqhaFDjn0o/Tjke-ME8kII/AAAAAAAAAHI/4HkSo73uU7I/s1600/DSC_1509.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-dRqhaFDjn0o/Tjke-ME8kII/AAAAAAAAAHI/4HkSo73uU7I/s400/DSC_1509.JPG" width="265" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Christian im Schatten der Oktoberrevolution ;)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-37768536672322638?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/37768536672322638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=37768536672322638&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/37768536672322638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/37768536672322638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/moskau.html' title='Moskau'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/--PRdRaMbjMw/TjkaRxlE8CI/AAAAAAAAAGs/mNszGKamgYs/s72-c/DSC_1437.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8589309792714924626</id><published>2011-08-01T21:43:00.000+02:00</published><updated>2011-08-01T21:43:36.327+02:00</updated><title type='text'>Moskau - erster Kontakt mit РОССИА</title><content type='html'>Wir sind gut angekommen - 2,5 Stunden Flug und danach knappe 3 Stunden warten auf die Einreise. Die wenigen russsischen Beamten am Flughafen liessen sich bei der Abfertigung von hunderten Einreisenden sehr viel Zeit und hatten zwischendurch auch Zeit fuer die eine oder andere Pause. Schliesslich kamen wir doch noch aus dem Flughafen, nachdem wir einige Zeit unser Gepaeck suchen mussten, das nach so langer Zeit nicht mehr wie ueblich auf dem Foerderband war, sondern einfach irgendwo in der Ankunftshalle am Boden lag. Kein Wunder, dass der Attentaeter (oder die Attentaeterin ???) damals am Airport Domodedowo ungehindert seine (oder ihre ???) Bombe in der Ankunftshalle explodieren lassen konnte.&lt;br /&gt;Gleich danach wollten wir zuerst den Zug ins Zentrum suchen, sofort kam uns ein "Taxifahrer" entgegen, der uns auch mit seinem Auto nach Moskau bringen wollte. Wir, natuerlich skeptisch, lehnten nach kurzer Ueberlegung entschieden ab und goennten uns ein offizielles Taxi, das zwar nicht billig war, aber uns dafuer sicher zum Hostel brachte. Fuer die lange Strecke war es dann ja eh nicht mehr so teuer. Der Fahrer war auch sehr nett, es ueberraschte uns aber sehr, dass mitten ueber die Autobahn Zebrastreifen von einem Birkenwaldstueck ins gegenueberliegende fuehrten. Ihm wars egal, er fuhr dann auch am Moskauer "Guertel" oft noch mit 120 weiter.&lt;br /&gt;Hier im Hostel Godzilla wohnen wir die ersten beiden Naechte in einem 8-Bett-Zimmer ehe wir fuer 2 weitere ein 3-Bett-Zimmer bekommen. Russisches Bier haben wir bereits gekostet, wir werden sehen, was der morgige Tag bringt, da muessen wir zur Polizei, uns registrieren - Gott sei Dank wird uns die Natalia begleiten, die bei der Agentur arbeitet, wo wir die Zugtickets gebucht haben.&lt;br /&gt;Zur Ueberschrift: Ich hoffe, man schreibt Russland auf Russisch und Kyrilisch so... (???)&lt;br /&gt;Bis zum naechsten Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christa, Christian &amp;amp; Klaus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8589309792714924626?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8589309792714924626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8589309792714924626&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8589309792714924626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8589309792714924626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/08/moskau-erster-kontakt-mit.html' title='Moskau - erster Kontakt mit РОССИА'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6275436605248308063</id><published>2011-07-28T15:06:00.000+02:00</published><updated>2011-07-28T15:06:39.490+02:00</updated><title type='text'>Eine neue Reisezeit beginnt!</title><content type='html'>Nachdem der Blog nach meinem Südamerika-Abenteuer nicht mehr fortgeführt wurde, möchte ich meine kommende einmonatige Reise als Anlass sehen, ihn zumindest für diese Zeit (vielleicht auch darüber hinaus) wieder zu aktivieren.&lt;br /&gt;Welche Gelegenheiten ich auf dieser Reise haben werde, um regelmäßig Einträge schreiben zu können, ist noch ungewiss, also bitte ich um Verzeihung wenn die Einträge unregelmäßig kommen werden. Nun aber zur Reise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits vor einem halben Jahr hatten wir die Idee, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren. Nach vielem Hin und Her haben wir die Reise gebucht; die Reiseroute sieht, vereinfacht dargestellt etwa so aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-L_pM1XpQwIA/TjFcjc8Yp2I/AAAAAAAAAGo/T-eGpjg6PLE/s1600/reise.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="230" src="http://4.bp.blogspot.com/-L_pM1XpQwIA/TjFcjc8Yp2I/AAAAAAAAAGo/T-eGpjg6PLE/s400/reise.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Am Montag, den 1.8. werden wir von Wien Schwechat aus nach Moskau fliegen, wo wir einige Tage verbringen werden. Danach gibt es eine 3-tägige Zugfahrt nach Irkutsk, wo wir auch den Baikal-See besuchen werden. In Moskau hatte es diese Woche bis zu 35 Grad, also das ist um einiges sommerlicher als momentan in Wien. Von Irkutsk geht es dann ungefähr einen Tag im Zug weiter nach Ulaanbator, in die Hauptstadt der Mongolei. Dort bleiben wir eine Nacht, um danach nach Peking weiterzufahren. Nach einigen Tagen in Peking fliegen wir nach Shanghai, dort verbringen wir wieder einige Tage ehe wir nach Hongkong fliegen, wo wir etwa 5 mal übernachten werden. Am 1. September kommen wir nach einem Flug über Moskau wieder in Wien an. So viel kurz zu dem was wir vorhaben.&lt;br /&gt;Die Vorbereitungen waren nicht immer leicht, alles musste übers Internet gebucht werden und Zugfahrkarten waren nur über eine Agentur erhältlich. Das schwierigste aber war fast, die Visa für die drei Länder zu bekommen, am einfachsten war noch das chinesische. Und lustig war, zu sehen, welche Unterschiede es zwischen den Botschaften gab; musste man etwa bei der russischen, die einem Hochsicherheitstrakt gleicht, Taschen beim Eingang abgeben, zu dem man nur durch eine Art Sicherheitsschleuse gelangte, ist die mongolische sehr unscheinbar in einem Wohnhaus in Hietzing untergebracht, wo einem nach dem Anläuten ohne weitere Fragen die Tür geöffnet wird und man sich die Pässe ohne weiteren Nachweis der Identität einfach mitnehmen kann.&lt;br /&gt;So viel vorerst zur Reise, ich hoffe, ich kann euch auch ab nächster Woche dann regelmäßig mit Infos versorgen.&lt;br /&gt;&lt;span id="goog_1354582680"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1354582681"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6275436605248308063?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6275436605248308063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6275436605248308063&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6275436605248308063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6275436605248308063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2011/07/eine-neue-reisezeit-beginnt.html' title='Eine neue Reisezeit beginnt!'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-L_pM1XpQwIA/TjFcjc8Yp2I/AAAAAAAAAGo/T-eGpjg6PLE/s72-c/reise.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-116661351314205088</id><published>2010-07-16T09:59:00.000+02:00</published><updated>2010-07-16T09:59:59.239+02:00</updated><title type='text'>Lange nichts geschrieben ...</title><content type='html'>Schließlich ist das Leben in Österreich doch etwas stressiger als in Ecuador&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein kleiner Bericht im Magazin connect u der katholischen Jugend Wien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;Bericht anklicken zum Vergrößern!&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/TEAROpadB3I/AAAAAAAAAGM/gPyASx8o_gg/s1600/Ohne+Titel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/TEAROpadB3I/AAAAAAAAAGM/gPyASx8o_gg/s640/Ohne+Titel.jpg" width="458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-116661351314205088?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/116661351314205088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=116661351314205088&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/116661351314205088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/116661351314205088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2010/07/lange-nichts-geschrieben.html' title='Lange nichts geschrieben ...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/TEAROpadB3I/AAAAAAAAAGM/gPyASx8o_gg/s72-c/Ohne+Titel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1825842771570352483</id><published>2009-12-23T16:56:00.000+01:00</published><updated>2009-12-23T16:56:24.245+01:00</updated><title type='text'>Zeitungsartikel</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SzI8oa6NeiI/AAAAAAAAAF8/_y6FKMLbT4k/s1600-h/n%C3%B6n-vortrag-bericht.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SzI8oa6NeiI/AAAAAAAAAF8/_y6FKMLbT4k/s640/n%C3%B6n-vortrag-bericht.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Zur optimalen Lesbarkeit bitte anklicken. "Mädchen für alles" finde ich ja einen guten Ausdruck. Leider ist die Adresse des Blogs falsch geschrieben, es heißt "klaus-l" und nicht klaus-1" .blogspot.com, also ein L und keinen 1 (einser). Das Foto am Markt ist nicht aus Pedro Carbo und ich bin nicht durch ganz Kolumbien geritten aber ansonsten super Berichterstattung von unserem lokalen Zeitungsmedium.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1825842771570352483?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1825842771570352483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1825842771570352483&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1825842771570352483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1825842771570352483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/12/zeitungsartikel.html' title='Zeitungsartikel'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SzI8oa6NeiI/AAAAAAAAAF8/_y6FKMLbT4k/s72-c/n%C3%B6n-vortrag-bericht.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2059512042513072741</id><published>2009-12-21T23:49:00.000+01:00</published><updated>2009-12-21T23:49:34.862+01:00</updated><title type='text'>Rechtzeitig vor Weihnachten...</title><content type='html'>... ist nun das Geld unterwegs - durch elektronische Kanäle vom kalten Weinviertel mit einem Umweg über die kalte Steiermark ins warme Ecuador. &lt;br /&gt;Hier der Beleg für die Überweisung:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sy_16fteOmI/AAAAAAAAAF0/71O0ThCwPqU/s1600-h/best%C3%A4tigung+unkenntlich.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sy_16fteOmI/AAAAAAAAAF0/71O0ThCwPqU/s400/best%C3%A4tigung+unkenntlich.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Aus Datenschutzgründen habe ich die Kontonummern und die genaue Adresse unkenntlich gemacht, man sieht aber, dass 500 € von mir an Manuel Gschweitls (Einsatzleiter und Kontaktperson vor Ort) österreichisches Konto überwiesen wurde damit er diesen Betrag in Ecuador per Bankomatkarte abheben kann. Über diesen Weg sparen wir uns die Spesen einer Auslandsüberweisung und das Geld kommt zu 99,9 % in Pedro Carbo an - einzig und allein die Bank verrechnet Spesen in der Höhe von 2-5 € für den Wechsel von Euro in Dollar.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Zur Verwendung des Geldes in Pedro Carbo:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Es gab mehrer Vorschläge von Manuel, von den drigenden Anliegen, die sehr bald Geld benötigen möchte ich hier eine kleine Zusammenfassung geben:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;INESEM (Schule für behinderte Kinder und Jugendliche)&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;jedes Jahr fehlt eine horrende Summe im Budget, mit etwa 300 Dollar (210 Euro) kann man die Bruttolohnkosten eines Lehrers für ein Monat übernehmen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;CAAM&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;wegen Baumängel im erst vor 3 Jahren errichteten Haus senkt sich der Boden immer weiter ab. Die dafür verantwortliche Firma gibt es nicht mehr, daher gibt es keinen Ansprechpartner für eine Reparatur im Rahmen der Gewährleistung. Sinkt der Boden weiter ab besteht die Gefahr eines teilweisen Einsturzes des Hauses und weit höherer Schäden als die für die Reparatur geschätzten 1.000 Dollar (700 Euro). &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Für die Chili (ají-) Vermarktung müsste aus hygienischen Gründen der bisherige Verarbeitungsraum im Nebengebäude renoviert werden oder in einem anderen Gebäude ein Raum dementsprechend hergerichtet und angepasst werden. Die Kosten dafür schätze ich auf 1.000-2.000 Dollar (700-1400 Euro), da auch viele Sanitäranlagen und teilweise das Dach neu gemacht werden müssen. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Natürlich wäre es ein Traum, wenn wir alles verwirklichen könnten, wie ihr aber oben seht, haben wir bis jetzt 500 Euro zusammenbekommen, wenn jemand diesen Betrag erhöhen und den Menschen in Ecuador damit nicht nur ein Weihnachtsgeschenk sondern ein Geschenk fürs ganze Leben machen will wäre ich begeistert. Ja, ich weiß, gerade jetzt vor Weihnachten wird man von allen Seiten angesudert, aber niemand, der euch Hochglanzprospekte in die Hand drückt, teure Briefsendungen verschickt oder Fernsehgalas veranstaltet kann euch so wie ich garantieren, dass wirklich die gesamten Spenden bei einem konkreten Projekt ankommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;In diesem Sinne&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Frohe Weihnachten!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2059512042513072741?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2059512042513072741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2059512042513072741&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2059512042513072741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2059512042513072741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/12/rechtzeitig-vor-weihnachten.html' title='Rechtzeitig vor Weihnachten...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sy_16fteOmI/AAAAAAAAAF0/71O0ThCwPqU/s72-c/best%C3%A4tigung+unkenntlich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7199166985790888651</id><published>2009-12-08T23:16:00.000+01:00</published><updated>2009-12-08T23:16:55.724+01:00</updated><title type='text'>Erfahrungsbericht 8.12.</title><content type='html'>Herzlichen Dank für den zahlreichen Besuch, für die Einkäufe und die Spenden. Das Endergebnis liegt noch nicht vor, da die Glühwein-Abrechnung noch nicht komplett ist, wir rechnen aber mit ca 490 € Reingewinn. Ich werde das Geld an Manuel Gschweitl (Leiter des CAAMs in Pedro Carbo) überweisen, der es dort von seinem österreichischen Konto in bar abhebt und direkt weitergibt. Was genau mit Ihren Spendengeldern passiert, erfahren Sie bald hier im Blog.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7199166985790888651?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7199166985790888651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7199166985790888651&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7199166985790888651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7199166985790888651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/12/erfahrungsbericht-812.html' title='Erfahrungsbericht 8.12.'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8777012291406671421</id><published>2009-11-05T18:36:00.000+01:00</published><updated>2009-11-05T18:36:49.171+01:00</updated><title type='text'>Klaus brennt</title><content type='html'>Seit zwei Wochen protestieren die Studenten in ganz Österreich. Verschiedene Studentengruppen machen gemeinsame Sache gegen einen gemeinsamen Feind - die Regierung, die zu wenig Geld an den falschen Orten einsetzt. Natürlich, die Bedingungen sind für viele Studierende schlecht bis katastrophal - ich selbst habe den Großteil der Vorlesung im ersten Semester in einem Kinosaal, weil es auf der BOKU keine Hörsäle für 500 Personen oder mehr gibt. Aber eine Lösung dieser Platzprobleme, die an der BOKU noch relativ harmlos sind und meiner Meinung nach gut gelöst werden, ist nur langfristig möglich und wird noch eine große Herausforderung für die Zukunft der österreichischen Unis werden. Ein anderer Kritikpunkt der Protestierenden ist das Bachelor/Master System, das das frühere System mit zwei Studienabschnitten und den darauffolgenden Magistertitel ersetzt. Nun gut, dieses System hat sicher seine Vor- und Nachteile, verhindern hätte man es aber spätestens vor einigen Jahren können, als es in Bologna für die ganze EU beschlossen wurde. Jetzt darüber zu jammern ist sinnlos und unnötig. &lt;br /&gt;Auf Facebook bekomme ich seit einiger Zeit immer wieder Einladungen zu den Seiten"Uni brennt", "Boku brennt" oder "Studieren statt blockieren". Während die brennenden Seiten zur Unterstützung der Proteste sind, ist "Studieren statt blockieren" eher ein Zusammenschluss der Studenten, die wieder jene Vorlesungen wollen, die wegen den Hörsaalbesetzungen entfallen oder ausweichen müssen. Ich kann keine der beiden Gruppen unterstützen; einerseits finde ich es gut, dass protestiert wird, man darf sich doch schließlich beschweren, wenn etwas nicht in Ordnung ist, mit den Methoden bin ich nicht ganz einverstanden. Im Audimax die Wände zu beschmieren war absolut unnotwendig. Heute Donnerstag vor einer Vorlesung wurden wir zur Demonstration am Abend eingeladen; "Um 18.00 Uhr ist die Demo und danach eine Party". Offensichtlich geht es vielen eher um die Party als um aktives Teilnehmen an der Demokratie. &lt;br /&gt;Was im Zuge der Diskussion zum Bachelor/Master System immer wieder genannt wird, ist, dass Studenten nicht mehr gebildet sondern ausgebildet werden. Dieser Kritik schließe ich mich an, denke aber, dass dies generell eine gesellschaftliche Entwicklung ist, dass der Mensch immer mehr zu einer Ware verkommt, die Firmen dann kaufen. Freidenker und kritische Stimmen sind hierzulande zwar erlaubt aber nicht erwünscht. Stattdessen wünscht sich die Wirtschaft fließbandgefertigte aber doch für sie maßgeschneiderte Fachidioten, die nie hinterfragen, was sie eigentlich tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8777012291406671421?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8777012291406671421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8777012291406671421&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8777012291406671421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8777012291406671421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/11/klaus-brennt.html' title='Klaus brennt'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5089793371817607003</id><published>2009-10-20T17:58:00.000+02:00</published><updated>2009-10-20T17:58:28.869+02:00</updated><title type='text'>Österreich - ein entwickeltes Land kommt auf die Hunde... oder geht davor!</title><content type='html'>Fünf Wochen bin ich nun schon in Österreich, der Kulturschock ist überwunden, doch vieles in unserem Land sehe ich jetzt mit anderen Augen. Das wurde mir auch heute wieder klar, als ich in der U-Bahn in einer Gratiszeitung lesen musste, dass in selbiger zu einer Online-&lt;a href="http://www.heute.at/news/welt/Retten-Sie-mit-uns-Tierleben;art414,137149"&gt;Unterschriftenaktion&lt;/a&gt; aufgerufen wird gegen die Tötung von 100.000 Straßenhunden und -katzen in der Ukraine, wo 2012 die Fußball-EM stattfinden wird. Was ist los in diesem Land? Warum will man sich in Angelegenheiten einmischen, die hier niemanden auch nur im Entferntesten betreffen? Und wer organisiert oder bewirbt dermaßen die Unterschriftsaktionen gegen die Tötung von Menschen? Täglich sterben viel mehr Menschen für unseren Reichtum und dafür, dass wir uns überhaupt die Sorge um ukrainische Straßenköter leisten können. Bitte versteht mich nicht falsch, ich mag Tiere, wirklich, aber wer Tierliebe wird in Österreich eindeutig übertrieben. Sicherlich ist Tierquälerei ein grausames Verbrechen und gehört strikt verboten. Über Wellnessprodukte für Hunde aber sollten wir uns meiner Meinung nach erst Gedanken machen, wenn alle Menschen auf dieser Welt im Wohlstand leben.&lt;br /&gt;Seit Ende September muss auch ich jeden Tag nach Wien pendeln, jeder, der das nicht kennt, es hat auch seine lustigen Seiten, wenn man jeden Tag in der Früh auf den Bahnhöfen sieht, wie sich alle Passagiere auf die Gratiszeitungen stürzen, als gäbe es kein Klopapier mehr - anders könnte ich mir das Interesse an diesen wertlosen Blättern Papier nicht erklären, würde ich nicht im Zug sehen, wie alle ganz vertieft in Artikel, die sich meist irgendwo um das literarische Niveau eines Volkschulaufsatzes bewegen, dasitzen. Ist es, weil diese Zeitungen gratis sind? Egal, ich glaube, jeder schimpft darüber, aber jeder hats auch schon gelesen, sogar ich. Heute in der Vorlesung hab ich das leichte Sudoku daraus gelöst, das Kreuzworträtsel ist auch leicht, zur Meinungsbildung und als Bezugsquelle für unabhängige Berichterstattung möchte ich diese Zeitung allerdings nicht heranziehen. &lt;br /&gt;Naja, Österreich ist schon wieder eine ganz andere Erfahrung, einerseits schön, in vielen Aspekten sind wir aber nicht so "weit entwickelt" oder "zivilisiert" wie wir immer denken. Wir brauchen uns also nichts einbilden darauf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5089793371817607003?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5089793371817607003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5089793371817607003&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5089793371817607003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5089793371817607003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/10/osterreich-ein-entwickeltes-land-kommt.html' title='Österreich - ein entwickeltes Land kommt auf die Hunde... oder geht davor!'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6397829769794297202</id><published>2009-09-24T13:00:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>ZIVIS GESUCHT!</title><content type='html'>Für das Jahr 2010 sind noch Zivildienststellen in Pedro Carbo frei. Wer Interesse hat, zildienstpflichtig ist (= den Zivildienstbescheid schon hat, aber noch keine Zuweisung zum Zivildienst in Österreich), Spanisch kann, lernt, oder zu lernen bereit ist und denkt, dass er für diesen Einsatz geeignet ist, schreibt mir am Besten ein Mail (klaus.langer@speed.at).&lt;br /&gt;Gesucht werden vor allem Leute mit wirtschaftlicher (HAK-) Ausbildung (Buchhaltung) oder großem sozialen Interesse (Behindertenschule) oder botanischen Kenntnissen oder Interessen (botanischer Garten).&lt;br /&gt;Bitte um Hilfe, vielleicht wisst ihr, auch wenn euch dieser Aufrauf nicht direkt trifft, wer in eurem Verwandten- und Bekanntenkreis daran interessiert sein könnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6397829769794297202?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6397829769794297202/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6397829769794297202&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6397829769794297202'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6397829769794297202'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/09/zivis-gesucht.html' title='ZIVIS GESUCHT!'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1723050938694601978</id><published>2009-09-21T10:34:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Wieder in Österreich</title><content type='html'>Ja, seit Mittwoch bin ich wieder im Heimatland. Bis jetzt war das alles sehr stressig, weil es nur ein Hin und Her zwischen Freunden, Familie und den eigenen Problemen mit dem Akklimatisieren war. Was ich nicht mehr gewohnt bin, ist, dass alle immer alles so weit vorausplanen, jeder will immer wissen, was man am nächsten Tag oder gar schon in der nächsten Woche vor hat. In Ecuador macht man sich über solche Sachen erst Gedanken, wenn es so weit ist. Trotzdem genieße ich Österreich wieder in vollen  Zügen und werde wohl in einer Woche zu studieren beginnen.&lt;br /&gt;Hier möchte ich jetzt vor allem allen danken, die immer so treu meine Einträge gelesen haben - ohne euch wäre der Blog natürlich wertlos gewesen und hätte auch mir beim Schreiben nicht solchen Spaß bereitet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1723050938694601978?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1723050938694601978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1723050938694601978&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1723050938694601978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1723050938694601978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/09/wieder-in-osterreich.html' title='Wieder in Österreich'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5276670802226304594</id><published>2009-09-15T23:34:00.004+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Zweiter Abschied von zu Hause</title><content type='html'>Letzter Eintrag aus Ecuador:&lt;br /&gt;Sind gerade am Flughafen und warten auf den Check-in.&lt;br /&gt;Der Abschied von Kollegen, Freunden und auch den Tieren war nicht leicht, aber die Vorfreude auf mein altes Zuhause wächst jetzt doch auch schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SrAIxAwPm0I/AAAAAAAAAFs/N4SFCOjlthw/s1600-h/Foto+6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SrAIxAwPm0I/AAAAAAAAAFs/N4SFCOjlthw/s400/Foto+6.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381811192816704322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto aus dem Flughafenkaffeehaus, mit Webcam aufgenommen, letztes Foto in Ecuador.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BIS BALD&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5276670802226304594?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5276670802226304594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5276670802226304594&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5276670802226304594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5276670802226304594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/09/zweiter-abschied-von-zu-hause.html' title='Zweiter Abschied von zu Hause'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SrAIxAwPm0I/AAAAAAAAAFs/N4SFCOjlthw/s72-c/Foto+6.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2024824948509878392</id><published>2009-09-08T18:20:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Zurück, ein bisschen mehr daheim</title><content type='html'>Am Freitag, 4. September ueberquerten wir die Grenze nach Ecuador und fuhren von der Grenzstadt Tulcan nach Otavalo. Leider legte man unsere Rucksaecke im Bus neben ca 15 Kuebeln Mora (Mischung aus Himbeere und Brombeere glaub ich) und durch den Fahrstil des Fahrers kippte ein Kuebel um und einige Rucksaecke waren ganz rot. Der Oficial meinte beim Aussteigen, es ist nur Mora und das ist nicht dreckig und dann fuhren sie einfach weiter. Ich rannte dem Bus noch nach und holte ihn auch ein und schrie dem Oficial noch zu, dass er unser Gepaeck beschaedigt hatte, er meinte aber wieder nur, dass es doch nur Mora ist und sie fuhren mit Vollgas davon. Jetzt hat einiges Gewand, besonders das von Kerstin, rote Flecken, die sich zumindest per Hand nicht auswaschen lassen. Wegen der unfreundlichen und nicht kooperativen Reaktion der Busbesatzung werden wir diesen Vorfall wahrscheinlich der Polizei anzeigen. Ob das was bringt, weiss ich nicht. Es waere aber angebracht gewesen, dass sich der Oficial des Busses wenigstens entschuldigt, dass er die Reinigung nicht zahlen will, verstehe ich schon, aber immerhin ist er fuer die Ladung des Busses verantwortlich und dafuer sollte er geradestehen. &lt;br /&gt;Seit gestern sind wir in Quito, bisschen Sightseeing und geniessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2024824948509878392?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2024824948509878392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2024824948509878392&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2024824948509878392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2024824948509878392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/09/zuruck-ein-bisschen-mehr-daheim.html' title='Zurück, ein bisschen mehr daheim'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6864560560958391947</id><published>2009-09-03T21:20:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Popayan II</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SqAXCvbGwsI/AAAAAAAAAFk/hn_C3gbT3Ns/s1600-h/foto.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SqAXCvbGwsI/AAAAAAAAAFk/hn_C3gbT3Ns/s400/foto.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5377323290937705154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Foto, das war schon vor fast drei Wochen, als wir von Popayan nach San Andres/Tierradentro, eine der coolsten Busfahrten, die ich hier erlebt habe, nur kaputte Strassen, Erdrutsche, durch Baeche und durch Schlamm. In der Mittagspause vor dem Bus. &lt;br /&gt;Sind zum zweiten Mal in Popayan, morgen Freitag werden wir ueber die Grenze wieder zurueck nach Ecuador fahren (Otavalo/Quito).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6864560560958391947?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6864560560958391947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6864560560958391947&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6864560560958391947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6864560560958391947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/09/popayan-ii.html' title='Popayan II'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SqAXCvbGwsI/AAAAAAAAAFk/hn_C3gbT3Ns/s72-c/foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6480929921941867425</id><published>2009-08-31T23:27:00.003+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Bogota</title><content type='html'>Seit vorgestern sind wir in Bogotá, der dritthoechsten Hauptstadt Suedamerikas, mit fast so vielen Einwohnern wie ganz Oesterreich. Gleich nach der Ankunft wollten wir mit einem Taxi zu einem Hostal im Zentrum fahren, der Taxifahrer allerdings fuehrte uns zu einer ganz anderen Adresse, wo ein angeblich viel billigeres und besseres Hotel war und versprach uns, am naechsten Tag uns ins Zentrum zu bringen. Angeblich war wegen einer Baustelle das ganze Zentrum gesperrt. Wir glaubten ihm seine Geschichte nicht ganz und bestanden darauf, dass er uns ins Zentrum bringt, weil vor dem von ihm angepriesenen Hotel liefen auch Prostituierte auf und ab und irgendwie schien es dort nicht ganz so sicher. Er weigerte sich aber, hineinzufahren und so gingen wir einige hundert Meter mit den Rucksaecken zu Fuss ins Zentrum und suchten uns, von der beginnenden Dunkelheit gedraengt, ein Hotel. Am naechsten Tag wollten wir in ein billigeres Hostal umsiedeln, das wir auch bald fanden, allerdings kostete dort die Nacht in einem Schlafsaal ohne Bad genau so viel wie im vorigen Hotel die Nacht im Doppelzimmer mit Fernseher und Bad kostete. So zogen wir ein besseres Hotel, nicht mal doppelt so teuer wie das Hostal, wo wir sehr grosse Zimmer um umgerechnet 12 Euro pro Person bekamen. Gut, dass wir nicht in dem Hotel blieben, wo wir die erste Nacht verbracht hatten, denn heute in der Frueh kauften wir gegenueber das Fruehstueck, Tinto (Kaffee), und sahen, wie vor diesem Hotel 4 Polizeimotorraeder und ein -auto standen und die Polizisten mit gezueckten Revolvern ins Hotel gingen. Einer kletterte sogar von einem Balkon auf den anderen, anscheinend suchten sie jemanden.&lt;br /&gt;Aber uns geht es gut. Bogota ist eine moderne Stadt, historische Gebaeude gibt es auch und viel Geschichten dazu, die einem oft einfach nur so von Passanten erzaehlt werden, die kurz stehenbleiben und mit einem reden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6480929921941867425?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6480929921941867425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6480929921941867425&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6480929921941867425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6480929921941867425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/08/bogota.html' title='Bogota'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4503711093879586464</id><published>2009-08-31T23:25:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Reise</title><content type='html'>&lt;div id="ta_travelmap" style="width:430px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.tripadvisor.de/CommunityMapImage?id=12111087&amp;type=TRIPADVISOR&amp;size=LARGE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol id="ta_favoritelist"&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g297476-Cartagena-Vacations.html"&gt;Cartagena, Colombia&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g187497-Barcelona_Catalonia-Vacations.html"&gt;Barcelona, Spain&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g294074-Bogota-Vacations.html"&gt;Bogota, Colombia&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g319824-Popayan-Vacations.html"&gt;Popayan, Colombia&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g294309-Cuenca-Vacations.html"&gt;Cuenca, Ecuador&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g294308-Quito-Vacations.html"&gt;Quito, Ecuador&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g312857-Banos-Vacations.html"&gt;Banos, Ecuador&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g190446-Kitzbuhel_Tirol_Austrian_Alps-Vacations.html"&gt;Kitzbühel, Austria&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g186600-Cork_County_Cork-Vacations.html"&gt;Cork, Ireland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g190445-Innsbruck_Tirol_Austrian_Alps-Vacations.html"&gt;Innsbruck, Austria&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Tourism-g190422-Gottweig_Danube_Valley_Lower_Austria-Vacations.html"&gt;Göttweig, Austria&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul id="ta_links"&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Gestalten Sie Ihre eigene &lt;a href="http://www.tripadvisor.de/MemberProfile-cpt" style="font-size:10px; font-family:Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color:#3860B0; text-decoration:none;"&gt;Reisekarte&lt;/a&gt; oder eigenen &lt;a href="http://www.travelpod.com/" style="font-size:10px; font-family:Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color:#3860B0; text-decoration:none;"&gt;Reise Blog&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Deals on &lt;a href="http://www.tripadvisor.de/Flights" style="font-size:10px;font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;color:#3860B0;text-decoration:none;"&gt;cheap airfare&lt;/a&gt; at TripAdvisor&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;script src="http://www.tripadvisor.de/MapEmbed?mid=12111087&amp;nop=true&amp;frm=fb&amp;Version=CHEAP_FLIGHTS_010"&gt;&lt;/script&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4503711093879586464?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4503711093879586464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4503711093879586464&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4503711093879586464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4503711093879586464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/08/reise.html' title='Reise'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5288665494328844690</id><published>2009-08-26T19:47:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Cartagena</title><content type='html'>Sind in Cartagena angekommen.&lt;br /&gt;Erste Eindruecke: Heiss, schwuel und enge Gassen.&lt;br /&gt;Mehr gibts spaeter ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5288665494328844690?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5288665494328844690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5288665494328844690&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5288665494328844690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5288665494328844690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/08/cartagena.html' title='Cartagena'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7627508669414051609</id><published>2009-08-22T15:36:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.535+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Kolumbien II - Graeber, Pferde, Busfahren und Karibik</title><content type='html'>Heute morgen war es soweit: Nach ungefaehr 30 Stunden Fahrt von San Agustin ueber Bogota kamen wir in Taganga, einem kleinen Fischerdorf an der Karibikkueste an. In 2 Tagen haben wir ungefaehr 2000 km auf der Strasse zurueckgelegt. Die Busse in Kolumbien kosten fast doppelt so viel wie in Ecuador, dafuer sind viele klimatisiert und die, die lange Strecken fahren haben tolle Sitze auf denen man wie in der Businessclass im Flugzeug schafen kann. Davor waren wir in San Agustin und in Tierradentro, eigentlich in San Andres. Also von Popayan (letzter Eintrag) weg sind wir nach Tierradentro gefahren, eine archaeologische Sehenswuerdigkeit, dort haben noch vor Kolumbos die einheimischen Voelker Steingraeber tief in die Erde gebaut. Die Fahrt dorthin war abenteuerlich, in einem alten, kaputten Bus ueber kaputte und gefaehrliche Bergstrassen, durch Baeche und ueber Geroell. Trotzdem hat sich die Reise ausgezahlt, wir wurden in dem kleinen Dorf herzlich empfangen, von Leonardo, der, von Figur und Aussehen eher an Don Quijotes Sancho Panza erinnernd, unser Hausherr war und uns in seinen neu gebauten Gaestezimmern billig uebernachten liess. Nebenbei gehoerte ihm auch das beste Restaurant des Dorfes, in dem wir billig essen konnten. Am dritten Tag trieb er fuer uns vier Pferde zusammen und wir konnten zu einem mehr als nur billigen Preis zu den etwas abseits gelegeneren Graebern reiten. Jetzt werden sich vielleicht manche fragen: "Der Klaus auf einem Pferd, das kann nicht gut gehen." Ging es aber. Meine weisse Stute, trug mich sicheren Schrittes ueber Stock und Stein und nach den ersten hundert Metern hatte ich keine Angst mehr und vertraute meinem edlen Ross mein wertvolles Leben an. So schwer war es auch nicht, Maria und Kerstin waren hervorragende Reitlehrerinnen und es machte mir wirklich Spass. Aber Hut ab vor den Pferden, wo die einfach so raufhoppeln, da haette ich als Wanderer schon fast Angst bekommen, und ich haette einem Pferd nie zugetraut, diesen Weg einfach so zu gehen, bis ich es selbst erlebt habe. &lt;br /&gt;Von San Andres aus fuhren wir am naechsten Tag ueber umstaendliche Wege und mit oefterem Umsteigen von einem "Sammeltaxi" (meistens Camionetas, also Pick-ups auf "Deutsch") ins naechste nach San Agustin. San Agustin ist fuer die Steinskulpturen von praekolumbischen Kulturen bekannt. Dort gibt es auch schon mehr Tourismus und irgendwie verlieren auch die schoensten Attraktionen an Reiz, wenn sie von geldgierigen, nervenden und scheinfreundlichen Tour- und Hotelanbietern bevoelkert werden. Leider verkommt San Agustin meiner Meinung nach zu so etwas, wir machten zum Beispiel eine Tour in einem Jeep zu den wichtigsten Staetten rund um San Agustin, Kosten 140.000 Pesos (ca 46 Euro), laut unserem Chauffeur verdient er, wenn er uns den ganzen tag chauffiert 15.000 Pesos (ca 5 Euro), fuer den Besitzer des Autos, der nicht er ist gehen 35.000 (ca 11,50 Euro) + 50.000 (ca 17 Euro) fuer Benzin drauf und fuer den Vermittler 40.000 (ca 13 Euro). Also die zwei, die am wenigsten leisten, kassieren mehr als die Haelfte. So funktioniert Wirtschaft nun mal. &lt;br /&gt;Noch in der Nacht des selben Tages fuhren wir nach Bogota, ca 10 Stunden von San Agustin aus, kamen um fuenf Uhr frueh in Bogota an und fuhren um sieben Uhr weiter Richtung Barranquilla, wo wir drei Uhr frueh des naechsten Tages ankamen und eine weitere Stunde nach Santa Marta fuhren und von dort aus 20 Minuten im Taxi nach Taranga, wo wir im Moment gerade sitzen und die ersten Duschen seit mehreren Tagen geniessen. &lt;br /&gt;Liebe Gruesse&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7627508669414051609?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7627508669414051609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7627508669414051609&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7627508669414051609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7627508669414051609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/08/kolumbien-ii-graeber-pferde-busfahren.html' title='Kolumbien II - Graeber, Pferde, Busfahren und Karibik'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8028441354188232851</id><published>2009-08-14T23:38:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.535+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Kolumbien</title><content type='html'>Bin gerade in Popayan, im Sueden von Kolumbien.&lt;br /&gt;Es geht uns allen gut und der Kaffee ist nach ersten Kostproben nicht umsonst in der ganzen Welt bekannt.&lt;br /&gt;Leider wurde mir auf der Fahrt von Guayaquil zur Grenze meine Kamera gestohlen, ich habe keine Ahnung wann und wie genau, da ich den Rucksack staendig zwischen meinen Fuessen hatte. Offenbar hat bei der Sicherheitskontrolle beim Einsteigen jemand mitbekommen, was im Rucksack war und erst in Kolumbien bemerkte ich, dass meine Jacke fehlte und erst spaeter, dass die Kameratasche offen und keine Kamera mehr drinnen war.&lt;br /&gt;Sonst ist es sehr schoen hier, viele Polizeikontrollen und -praesenz ueberall aber die meisten Leute sehr nett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8028441354188232851?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8028441354188232851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8028441354188232851&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8028441354188232851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8028441354188232851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/08/kolumbien.html' title='Kolumbien'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2822304385731603730</id><published>2009-07-29T05:43:00.004+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.535+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Fotos</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JL4vzDII/AAAAAAAAAFc/LewEWCKQwws/s1600-h/DSC_2425.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JL4vzDII/AAAAAAAAAFc/LewEWCKQwws/s400/DSC_2425.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363726887270157442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die "Pirañalagune", in der auch Flussdelfine leben&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JLadFDjI/AAAAAAAAAFU/qdjKYLDuKVU/s1600-h/DSC_2542.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JLadFDjI/AAAAAAAAAFU/qdjKYLDuKVU/s400/DSC_2542.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363726879138582066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ausrasten in der Hängematte&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JKBStuzI/AAAAAAAAAFM/c-vmHod6K08/s1600-h/DSC_2507.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JKBStuzI/AAAAAAAAAFM/c-vmHod6K08/s400/DSC_2507.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363726855204354866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beim Korbflechten im Dschungel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Tage verbrachten wir in Quito und Otavalo, heute sind wir nach Baños gefahren. &lt;br /&gt;Christa ist am Samstag zu uns gekommen und wir reisen jetzt zu acht. Heute können wir hoffentlich den Tungurahua (Vulkan) sehen, der sich bei unserer Ankunft noch in Wolken gehüllt hat.&lt;br /&gt;Liebe Grüße nach Österreich oder wo man sonst noch den Blog lesen mag!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2822304385731603730?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2822304385731603730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2822304385731603730&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2822304385731603730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2822304385731603730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/07/beim-korbflechten-im-dschungel.html' title='Fotos'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sm_JL4vzDII/AAAAAAAAAFc/LewEWCKQwws/s72-c/DSC_2425.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7702112721329656563</id><published>2009-07-23T00:08:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.535+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Urwald, Affen und Erdöl</title><content type='html'>Ich melde mich aus Coca, einer Stadt im ecuadorianischen Regenwald. Wir kommen gerade von einer 3-taegigen Tour durch den Dschungel zurueck, in der wir aber in einer relativ einfachen aber komfortablen Lodge genaechtigt haben. Unsere zwei Fuehrer, Edison und José waren einfach super, sie koennen wahnsinnig gut kochen, den Aussenbordmotor des Kanus reparieren, Froesche in Tarnfarben am feuchten Urwaldboden im Vorbeigehen erkennen, Pirañas fischen und gut zubereiten und José hat gestern in der Nacht, quasi ohne Licht im Ufergebuesch einfach so mit den Haenden einen kleinen Cayman (wie schreibt man die?) gefangen, das sind so kleinere Krokodile, und das Jungtier war vielleicht ein bisschen laenger als einen halben Meter, aber die Zaehne waren trotzdem furcheinfloessend. Der Flug nach Coca war nicht sehr toll, vor allem, weil wir gar nicht nach Coca flogen, Guayaquil - Quito war kein Problem, alles puenktlich, alles perfekt, sogar mit kleinem Snack im Flugzeug, dann in Quito der Anschlussflug nach Coca, an Bord des Flugzeugs werden wir zum Flug nach "Lago Agrio" begruesst. Das war ein kleiner Schreck, doch dann musste das Flugzeug umdrehen, da ueber Lago Agrio gerade ein Gewitter tobte und wir nicht landen konnten. Also wieder zurueck nach Quito und eine halbe Stunde spaeter noch einmal in den Flieger nach Lago Agrio und diesmal konnten wir dort landen. Lago Agrio war, so sah ich schon beim Landeanflug, ziemlich so, wie ich von der Stadt gehoert hatte; vor etwa 40 Jahren wurde sie fuer die Oelfoerderung aus dem Urwaldboden gestampft, es gibt ueberall Tanks, Rohrleitungen und viele Haeuser in einem schlecht erhaltenen 60er-Jahre Stil. Bei der Landung sahen wir rundherum praktisch nur Wald, das Flugzeug kehrte noch auf der Landebahn um und liess uns vor einem Haus aussteigen, dass in anderen Staedten nicht einmal als Busterminal seinen Sinn erfuellen wuerde. In einem Traktoranhaenger kam das Gepaeck nach. Nach Coca brachte man uns dann per Bus, weil der Flughafen in Coca seit zwei Monaten gesperrt ist und so quasi "Luftersatzverkehr" per Bus herrscht. Nur hatte man uns davon weder in Guayaquil noch in Quito bei keiner Gelegenheit auch nur irgendetwas davon gesagt, der Flug war immer mit "Coca" bezeichnet, ich habe mich dann auch bei der Fluglinie beschwert, weil ich noch in Guayaquil gefragt habe, ob der Flug von Quito direkt in die Stadt geht oder ausserhalb der Stadt, weil der Kontaktmann mit den Dschungelfuehrern am Telefon kurz davor davon was erwaehnt hatte, aber die Dame am Schalter meinte, "Nein, der geht direkt in die Stadt". Schon komisch. Aber ich will mich gar nicht mehr darueber aufregen, schlussendlich ist doch alles gut gegangen und wir verbrachten herrliche Tage im Urwald. &lt;br /&gt;Was mir auch aufgefallen ist, ist die viele Oelindustrie, schon auf dem Weg von Lago Agrio nach Coca fiel mir die verrostete Pipeline neben der Strasse auf, ich wollte nicht wahrhaben, dass das verrostete Rohr, dass da so einfach im Gras liegt Oel fuehrt, aber es stand einige Male eindeutig lesbar "Oleducto" drauf und wer weiss, was ein "Aquädukt" oder ein "Viadukt" ist, kann sich denken was "Oleducto" heisst. Von Coca aus fuhren wir im Kanu ueber den Rio Napo, einem Hauptzufluss zum Amazonas, entlang dieses Flusses sahen wir auch eine Riesenflamme, offensichtlich von einer Oelfoerderanlage und rund um Coca haben alle Oelfirmen ihre "Parks" aufgebaut, das sind ihre Firmensitze mit Hallen und Wohnungen fuer die Mitarbeiter, alles sehr schoen und rundherum eingezaeunt und alles ganz amerikanisch gebaut. Es wird ja auch schon in Nationalparks und Naturreservaten Erdoel gefoerdert. Wenn man eine Ecuador-Karte ansieht und im Osten die Nationalparks oder Reservate der Einheimischen sieht koennte man sich denken, dass dort noch alles in Ordnung ist, aber in Wirklichkeit sind die Oelfirmen tief in den Nationalparks drinnen. Unsere Fuehrer, die von Pañacocha sind, meinten, dass das zwar ein geschuetzter Wald sei, aber wenn die Regierung ihr Einverstaendnis gibt, wird auch im "Bloque 15" Oel gefoerdert, voellig egal, ob es ein geschuetzter Wald ist oder nicht. Traurig aber wahr. Ein anderer meinte, dass vielleicht in 20 Jahren der Tourismus im "Oriente" so weit entwickelt sein wird, dass er die Oelindustrie ersetzten koennte. Man kann es nur hoffen.&lt;br /&gt;Heute Nacht geht es per Bus weiter nach Quito.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7702112721329656563?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7702112721329656563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7702112721329656563&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7702112721329656563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7702112721329656563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/07/urwald-affen-und-erdol.html' title='Urwald, Affen und Erdöl'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1173560689246428730</id><published>2009-07-15T20:34:00.003+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.536+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Urlaubsstress</title><content type='html'>Ich habe den Blog ein bisschen vernachlaessigt, weil ich ja gerade Besuch von meiner Freundin, Eltern, Brueder und Tante habe. Sie sind am 8. Juli angekommen und jetzt sind wir viel unterwegs. Zuerst holte ich sie mit Herberts altem Auto vom Flughafen ab, danach verbrachten wir 3 Tage in Pedro Carbo und Umgebung und am Samstag brachen wir nach Puerto Lopez an den Strand auf. Gleich am Samstag machten wir eine Bootstour und konnten die Buckelwale kurz auf- und wieder abtauchen sehen. Am Sonntag regnete es in der Frueh sogar leicht, deswegen verbrachten wir den Tag ruhig in Puerto Lopez, nur am Nachmittag badeten wir im Meer. Am Montag machten wir noch eine Tour auf die Isla de la Plata, das "Galapagos fuer Arme", wo man Blaufusstoelpel und andere interessante Vogelarten sehen kann. Auf dem Weg dorthin bekamen wir noch einmal Wale zu sehen, diesmal sprangen sie sogar aus dem Wasser, der Hoehepunkt war zweifelsohne als zwei Wale fast synchron heraussprangen, eine Drehung um die eigene Achse machten und sich wieder ins Wasser fallen liessen. Wirklich sehr beeindruckend. Auch die Blaufusstoelpel auf der Insel sind sehr interessant, nicht nur weil sie komplett blaue Fuesse haben, sondern auch weil sie lustige Geraeusche machen und einfach witzig anzusehen sind. Nebenbei gibt es auch Fregattvoegel und viele andere Arten, auch Pelikane, die immer wieder im Sturzflug ins Meer eintauchen, um Fische zu fangen, auch das ist eindrucksvoll, wenn sich ein Schwarm Pelikane auf einen Fischschwarm stuerzt und alle wie die Kamikaze-Flieger ins Wasser fallen. Gestern, Dienstag gings von Puerto Lopez mit einem kleinen Zwischenstopp in Pedro Carbo nach Cuenca, wo ich jetzt gerade bin. Am Samstag werden wir mit per Flugzeug von Guayaquil aus ueber Quito nach Coca in den Urwald fliegen. Bin schon gespannt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1173560689246428730?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1173560689246428730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1173560689246428730&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1173560689246428730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1173560689246428730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/07/urlaubsstress.html' title='Urlaubsstress'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-588817395821888059</id><published>2009-07-10T22:32:00.001+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.536+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Gruesse aus Guayaquil</title><content type='html'>von Klaus, Maria, Lukas, Georg, Tante, Mama und Papa ;)&lt;br /&gt;sind gerade am Malecon2000 im Internet-Café, es geht noch allen gut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-588817395821888059?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/588817395821888059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=588817395821888059&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/588817395821888059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/588817395821888059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/07/gruesse-aus-guayaquil.html' title='Gruesse aus Guayaquil'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7622766069894485521</id><published>2009-06-27T20:12:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.536+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Korruption?</title><content type='html'>Jetzt geht’s dem Ende zu. In zwei Wochen bin ich schon im finalen Urlaub, bis dorthin wird es aber noch ordentlich stressig. Weil der Manuel nicht da ist, bin ich jetzt ein bisschen zur Anlaufstelle für alle kleineren und größeren Probleme geworden, ich hoffe, ich kann dann wenigstens den Urlaub genießen und werde nicht ständig angerufen, wenn sie im CAAM Sachen nicht finden, die schon wochenlang im Büro herumliegen. Auch die Buchhaltung muss noch einmal auf Vordermann gebracht werden, die vielen Bewegungen in Zusammenhang mit unserem UNO-Projekt verursachen doch auch mehr Arbeit und außerdem ist bald der erste Quartalsbericht fällig, das heißt, für alle Ausgaben muss man sich die offiziellen Rechnungen besorgen, alles in einen Bericht mit 9 Anhängen verpacken und abschicken. Am Dienstag wollte ich die fehlende Unterschrift für das Zertifizieren der Heiratsurkunde von Manuel und Katty sowie der Geburtsurkunde ihres Sohnes besorgen, konnte aber nicht, da ich kein direkter Verwandter bin und ich eine Autorisation brauchte. Beim zweiten Versuch am Mittwoch schaffte ich es dann, wie ich zur schriftlichen Autorisation von Manuel innerhalb eines Tages kam, möchte ich an dieser Stelle besser nicht erwähnen. Und obwohl in der schriftlichen Autorisation ein Tippfehler war und deswegen meine Reisepassnummer nicht stimmte, kam ich zu der Unterschrift, in der der Beamte des einen Registro Civil mit Unterschrift und Siegel bestätigt, dass die erste Unterschrift und das erste Siegel auf dem Dokument tatsächlich von einem Beamten des anderen Registro Civil ist. Die Reisepassnummer ist nämlich für Ausländer das, was für Ecuadorianer oder Ausländer mit Cedula (ecuadorianischer Personalausweis) die Nummer selbigens ist. Diese Nummer ändert sich normalerweise nie, auch wenn sie einen neuen Ausweis bekommen und ohne dieser Nummer geht gar nichts, jeder Ecuadorianer ist vor dem Staat eigentlich nur seine Nummer. Und ich habe eben nur das Censo, das man bekommt, wenn man mit einem gültigen Visum im Land ist und somit den Reisepass ersetzt, das heißt ich kann ohne Reisepass, nur mit dem kleinen Kärtchen herumreisen. Auch auf der zweiten Station, dem Gobierno del Litoral bekam ich endlich die Bestätigung, eine „Apostillierung“, ich weiß nicht, ob es das Wort auf Deutsch gibt, aber so heißt das, da lässt man die Gültigkeit von Dokumenten bestätigen, damit sie auch in anderen Ländern gelten. &lt;br /&gt;Aber ich muss sagen, dass die ganzen Beamten, mit denen ich zu tun hatte, obwohl sie gnadenlos streng sind, wenn irgendeine Kleinigkeit fehlt, doch auch sehr korrekt arbeiten. Keiner hat Geld verlangt, ohne nicht einen offiziellen Beleg auszustellen, im Gobierno del Litoral muss sowieso schon lang jede Zahlung auf ein Bankkonto getätigt werden, damit Korruption erschwert wird. Es hängen auch überall Plakate auf denen steht, wie viel was kostet, damit man den Beamten nicht mehr zahlt, falls sie mehr verlangen sollten und dass man Korruption anzeigen soll. Zumindest in den unteren Reihen der Beamten wird Korruption hierzulande schon wirksam bekämpft. Wie es weiter oben aussieht, weiß ich nicht. &lt;br /&gt;Als ich am Mittwoch in Guayaquil am Busterminal ankam wusste ich schon, welchen Bus ich nehmen musste um zum Registro Civil del Sur zu kommen, am Vortag war ich noch eine Stunde zu Fuß herumgeirrt, bis ich es fand. Damit ich zum Bus der Linie 125 kam, musste ich aber zum zweiten Busbahnsteig vor dem Terminal und die Straße des ersten überqueren. Ist ja nicht so schwer, wenn man viel in Guayaquil unterwegs ist, wo es nicht gar so viele Zebrastreifen gibt, lernt man, wie man sogar achtspurige Straßen ohne Ampeln überquert und die Busfahrbahn hat gerade mal einen Fahrstreifen, also einfach drübergehen. Doch plötzlich sehe ich wie mich ein Vigilante (Verkehrspolizist) zu sich winkt. In dem Moment hab ich mir nur gedacht, er soll doch zu mir kommen, wenn er was will. Trotzdem gehe ich zu ihm und begrüße ihn, er weißt mich freundlich darauf hin, dass zehn Meter weiter ein Zebrastreifen ist, wirklich er hat recht, damit habe ich mich noch nie aufgehalten, dort einen Zebrastreifen zu suchen. Dann will er mein Cedula sehen und ich sage ihm, dass ich keines habe und zeige ihm dafür mein Censo. Er fragt mich, was ich in seinem Land mache, ein bisschen herausfordernd schon, ich erkläre ihm, was ich mache, auch wenn ihn das überhaupt nichts angeht, aber die Ecuadorianer sind halt neugierig und ich rede ja manchmal auch gerne. Dann meint er, ich muss meinen Reisepass mithaben, ich sage ihm, nein, ich brauche den Reisepass nicht, wenn ich das Censo habe, dann sagt er noch, alle Ausländer brauchen ein Cedula, ich soll gleich dort gegenüber auf die Migración (Fremdenpolizei) gehen und mir ein Cedula holen. Leider habe ich ihm dann erklären müssen, dass die Migración nicht für Cedulas zuständig ist und habe ihm mein Censo aus der Hand genommen und erklärt, dass mein Visum ein Visum 12-VII ist und dass Visa dieser Klasse nicht zum Cedula berechtigen. Dann hat er nicht mehr gewusst, was er sagen soll und hat irgendwas gemeint, er mag keine Strafzettel mehr ausstellen und ist gegangen. Das war so klar, dass der mir nur irgendetwas einreden wollte, warum ich „Strafe“ in seine Privatkassa zahlen sollte, nur leider hatte er keine Ahnung von dem was er mir erzählte. Aber danach sah ich wirklich Leute, die Strafe zahlten, weil sie über die Straße gingen, wo es keinen Zebrastreifen gab. &lt;br /&gt;Deswegen ist es immer gut, wenn man selbst ein bisschen was weiß, und man braucht sich nicht jeden Blödsinn einreden lassen. Das geht nämlich in Ecuador sehr gut normalerweise, tut jemand, als ob er etwas wisse, kann er die Unwissenden manipulieren, wenn du aber wirklich was weißt, dann bist du weniger anfällig für Manipulation. Wissen ist also nicht nur Macht sondern auch Freiheit in dem Sinne. Und jedes diktatorische System baut auf die Unwissenheit auf. Aber nicht nur diese, auch die ach so tolle Freiheit des Kapitalismus baut auf Dummheit auf oder wäre sonst Werbung so effektiv?&lt;br /&gt;War wieder ein bisschen Moralpredigt, aber es tut gut, hin und wieder darüber nachzudenken!&lt;br /&gt;Hasta la proxima!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7622766069894485521?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7622766069894485521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7622766069894485521&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7622766069894485521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7622766069894485521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/06/korruption.html' title='Korruption?'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7449958816606694959</id><published>2009-06-21T18:33:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Hochzeit und weg</title><content type='html'>Die Woche war relativ stressig, da der Manuel am Freitag nach Österreich auf „Heimaturlaub“ flog und bis 31. Juli nicht zurückkommen wird. Somit ging es in dieser Woche darum, die anstehenden Tätigkeiten für die kommende Zeit abzuklären und unter denjenigen aufzuteilen, die hier bleiben. Manuel hat jetzt ein neues Visum für Ecuador, weil er das „Missionarsvisum“ nicht mehr verlängern konnte da er einen RUC (Steuernummer) hat, damit er dem CAAM für seinen kleinen Gehalt Rechnungen stellen kann, und somit nicht mehr als Freiwilliger gilt. Das neue Visum bekam er als Vater eines ecuadorianischen Kindes und berechtigt ihn auch zu einem ecuadorianischem Personalausweis, dem Cedula. Das Cedula bekam er am Dienstag, am Mittwoch war noch Generalversammlung (Asamblea) des CAAMs und am Donnerstag heirateten er und seine Katty am Registro Civil (Standesamt) in Guayaquil. Zu Mittag fuhren wir von Pedro Carbo weg, um zwei Uhr waren wir alle im Zentrum angelangt. Das neue Registro Civil in einer der besten Bürogegenden Guayaquils gibt es erst seit wenigen Monaten und funktioniert sehr modern. Über grosse Flatscreen-Monitore werden im ersten Stock die anstehenden Hochzeiten aufgerufen, da kam dann auch „Gschweitl Pluas“; in Ecuador behält man bei der Hochzeit seine üblicherweise zwei Nachnamen, die Kinder bekommen als ersten Nachnamen den ersten des Vaters und als zweiten den ersten der Mutter. Gegen drei Uhr wurden wir unerwartet pünktlich in einen kleinen Saal gebeten, drinnen warteten schon zwei Männer, beide dunkle Hautfarbe, Glatze und einer der beiden hat sicher 150 kg oder mehr gehabt. Die beiden hätten auch Türsteher in irgendeiner Disco von Guayaquil sein können. Noch vor der offiziellen Zeremonie nam einer der beiden die Ausweise von Manuel und Katty in die eine und einen Locher in die andere Hand. Und ganz feierlich machte er in jeden Ausweis ein Loch ins Foto. Auf denen steht nämlich, dass sie ledig sind, ein Loch im Ausweis heisst, dass man geheiratet hat und wenn man sich dann den nächsten ausstellen lässt, steht dann drauf, dass sie verheiratet sind. Die Zeremonie war dann relativ kurz, die meiste Zeit wurde nur unterschrieben, Flo1 kam extra aus Quito zur Hochzeit und unterschrieb als einer der zwei Trauzeugen. Nach der Hochzeit machten wir noch schnell ein paar Fotos am Malecon2000, der Uferpromenade am Rio Guayas und fuhren danach eine Stunde mit einem kleinen überfüllten Stadtbus zum Haus von Kattys Schwester, wo es noch ein kleines Essen gab. Am Abend fuhren wir dann noch mit einem bumvollen Pedro-Carbo-Bus nach Pedro Carbo. Am nächsten Tag begleitete ich auch noch Manuel und Katty zum Flughafen, aber nicht nur ich, Kattys ganze Familie kam mit, ihr Vater übernahm das Steuer des Kleinbusses, den uns der Herbert geborgt hatte. Der Vater, Verkehrspolizist und in der Freizeit Busfahrer, fürchtet natürlich nichts auf den Straßen zwischen Pedro Carbo und Guayaquil und somit brauchte er sich auch nicht anschnallen, wobei es aber in Ecuador sogar das Gesetz gibt, dass zumindest der Fahrer wenn nicht auch der Beifahrer angeschnallt sein müssen. Trotzdem, wenn einen dann die Polizei deswegen aufhalten würde ginge es denen wohl eher um das zu kassierende Bestechungsgeld als um die Verkehrssicherheit. So fuhren wir also im voll besetzten Kleinbus zum Flughafen. Irgendwie hatte ich geglaubt, ich könnte auf der Fahrt schlafen, war ein Irrtum, Kattys drei Geschwister haben alle ihre Kinder mitgebracht, von Ruhe war da keine Spur, aber wie so oft in Ecuador, die Gesellschaft ist einfach jünger, einerseits, weil die Lebenserwartung geringer ist und andererseits, weil es kaum Nachwuchsprobleme gibt, überall sieht man Mütter mit Kindern, Kinder spielen in der Straße und immer ist etwas los. Jedenfalls war der Abschied am Flughafen schon auch ziemlich emotional, aber viele aus Pedro Carbo gehen ja doch nicht auf so eine weite Reise. Beim Einchecken erklärten wir abwechselnd Manuels Schwiegervater oder seinen Enkeln, wie das alles funktioniert, warum man sich da jetzt anstellen muss und nicht einfach hingeht und einsteigt wie beim Bus. Kurz überlegte ich mir, wie es wohl wäre, wenn der internationale Flugverkehr so funktionieren würde wie der Busverkehr in Ecuador, aber besser, man denkt gar nicht daran. Danach fuhr ich noch aufs INAR (Instituto Nacional de Riego, also nationales Bewässerungsinstitut), da das CAAM dort einen Antrag auf Förderung von 11 Brunnen, die jeweils für einige Bauern gemeinsam nutzbar sein sollten, stellte. Ich holte nur einen kleinen Zwischenbericht ab, da ja immer alle Unterlagen nach Quito geschickt werden müssen und dann gibt es darüber viel zu viele Berichte. Und dann fuhr ich noch auf Gobierno de Litoral, die Vertretung des Staates in Guayaquil, da ich die Heiratsurkunde von Manuel und Katty und die Geburtsurkunde von Samuel irgendwie „apostilieren“ lassen musste. Manuel meinte, das geht ganz einfach, einfach hingehen, fragen, dann daneben zum Bankschalter, das Geld dafür depositieren und dann den Stempel abholen. So war es aber nicht, der am Schalter meint, auf den Dokumenten fehlt die Unterschrift eines Beamten im Registro Civil del Sur, also nicht einmal in dem Registro Civil, wo sie geheiratet haben, sondern in einem anderen. Komisch. In das andere werde ich wahrscheinlich nächste Woche fahren, damit ich die fertigen Dokumente am Donnerstag mit den Tirolern nach Österreich schicken kann, da sie Manuel dort braucht.&lt;br /&gt;Am Samstag machten wir einen kleinen Ausflug nach Estacada zum Schwimmen und ein bisschen Erholen, danach gingen wir noch zur halben Brücke. War ein netter Ausflug, auch um Pedro Carbo gibt es ein paar schöne Flecken, die sich lohnen, besucht zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7449958816606694959?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7449958816606694959/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7449958816606694959&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7449958816606694959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7449958816606694959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/06/hochzeit-und-weg.html' title='Hochzeit und weg'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7907209305482353848</id><published>2009-06-15T03:41:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Cena Solidaria, Quito y Saquisilí</title><content type='html'>Wieder eine ereignisreiche Woche. Am Mittwoch Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach Saquisili, einer kleinen Stadt in den Anden, in der Nähe von Latacunga, etwa eine Stunde südlich von Quito. Dorthin fuhren nämlich schon davor die zwei Gäste aus Tirol sowie Jakob, Barbara und Lisa. Ich kam erst am Mittwoch nach, da ich im CAAM noch viel Arbeit hatte, vor allem, weil es jetzt darum geht, alles wichtige zu erledigen, da Manuel ab 19. Juni bis 31. Juli, also bis zum Ende meines Zivildienstes, nach Österreich fliegt. So kam ich gegen halb drei von Pedro Carbo weg und kam in Guayaquil um halb vier an. Dort kaufte ich ein Busticket nach Latacunga, sieben Dollar kostete das für etwa sieben Stunden Fahrt, das ist immer sehr leicht zu bemessen, eine Stunde Fahrt kostet in der Regel immer einen Dollar, somit kann man nachvollziehen, ob der angebotene Preis gut ist, oder ob man als Ausländer betrogen wird. Um dreiviertel vier fuhr der Bus auch schon los, auf dem Bus stand aber, dass er nur bis Ambato (nicht einmal eine Stunde südlich von Latacunga) fährt. Während der Fahrt schlief ich und bekam im Fernsehen nur Teile des 2:0 Sieges von Ecuador über Argentinien mit. Dazu muss man sagen, dass das Match in Quito war und in Quito, auf 2800 Metern Seehöhe laufen die Ecuadorianer, die es gewöhnt sind, den Top-Mannschaften von Brasilien oder Argentinien einfach davon. Jedenfalls wachte ich nur bei einem Elfmeter, den der ecuadorianische Tormann verursacht und gehalten hat und bei den zwei Toren der Ecuadorianer auf, da der ganze Bus lautstark mitfieberte. Um elf waren wir dann in Ambato, Endstation, ich war schon fast ein bisschen sauer, weil man mir das Ticket bis Latacunga verkauft hatte, beim Aussteigen aber gibt mir der Oficial (Art Schaffner vom Bus) einen Dollar in die Hand und sagt, dass das das Geld ist, mit dem ich jetzt nach Latacunga fahren soll. Ich war ziemlich überrascht von dieser Ehrlichkeit und eine Frau, die nach Quito weiterfahren wollte und ich gehen die Straße hinauf und suchen Busse, die um diese Uhrzeit noch nach Latacunga und weiter fahren. Auf dem Weg erzählt sie mir, wie gefährlich es in Ambato um diese Uhrzeit rund um das Terminal ist und dass sie froh ist, dass sie einen Mann als „Deckung“ mit hat, ich glaube, sie hat in der Finsternis nicht ganz begriffen, dass ich Ausländer bin und dass sie mit mir eigentlich noch gefährdeter ist. Wir fanden auch einen Bus, der uns mitnahm und gegen Mitternacht war ich in Latacunga. Natürlich fährt um diese Uhrzeit kein Bus mehr ins kleine Städtchen Saquisili, somit fragte ich ein Taxi, wie viel es kostet bis Saquisili. Der Fahrer wollte dann fünf Dollar für eine Viertel Stunde Fahrt und ich habe mir gedacht, das leiste ich mir, weil in Latacunga noch etwas zum Übernachten zu suchen, hätte vielleicht mehr gekostet. Am Hauptplatz von Saquisili fand ich auch gleich das einzige Hotel der Stadt, wo ich mir dann gemeinsam mit Jakob, Barbara und Lisa, die mit Andreas und Waltraud, den zwei Tirolern, und Simon und seinem Vater, schon seit dem Nachmittag dort waren, ein Zimmer, das zusammen 15 Dollar kostete teilte. Das Hotel war auch für ecuadorianische Verhältnisse schlecht, aber für eine Nacht hat es gereicht. Ich habe ja noch gar nicht geschrieben, warum wir eigentlich nach Saquisili wollten; dort gibt es angeblich acht Märkte, von denen wir am nächsten Tag ab halb sieben drei oder vier besuchten, darunter ein riesiger Tiermarkt, wo Kühe, Schweine, Hühner, Hasen, Meerschweinchen, Schafe und alles mögliche gehandelt werden. Nachdem wir dann in der ganzen Stadt keine anständigen Kaffee fanden, verließen wir sie in Richtung Quito. Simon und sein Vater aber fuhren zurück Richtung Guayaquil und Pedro Carbo, da am Freitag der Rückflug des Letzteren anstand. In Quito wohnten wir in einem sehr guten Hotel mitten in der Altstadt und besichtigten in der kurzen Zeit bis Freitag Mittag einige Kirchen und historische Stätten. Am Donnerstagabend besuchten wir auch eine Vorstellung der Theatergruppe, in der Flo1 jetzt arbeitet. Am Freitag fuhren wir über Tag nach Guayaquil und dann nach Pedro Carbo zurück. Ich weiß jetzt, dass ich sicher nie mehr am Tag von Quito nach Guayaquil fahre, weil es viel zu lange dauert und man nicht gut schlafen kann im Bus, aber die Erfahrung war es wert. Am Samstag stand dann das „Cena Solidaria“ („Solidaritätsabendessen“) des INESEM (früher CRESEM) an. Bei dieser Veranstaltung kommen Leute, zahlen fünf Dollar Eintritt, bekommen dafür ein Abendessen und gleichzeitig eine „Show“ geboten, der Reinerlös ist für die Erhaltung des INESEMs. Die Show bestand aus Tänzen der gehörlosen Schüler des INESEMs, wirklich eine tolle Leistung, wie die tanzen, einer Tae-kwon-do (ich hoffe, das schreibt man so ähnlich) Vorführung von Koreanern und Ecuadorianern aus Guayaquil, vier Stücken von David solo auf der Geige, mehrere Gesangseinlagen von Leuten aus der Umgebung, ein Gitarrenstück von mir, einem chaotischen Polkatanz von uns Österreichern, danach haben wir auch noch „Weil der Mensch zählt“ von Alf Poier gesungen. Das ist recht gut angekommen beim pedrocarbensischem Publikum, obwohl sie kein Wort verstanden haben. Auch die Polka haben wir am Nachmittag zu proben begonnen, dementsprechend chaotisch war es, aber den Zusehern hat es voll gefallen und sie schrien sogar nach einer Zugabe, die wir aber nicht mehr bringen konnten, da wir einfach schon komplett fertig waren nach zwei Minuten Attwenger-Polka tanzen. &lt;br /&gt;Am Sonntag zeigte ich den beiden Tirolern noch das „schöne Guayaquil“, damit sie diese Stadt auch einmal gesehen haben. &lt;br /&gt;Letztens habe ich wieder einmal im Internet Nachrichten aus Österreich gelesen, auf der Seite des ORF las ich da „Rollende Bombe aus dem Verkehr gezogen“, ich klickte diese Meldung an, dachte an Autobomben oder Sprengstofflieferungen und las aber nur von einem Reisebus, dessen Achse gerostet waren und der es dadurch auf die Titelseite des ORFs geschafft hatte. Ich muss noch immer darüber lachen, ich glaube in Ecuador fahre ich dann ständig nur mit „Rollenden Bomben“. Oder „Licht am Tag“ ist ja auch etwas Lustiges, in Ecuador müsste man die Kampagne „Licht bei Nacht hat noch keinen umgebracht“ oder „Licht einbaun zum besser schaun“ starten. Dafür fahren auch manche am Tag mit Fernlicht. Wer hat, der hat. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7907209305482353848?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7907209305482353848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7907209305482353848&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7907209305482353848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7907209305482353848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/06/cena-solidaria-quito-y-saquisili.html' title='Cena Solidaria, Quito y Saquisilí'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1885380546885251288</id><published>2009-06-08T23:59:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Kleiner Strandausflug mit dem Auto</title><content type='html'>Das vergangene Wochenende waren wir in Puerto Lopez, mit Waltraud und Andreas, zwei Tirolern und Großspender für die Projekte in Pedro Carbo. Waltraud ist die Apothekerin von Aldrans bei Innsbruck und Andreas ist auch Pharamzeut, er macht „Suplementierungen“, das heißt so eine Art Nahrungsergänzung, also Vitamine, Mineralstoffe und alles mögliche stellt er selbst her und verkauft es an Sportler, darunter auch einige österreichische Fußballvereine. Und die beiden wollten eben am Wochenende ans Meer fahren, so haben wir (Jakob, David, Barbara und ich) uns mit ihnen am Freitag Nachmittag auf den Weg gemacht. Weil die zwei dem Herberth aber verständlicherweise so wichtig sind, hat der Herberth uns ein Auto überlassen, dass wir die beiden hin und auch wieder heil zurückbringen. Ich war dann der Chauffeur, was mir aber eigentlich gefallen hat, der 30 Jahre alte Kleinbus vom Herberth hat mittlerweile 310.000 km drauf und besitzt einige Eigenheiten, trotzdem hat er uns nicht im Stich gelassen. Die Reise mit den beiden Gästen war einfach nur lustig, hätte mir nicht gedacht, dass ich mit denen, wo sie schon mindestens doppelt so alt sind wie ich, so viel Spaß haben kann. Am Sonntag sind wir dann noch die Küstenstraße bis Manta gefahren und dann über Montecristi zurück nach Pedro Carbo. In Montecristi werden die originalen „Panamahüte“, die ja bekanntlich nicht aus Panama sind, hergestellt, und so ein Hut ist natürlich für jeden Ecuador-Touristen ein Muss. Am Sonntagabend war ich dann richtig müde, 200 km Autofahren auf teilweise sehr kaputten Straßen sind schon anstrengend, überhaupt, weil ich das Fahren nicht mehr so gewohnt bin, wie ich es in Österreich war. &lt;br /&gt;Mein Laptop scheint kaputt zu sein, dabei ist er nur durch einen blöden Fehler kaputt geworden, weil jemand das Boot-Password drei mal falsch eingegeben hat und jetzt nicht mal mehr das richtige Passwort funktioniert. Schon ärgerlich, aber es ist ja nur der Computer, wäre es meine Kamera oder wäre mir etwas passiert, wäre es natürlich noch schlimmer. An dem Abend, als das in der Zivi-Küche passierte, lag ich dann ganz verzweifelt auf der Couch, doch plötzlich bekam ich unerwartete Betreuung von meinen Tieren, die Katze hat sich zu meinem Kopf gekuschelt und der Hund will auf mich klettern und sich auch dazukuscheln, er hat aber so aus dem Mund gestunken, weil er wieder irgendwas grausliches aus dem Schlachthof geholt und gefressen, und weil der Mundgeruch so erbärmlich gestunken hat, habe ich gleich alle anderen Sorgen vergessen. Mein Kriseninterventionsteam hat sich in weiterer Folge aber mehr mit sich selbst als mit mir beschäftigt, direkt neben meinem Kopf haben die zwei begonnen, sich zu beißen, kratzen und anzuknurren, was sie als Spielen verstehen. Das ist echt sehenswert, wenn die zwei spielen, da laufen sie sich gegenseitig wie die Wilden nach, springen sich an, die Katze beißt den Hund in Nase, Ohren und sonst wo hin, der Hund hat gleichzeitig die halbe Katze im Maul, aber es hat sich noch keiner der beiden je dabei verletzt, weil nur die Katze richtig fest beißt und auch mit ihren Krallen nicht gerade zimperlich mit dem Hund umgeht. Manchmal fehlt aber auch dem Hund ein bisschen das Gspür und er steigt einfach in den Bauch der Katze, wenn sie sich vor ihm auf dem Boden wälzt. &lt;br /&gt;Gut, also viel Neues gibt esja eh nicht, die neue Zivi-Küche im CAAM funktioniert sehr gut, vor allem unter der Leitung von Flos Schwester und Lisa, die schon seit fast drei Wochen jetzt da sind und fast jeden Abend kochen. Am Donnerstag haben wir ein kleines Feuer im Hof gemacht und ich, als „Chief Salad Officer“, gemeinsam mit dem „Barbecue Consultant“ Jakob und der „Master of Kitchen“, Schwester Barbara, haben wir doch ein bisschen etwas zusammengebracht, auch wenn einige Würstel und Maiskolben wegen der Schräglage des Rosts ins Feuer gerollt sind, da hat wohl der „Fire Construction Engineer“ (ich) etwas ein bisschen schlecht gebaut. &lt;br /&gt;Es scheint, als begänne jetzt die große Besuchszeit in Pedro Carbo, Simons Vater ist noch da, am Donnerstag kamen zwei Ärzte aus Tirol, in zwei Wochen kommen bald Davids Eltern und Familie, in einem Monat kommt meine Familie und Maria, Ende Juli die Christa, Anfang August die Kerstin und so geht es dahin. Irgendwie wird mir immer mehr bewusst, dass ich mich vom Zivi-Leben schon schön langsam verabschieden muss, ich genieße die Zeit so gut es geht, auch wenn sie knapp ist und ich noch so viel erledigen will. Gerade in letzter Zeit arbeite ich an einer Access-Datenbank, die in Zukunft die gemeinschaftliche Vermarktung von Früchten erleichtern soll. Früher wurde jede Lieferung in Excel-Tabellen zusammengefasst, in die neue Datenbank gibt man einfach die Kosten, Erträge und Anteile der einzelnen Bauer ein und alles andere Errechnet die Datenbank  und verpackt es in einen schönen Bericht, nach dem die Kleinsparkasse dann die entsprechenden Anteile auf die Sparbücher der Bauern überweist. Der neue Bericht legt auch alle Kosten und Erträge für das CAAM offen, somit kann auch der – zu Recht – kritische Bauer genau nachvollziehen, wie dieser Preis zustande kommt.  Mit der Datenbank ist es auch viel leichter, statistische Daten über die Vermarktung zu erhalten, per Klick kann man sich ansehen, welcher Bauer in welcher Zeit wie viel Kilo von welcher Frucht über das CAAM verkauft hat. &lt;br /&gt;Natürlich muss sich die Datenbank noch im praktischen Betrieb bewähren, sie ist auch noch nicht ganz fertig, aber mir macht es irgendwie Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1885380546885251288?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1885380546885251288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1885380546885251288&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1885380546885251288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1885380546885251288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/06/kleiner-strandausflug-mit-dem-auto.html' title='Kleiner Strandausflug mit dem Auto'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5060274128855925976</id><published>2009-05-31T19:05:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Scharfe Sauce mit bitterem Beigeschmack</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SiK6FNpjmpI/AAAAAAAAAFA/-5dxSAOlDUk/s1600-h/DSC_1027.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SiK6FNpjmpI/AAAAAAAAAFA/-5dxSAOlDUk/s400/DSC_1027.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5342036706740902546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Hund im Teich in Estacada&lt;br /&gt;Viel gibt es nicht zu erzählen seit Donnerstag. Das wichtigste ist, dass die neue Zivi-Küche jetzt fertig ist, die letzten Möbel haben wir am Samstag mit Hilfe der Camioneta des FEPPs vom INESEM ins CAAM gebracht. Wir haben dann die Regale in die Wände geschraubt, was gar nicht so leicht ist, weil wir einmal direkt einen Eisenträger im Stahlbetongefüge erwischt haben und ein Regal in eine Wand geschraubt haben, die innen hohl zu sein schien. Trotzdem haben wir fast alles geschafft und die neue Zivi-Küche kann man nun endlich als solche bezeichnen. Am Abend gab es dann eine Spinatlasagne, wirklich sehr gut, kann ich nur empfehlen. Am Freitag hatte Jubian seinen 30. Geburtstag, aus diesem Anlass lud Yadira alle seine und ihre Kollegen und Freunde hier in Pedro Carbo zu sich nach Hause zu einer kleinen Überraschungsparty. Wie es so üblich ist, hielt auch das Geburtstagskind eine kleine Ansprache und Jubian, der eigentlich aus Manabi ist und hier in Pedro Carbo viel Zeit durch seine Arbeit verbringt, bedankte sich bei seiner „Familie in Guayas“, die für ihn wir Österreicher und seine Kollegen darstellen. Seit zwei Wochen besucht uns Simons Vater, der auch auf der Party war und fast jeden Tag im CAAM war. In seiner Ansprache meinte Jubian, dass er froh ist, dass er uns alle hat und dass es so toll ist, weil auch wenn zum Beispiel der Vater vom Simon ihn nicht versteht und er ihn auch nicht, so lacht er trotzdem immer. Und dieser eine Satz ist mir irgendwie hängen geblieben, irgendwie ist mir wieder bewusst geworden, dass das Lachen in jeder Kultur gleich ist, sei es in Amerika, Europa, Afrika, Asien oder sonstwo. Und gerade für die Ecuadorianer ist Lachen so wichtig, Lachen, das ist das, was dir keiner wegnehmen kann, Lachen, das versteht jeder, Lachen ist schön. Wenn man als Europäer nach Ecuador kommt, meint man zuerst, die Leute seien kindisch und lachen über Sachen, die nicht lustig sind. Danach kommt man drauf, dass die Leute sich einfach über einfachere Sachen auch freuen können und zum Lachen nicht ins Kabarett (oder in den Keller – Lukas) gehen müssen. Man macht einfach mit und freut sich, alle zum Lachen zu bringen oder lacht nur mit, das ist einfach lustig. Ich glaube, dass man in Europa oft zu erwachsen ist, man sollte kindisch bleiben bis ins hohe Alter, das ermöglicht, sich auch an den kleinen Freuden zu erfreuen und ich finde, so wie ich Europa in Erinnerung habe, fehlt das schon sehr. &lt;br /&gt;In Guayaquil habe ich mir eine 60ml-Flasche Tabasco-Sauce um $ 2,50 gekauft. Wie schon einmal erwähnt, kauft die Herstellerfirma dieser zugegebenermaßen sehr guten Sauce auch beim CAAM ihren Ají (Chili) ein und zahlt pro Kilo Ají etwa 72 Cent. Angenommen die 60 ml haben auch 60 Gramm, ergibt der Endverkaufspreis einen Preis von $ 41,67 pro Kilo, die Sauce beinhaltet allerdings neben Ají auch noch Salz und Essig, die genauen Verhältnisse weiß ich nicht, gehe man aber davon aus, dass die Sauce zu 100 % aus Ají bestünde, so könnte man sagen, dass vom Endverkaufspreis etwa 1,6 % an den Rohstoffproduzenten gehen, weniger eigentlich, da diesen Preis das CAAM bekommt und den Bauern nur etwas weniger zahlen kann, da es die vom Käufer geforderte Verarbeitung des Ajís (mit Salz vermischen und zerkleinern) auch noch finanzieren muss. Bedenkt man auch den Anteil anderer Zusatzstoffe und den geringeren Preis den der Bauer erhält, bleiben vom Endverkaufspreis wahrscheinlich weniger als 1 % für den Rohstofferzeuger. Que viva el capitalismo!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5060274128855925976?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5060274128855925976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5060274128855925976&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5060274128855925976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5060274128855925976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/05/scharfe-sauce-mit-bitterem-beigeschmack.html' title='Scharfe Sauce mit bitterem Beigeschmack'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SiK6FNpjmpI/AAAAAAAAAFA/-5dxSAOlDUk/s72-c/DSC_1027.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6253090889589912078</id><published>2009-05-28T23:36:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Nach langer Blogasbtinenz...</title><content type='html'>Das letzte Wochenende bin ich meinen Bloglesern etwas schuldig geblieben, das möchte ich jetzt auch gern nachholen. Also letztes Wochenende war am Samstag der letzte Arbeitstag der Maestros, die im CAAM zwei Zimmer und eine Küche für die zukünftigen Zivis herrichteten, gleichzeitig begannen wir mit dem Ausmalen. Das klingt nach Arbeit, war aber meiner Ansicht nach ziemlich witzig, weil wir die künftige Küche so gestalten konnten wie wir wollen. Das begann schon, dass ich für die Anrichte rund um das Waschbecken blaue und gelbe Fliesen aussuchte, schaut ziemlich witzig aus und auch beim Malen ließen wir unserer Kreativität freien Lauf. Am Sonntag gab es dann am späten Nachmittag eine Fahrstunde am Motorrad für die Zivis. War sehr interessant, ich hätte ja nicht geglaubt, dass ich jemals ein Motorrad fahren werde. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, für die ich gemeinsam mit der Kupplung verantwortlich war, schaffte ich es doch, das Motorrad, auf der Straße zwischen Pedro Carbo und Estacada zum Fahren zu bringen, sogar mit dem Manuel auf dem Rücksitz, der mir nach 100 Metern den wertvollen Tip gab: „Jetzt kannst dann bald in die Zweite schalten.“, und ich habe das dann sogar geschafft, eigentlich nicht so schwer, wenn man mal fährt. Das Beste am Motorrad ist aber die Hupe, man darf in Ecuador ja jeden immer und überall anhupen, überhaupt wenn es sich um Frauen am Wegesrand handelt. Also meine Motorradkarriere beschränkt sich auf 10 Minuten Fahren, diese 10 Minuten machten aber Lust auf mehr. Noch bevor wir das Motorrad probierten machten wir einen kleinen Abstecher mit den Fahrrädern zu der halben Brücke. Die ist wirklich schön, da wurde vor 20 Jahren mit dem Bau einer Brücke für eine geplante Umfahrung von Pedro Carbo begonnen, während des Baus wurde allerdings bemerkt, dass das andere Ufer des Flusses, sich immer weiter weg bewegt weil der Fluss an dieser Stelle eine Kurve macht, somit wurde wieder mit dem Bau aufgehört, das hat zur Folge, dass jetzt mitten in der Landschaft der Beginn einer Riesenbrücke steht. Die tiefstehende Sonne taucht bei klarem Wetter die ganze Landschaft in einen angenehmen Rotton und von der Brücke sieht man sehr weit, hat mir echt Leid getan, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. &lt;br /&gt;Am Donnerstag kam Jorge ins CAAM. Er floh vor einigen Monaten aus Estacada, weil er in irgendeinem Kampf jemanden verletzte, der nach Rache suchte. Früher hat er viel für das CAAM gearbeitet, weil er in Estacada gleich neben dem botanischen Garten wohnte. Er war ziemlich betrunken, wie leider so oft, und meinte, er fährt jetzt nach Estacada und stellt sich seinen Feinden, er hätte genug Munition und eine Waffe mit. Manuel redete mit ihm und versuchte, es ihm auszureden. Sie trafen irgendeine Abmachung und Jorge ging wieder. Wohin, wissen wir bis heute nicht. Am selben Tag starb auch eine meiner Gänse, wir merkten erst am Mittwoch Abend, dass sie sehr schwach war, anscheinend haben der Hahn und die andere Gans ihr das ganze Futter weggefressen, oder sie war krank. Mit Futter und Wasser, dass wir ihr direkt in den Schnabel einflößen mussten, versuchten wir sie am Donnerstagvormittag wieder aufzupäppeln, die Gans war aber zu schwach, um ihren Kopf zu heben und konnte auch das Essen nicht schlucken, wenige Minuten später war sie tot. Wir schaufelten ein Grab, begruben sie und legten einen schweren Stein darauf, damit nicht der Hund auf die Idee kommt, das Grab zu plündern. Am Nachmittag bekam das Grab auch noch ein Kreuz aus Caña. Auch der Hahn ist mittlerweile schon tot. &lt;br /&gt;Am Sonntag wurde nämlich in Estacada das zukünftige Museum im botanischen Garten mit Holzschutzmitteln gestrichen, für die freiwilligen Helfern gab es natürlich ein Essen, den Hahn und zwei gekaufte Hühner, im selbstgebauten Lehmofen gebraten. Der Hahn war doppelt so groß wie eines der gekauften Hühner. Geschlachtet hat ihn Darwin, schon am Samstag, damit am Sonntag alles schneller geht. Unter den Freiwilligen war auch Placido, der Tischler, der mit seinen Söhnen und seinen Arbeitern für den Teich im botanischen Garten ein Floß gebaut hatte. Finanziert wurde das von CPR, einer Organisation, die viele Gelder aus Spanien erhält und das CAAM immer wieder mit Sachspenden vor allem für den botanischen Garten unterstützt. Das Floß erlebte einen „Stapellauf“, von der Camioneta des Tischlers in den Teich. Mein Hund wollte unbedingt mit und folgte uns auch in das Trici, das uns bis an den Stadtrand von Pedro Carbo, von wo aus es nicht mehr weit bis zum botanischen Garten ist, brachte. Danach musste er natürlich auch noch mit. Im Garten angekommen, stellte sich aber heraus, dass dieser das absolute Paradies für meinen Hund ist. Er lief wie wild umher, sprang gleich beim Ankommen zum ersten Mal in den Teich und schwamm eine Runde, danach kam er heraus und wälzte sich im Gras und sprang herum, als wäre er verrückt, wieder ins Wasser, wieder heraus, herumspringen, herumwälzen, also der Hund war, bin ich mir sicher, absolut glücklich in diesen Momenten. Als dann der Manuel am Floß stand und zum ersten Mal vom Ufer wegtrieb, wollte der Hund natürlich auch auf das Floß, sprang vom schlammigen Ufer weg und – platsch – landete im Wasser. Unter dem Gelächter aller Anwesenden schwamm er ans Ufer zurück, das Lachen verstummte aber, als er sich schüttelte und das Wasser auf alle Umherstehenden verteilte. Später versuchte auch ich mich, gemeinsam mit Jakob, als Floßsteuermann, in unsere komplizierten Manöver vertieft, rief man uns plötzlich zu: „Schauts, wer euch besuchen kommt“, mein „Hier“ schwamm vom Ufer direkt zum Floß, mit unsere Hilfe kam er auch aufs Floß hinauf und machte uns zuerst einmal ordentlich nass. Aber egal, das ist doch ein Wahnsinn, der Hund kommt mir sogar nach, wenn ich auf einem Floß mitten in einem trüben Teich steh und er 15 Meter schwimmen muss. Außerdem war der Hier danach auch schön sauber, die Zecken sind alle ertrunken und er staubt auch nicht mehr so, wenn man ihn streichelt. Ich weiß jetzt, was ich früher nicht wirklich verstanden habe, wie man einen bestimmten Hund so gern haben kann, ich weiß aber auch, dass mein Hund zum Beispiel nicht glücklich wäre, wenn ich ihn mir nach Österreich mitnehmen würde. Ein Hund ist kein Haustier. Auch, wenn er sich an bestimmte Menschen bindet, ein Hund gehört nicht ins Haus, ein Hund ist glücklich, wenn er in Wiesen herumspringt, mit anderen Hunden streunt, sich dreckig machen kann, in Teichen schwimmen kann und Knochen und anderen menschlichen Essensabfall frisst. Kein teures Hundefutter, keine Mundhygiene, keine Pullover für Hunde. Aber das ist mir schon immer pervers vorgekommen in Österreich. &lt;br /&gt;Ich hoffe, der nächste Blogeintrag kommt pünktlich, und verabschiede mich mit den Klängen von Bach, die ich gerade von meinem Laptop höre. &lt;br /&gt;PS: Tut mir leid wegen der langen Wartezeit, unsere Telefonleitung war jetzt einige Tage gekappt und Windows hat meinen Laptop noch dazu lahm gelegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6253090889589912078?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6253090889589912078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6253090889589912078&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6253090889589912078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6253090889589912078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/05/nach-langer-blogasbtinenz.html' title='Nach langer Blogasbtinenz...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-9174919989966596190</id><published>2009-05-15T15:58:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.538+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Pandemie und Bio-Bananen mit Motoröl</title><content type='html'>Gleich vorweg, Pandemie ist übertrieben, aber es macht einen guten Titel. Es geht momentan in Pedro Carbo eine Krankheit um, die „Patada china“ genannt wird, übersetzt heißt das so ungefähr „Chinesischer Fuß“. Hat aber so wenig mit Füßen zu tun wie ich mit Sport. Eigentlich ist das eine Augenkrankheit, bei der die Augen brennen und die Betroffenen wegen der erhöhten Lichtempfindlichkeit ihrer Augen mit Sonnenbrillen herumlaufen. Vor einigen Wochen war Yadira betroffen, zu Beginn dieser Woche Joffre und am Dienstagabend hat es Manuel erwischt, der jetzt immer mit seiner Gletscherbrille unterwegs ist. Bis jetzt hat es mich nicht erwischt, die Krankheit ist aber angeblich ziemlich ansteckend. &lt;br /&gt;Am Mittwoch hat das CAAM einen Bus gemietet und wir sind nach Taura, nahe Guayaquil gefahren. Finanziert wurde der Ausflug neben den kleinen Beiträgen der Mitfahrenden von der UNO, die, wie schon vor einigen Wochen erwähnt, ein 50.000 Dollar-Projekt des CAAMs finanziert. Mit diesen Mitteln wurde unter anderem am Dienstag ein nagelneuer Computer gekauft. Am Mittwoch fuhren wir also auf eine Bio-Bananen-Plantage in Taura. Der Plantagenbesitzer empfing uns persönlich und erklärte uns die Vorgänge in seinem Unternehmen. Er hat sehr motivierend gewirkt auf die Bauern, redete viel von biologischen Mitteln und dass die Pflanzen und der Boden gesund sein müssen und die Pflanzen sich so gegen die ärgsten Krankheiten verteidigen können und dass der selbst hergestellte Biodünger „Biol“ wesentlich billiger und effektiver ist. In großen Dimensionen selbst hergestellt kostet ihn der Liter Biol zwölf Cent, in Geschäften wird der industriell hergestellte um bis zu acht Dollar verkauft. Natürlich kann man nicht all seine Strategien für die kleinen Bauern, die zB mit einem Hektar Mais, einem Hektar Reis und einem Hektar Papaya arbeiten, umlegen, er hat acht „Haciendas“ mit durchschnittlich 80 Hektar, rechnerisch eine Gesamtanbaufläche von 640 Hektar, doch finde ich es sehr gut, dass er die kleinen Bauern für biologische Landwirtschaft begeistern zu versucht. Er hat auch eine eigene Kompostieranlage, der Kompost ist allerdings nicht so geeignet, da er als zertifizierter Biobetrieb keine Dünger mit zu hohem Stickstoffanteil verwenden darf und der Kompost in dieser Hinsicht einfach „zu gut“ ist. Man muss auch sagen, dass er leicht reden kann, wenn er seine 500 Hektar Bananen hat und auch das Kapital hatte, um beispielsweise in die Tanks für die Biolerzeugung zu investieren, trotzdem ein gutes Beispiel, wie auch die landwirtschaftliche Massenproduktion biologisch funktionieren kann. Ecuador ist weltweiter Exportführer in Bananen, nur Indien produziert mehr, exportiert aber weniger. Komisch ist allerdings, dass trotzdem Erdöl das wichtigste Exportgut ist. Der reichste Mann Ecuadors, Alvaro Noboa, wurde in österreichischen Medien vor der Präsidentenwahl, zu der er mit einem sehr kostspieligen Wahlkampf vergeblich antrat, als „Bananenkönig“ bezeichnet, er kontrolliert große Teile der Bananenindustrie in der „Bananenrepublik Nr. 1“. &lt;br /&gt;Bei dem Besuch der Bananenplantage tat sich allerdings auch ein neuer Absatzmarkt für das CAAM und die Bauern auf: Ají (Chili) als Insektizid. In der biologischen Landwirtschaft sind verständlicherweise viele Insektizide verboten, eine billige und wirkungsvolle Alternative stellen ajo (Knoblauch) und ají dar, ein halbes Kilo ajo und 300 Gramm ají auf einen Hektar verteilt tötet sämtliche Schädlinge. Haben wir bisher den ají um 67 Cent pro Kilo an eine Zulieferfirma für „McIlhenny“ (Tabasco) in Los Angeles verkauft, so bieten uns die „Bananeros orgánicos“ (Biobananenanbauer) bis zu  1,20 $ pro Kilo, fast das Doppelte. Am Donnerstag betrat schon der erste Kunde, Kollege des von uns am Tag zuvor besuchten „Bananeros“, das CAAM und wollte drei Kübel voll ají haben. Wenig, dafür, dass er am Vortag am Telefon etwas von zehn Tonnen erwähnte. Die 57 kg ají um 68,40 $ hat der wahrscheinlich aus der Portokassa bezahlt. Ich habe ihm aus einem ají-Tank die Kübel angefüllt und hatte dann selbst den ají an den Händen und Armen (wirkt wie eine dieser Wärmecremes, die dann so heiß werden auf der Haut, aber es wird schon ein wenig zu heiß), den zweiten und dritten Kübel mussten wir erst aufbrechen, da es (fast) leere Ölkübel waren, die noch versiegelt waren, ein bisschen Motoröl war auch noch drinnen. Der Bananero meinte nur, sein Auto braucht eh Öl, und leerte die Reste in seinen Motor, sauber wurden sie dadurch nicht. Auf meine Frage hin, ob ich jetzt den ají in die dreckigen Kübel geben soll, sagte er nur: „No te preocupes, no lo voy a comer“ (Besorg dich nicht, ich werde es nicht essen). Mit den Worten meiner Mutter („Ein Tropfen Öl verschmutzt 1000 Liter Grundwasser“), die ich vor vielen Jahren einmal vernommen hatte und irgendwie hängen geblieben waren, im Hinterkopf füllte ich den geschroteten ají in die Ölkübel. In geringerer Dosis wird in dem biologischen Insektizid dann also auch Motoröl sein. Ich wünsche guten Appetit bei den nächsten „Bio-Bananen“ aus Ecuador! Trotzdem, Manuel meinte einmal, Bananen in Österreich zu essen ist gesünder, als in Ecuador, aus dem Grund, weil die Exportbananen schon oft biologisch hergestellt werden und im Inland die billigeren, aus konventioneller Landwirtschaft stammenden. Nach dem Besuch des Bananeros am Donnerstag hatten wir noch eine kleine Reunion („Meeting“ auf „Deutsch“). Da waren Manuel, ich, Joffre (mein „Lehrling“ in Buchhaltung und sonstiger Verwaltungsarbeit), Jubian (Mitarbeiter im FEPP, der viel für das CAAM macht) und zwei weitere vom FEPP, die andere „Centros de Negocios“ betreuen. Ein „Centro de Negocios“ ist eine Einrichtung, wie es auch das CAAM zum Teil ist, in der Bauern einerseits gegenseitige Unterstützung erhalten, aber auch ihre Produkte gemeinsam vermarkten. Diebeiden wollen ein Netz dieser Zentren aufbauen, damit sie effektiver arbeiten und sich untereinander unterstützen können. Sie betreuen auch eines in San Isidro, weit weg von Pedro Carbo in Manabí, und suchen für dort einen „Gringo“, der, ähnlich wie der Flo den Kleinsparkassen, mit Buchhaltung und Verwaltung hilft. Dann haben die beiden mich ausgefragt, was meine Spezialitäten sind und was ich so genau mache und dann schlugen sie vor, dass ich einmal auf Kosten des FEPPs für eine Woche nach San Isidro fahre, und mir dort die Situation ansehe und eventuell was helfen könnte. Jubian meinte dann zu ihnen, dass sie es ausnützen sollen, solange ich noch da bin. Wow, ich war eigentlich ziemlich überwältigt von so viel „G´riss“ um mich. Ich würde schon gerne hinfahren, habe aber im CAAM meine 3 fixen Tage pro Woche, wo ich mit Joffre arbeite und ihm helfe, andererseits hat er auch in der Zeit meines Urlaubs im März alleine sehr gut gearbeitet und mich sehr angenehm überrascht. Wahrscheinlich muss man seine „Schüler“ oft einfach alleine lassen und was sie sich dann alleine erarbeiten, dauert vielleicht etwas länger, hält aber viel besser danach. Also wir werden sehen, vielleicht wird es ja was mit meiner einwöchigen Dienstreise nach San Isidro.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-9174919989966596190?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/9174919989966596190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=9174919989966596190&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/9174919989966596190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/9174919989966596190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/05/pandemie-und-bio-bananen-mit-motorol.html' title='Pandemie und Bio-Bananen mit Motoröl'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-919520029889292801</id><published>2009-05-10T17:18:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.538+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Warum wird das Klo kaputt, wenn man Durchfall hat?</title><content type='html'>Mein WC war mir bis jetzt immer treu, nie machte es Probleme, doch am Freitag merkte ich, wie die Wasserpumpe im CAAM ständig am Laufen war und merkte bei meinen Nachforschungen, dass der Deckel, der sich beim Betätigen der Spülung öffnet und den Wasserschwall ermöglicht, nicht mehr dicht ist und die Verbindung zum Hebel auch gerissen ist. Na gut, wenn man den Deckel zudrückt und gleichzeitig Wasser in den Spülkasten lässt, funktioniert es. Leider brauche ich aber seit Samstagmorgen mehr Spülwasser als sonst, da mich ein ziemlich böser Durchfall nach dem Essen anlässlich Davids Geburtstags bei seinen „Schwiegereltern“  erwischt hat. Warum diese beiden unglücklichen Umstände zur selben Zeit eintreten müssen, verstehe ich nicht. &lt;br /&gt;Am Mittwoch fuhr ich nach Guayaquil, dienstlich natürlich, und musste unter anderem aufs MIC (Ministerio de Inclusion y Competitividad), weil das CAAM bei diesem Ministerium als „Verein“ eingetragen ist und wir die Mitgliederliste aktualisieren lassen, da es Mitglieder gibt, die nicht mehr teilnehmen und andere, die teilnehmen aber keine eingetragenen Mitglieder sind. Um diesen „Tramite“ (mir fällt kein deutsches Wort dafür ein, das ist zB wenn man ein Pass will, braucht man bestimmte Dokumente von bestimmten Ämtern, das dauert alles vielleicht auch ein bisschen länger und das ganze Herumgelaufe und Herumgestemple heißt Tramite) zu vollziehen muss man einen dicken Packen Dokumente im Ministerium abgeben und wenn ein Beamter die Dokumente entgegen nimmt und für ausreichend befindet, gibt er sie an seinen Kollegen weiter. Das heißt aber nicht, dass der der selben Meinung sein muss. So geschah es auch mir, als ich am Mittwoch nach dem Tramite fragte, der seit vorigen Freitag in Gang war und der Beamte sagte mir, was noch alles fehlte. Somit hatte ich am Freitag wieder einen Grund für eine kleine Dienstreise in diese Stadt. Manchen ist hier vielleicht aufgefallen, dass ich von einem Ministerium schreibe, dass sich in Guayaquil befindet und dass Guayaquil nicht die Haupstadt von Ecuador ist. Es gibt nämlich in dieser Stadt, das sogenannte „Gobierno Litoral“ das könnte man als Filiale der Regierung und der Ministerien betrachten. Die Costa (Küste) und ganz besonders Guayaquil bilden ja den politischen wie auch kulturellen Gegenpol zur Sierra (Gebirge) und Quito. Deswegen versuchte man, mit dem „Gobierno Litoral“ der Wirtschaftsmetropole von Ecuador ein bisschen entgegenzukommen. Guayaquil hat ungefähr 2,5 Millionen Einwohner, die in Slums, Häusern oder Luxusvillen leben. Es gibt die „Bastión Popular“, wo man als Ausländer nicht hineingehen sollte und es gibt unzählige abgesperrte Wohnviertel, wo man nicht hineingehen darf. Wer es sich irgendwie leisten kann, zieht in eines dieser Reihenhausgefängnisse. Diese Stadt zeigt einem, was falsch läuft, wenn du aus dem Bus einen nagelneuen 7er-BMW siehst und daneben ein Kind, das dem Fahrer Kaugummi verkaufen will. Sicher, die Stadt ist das Wirtschaftszentrum und der Lebensstandard ist auf den ersten Blick im Allgemeinen höher als am Land. Sieht man aber genauer hin, fällt einem die extreme Umweltverschmutzung oder die Ungerechtigkeit auf. Neben den Straßen türmt sich der Müll, Kanäle stinken bestialisch und wenn man in der Früh frisch geduscht nach Guayaquil fährt, und man am Abend verschwitzt zurückkommt und sich den Schweiß von der Stirn wischt, ist das Taschentuch schwarz vom Russ. Hier gibt es keine Diskussionen über Feinstaub und Partikelfilter, tausende Busse, LKWs und noch viel mehr PKWs blasen täglich ihre ungefilterten Abgase in die Lungen der Guayaquileños. Ja, diese Stadt hat ihr ganz eigenes Flair.&lt;br /&gt;Am Mittwoch holte Manuel unser Motorrad aus Guayaquil ab; eine chinesische Maschine, 200ccm, 1500$ Kaufpreis neu. Schönes Gerät, am ersten Tag war gleich der Elektrostarter kaputt, Manuel konnte den aber reparieren. Wir werden sehen, wie es weiter geht und vielleicht lerne ich ja auch noch das Motorradfahren. Interessant wäre es auf jeden Fall. Am Freitag musste ich wieder nach Guayaquil, wie schon erwähnt ins Ministerium die ausgebesserten Dokumente abgeben. Davor allerdings war ich mit dem Darwin, der für das CAAM in Estacada im Botanischen Garten arbeitet, beim SRI (Finanzamt), um ihn zu registrieren. Er ist nämlich kein Angestellter, sonder arbeitet wie man in Österreich sagen würde als freier Dienstnehmer, das heißt er sollte uns Rechnungen stellen können und auch selbst Steuer zahlen. Seit einiger Zeit gibt es in Ecuador ein pauschaliertes Steuersystem für Klein- und Kleinstunternehmen, das statt der Umsatzsteuer fixe Quoten vorsieht. Auch das CAAM spart sich dadurch einiges an Steuern, somit zahlen wir für ihn seine Steuern und bekommen dadurch seine Arbeitskraft insgesamt billiger bei gleicher Bezahlung in Bar. Der Darwin ist ein bisschen schüchtern, so um die 30 Jahre alt, aber ein total lustiger und netter Kerl, wenn er unter Leuten ist, die er kennt. Am Finanzamt war er ein bisschen nervös und schüchtern und hat mit dem Beamten sich fast nicht reden getraut, zum Glück war ja auch ich dabei, der Beamte hat ihn nämlich im falschen System registriert und auch die Adresse falsch geschrieben und dem Darwin gesagt, er soll da und dort unterschreiben und der unterschreibt einfach, während ich mir das ansehe und im letzten Moment noch die beiden auf die Fehler aufmerksam mache. Trotzdem, so einfach kann man in Österreich sein Unternehmen nicht anmelden, wie es hier geht. Man geht einfach zum Finanzamt, weist sich aus, sagt, in welcher Branche man tätig ist und innerhalb einer Stunde hat man seine Steuernummer und die Autorisation vom Finanzamt, seine Geschäfte offiziell betreiben zu dürfen. Da könnten sich die Österreicher noch was abschauen. Darwin war dann auch ein bisschen verängstigt danach, hatte Angst, dass er und seine Frau die Sozialhilfen von 30$ pro Monat verlieren könnten, weil er jetzt offizielle Einkünfte hat und wollte das alles wieder rückgängig machen. Ich habe ihn aber irgendwie überredet, dass er es jetzt einmal probiert, wie das ist, legal zu arbeiten und wir ihn danach immer noch abmelden können. Danach gab ich ihm noch das Geld für die Heimfahrt, weil er in seiner eigenen Landwirtschaft noch weiterarbeiten musste. Bei der Fahrt nach Guayaquil hatte unser Bus schon einen kleinen Unfall verursacht. Wenn man nach Guayaquil hineinfährt, fährt man über eine 8- oder 10-spurige Straße, immer 2 Fahrbahnen in eine Richtung, die durch eine etwa 20cm hohe kleine Betonmauer getrennt sind. Auf den zwei rechten Fahrstreifen fahren immer die vielen Busse, die überall Leute ein- und aussteigen lassen, so auch unser Bus, er blieb hinter einem anderen Bus stehen und ließ jemanden aussteigen, danach wollte er auf den zweiten Fahrstreifen der Fahrbahn fahren und am vorderen Bus vorbeifahren. Ich saß auf der linken Seite und als unser Bus den Fahrstreifen wechselte, hupte hinter uns jemand, ich schaute zurück (eigentlich hupt immer irgendwer, aber der hat besonders lange gehupt) und es kam mit voller Geschwindigkeit ein andere Bus, der nicht mehr bremsen konnte, aber den Bus verriss, auf die kleine Betonmauer und mit den linken Reifen über die Mauer, sodass er praktisch in der Mitte aufsaß, weder das noch das daraus resultierende Geräusch, konnte einen der Busfahrer aufhalten, es ging Vollgas weiter. Als das kleine Mäuerchen dann aus war, überholte uns der abgedrängte Bus, reihte sich davor ein und bremste. Darauf folgte ein kurzes Wortgefecht der Fahrer, die Passagiere in unserem Bus schrieen aber nur, dass er weiterfahren solle und somit drückte der Fahrer das Gaspedal wie gewohnt bis auf den Boden durch und der andere Bus verschwand in der Dieselrusswolke, die wir hinterließen. &lt;br /&gt;Danke für die vielen Kommentare, freut mich, wenn meine Einträge ein Echo haben ;-)&lt;br /&gt;als Antwort auf die Kommentare: Der Hahn lebt noch und ich hab mir mein Auge nicht ausgewaschen, das Auswaschen tut ja meistens mehr weh als der Deospray im Auge...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-919520029889292801?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/919520029889292801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=919520029889292801&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/919520029889292801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/919520029889292801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/05/warum-wird-das-klo-kaputt-wenn-man.html' title='Warum wird das Klo kaputt, wenn man Durchfall hat?'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7827610369847357472</id><published>2009-05-07T18:19:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.538+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Vilcabamba y la moto</title><content type='html'>Wie angekündigt haben wir (diesmal Flo2, Simon und ich) das Wochenende in Vilcabamba verbracht. Vilcabamba ist ein kleines Dorf im Süden von Ecuador, per Bus über 12 Stunden Fahrt von Pedro Carbo entfernt. Bei der Hinfahrt am Donnerstag mussten wir zuerst nach Guayaquil, von dort nach Cuenca, con Cuenca nach Loja und von Loja nach Vilcabamba. Es gab nämlich keine direkte Verbindung mehr von Guayaquil nach Loja, so mussten wir den kleinen Umweg über Cuenca auf uns nehmen und dort um fünf Uhr Früh umsteigen. Zu Mittag waren wir endlich in Vilcabamba. Als wir nach dem Mittagessen noch einen Kaffee tranken, kamen wir mit zwei Männern, die am Nachbartisch mit einem Kind saßen, ins Gespräch. Sie erzählten uns Einiges über Vilcabamba, und dass sie von Loja sind und einer der beiden, Vater des Kindes, ist Anwalt und beschäftigt sich vor allem mit Visumsangelegenheiten für Ausländer in Ecuador. Sie wollten uns dann noch einige Orte rund um Vilcabamba zeigen und holten ihr Auto. Wir staunten schon nicht schlecht, als wir vor einem nagelneuen VW-Jetta standen, absolut kein billiges Auto in Ecuador. Wir zwängten uns alle sechs in das Auto und dann fuhren wir los, zuerst zu einem kleinen Tiergarten mit Straußen (oder Sträuße?), Papageien und sonstigem Kleinvieh, danach zeigte er uns noch einen Fluss, wo man sich im eiskalten Wasser baden könnte. Auf dem Weg dort hin kaufte der Anwalt noch für jeden ein Bier und dann standen wir da, und schauten dem Fluss zu. Ich bin nicht hineingegangen, die anderen haben auch nur die Füße hineingehalten, das habe ich deshalb nicht getan, weil neben dem Fluss ein Schild war, wo ganz groß stand „Wasserverschmutzen verboten!“. In Vilcabamba soll man angeblich ganz gesund leben, das Klima ist mild und beständig, das Wasser ist sauber, die Leute leben entspannt und nicht wenige sollen schon weit über 100 Jahre alt sein. Auch ich kann nur gutes über die heilende Wirkung von Vilcabamba berichten, mehr dazu später. Am Samstag machten wir eine Wanderung auf den Mandango, so etwa der Hausberg von Vilcabamba, auf dem ganz oben die „Nariz del Niño“ (Nase des Kindes) zu finden ist, weil der Bergrücken von unten so aussieht, wie das Gesicht eines liegenden Kindes im Profil oder eigentlich erkennt man nur die Nase gut. Jedenfalls glaubt man nie, dass man bis ganz auf die Nasenspitze gehen kann, weil man von unten rundherum nur Felsen sieht. Wir haben es aber trotzdem geschafft, über schmale Wege, und steile Kletterpfade, ich glaube, so gefährlich war ich in Österreich noch nie wandern. Was mich schockiert hat, war, dass man für den Berg Eintritt zahlen musste, einen Dollar, weil der ganze Berg in Privatbesitz ist und der „Mandango irgendwas Group Ltda.“ gehört. Wahrscheinlich gehört er einem derer, die sich rund um Vilcabamba riesige Grundstücke kaufen und mitten in die Einöde gigantische Luxusanwesen aufstellen. Ich hätte gerne eine Antwort auf die Frage, warum es in diesem Land Leute gibt, die über die Abwässer ihrer eigenen Toiletten, wenn sie überhaupt welche haben, steigen müssen, wenn sie aus ihren Hütten gehen und gleichzeitig andere, die sich Paläste mitten in den Wald stellen können. Aber dieses Problem ist sowieso global und auf die einfache Frage, warum es so ist, findet man keine Antwort, was einem bewusst werden lässt, wie viel einfach so falsch läuft auf dieser Welt. Zurück zum Berg, ich war froh, als ich heil oben angekommen war, noch froher war ich, dass ich auch den Abstieg geschafft habe. Am Gipfel aßen wir eine Babaco (irgend so eine Frucht) und ich habe mich glaube ich mit der Schale in die Lippe geschnitten. Ja, ich weiß, ich bin kein Spezialist im Obstessen, aber das kann ja jedem passieren. Beim Mittagessen in Vilcabamba brannte mir die Oberlippe auch ziemlich und schwoll an, danach gingen wir in eine Bar, wo wir wussten, dass es einen Wuzler (Tischfußballtisch falls man das so auf „Hochdeutsch“ übersetzen kann) gab. Als ich ein Bier getrunken hatte, war meine Lippe geheilt und ich merkte rein gar nichts mehr von der Verletzung. Nach dem Duschen nach der Wanderung habe ich mir irrtümlich mit dem Deospray ins linke Auge gesprüht, bitte fragt mich nicht, wie ich das geschafft hab, aber ich habe es eben irgendwie gemacht. Ein bisschen hat es schon gebrannt, aber danach merkte ich, dass ich plötzlich auf dem einen Auge so gut sah, als hätte ich meine Brille auf, die ich nebenbei erwähnt in den neun Monaten Ecuador vielleicht drei oder viermal für ein oder zwei Stunden aufhatte. Das waren meine zwei Wunderheilungen von Vilcabamba. Einige Stunden später war ich aber wieder kurzsichtig wie zuvor, aber um eine medizinische Erkenntnis reicher. Also man kann sich die Laseroperation sparen, man braucht nur immer ein bisschen Deospray mithaben. &lt;br /&gt;In der vergangen Woche war aber noch mehr los. Am Mittwoch wollten wir schon das Motorrad für das CAAM kaufen, konnten aber nicht, da einige Dokumente fehlten, so musste ich am Donnerstag noch einmal nach Guayaquil fahren, da es mir wichtig war, dass die Rechnung noch im April ausgestellt wird, das hat einfach steuertechnische Gründe, weil wir im April die bezahlte Vorsteuer noch zurückbekommen. Das funktioniert in Ecuador nämlich nicht immer für Unternehmer, es gibt einen Proportionalitätsfaktor der den Anteil seines monatlichen Umsatzes mit Steuer am Gesamtumsatz darstellt und in diesem Verhältnis kann man auch die bezahlte Vorsteuer von der zu bezahlenden Umsatzsteuer absetzen. Fakturieren wir also viele Mieterträge mit Umsatzsteuer bekommen wir mehr Vorsteuer zurück als wie wenn wir große Mengen Früchte, die als Rohstoffe umsatzsteuerbefreit sind, fakturieren. Ein dummes System, aber man muss sich damit abfinden und das Beste daraus machen. Im Falle des Motorrades sind das über 150 Dollar die wir uns ersparen, das sind zehn Arbeitstage, die wir unserem Installateur, Elektriker, Maurer und Fliesenleger in einer Person (manchmal auch mit Helfer, dann kosten sie aber 25 Dollar pro Tag) zahlen können. Jedenfalls schaffte ich es am Donnerstag noch, ich verbrachte über zwei Stunden in dem Auto- und Motorradhaus, die Verkäuferin war auch sehr gesprächig und sie zeigte mir Familienfotos, erzählte mir unter anderem, dass sie am Vortag mit ihrem Freund Schluss gemacht hatte, bat mir Kaffee an (schaute auch ganz schockiert als ich ihn ohne Zucker wollte), wollte meine Handynummer und schenkte mir Schokolade. Zum Glück bekam ich auch, weswegen ich eigentlich dort war: Die Rechnung und den offiziellen Kaufvertrag. Das alles dauerte eigentlich einen ganzen Tag, weil ich schon am Morgen dort gewesen war und den Scheck überbracht hatte, den sie aber im Laufe des Tages noch zur Bank schickten, um ihn „zertifizieren“ (wenn die Bank bestätigt, dass er gedeckt ist) zu lassen und ich dann von halb drei bis fünf Uhr Nachmittags noch einmal kommen musste. &lt;br /&gt;So dass war jetzt wieder mal vom Umfang her eine ca. 1,2-fache Maturarbeit von mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7827610369847357472?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7827610369847357472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7827610369847357472&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7827610369847357472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7827610369847357472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/05/vilcabamba-y-la-moto.html' title='Vilcabamba y la moto'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8866821877061120831</id><published>2009-04-30T18:27:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.538+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Foto</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SfnSJS3ie7I/AAAAAAAAAE4/DMqwnQMyCKg/s1600-h/DSC_0692.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SfnSJS3ie7I/AAAAAAAAAE4/DMqwnQMyCKg/s400/DSC_0692.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330522691095133106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Katze schleckte die Gulaschdose (ein Festessen fuer mich) aus und blieb aber immer drin stecken. &lt;br /&gt;Mit diesem Foto verabschiede ich mich ins verlaengerte Wochenende nach Vilcabamba und melde mich naechste Woche mit einem Bericht ueber die Reise wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8866821877061120831?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8866821877061120831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8866821877061120831&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8866821877061120831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8866821877061120831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/04/foto.html' title='Foto'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SfnSJS3ie7I/AAAAAAAAAE4/DMqwnQMyCKg/s72-c/DSC_0692.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2795540746010018890</id><published>2009-04-27T20:59:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.539+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>H. C. Gutierrez und die kleine Raupe Nimmersatt</title><content type='html'>Da gab es doch einmal diese Fotos von einem gewissen FPÖ-Politiker, der seine rechtsextremen Freunde mit 3 ausgestreckten Fingern grüßte. Wie auch immer man zu dieser Partei und zu dieser Person stehen mag, ich weiß jetzt, er wurde vollkommen missverstanden; er wollte in Wahrheit nur Werbung für Lucio Gutierrez, Präsidentschaftskandidat in Ecuador, machen. Selbiger nämlich war auf seinen Plakaten in der selben Pose zu finden und die drei Finger bedeuten nur „Lista 3“, aber einen Vergleich mit Herrn H. C. S. hat sich selbst Lucio, der vor vier Jahren per Hubschrauber von Quito aus ins Exil flüchten musste, nicht verdient. &lt;br /&gt;Heute, Sonntag, war die Wahl, jetzt am Abend stehen die Ergebnisse mehr oder weniger fest, Rafael Correa wird Präsident bleiben, nach verschiedenen Quellen hat er zwischen 51 und 55 % der Stimmen bekommen, somit wäre auch der zweite Wahldurchgang hinfällig. In Pedro Carbo schaffte es Ignacio Figueroa, den korrupten und amtierenden Alcalde, Xavier Gomez, abzulösen. Wir werden sehen, wie er sich als Alcalde macht. In Sabanilla, Nachbarort von Pedro Carbo der aber noch zum Kanton gehört, hat er angeblich 80 % der Stimmen bekommen. Natürlich herrscht jetzt große Freude im Volk, Feuerwerk und ein Umzug auf der Straße mit hupenden Motorrädern, Autos und Lastwägen durften nicht fehlen. Jedoch kursieren auch viele Gerüchte über geplante und gescheiterte Wahlbetrugsversuche. So soll angeblich Xavier Gomez am Samstagabend bis spät in die Nacht mit den Militärs, die die Wahl kontrollieren beisammen gesessen sein und in einem kleinen Dorf nahe Pedro Carbo sollen angeblich die Wahlbeobachter einer einzelnen Partei nicht zugelassen worden sein. Es müssen nämlich in jedem Wahllokal Vertreter aller teilnehmenden Parteien anwesend sein, damit sie den gerechten Ablauf der Wahl bestätigen können. In Ecuador herrscht Wahlpflicht, wer nicht wählt kann für ein Jahr seine Staatsbürgerschaft verlieren und somit auch alle Rechte auf Sozialabgaben, kann keine Behördenwege erledigen und auch kein offizielles Anstellungsverhältnis eingehen. Wer nicht wählt, bekommt kein sogenanntes „Certificado de votación“ (Wahlzertifikat). Diesen kleinen Ausweis, der bei jeder Wahl neu ausgestellt wird, muss man bei allen Behördenwegen oder immer, wenn man sein „Cedula“ (Personalausweis) braucht beilegen. Natürlich gibt es auch Befreiungen von dieser Pflicht, zB für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen, die nicht in der Lage sind, zum Wahllokal zu kommen aber ich glaube auch für Analfabeten, sofern sie ihre Stimme nicht mit Hilfe einer Person ihres Vertrauens abgeben wollen. Die Analfabentquote liegt im Kanton Pedro Carbo angeblich bei ca 20 %, erschreckend ist auch immer wieder, dass auch relativ junge Leute davon betroffen sind. Für Europäer einfach unvorstellbar, dass 40-Jährige nicht lesen oder schreiben können.&lt;br /&gt;In der Woche war aber noch mehr los. Im CAAM haben wir in einem Beet über 1000 Ají-(Chili-)Pflanzen bis zu einer Höhe von 15-20 cm hochgezogen. Am Donnerstagabend rissen wir mehr als die Hälfte davon aus, damit wir sie zu den Bauern bringen konnten. Am Donnerstag hat es nämlich endlich wieder einmal ein bisschen mehr geregnet, sodass der Boden wieder feucht war, ideal also zum setzen der Pflanzen und da es schon finster war und kühler war auch der Transport, während dem die Pflanzen ohne Wasser und Erde waren, kein Problem. Ají-Pflanzen können bis zu 48 Stunden ohne Wasser und Erde überleben, wenn es nicht all zu heiß ist. So luden wir die geschätzten 600 Pflanzen in vier Kisten und danach auf die Ladefläche der weißen Camioneta des FEPPs. Simon und ich fuhren dann gemeinsam mit Jubian (Angestellter und „Agraringenieur“ vom FEPP) aus Land. Im finsteren über Straßen, die in Österreich nicht einmal Feldwege wären, zu Bauern, die oft weit abseits von anderen Häusern wohnen. Ohne den Allradantrieb des Autos wären wir einige Male im Schlamm stecken geblieben. Auf einem schmalen Weg, links und rechts von Sträuchern gesäumt, war dann plötzlich ein Strauch auf die Straße gebogen, sodass er den Weg fast blockierte. Anstatt anzuhalten fuhr Jubian aber durch die Äste, aus dem einfachen Grund, weil Räuber in der Nacht gerne Straßen mit Ästen oder Baumstämmen blockieren, damit die Fahrer anhalten müssen. Dieser kleine Strauch war aber kein Problem für die Camioneta und höchstwahrscheinlich war er auch nicht von einem Räuber umgebogen worden. Auf dem Rückweg durfte dann ich ein Stückchen fahren. Das ist schon was anderes, wenn man in Österreich eigentlich flächendeckend perfekt (ja, im Vergleich zu Ecuador ist in Österreich jeder noch so kleine Feldweg, wenn er asphaltiert ist, perfekt) asphaltierte Straßen gewohnt ist und dann sich einmal in die Zweite schalten traut aber gleich wieder zurückschaltet, weil es so rumpelt und dann kommen riesige Schlammlacken, wo man konsequent gerade durchfahren muss, möglichst ohne große Lenkbewegungen und Geschwindigkeitsveränderungen. Irgendwie ein tolles Erlebnis, so richtig „Gatschfahren“, aber andererseits wenn man bedenkt, das sind Straßen zwischen Ortschaften, die viele Leute täglich durchfahren und dieser Zustand ist eine Katastrophe. Das wäre, als wie wenn zwischen Hollabrunn und Breitenwaida nur ein unbetonierter Feldweg wäre und wie der nach 3 Monaten Regenzeit, wo es mehr regnet als in Österreich im ganzen Jahr, aussieht, kann man sich vorstellen. &lt;br /&gt;Am Samstag kam wieder der Flo1 zurück, er brachte außerdem seine Schwester, seine Mutter und den Lebensgefährten seiner Mutter mit. Auch die Lisa kam schon am Mittwoch wieder nach Pedro Carbo. Sie hat aus Quito einen Hund mitgebracht, den sie „gerettet“ hat, der war ganz dünn und hat kaum gehen können, sie hat ihn zum Tierarzt gebracht und jetzt ist er hier. Ist eh ein liebes Viecherl, aber zwei Hunde sind zu viel im CAAM. &lt;br /&gt;Das „ley seca“ (trockenes Gesetz – habe ich glaube ich schon im letzten Eintrag erklärt) gilt, so wurde mir heute erzählt, von Freitag Mittag bis Montag Mittag. Trotzdem schafften wir es, jeden Tag irgendwo Bier zu bekommen, für die Österreicher macht unsere Florcita doch eine Ausnahme. Und auch am Sonntag Abend wurde schon überall getrunken und gefeiert, kontrolliert wird es dann nicht mehr. &lt;br /&gt;Ich habe auf meinem Computer ein Foto von der Raupe Nimmersatt gefunden. Ich muss sagen, dass mich die noch immer fasziniert und Nimmersatt wäre auch eine gute Bezeichnung für die Reichen dieser Welt, die sich an der Armut der Armen noch reicher machen, die sind auch „nimmersatt“. Ja, da gehören wir Österreicher auch dazu, da sind wir ganz vorne mit dabei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2795540746010018890?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2795540746010018890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2795540746010018890&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2795540746010018890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2795540746010018890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/04/h-c-gutierrez-und-die-kleine-raupe.html' title='H. C. Gutierrez und die kleine Raupe Nimmersatt'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-3129448821516134138</id><published>2009-04-19T02:20:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.539+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Bald ist‘s geschafft…</title><content type='html'>… und wir haben Ruhe vom Wahlkampf. Nächsten Sonntag wird gewählt in Ecuador. Und zwar alles vom Gemeinderat bis zum Präsidenten. Der amtierende Präsident, Rafael Correa, hat die von ihm initiierte neue Verfassung mit einer Volksabstimmung am 28. September 2008 durchgebracht. Da er noch nach der alten Verfassung gewählt wurde, muss also jetzt ein Präsident nach der neuen Verfassung gewählt werden. Mit 2009 endet aber auch die bis jetzt vier- und in Zukunft fünfjährige Amtszeit der Alcaldes (wie Bürgermeister, gibt es jeweils einen pro Kanton), Concejales (Gemeinderäte) und ich glaube auch der Präfekten (so wie Landeshauptmänner für die einzelnen Provinzen) und der Asambleistas (Abgeordnete). Somit wird also am Sonntag dem 26. April eine Riesenwahl sein. Auf den Riesenwahlzetteln kann man auch für verschiedene Parteien wählen, da alles sehr personenbezogen ist und man vom Präsidenten bis zum Gemeinderat seine Wahl sicher über vier oder mehr Parteien verteilen kann. In Pedro Carbo wird schon seit Wochen Werbung gemacht, das heißt, alle Parteien schicken ihre Lautsprecherwagen durch die Straßen und veranstalten Umzüge und sonstige Kundgebungen. Der amtierende Alcalde von Pedro Carbo, Xavier Gomez von der Liste 24, hat angeblich jeden bezahlt, der an seinem Umzug teilgenommen hatte. Seit einigen Wochen stehen jetzt immer Baumaschinen vor dem Municipio (Gemeindeamt, Bezirkshauptmannschaft für das Kanton Pedro Carbo), damit will der Alcalde allen mitteilen, wie viel er für den lange fälligen Straßenbau getan hat. Nach den Aussagen seiner Gegner allerdings gehören die Maschinen der Regierung, also wurden in keinster Weise vom Alcalde beschafft. Auch sonst lassen sie kein gutes Haar am noch amtierenden Alcalde, dass er korrupt ist, glaubt sowieso jeder. Sein stärkster Gegenkandidat, Ignacio Figueroa von der Liste 32, verspricht, mit der Korruption aufzuräumen, die Bauern zu unterstützen, Straßen zu bauen, die Wasserversorgung zu verbessern und vieles mehr. Er hat auch viel Zulauf und bei seinen Umzügen muss und kann er wahrscheinlich auch gar keine Teilnehmer bezahlen. Ein bisschen sympathischer als der Xavier Gomez wirkt er schon auch, aber ich weiß nicht, was ich von dem Enthusiasmus der Leute für ihn halten soll. Ich meine, es gab doch schon so viele Kandidaten für politische Ämter, die deshalb gewählt wurden, weil sie ähnliches versprachen. Wo enden viele von ihnen? In Korruption und Misswirtschaft. Gut, ich will keinen im Vorhinein abstempeln und wie er sich als Alcalde macht, falls er gewählt wird, wird er schon noch beweisen. Interessant ist auch, dass Lucio Gutierrez von der Liste 3 wieder als Präsident kandidiert. Er war doch der, der vor drei oder vier Jahren mit dem Hubschrauber von Quito ins Exil geflüchtet ist. Und auch er findet wieder Anhänger, vielleicht auch unter denen, die ihn damals vertrieben haben. Schon komisch. Er lässt auch kleine Kalender austeilen, wo dann drauf steht „Con Lucio todo era más barato.“ (Mit Lucio war alles billiger). Stimmt, vor fünf Jahren war auf der ganzen Welt noch alles billiger. Dass man sich mit so etwas rühmt, das ist schon nicht ganz nachvollziehbar. Aber die Leute steigen drauf ein, ich hab mit einigen geredet und die sagen nur „Ja, das stimmt ja, damals war alles billiger und das ist schon auch die Schuld des Präsidenten, dass letztes Jahr der Reis und alle Lebensmittel teurer wurden“. Ich fürchte ja auch, dass viele ihre Stimme danach vergeben, von wem sie die meisten Geschenke bekommen. Nach dieser Theorie wäre Noboa von der Liste 7 ein heißer Kandidat. Einer der reichsten Ecuadorianer, dem viele Firmen gehören, lässt per Lautsprecher verkünden, dass man sich im Park von Pedro Carbo beim Stand seiner Partei  gratis ein Packerl Haferflocken, produziert von einer seiner Firmen, abholen kann. Naja, die „Demokratie“ produziert hier schon komische Auswüchse. &lt;br /&gt;Heute, Samstag, waren wir beim Manuel Mittagessen, wir kochten Suppe und so eine Erdäpfel-Fisolen-Speck-Pfanne, war ziemlich gut. Weil der Manuel am anderen Ende von Pedro Carbo wohnt und wir beim Hinweg die ganze Strecke zu Fuß zurücklegten kamen wir auch bei der Zentrale der Liste 24 vorbei und man schenkte uns so eine Schirmkappe (ich glaub, das heißt so, wie ein Kapperl, aber das bindet man sich nur so um den Kopf und man hat dann nur den Schirm vorne). Auf dem Rückweg hängte ich dieses Kapperl mit der simplen Aufschrift „Xavier 24“ (Xavier Gomez, Lista 24) einfach meinem Hund um. Dem passt das auch sehr gut und er läuft noch immer damit herum. Auf der Hauptstraße ernteten wir dann auch viele lachende Gesichter und das alleine war es schon wert. &lt;br /&gt;Letztens wurde uns Zivis von einem Österreicher gesagt, dass wir es alle mal schwer haben werden, einen Job zu finden. Weil wir nämlich ein Jahr „Auszeit“ nehmen. Und Großbetriebe wollen keine selbstständig denkenden Mitarbeiter haben, und das viele Reisen zeugt nicht so von Arbeitswillen und so. Hab ich schon ein bisschen grinsen müssen, wie ich das gehört habe. Schließlich arbeiten wir hier auch und in einer Firma, die so denkt, will ich sicher nie arbeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-3129448821516134138?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/3129448821516134138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=3129448821516134138&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3129448821516134138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3129448821516134138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/04/bald-ists-geschafft.html' title='Bald ist‘s geschafft…'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6098122586145194774</id><published>2009-04-13T02:54:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.539+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Felices Pascuas</title><content type='html'>Frohe Ostern – auch wenn Ostern erwartungsgemäß nicht so war wie gewohnt. Schon letzte Woche kam der Vorschlag von David, gemeinsam mit seiner Freundin Ivana und anderen nach Quito zu fahren, wo es so eine Art Ostertreffen des „Movimiento de la palabra de Dios“ gibt. Gut, das hat mir wenig gesagt, also fuhren wir hin. Dieses „Movimiento de la palabra de Dios“ stellte sich als religiöse Gruppierung heraus, die vor allem aus Reichen bestand und die sich regelmäßig zum Beten, Singen und so weiter treffen. Diese Bewegung ging ursprünglich von Argentinien aus, recht viel mehr weiß ich gar nicht darüber, also konnte ich dieses Ostertreffen ganz ohne Vorurteile kennenlernen. Schon bei der Ankunft stellte sich heraus, dass die Teilnehmer alle total freundlich und offen waren. Unter den über hundert Teilnehmern waren auch einige Jugendliche, alle sehr fromm und manche auch ziemlich konservativ, aber immer sehr nett. Schon bei der Begrüßungsveranstaltung wurde betont, dass fünf Teilnehmer eine lange Reise auf sich genommen hatten um dabei zu sein, nämlich die fünf aus Pedro Carbo, aber zwei davon sind noch von viel weiter hergekommen, das waren dann der David und ich, die Austriacos. In der Mittagspause haben wir einen Gleichaltrigen kennengelernt, der fast perfekt Deutsch konnte, weil er in einer deutschen Schule war und auch sechs Wochen in Deutschland war. Wer sich so etwas in Ecuador leisten kann, ist klar; das sind die sogenannten Pelucones (umgangssprachlich für Reiche). Davon zeugten auch die verschiedensten teuren Autos vor der Schule, in der das Treffen stattfand. Wer sich in Ecuador einen 7er-BMW oder einen fetten Ford-SUV leisten kann, den kann man schon zur Oberschicht zählen. Wie diese Leute alle zu ihrem Geld gekommen sind – ich weiß es nicht, aber manche werden schon auch genug Dreck am Stecken haben.  Obwohl uns viele der Pelucones fragten, wo wir übernachten werden, verbrachten wir die Nacht im Haus eines Cousins von Mariana, die mit uns von Pedro Carbo hergekommen war, und dessen Haus lag fast am anderen Ende von Quito. Quito hat eine Nord-Süd Ausdehnung von ungefähr 50 km, auch nur die Hälfte der Strecke im Stadtverkehr zu durchqueren kostet oft Stunden. Am Freitagnachmittag stieß auch Jakob zu uns, der davor zwei Monate in Kolumbien gewesen war. Da natürlich nicht alle sechs Personen und der Fahrer in die Fahrerkabine der Camioneta passten, nahmen Jakob und ich gemeinsam mit Koffern und Rucksäcken auf der Ladefläche Platz. Wir lehnten uns an die „Ladeklappe“ an bis uns der Fahrer an einem Ampelstopp sagte, dass diese Klappe nicht gut hält und deshalb lehnten wir uns an die Seitenwände. Wenige Minuten später ging die Ladeklappe bei voller Fahrt ohne Anlehnen plötzlich unvermutet auf. Glück gehabt. Im beginnenden Regen fuhren wir trotzdem noch eine halbe Stunde weiter durch das nächtlich kalte Quito bis zum Haus. Am Samstag brachte uns der Cousin von Mariana auch wieder zu der Schule und am Abend wurden wir von einer anderen Teilnehmerin zum Busterminal gebracht, von wo wir über die Nacht auf Sonntag nach Guayaquil und dann nach Pedro Carbo zurückkehrten. Die ganze Reise hat mich inklusive aller Fahrten nur 25 Dollar gekostet. &lt;br /&gt;Was war sonst noch so los in der vergangenen Woche... Am Montag feierten Herberth und Manuel Geburtstag, wurden am selben Tag, aber mit 39 Jahren dazwischen geboren. Zu diesem Anlass kochten die koreanischen Schwestern, die in Zukunft das CRESEM (INESEM heißt es jetzt) und die Clinica betreuen werden, koreanisch. Das war ziemlich sehr gut, das Essen. Wirklich.&lt;br /&gt;Am Samstag, als wir nicht mehr in Pedro Carbo waren, ist Niklas abgereist. Auch wenn er nur ein bisschen mehr als zwei Wochen da war, werde ich ihn vermissen. Aber auf ein Wiedersehen in Breitenwaida oder Landshut darf man sich auch schon freuen. &lt;br /&gt;Simon ist mit seiner Mutter und seinem Stiefvater jetzt auf Urlaub und somit fehlt ein Zivi im CAAM. &lt;br /&gt;Wie manche schon wissen, betreibt auch David, Zivikollege im INESEM, einen Blog. Wer also mehr vom Leben in Pedro Carbo, seiner Kolumbienreise oder aktuelle Neuigkeiten aus dem INESEM wissen will, besuche die Seite www.davidfaraway.wordpress.com wenn ich die Adresse jetzt hoffentlich richtig in Erinnerung habe. Übrigens würde mich wieder einmal interessieren, wer so aller meinen Blog liest, vielleicht überwindet sich der oder die eine oder andere, ein Kommentar zu schreiben. Mich würds freuen! ;-)&lt;br /&gt;Und ich bitte um Entschuldigung für Verzögerungen in der Beantwortung meiner E-Mails, ich habe ein kleines Problem mit dem Internet-Computer und kann Mails nur sehr umständlich schicken. Also wenn ich nicht gleich antworte, heißt das nicht, dass ich euch nicht mehr mag, sondern, dass es meine Internet-Zeit im Moment kaum zulässt. &lt;br /&gt;HASTA LA PRÓXIMA!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6098122586145194774?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6098122586145194774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6098122586145194774&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6098122586145194774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6098122586145194774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/04/felices-pascuas.html' title='Felices Pascuas'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2382450072438934331</id><published>2009-04-06T15:32:00.000+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.539+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Montañita</title><content type='html'>Wenn der Blogeintrag erst nach dem Wochenende kommt, werden sich manche vielleicht schon denken, dass ich am Wochenende unterwegs war. Stimmt; wir waren in Montañita. Wir, das waren diesmal David, Flo2, ich und Niklas, der Bayer, der uns seit zwei Wochen besucht. Montañita ist ein Ort am Meer (Luftlinie von Pedro Carbo vielleicht 50 oder 60 km entfernt, erfordert aber trotzdem eine fast fünfstündige Anreise, weil es keine direkte Straße zur Küste gibt) der neben Baños, als das Backpacker- und Tramperparadies von Ecuador gilt. Das heißt, es gibt viele Touristen, vor allem Amerikaner und Deutsche und Montañita ist vor allem für seine Diskotheken, Bars und Feste bekannt. Nebenbei ist es natürlich am Meer gelegen auch ein idealer Platz zum Surfen. Der Strand ist nicht schlecht, wenn ich auch schon bessere in Ecuador erlebt habe. Da gerade die Badesaison ist, haben wir kein Hostal unter acht Dollar pro Nacht und Person gefunden und dort, als wir so am Abend im „Vorgarten“ saßen und die Zeit bis zum Fortgehen totschlugen kam ein Mann von der Straße zu uns her und fragte uns, woher wir sind, wie uns Montañita gefällt und dann hat er gefragt, wo wir am Abend fortgehen wollen, ich hab ihm geantwortet, dass es wir noch nicht wissen und mal sehen werden. Er hat mir dann irgendeine Disco empfohlen mit der Begründung, dass dort viele Amerikaner und Europäer auch hingehen. Dann hab ich aber geantwortet, dass ich eigentlich nicht da bin um Amis oder Deutsche zu treffen. Er hat das so gedeutet, dass ich die „chicas ecuatorianas“ will und hat gemeint, es gibt auch Ecuadorianerinnen dort. Dann fragt er uns noch, ob wir irgendwelche Drogen wollen, Marihuana oder Kokain, alles da. Wir lehnten dankend ab, er hat aber dann gemeint, ja, das ist ja so toll an Montañita, es gibt da „sexo, drogas y rock’n’roll“. Ja, hab ich mir gedacht, das ist ja toll, wenn man da so drauf stolz ist, dass der Ort für seine Drogen berühmt ist und die Touristen für billiges Gras, Koks und Alkohol herkommen. Danach gingen wir ins Stadtzentrum und wir wollten halt auch ein bisschen fortgehen, also in irgendeine Disco oder eine Bar, aber auf dem Weg sind schon so viele Touristen und so pseudoalternative Hippies herumgelungert und ihre Rauschzustände waren offensichtlich nicht nur vom Alkohol. Mir war das alles zu viel irgendwie. Dann sind wir etwas abseits zu einem Geschäft gegangen, dort haben wir ein paar Bier getrunken und das war auch ziemlich gemütlich und ein bisschen ruhiger dort, damit war es der Abend auch schon wieder. Aber irgendwie ekeln mich diese Touristen schon ziemlich an, die sich in Montañita das Hirn wegkiffen, -saufen und –koksen. Es hat so etwas Arrogantes und Überhebliches an sich, in ein ärmeres Land zu fahren und sich dort billig zu betrinken und dann zu randalieren, völlig respektlos. Sicher nützt es der Wirtschaft dort lokal, aber aus meiner persönlichen Sicht ist vieles, was dort passiert, einfach nur unmoralisch oder zutiefst verachtenswert. Aber vielleicht bin ich ja auch nicht viel anders, bin auch in einem armen Land und leiste mir hier manchmal Sachen, die sich normal Berufstätige hier oft nicht leisten können. Naja, jetzt hab ich aber viel Negatives geschrieben, jetzt sollte ich schön langsam auch wieder ein bisschen positiver werden. Also wir haben schon auch unseren Spaß gehabt, weil das Meer mit den gewohnten Wellen ist natürlich immer „cool“ und auch wir vier hatten unseren Spaß. Beim Heimfahren am Sonntag erwischten wir dann von Montañita nach Jipijapa einen „Kampfbus“, wie er unter Zivis genannt wird. Also Kampfbus ist ein Bus, dessen Fahrer einfach Vollgas gibt, Schlaglöcher außer Acht lässt und prinzipiell nur an solchen Stellen überholt, die man aus der Führerschein-Computerprüfung von den Fragen kennt, wo die einzige richtige Antwort „Ich darf auf keinen Fall überholen.“ ist, es gibt auch die sogenannten „Viechbusse“, also die sind halt so viech, weil sie ganz neu sind und klimatisiert und einfach „viech“ aussehen. Also kann ein Viechbus auch gleichzeitig Kampfbus sein, muss aber nicht, es gibt auch reine Viech- oder Kampfbusse… Ja, egal, unter uns Zivis, so weit weg von zuhause entwickelt sich so ein eigener Jugendslang, das muss man jetzt nicht unbedingt verstanden haben. Jedenfalls war unser Kampfbus ziemlich voll, wie wir eingestiegen sind, also habe ich den Platz neben dem Fahrer bekommen. Den Fahrer habe ich mir gleich mal angesehen, das sind meistens irgendwie interessante Typen und mich beschäftigt es immer, was in so einem ecuadorianischen Busfahrerhirn wohl so vorgehen könnte. Dieser Busfahrer aber sah irgendwie anders aus: kurzer Vollbart und eine Brille, deren Gläser ziemlich dick waren, naja ich war beruhigt, dass er wenigstens gut sieht, weil mit so einer Brille muss man ja gut sehen. Den Mund hatte er immer offen und er wirkte irgendwie fast hypnotisiert, aber trotzdem fuhr er immer Vollgas. Als dann hinten Plätze frei wurden, setzte ich mich in den hinteren Teil des Busses, weil es meistens besser ist, wenn man nicht mitbekommt, wie der Fahrer fährt. Kurz darauf hielten wir an, der Oficial öffnete die Motorhaube, die sich mitten im Bus befindet und füllte bei laufendem Motor Kühlwasser nach, da der Fahrer, wie alle anderen auch, immer mit viel zu hohen Drehzahlen fuhr, irgendwas an der Maschine schon ziemlich heiß geworden war. Bei der Weiterfahrt wurde es immer staubiger im Bus, mein Sitznachbar fragte den Oficial, warum es da so raucht, der Oficial meinte darauf: „Das ist nur der Reifen“. Beruhigend zu hören, dass es „nur“ der Reifen ist. Trotzdem geht’s mit Vollgas entlang der Küste über die Hügel bis der Bus plötzlich stehen bleibt. Und der Motor ist aus, was sehr ungewöhnlich ist, weil der normalerweise nur einmal am Tag abgestellt wird und das ist nach der letzten Fahrt bis zum nächsten Tag. Die Leute steigen alle aus, wir auch, der Busfahrer bleibt emotionslos wie eh und je sitzen. Wir glauben zuerst, dass es sich bei unserem Bus auch um einen sogenannten „Katastrophenbus“ handelt. Was das bedeutet, brauche ich, glaube ich, nicht lange erklären; das ist einfach ein Bus, der in schlechtem bis miserablem Zustand ist. In diesem Fall wäre wahrscheinlich einfach eines der gefälschten chinesischen Ersatzteile kaputt gegangen. Aber wir merkten dann, wie ein Passagier sich aufregte „ Wir sind an tausend Tankstellen vorbeigefahren, warum das jetzt?“ und dann war mir klar, der Busfahrer hat seinen Diesel durch seinen Fahrstil einfach viel zu schnell verbraucht und „se acabó“, ist einfach aus. Der Oficial hat dann aus dem Bus einen Kübel geholt und wollte Autos aufhalten, von denen ich ihm schon vom Hören her sagen hätte können, dass sie keinen Tropfen Diesel mitführen, weil sie schlicht und einfach mit Benzin fahren. Dann kam ein Bus aus der Gegenrichtung, dem der Oficial ein paar Gallonen Diesel abkaufen wollte, der Bus ist aber, nachdem der Fahrer das Gesuch unseres Oficials gehört hatte, einfach weitergefahren. Emotional, wie die Ecuadorianer nun mal sein können, wurde der Fahrer gleich als „hijo de puta“ bezeichnet, was das heißt, will ich jetzt nicht übersetzen, vielleicht wissen es einige von euch… Danach kam ein Dieselauto vorbei, von denen es hier nicht so viele gibt, aber irgendwie schafften sie es nicht, Diesel aus dem Tank zu bekommen. Gleich darauf kam auch ein Bus der selben Firma und nahm uns mit. Der Bus war aber auch schon voll und wir mussten die restlichen 20 Minuten stehen. Was viel schlimmer war, war dass die Passagiere, die schon vorher in dem Bus waren, als wir einstiegen riefen, dass der Bus schon voll ist und dass der Fahrer weiterfahren und uns draußen lassen soll. Wir habens locker genommen und der David hat dann sogar mit ihnen mitgeschrien. Aber das war schon irgendwie schockierend, wo ist da plötzlich dieses freundliche, immer lächelnde Volk? Solche Aktionen, die einem die Ecuadorianer immer wieder liefern können, sind schon ziemlich asozial. Also diese ganze Mentalität und mehr oder weniger Kultur ist nicht leicht zu durchschauen. Schlussendlich sind wir doch noch bis Pedro Carbo gekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2382450072438934331?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2382450072438934331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2382450072438934331&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2382450072438934331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2382450072438934331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/04/montanita.html' title='Montañita'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-307084427503825210</id><published>2009-03-28T21:01:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.540+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Eine ganz normale Woche</title><content type='html'>Ich wünschte fast, ich könnte euch einmal von einer Woche berichten, in der nichts passierte oder in der es nichts Nennenswertes zu erzählen gäbe. Natürlich war auch diese Woche nicht so. Ich glaube, seit ich da bin habe ich keine Woche so wenig Zeit vor dem Computer verbracht wie in der vergangenen. Bis Mittwoch wurde der Zaun im hinteren „Garten“ des CAAMs fertig gebaut. Seit der vorigen Woche werden auch im Nebengebäude des CAAMs drei Zimmer für zukünftige Zivildiener gebaut. Dort arbeiten zwei Arbeiter, die am Tag gemeinsam 25 Dollar verdienen. Diese beiden haben die Angewohnheit, im Laufe des Tages immer wieder irgendwelche Materialien zu brauchen, mit deren Besorgung alleine ein Zivi beschäftigt werden könnte. Simon und ich haben uns diese Aufgabe geteilt. Alleine in dieser Woche war ich ungefähr fünf Mal Zement kaufen. Daran sind aber auch wir Schuld, weil wir immer wieder auf andere Sachen kommen, die noch gemacht werden sollten, da müssen wir die Anwesenheit des „Maestros“, der gleichzeitig Elektriker, Maurer und sehr geschickt ist, schon nützen. Am Mittwoch durfte ich auch die Camioneta (Pick-up auf „Deutsch“, auf Altdeutsch ist das ein Geländewagen mit Ladefläche) des FEPPs, mit der Yadira normalerweise unterwegs ist nutzen. Das hat mir schon gefallen, endlich wieder Autofahren, auch wenn es nur für ein paar Säcke Zement und Ziegel war. Dann kam der Maestro auch noch drauf, dass er für den Beton auch noch Sand braucht. Sand ist ja eigentlich einfach zu bekommen in Pedro Carbo: Man holt ihn sich einfach aus dem Flussbett. Während der Trockenzeit fahren sogar Bagger im ausgetrockneten Flussbett und holen den Sand heraus. Man kann sich den Sand auch bringen lassen und zahlt nur für die Arbeiter, die ihn auf den Lastwagen schaufeln oder einfach selbst hinfahren und ihn holen. Kurzfristig entschlossen fuhr ich also mit der Camioneta und den zwei Arbeitern auf der Ladefläche hinunter zum Fluss, der ja gleich neben dem CAAM ist. Die Straße hinunter ist aber nicht asphaltiert und wie alle unasphaltierten in der Regenzeit schwer bis gar nicht passierbar. Als es dann zu gatschig wurde blieb ich stehen weil ich Angst hatte, mit einem Auto, das nicht annähernd mir gehört, stecken zu bleiben. Gleich darauf kam ein Mann zu mir und meinte, ich kann da locker durch mit meinem tollen Auto. Ich äußerte meine Zweifel, darauf sagte er, er sei ein „Chofer profesional“ (Berufsfahrer) und er könne das. Kurz überlegt entschied ich mich, ihm das Auto anzuvertrauen und er führte es locker durch den Dreck und bis zum größten Sandhaufen. Dann schaufelte er souverän in weniger als einer Minute unsere vier Säcke voll mit Sand. Er war also ein Arbeiter, der dort gemeinsam mit seinen Kollegen auf die Ankunft eines größeren Lastwagens gewartet hatte. Gut, dann wollten wir wegfahren, aber das Auto startete nicht mehr. Er hatte sich auch selbstverständlich wieder auf den Fahrersitz gesetzt und ich hab ja auch gewusst, dass das Auto eine schwache Batterie hat und durch meine Kurzstreckenfahrten davor, zwischen denen ich ganz unecuadorianisch den Motor abstellte, war wohl die Batterie erschöpft. Keine Chance, das Auto steht im Flussbett, wenn es zu regnen begonnen hätte, wäre der Fluss innerhalb von Minuten vielleicht um Meter angestiegen. Unser Helfer ruft aber seine Kollegen, gemeinsam mit meinen zwei Arbeitern versuchen sie, anzuschieben, aber im Sand ist das schwer. Er ruft noch mehr, erst als ungefähr fünf oder sechs Leute anschieben, bewegt sich das Auto mit mir auf dem Fahrersitz. Er hat mir vorher schon gesagt, ich soll die Dritte reingeben und dann, wenn er schreit, starten. Da war ich ganz schön nervös, weil ich so etwas noch nie gemacht hab, keine Ahnung, wie man so einen Automotor dann zum Laufen bringt. Beim ersten Versuch hat der Motor nur ein paar mal geruckt, aber mehr nicht. Ich habe halt instinktiv dann die Kupplung ausgelassen, aber hat nicht funktioniert, dann beim zweiten Versuch habe ich schon sehr geschwitzt, mir schieben sechs Leute ein Auto an, das nicht mir gehört und dort ist, wo es nicht sein sollte, und ich weiß nicht, wie man es anstartet, wenn es rollt, doch dann hat der Motor zu rucken begonnen als ich die Kupplung ausließ, ich stieg aufs Gas und kurz danach auf die Kupplung und die große Erleichterung: Der Motor startete. Und dann fuhr ich selbst über die kaputte Straße wieder hinauf und wir waren auch gleich wieder im CAAM. Aber faszinierend, wie die uns alle geholfen haben, unentgeltlich, schnell und effektiv. &lt;br /&gt;Am Donnerstag dann kam endlich der Lastwagen von ProAjí, der die vollen Fässer mitnehmen und leere Fässer und Salz brachte. Zuerst ludern wir 150 kg Salz ab, der Lastwagen schob dafür verkehrt ins CAAM rein, damit wir vollen Fässer aufladen können, die alle zwischen 160 und 180 kg haben, wollte ich, dass der Fahrer noch etwas zurückschiebt, dafür musste er erst aber kurz vorfahren, weil er sonst an das Dach gefahren wäre. Der Fahrer hat aber irgendwie zu viel Gas gegeben und die Hinterreifen haben sich im Schotter und danach in der Erde ziemlich weit eingegraben, bei jedem Versuch, wegzufahren rutschte der Lastwagen weiter zum Dach hin. Anschieben zwecklos, der hatte über eine Tonne Salz geladen. Wir versuchten, ihn auszuschaufeln, auch zwecklos. Danach baten wir den Nachbarn, der auch einen Lastwagen hat, den von ProAjí herauszuziehen. Mit Anziehen von vorne und Anschieben von hinten haben wir es dann doch geschafft, hinterlassen hat uns der Lastwagen im Hof vom CAAM ein riesiges Loch und viel Dreck. Die vollen Fässer mussten wir dann hinausrollen auf die Straße, wo der LKW stand. &lt;br /&gt;Am Freitag durfte ich sogar noch einmal mit dem Auto fahren, als wir wieder einkauften und Sessel holten vom CRESEM und vom Municipio (Gemeindeamt oder Bezirkshauptmannschaft in einem), bei der letzten Fuhre allerdings fiel ein Stoß Sessel von der Ladefläche, als ich über die Schwelle in den Hinterhof vom CAAM fuhr und die Lehne des obersten Sessels brach. Naja, muss ich jetzt vielleicht den Plastiksessel zahlen. Die Sessel brauchen wir für den Sonntag, wenn die Kandidaten für die bevorstehende Wahl, bei der es auch um die Bürgermeister geht, zu einer öffentlichen Diskussions- und Fragerunde ins CAAM kommen. &lt;br /&gt;Am Montag kam Niklas an. Er war drei Monate in Kolumbien, wo er David und Jakob kennenlernte und ist jetzt bei uns auf Besuch. Nebenbei ist er Bayer, hat einen lustigen Dialekt und ist auch selbst ganz ein Lustiger. Als gelernter Landschaftsgärtner kommt er uns auch für unseren neu geschaffenen „Garten“ im CAAM ganz gelegen. &lt;br /&gt;Mein Hund, Hier, hatte letzten Freitag, also schon vor einer Woche, einen kleinen Unfall: Er wurde von einem Auto überfahren und danach eine Schürfwunde am Kopf und hinkte. Die Wunde wurde aber gleich mit dem Spray, bei dessen Anblick er instinktiv schon das Weite sucht, desinfiziert. Es gibt aber Tricks, wie man es trotzdem Schafft, das blaue Zeug aufzutragen. Er hat halt doch auch mit mir etwas gemeinsam und wenn es Essen gibt, kommt er immer nach „Hier“. Jedenfalls geht es ihm schon wieder blendend, die Wunde ist schnell verkrustet und er hinkt auch nicht mehr, er hat Glück, dass er zwischen die Reifen des Autos gekommen ist und „nur“ über den Boden geschleift wurde und dass er mich und die anderen Zivis hat, die ihn immer wieder rausreißen. Seit ich da bin hatte er jetzt schon drei Unfälle, einen Biss von einem anderen Hund und zwei Mal war er krank. Ein „Sorgenkind“ und eine gewisse Kostenstelle im Zivi-Budget aber er ist ja auch ein liebes Viecherl. Genauso lieb wie die Katze, die jetzt endlich ihre erste Maus getötet hat, nebenbei hat sie schon kleine Iguanas, Kolibris und alles mögliche an Insekten gefressen. Wie es sich für eine brave Katze eben gehört. &lt;br /&gt;Mit Ende März muss ich meinen zweiten Tätigkeitsbericht an das Innenministerium schicken, das heißt so viel wie, dass jetzt zwei Drittel meines Zivilersatzdienstes vergangen sind. Erschreckend fast, wenn ich dran denke, dass ich eigentlich gerade erst angekommen bin und dass viele Sachen erst jetzt wirklich möglich werden. &lt;br /&gt;Bis zum nächsten Eintrag „si Dios permite“, wie die Ecuadorianer so gerne sagen (wenn Gott es erlaubt), eigentlich gar nicht so blöd, weil man weiß ja nie, wie es weiter geht und genau genommen könnte jeder Tag der letzte sein und so sollte man ihn auch leben! Ich möchte jetzt auch nicht pessimistisch sein, aber ein bisschen über so etwas nachzudenken schadet glaube ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sc6E4Mr0RzI/AAAAAAAAAEw/ov5ePtGMqIk/s1600-h/DSC_0369.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sc6E4Mr0RzI/AAAAAAAAAEw/ov5ePtGMqIk/s320/DSC_0369.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318334310983681842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Katze putzt sich&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-307084427503825210?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/307084427503825210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=307084427503825210&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/307084427503825210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/307084427503825210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/03/eine-ganz-normale-woche.html' title='Eine ganz normale Woche'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sc6E4Mr0RzI/AAAAAAAAAEw/ov5ePtGMqIk/s72-c/DSC_0369.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5784576942606593714</id><published>2009-03-22T21:56:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.540+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>La muerte sin música no vale nada</title><content type='html'>Der Tod ohne Musik gilt nicht oder ist nichts wert, so könnte man das übersetzen. So hat es mir ein Oficial eines Pedro Carbo-Busses am Mittwoch Abend nach seinen von mir gezählten elf Bier erzählt, als er wollte, dass die Florcita die Musik noch lauter dreht, weil ja nichts ohne Musik geht, wie man hier in Ecuador nach einigen Tagen feststellt. Und am nächsten Tag sah ich auf dem Weg zum Mittagessen einen Begräbniszug die Hauptstraße blockieren, ganz vorne, vor dem Sarg und den Leuten fuhren zwei Camionetas (kleine Lastwagen oder Pick-ups), auf jedem der beiden mindestens zwei Meter hohe Lautsprecher aufgebaut, die mit Benzinaggretaten betrieben wurden, die man aber aufgrund der Lautstärke der Musik, die wie aus irgendeinem dramatischen Film klang, von der einen Camioneta und der Gebete und Ansagen aus der anderen Camioneta kaum wahrnam. Viel mehr Lärm machen momentan allerdings die Camionetas der Kandidaten der einzelnen Parteien für die Präsidentenwahl am 28. April. Mir scheint, dass jeder Bürgermeister- und sonstiger Kandidat für irgendeinen Beamtenjob seine eigenen Leute, Camionetas und Lautsprecher hat. Und es gibt viele Parteien in Ecuador. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wahlberechtigten nicht den mit der lautesten Musik, sondern den mit dem besten Programm wählen werden. Deswegen haben wir vom CAAM aus auch für nächsten Sonntag die regionalen Vertreter der einzelnen Parteien zu einer Diskussion geladen. Diese Diskussion wird aber unter strengen Regeln erfolgen, damit nicht jeder Kanditat seine Leute mitbringt, die dann für ihn klatschen. Die Zuseherzahl wird limitiert und Applaudieren verboten sein. Trotzdem sollen die Zuseher Fragen stellen und den einen oder anderen Kandidaten vielleicht auch bloßstellen, weil ich nicht weiß, ob jetzt jeder ein sinnvolles Programm präsentieren wird können. Jedenfalls muss man bei Diskussionen vorsichtig sein, da die hitzigen Gemüter der Ecuadorianer schon gern mal hochgehen können. &lt;br /&gt;Meine erste Arbeitswoche seit dem Urlaub habe ich auch gut überstanden, auch wenn ich letzten Sonntag fast in ein kleines Loch gefallen bin, wie Christian und Michi plötzlich nicht mehr da waren, die zwei Wochen mit ihnen waren schon toll, wie früher, als wir uns noch praktisch jeden Tag sahen. &lt;br /&gt;Am Montag kamen Flo1, seine Schwester und Lisa an, die drei sorgten auch wieder für Aufheiterung. Am Mittwoch musste ich in der Asamblea (Generalversammlung) des CAAMs die Jahresbilanz von 2008 präsentieren. Zum Glück machte der Manuel eine kleine Einleitung, und versuchte, mit einem guten Beispiel den Bauern, von denen einige nicht gut lesen und schreiben können, Aktiv, Passiv und Patrimonio (In Ecuador wird die rechte Seite der Bilanz, die in Österreich nur Passiv heißt noch mal in Passiv und Patrimonio unterteilt – Passiv könnte man sagen ist Fremdkapital und Rückstellungen, Patrimonio ist Eigenkapital und Gewinn- bzw Verlustkonten. War jetzt nur, für die, die es interessiert...) zu erklären versucht. Danach war ich dran und habe erklären dürfen, was die einzelnen Werte bedeuten. Einige sind inzwischen aufs WC gegangen, andere haben mir überaschenderweise gespannt zugehört, darunter der Präsident, der selbst einmal Buchhaltung gelernt hat. Auch wenn ich davor fast nervös war, hat es mir doch Spaß gemacht, den Socios (Mitglieder) des CAAMs etwas zu präsentieren, wo auch viel Arbeit von mir drinsteckt. Außerdem habe ich das Gefühl gehabt, jetzt nicht nicht mehr über jedes Wort, das ich auf Spanisch sage, nachdenken zu müssen, sondern habe teilweise einfach drauf los geredet, sicher mit Fehlern, aber ich glaube, wenn es nicht um die Bilanz gegangen wäre, hätten mich alle verstanden. &lt;br /&gt;In der vergangen Woche wurde auch mit dem Bau des Zaunes im hinteren “Garten” des CAAMs begonnen. Dafür mähten Simon und Darwin (ja, der heißt Darwin, so wie der Charles Darwin, aber er heißt so im Vornamen, in Ecuador ist das normal, dass man den Kindern fremdländische Nachnamen als Vornamen geben kann, er ist aber nebenbei schon erwachsen, die extremsten Vornamen, die ich bis jetzt kenne sind glaube ich: Stalin, Lenin, Rommel, weiters kenne ich auch noch einen Washington, einen Kennedy und einen Presley) mit ihren Macheten alles nieder, was in zwei Monaten Regenzeit dort gewachsen ist. Am Samstag konnten wir dann schon die Steher in die Erde betonieren und die Querverbindungen annageln. Danach sägten und spalteten wir die Cana, alles händisch, da wir keine Maschinen hatten. Simon und ich waren nach einmal Cana durchsägen schon fertig, Darwin, dem wir 12 Dollar pro Tag bezahlen (das ist normaler Lohn, wir beuten ihn nicht aus... Anm. d. Red.), schnitt eine nach der anderen. Der ist schon ein ziemliches Viech, wie man in Österreich sagen könnte, gemeinsam  haben wir die Cana-Vierteln dann an die Latten genagelt, jetzt steht schon eine Seite vom Zaun und wenn alles gut geht, werden wir nächste Woche sicher fertig. Viel Planung steht nicht hinter dem Projekt, muss ich zugeben, aber in Ecuador wird da einfach drauf los gearbeitet, erst nach zwei Meter Zaun merkten wir, dass von den Cana-Stäben keine zwei gleich lang waren, naja, der Untergrund ist ja auch nicht gerade eben. Nach meiner Schätzung werden wir mit 200 Dollar die 40 Meter Zaun fertig machen können. Um den Rest der Spendengelder wurde schon um 48,45 Dollar Werkzeug gekauft und wird vielleicht noch das eine oder andere angeschafft. &lt;br /&gt;Eine normale Arbeitswoche, die trotzdem einen umfassenden Blogbericht erfordert, das ist das schöne hier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5784576942606593714?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5784576942606593714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5784576942606593714&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5784576942606593714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5784576942606593714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/03/la-muerte-sin-musica-no-vale-nada.html' title='La muerte sin música no vale nada'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-850804650411850545</id><published>2009-03-15T20:18:00.004+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.540+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Zwei Wochen Urlaub</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1agaYkmJI/AAAAAAAAAEo/knmvGzt9jSg/s1600-h/BILD0194.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1agaYkmJI/AAAAAAAAAEo/knmvGzt9jSg/s320/BILD0194.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313502648251750546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Michi und ich vor dem Quadfahren&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1afTX8wpI/AAAAAAAAAEg/IitWDjf_c1c/s1600-h/BILD2397.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1afTX8wpI/AAAAAAAAAEg/IitWDjf_c1c/s320/BILD2397.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313502629190222482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Historisches Zusammentreffen: Simón Bolívar und José de San Martín sowie Klaus Langer und Christian Sigl&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1WBbtNNlI/AAAAAAAAAEY/DzHYBtQrLtc/s1600-h/BILD0238.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1WBbtNNlI/AAAAAAAAAEY/DzHYBtQrLtc/s320/BILD0238.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313497717984278098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Strand in Puerto López&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 2. März war es so weit: Michi und Christian kamen pünktlich am Flughafen in Guayaquil an. Dazu muss ich gleich sagen, dass ich es bewundere und es mich sehr gefreut hat, welche Strapazen sie auf sich nahmen, dass sie mich besuchen konnten. Wirklich toll. Sie kamen mit einem eigenen Gepäckstück voll mit „Mitnehmsachen“, davon fast alles für mich. Danke an die vielen „Spender“. Am Flughafen musste ich noch Geld für die bevorstehende Reise vom Bankomaten abheben und in meiner Wiedersehensfreude habe ich irgendwie nicht bemerkt, dass ich zwar das Geld, aber nicht die Karte aus dem Automaten genommen habe, wir gehen zurück zum Lift, der uns zu den Taxis bringen sollte und kurz vor dem Einsteigen schreit jemand von hinten „Amigo“ und gibt mir meine Karte und den Beleg in die Hand. Ich war ganz baff und hab nur kurz „Gracias“ sagen können, dann war er schon weg. Glück gehabt, dass gerade in Ecuador jemand meine Karte mir nachträgt, auch in einem Land, wo viel Kriminalität herrscht und normal alles gestohlen wird, was nicht ganz fest irgendwo angeschraubt ist, gestohlen wird, gibt es natürlich auch ehrliche und nette Leute, keine Frage, aber dass genau so einer meine Karte findet ist großes Glück. Leicht schockiert aber doch erleichtert finden wir schließlich ein Taxi, dass uns um zwei Dollar zum Busterminal bringt. Ja, billig ist das auch nicht und das Taxi war so ein ganz kleines Auto, wo maximal vier Passagiere hineinpassen, der Kofferraum vernachlässigbar. Wie das ausgesehen hat, wir drei mit drei großen und zwei kleinen Rucksäcken in dem kleinen Hupferl, könnt ihr euch vorstellen. Zum Glück ist die Fahrt zum Terminal nicht lang. Von dort mit einem Bus nach Pedro Carbo und in Pedro Carbo gleich mal Frühstück mit Kaffee und Salami. Danach Mittagessen und ein ruhiger Nachmittag im CAAM. Ich glaube, das beste Mittel gegen Jetlag ist Bier, mit Christian bin ich bis Mitternacht bei Bier und interessanten Gesprächen, wie früher, gesessen, danach hatte er, glaube ich, weniger Probleme mit der Umstellung. &lt;br /&gt;Am Dienstag fuhren wir schon am Morgen nach Guayaquil, die Sehenswürdigkeiten der Hafen- und Wirtschaftsmetropole mit über zwei Millionen Einwohnern, der Großteil davon in den Slums, halten sich natürlich in Grenzen, mein persönliches Highlight dieser Stadt ist immer noch die Bahia, ein riesiger Markt, in dem vor allem mit billigem Gewand, billigen Elektronikprodukten und Raubkopien von Filmen, Musik-CDs und Computerprogrammen gehandelt wird. Weiters haben wir die Strandpromenade am Río Guayas (Malecón) besichtigt. Am Abend wieder zurück nach Pedro Carbo, die Rucksäcke packen und um halb zehn nach Guayaquil, von dort um elf in einem Bus elf Stunden lang nach Quito, anscheinend sind die Straßen noch immer nicht repariert, sonst würde es nur sieben bis acht Stunden gedauert haben. In Quito trafen wir uns am Mittwoch mit Flo1, seiner Schwester und einer Freundin, die er am Dienstag dort vom Flughafen abgeholt hatte. Zu sechst schlenderten wir durch die Innenstadt und wohnten in einem tollen Quartier, wo wir sechs eine gemeinsame Küche hatten, in der wir auch einmal kochten, nebenbei hatten wir beim Essen eine tolle Aussicht über Teile von Quito, über ganz Quito kann man fast nicht sehen, weil Quito 50 km lang ist. Am Donnerstag ging es mit dem Teleferiqo, einer Seilbahn, auf den Pichincha, der Hausberg von Quito, vergleichbar mit dem Bergisl in Innsbruck, nur dass in Quito in der Schlacht am Pichincha nicht Andreas Hofer gegen die Franzosen sondern Sucre gegen die Spanier gekämpft hat und das mit Erfolg. Die Bergstation liegt auf 4100 Höhenmetern und wir sind dann noch geschätzte 200 Höhenmeter raufgegangen, in der doch schon dünnen und kalten Luft gar nicht so einfach. Zurück in der Bergstation leisteten wir uns einen teuren Kaffee um 1,50 und dann hatten wir alle einen leichten Schock, als wir plötzlich im Fernsehen den DJ Ötzi „Hey Baby“ grölen sahen. Ich hab den Schwachsinnigen mit seinen Drei-Promille-Liedern schon fast verdrängt gehabt, aber dass er mir am Pichincha in Quito begegnet, das war nicht zu erwarten. Am nächsten Tag fuhren wir über eine Stunde mit verschieden Bussen durch Quito, um die „Mitad del Mundo“ (Mitte der Welt) zu erreichen, so eine Anlage, die angeblich am Äquator liegt und verschiedene Museen und Lokale beherbergt. Durch moderne Messmethoden ist aber erwiesen, dass das ganze so ca 150 m vom Äquator entfernt ist, für lustige Fotos reicht es aber noch immer. Danach fuhren wir auf der Ladefläche eines Pick-ups zum Pululahua, das ist ein Vulkankrater, wo man vom Kraterrand, der in den Wolken liegt in den Krater absteigt, in dem unten Menschen leben und in dem ein eigenes Mikroklima herrscht. Erreichbar sind die Häuser im Krater aber nur per Fuß- bzw Pferdeweg. Der Ab- und Aufstieg war sehr anstrengend, Respekt vor den Menschen, die diesen Weg jeden Tag zurücklegen müssen. Am Abend des selben Tages (Freitag) fuhren wir noch nach Baños am Fuße des Vulkans Tungurahua. Wir kamen noch gegen zehn oder halb elf am Abend an und quartierten uns in einem gemütlichen Hostal ein. Am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt mit einem Bus, von der ich allerdings ein bisschen enttäuscht war, weil man uns nur durchschob und weil die immer so schnell wieder weiter wollten, ganz anders als bei der letzten Tour bei meinem ersten Besuch in Baños, wo sich der Führer wirklich viel Zeit nahm und alles gut erklärte. Am Sonntag besuchten wir eine der vielen Vormittagsmessen in der überfüllten Wallfahrtskirche von Baños, zum Mittagessen, aßen wir in einem kleinen billigen Lokal, Michi wollte unbedingt die Nationalspezialität von Ecuador, eine Portion Meerschweinchen essen, er hat es auch getan und ich habe es auch zum ersten Mal gekostet, schmeckt gut, nach einer Mischung aus Schwein und Huhn. Aber an dem ganzen Tier ist halt nicht so viel Fleisch dran. Danach kam, das kann man gut behaupten, ein Höhepunkt der Reise für uns drei: wir borgten uns um 18 Dollar pro Person für drei Stunden drei Quads aus. Mit denen düsten wir auf einen Berg hinauf, von dem wir wunderbare Aussicht auf den Vulkan hatten und kurz ließen uns die Wolken sogar auf den Kraterrand blicken. Das Quadfahren machte uns einen Riesenspaß, Flo und die zwei Mädls wollten zu Fuß hinauf, ein großes Stück haben wir sie auf den Quads mitgenommen und dann auch hinunter. Wir hatten noch eine halbe Stunden Zeit und beschlossen, noch mal ein Stück hinaufzufahren. Beim Runterfahren allerdings hatte der Michi fast einen Unfall mit einem entgegenkommenden Auto, dass ihn in einer Serpentine fast gegen den Berghang gedrückt hätte und mein Quad, bei dem nur eine von zwei Bremsen funktioniert hatte, wollte in einer leichten Kurve weder der Kurve folgend nach links, noch ließ er sich bremsen, so kam ich in den Straßengraben und ich wurde samt Quad umgehaut. Naja, die Quads waren schon vorher zerkratzt und nicht im besten Zustand und es war kein sichtbarer Schaden, und ich war auch gleich danach unten, wo ich dann aber merkte, dass der Reichte Vorderreifen einen „Patschn“ hat. Ob der jetzt vom Unfall kommt oder ob ich den Unfall deswegen hatte, weiß ich bis jetzt nicht. Der Christian ist dann mit meinem Quad dort geblieben, ich bin mit seinem und dem Michi zurück in die Stadt, wir waren auf die Minute genau beim Vermieter, dem ich erzählt habe, dass ein Quad noch dort steht mit einem „Patschn“. Der hat auch gar nicht weitergefragt, warum, sondern einfach einen Mitarbeiter mit einem anderen Quad hingeschickt und der Christian war 15 Minuten später auch zurück. Am selben Tag sind wir in der Nacht noch nach Cuenca aufgebrochen, über Ambato war es eine anstrengende Fahrt mit schlechtem Schlaf. In der Früh in Cuenca angekommen wollten wir gleich die Fahrkarten für die Fahrt nach Guayaquil, die wir am selben Tag am Abend noch machen wollten kaufen, es wollten aber alle Transportfirmen acht Dollar für die vierstündige Fahrt. Ist ja eigentlich komplett überteuert, wir fanden dann auch einen, der uns für fünf Dollar Karten ausstellte, im Lager der Firma konnten wir auch unsere großen Rucksäcke lassen, sodass wir mit leichtem Gepäck durch Cuenca marschierten und die Stadt ein wenig zu Gesicht bekamen. Pünktlich um vier waren wir wieder am Busterminal und der Busfahrer erwartete uns schon dort, wo wir das Gepäck abholten und sagte, dass auf unserer Karte nicht Guayaquil draufsteht, ja, das war mir schon davor aufgefallen. Er sagte, er nimmt uns schon mit, wenn wir im fünf Dollar geben. Ich antwortete, dass wir Karten nach Guayaquil um fünf Dollar pro Person gekauft hätten, er meinte, ja, der „normale“ Preis für drei Personen wäre ja 24 Dollar, wenn wir noch fünf draufzahlen sind wir ja noch immer billiger dran. Schlussendlich haben wir ihm jeder noch einen Dollar gegeben, die er sich noch vor unseren Augen in seine Tasche eingesteckt hat und wir sind losgefahren. Bei den Bussen fahren immer zwei Angestellte mit, der Chauffeur und der „Oficial“ (so eine Art Schaffner, der das Fahrtgeld kassiert bzw Fahrkarten absammelt und sich um die Passagiere kümmern sollte), nach einer dreiviertel Stunde Fahrt, als wir bei einer Baustelle den Gegenverkehr abwarten müssen, sehen wir, weil wir in der ersten Reihen sitzen, dass sich der Oficial auf den Fahrersitz setzt und der Chauffeur nach hinten geht und sich ins „Publikum“ setzt. Zuerst habe ich gedacht, das ist ein Scherz, aber dann sind wir wirklich bis Guayaquil über sehr schlechte, kurvige und gefährliche Straßen im dichtesten Nebel durch alle Schlaglöcher mit Vollgas gefahren. Oft ist es besser, man sitzt nicht vorne und sieht nicht, wie die „Chauffeure“, wenn sie überhaupt welche sind, fahren. Die folgende Nacht verbrachten wir in Pedro Carbo, am Dienstagmorgen fuhren wir schon um sieben mit einem Bus über Jipijapa nach Puerto López an den Strand. Den ersten Nachmittag verbrachten wir direkt in Puerto López, wo der Strand schon dreckig und voll mit Müll ist, trotzdem waren wir Baden und zwei streunende Hunde gesellten sich zu uns und schwammen durch die starken Wellen, das war lustig anzusehen, wie die zwei von den Wellen durchgeschüttelt wurden. Zum Mittag- und Abendessen gab es jeweils Fisch, ziemlich gut in einer Stadt, wo viele vom Fischfang und –verkauf leben. Am Nachmittag waren wir noch in einer Strandbar, wo sich Michi und Christian während des Sonnenuntergangs ein Bummerl ausgespielt haben. Am Mittwoch ließen wir uns von einem Mototaxi (Trici) in den Nationalpark „Los Frailes“ bringen, wo wir auf einem extrem schönen Strand den Nachmittag bis zur Heimfahrt verbrachten. Wir fanden einen Baum, in dessen Schatten Hängematten aufgehängt waren, dort blieben wir, war urgemütlich, in der Hängematte liegen, auf den Strand schauen, Wellen hören, eine süße Ananas essen, kaum Leute am Strand, ein echter Traumurlaub könnte man sagen. Am Abend sind wir eben wieder zurück nach Pedro Carbo um am Donnerstag noch einmal nach Guayaquil zu fahren. Dort ließen wir unsere „Postkarten“ drucken und verschickten sie. Bei der Hinfahrt stiegen wir in einen Bus ein, bekamen aber keinen Sitzplatz, schon wie wir einstiegen hat der Oficial mit irgendwem wegen des Geldes gestritten und irgendwer wollte was nicht zahlen, kurz vor Sabanilla blieb der Bus stehen, weil Vigilantes (Polizisten der Verkehrspolizei) standen und der Oficial holte einen zu Hilfe, der aber wurde von allen Seiten angeschrien, Chaos pur und wir drei mitten drin. Das war uns zu blöd und wir stiegen aus, bezahlt hatten wir ja noch nichts, und wollten auf den nächsten Bus warten. Gleich danach fuhr aber der erste Bus auch schon weiter und wir versuchten in einen der darauffolgenden zu kommen, was aber unmöglich war, weil wir direkt vor den Augen der Vigilantes standen und uns niemand mitnehmen wollte. Also wollten wir weiter nach Sabanilla gehen, weil es dort leichter wäre, einen Bus zu bekommen, die Polizei aber ruft mich hin und fragt, wo wir hin wollen, ich sage wahrheitshalber „nach Guayaquil“, er meint, wir solln einsteigen, er bringt uns in die Stadt, dass wir einen Bus bekommen, gut, wir setzen uns auf die Ladefläche des Polizei-Pick-ups und ich habe halt geglaubt, er führt uns zurück nach Pedro Carbo, aber nein, er fährt mit uns durch Sabanilla bis Isidro Ayora dürfen wir hinten am Polizeiauto mitfahren, dort steigen wir ab, das Polizeiauto fährt zurück, wir steigen in den nächsten Bus, sparen uns 25 Cent, dafür habe ich glaube ich in dem Bus mein Handy verloren (Habe schon ein neues, nebenbei). Einen Tag später, als wir beim Mittagessen sitzen fährt ein Polizeiauto vorbei, hupt und die Polizisten winken uns, ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich gemerkt hab, dass das wahrscheinlich die zwei waren, die uns mitgenommen haben. Von Guayaquil heim sind wir um halb zehn mit einem der letzten Busse, kurz vor der Mautstation (die Straße ist auf diesem Teil wie auf vielen anderen privatisiert, deswegen ist sie relativ gut) hält der Bus schon, draußen sehe ich schwer bewaffnete Polizisten stehen, einer steigt ein, stellt sich als Herr Soundso von der Policia Nacional vor, sagt uns, je schneller wir aussteigen und kooperieren, desto schneller können wir weiterfahren, Frauen und Kinder dürfen im Bus bleiben. Wir, keines von beiden, steigen aus, Hände auf den Bus, und wir werden, wenn auch nur oberflächlich, durchsucht. Nicht einmal die Ausweise haben sie kontrolliert, hätten sie aber tun können, zum Glück hätten wir aber alles mitgehabt. Am Freitag haben wir noch einen gemütlichen Tag in Pedro Carbo verbracht und am Samstag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden, für das nächste halbe Jahr. &lt;br /&gt;So mein Bericht hat jetzt mit über 2200 Wörtern alles bisher Da gewesene vom Umfang her in den Schatten gestellt. Aber man erlebt so viel hier, und alles ist erzählenswert.&lt;br /&gt;Der nächste Eintrag wird kürzer, versprochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-850804650411850545?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/850804650411850545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=850804650411850545&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/850804650411850545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/850804650411850545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/03/zwei-wochen-urlaub.html' title='Zwei Wochen Urlaub'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/Sb1agaYkmJI/AAAAAAAAAEo/knmvGzt9jSg/s72-c/BILD0194.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5475469795946196760</id><published>2009-03-07T22:50:00.002+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.540+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Noch am Leben</title><content type='html'>Zuerst mal einen lieben Gruss aus Baños von Michi, Christian und mir an alle!&lt;br /&gt;Wir waren schon in Guayaquil, natuerlich in Pedro Carbo auch, in Quito und jetzt gerade sind wir in Baños. Dichtes Programm, viele Fotos gemacht und hoffentlich bleibt es weiterhein eine angenehme und lustige Reise. In den naechsten Tagen werden wir nach Cuenca und danach noch an den Strand fahren. Genauere Berichte gibt es eventuell danach. &lt;br /&gt;Danke fuer die vielen Antworten auf den letzten Eintrag!&lt;br /&gt;Bis zum naechsten Mal&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5475469795946196760?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5475469795946196760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5475469795946196760&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5475469795946196760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5475469795946196760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/03/noch-am-leben.html' title='Noch am Leben'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8677879787909614266</id><published>2009-03-02T02:19:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.541+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Was kann eine Weinflasche, was ein Raubüberfall nicht kann?</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Antwort: Einen nächtlichen Polizeieinsatz in Pedro Carbo auslösen. Aber alles der Reihe nach.&lt;br&gt; Gestern, Samstag, war die Abschiedsfeier von Flo1 und zugleich die Geburtstagsfeier von Simon. Gefeiert wurde im CAAM, mit Musik, Tanz, Getränken und Torte, wie immer. Yadira, die für das FEPP arbeitet und in Pedro Carbo sozusagen die Vorgesetzte von Flo1 war, kam auch zur Fiesta und brachte eine Flasche Wein mit. Irgendwer hat dann im Laufe des Festes ganz provokant die Flasche genommen und gesagt &amp;#8222;So einen Wein trink ich doch nicht.&amp;#8220; und einfach die mehr als halb volle Flasche weggeleert. Ja, also der Wein ist ja, verglichen mit unserem im Weinviertel, wirklich nicht gut, aber wesentlich besser, als das, was man sonst so im Plastikpackerl bekommt. Und die Yadira hat für die Flasche sicher zwei oder drei Dollar ausgegeben, was angesichts ihres Gehalts im FEPP und ihrem Status als alleinerziehende Mutter von drei Kindern, schon was wert ist. Verständlicherweise hat sie darauf sehr emotional reagiert und für mich unverständlicherweise die Polizei gerufen, die dann, was für mich noch unverständlicher ist, wirklich gekommen ist. Mit kugelsicheren Westen und voll bewaffnet, wie sie immer herumstehen haben sie dann noch kurz mit dem Übeltäter gesprochen und nach fünf Minuten waren sie so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Aus meiner Sicht waren beide Aktionen, Weinwegleeren und Polizeirufen, absolut unnötig, so schnell kann man auch die lustigste Fiesta zerstören. Als wir dann schon weniger waren, besserte sich auch die Stimmung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Heute, Sonntag, nachdem wir zusammengeräumt hatten, borgten wir uns das Auto vom Herbert aus, um aus Estacada die Sachen vom Flo1 zu holen. Er hat nämlich einige Zeit dort in einem Haus gewohnt, das dem CRESEM gehört und sonst nicht genutzt wird. Jetzt hatte er schon lange nicht mehr dort geschlafen, weil es um halb sieben abends finster wird und der Weg in der Nacht sehr gefährlich ist und er oft länger arbeitet. Jedenfalls ist er ja jetzt nicht mehr Zivi, wird zwar im Land bleiben, aber er muss seine Sachen aus dem Haus und aus seinem Zimmer im CRESEM entfernen. So fuhren wir (Flo1, Flo2, Andi und ich) also im beginnenden Regen nach Estacada, das Haus liegt etwas außerhalb, man erreicht es über eine nicht asphaltierte Straße, die schon durch die Regenfälle der letzten Wochen stark mitgenommen ist. Davor allerdings mussten wir noch tanken, bei der Tankstelle angekommen fragt der Chauffeur (Flo1) seinen Beifahrer (Ich) &amp;#8222;Weißt du überhaupt, was wir da reinfülln müssen?&amp;#8220;. Ich weiß das natürlich auch nicht, der Motor klingt so komisch, könnte Diesel oder Benzin sein. Der Tankwart (in Ecuador wird man auf allen Tankstellen bedient) fragt &amp;#8222;Gasolina o Diesel?&amp;#8220;, wir sagen, wir wissens nicht, der Tankwart ruft einen anderen, sie schauen in den Tank, sind sich aber nicht sicher und rufen einen Dritten. Der kommt, sagt, wir sollen den Motor starten, das tut der Flo auch, gibt ein bisschen Gas und die Tankwarte sind sich einig &amp;#8222;Gasolina&amp;#8220;. Um drei Dollar tankten wir ungefähr zwei Gallonen Benzin (ca 7,5 Liter) und ab gings nach Estacada. Der Weg hin zum Haus war fast kein Problem, als wir die Sachen ins Auto luden und noch ein bisschen saubermachten, regnete es ungefähr eine Stunde sehr stark. Und als wir dann wegfahren wollten, wollte das Auto weder vor noch zurück; wir hatten uns 15 cm im Schlamm eingegraben. Don Sixto, der dort im Nachbarhaus wohnt, am Grundstück des CRESEMs auf dessen Schafe aufpasst und eine kleine Landwirtschaft betreibt, half uns, das Auto zu befreien, dann blieb es noch einmal, zwei Meter weiter stecken und er rannte mit der Schaufel, grub das Auto aus, legte Steine unter und schob gemeinsam mit uns wieder an. Ein Wahnsinn, wie uns der geholfen hat, vollkommen selbstlos und ohne zu überlegen hat er alles gegeben, damit wir, wo wir uns einbilden, mit einem alten Kleinbus durch den Schlamm fahren zu müssen, wieder rauskommen. Gut, man muss auch zugeben, dass der Bus denkbar ungeeignet für diesen Weg war, Motor vorne, Antrieb hinten, kein Gewicht auf der Hinterachse, da passiert so etwas noch leichter. Den Weg bis zum Dorf meisterte der alte Toyota relativ gut, durchnässt bangten wir, dass Flo1 den Wagen irgendwie durchbringt, leider aber, bei den ersten Häusern blieben wir in einer riesigen Schlammlacke wieder stecken. Ich stieg aus, und bin gleich mit meinen Füßen zehn cm in den Schlamm eingesunken, das Auto wollte wieder weder vor noch zurück und wieder kam gleich jemand im Regenmantel aus einem Haus und half uns, zwar nicht so engagiert wie Don Sixto davor mit Schaufel und Steinen, aber er half uns anschieben, was ja auch wichtig ist. Irgendwie schafften wir es, das Auto mit vereinten Kräften (Benzin und Schweiß) im Retourgang aus der Lacke zu bekommen. Blöderweise hatten wir die Schiebetüre offengelassen und die durchdrehenden Hinterreifen haben im Retourgang den Schlamm durch die Türe bis an die Windschutzscheibe geworfen. Danach gab es eine kurze Beratung, wir kamen zu dem Schluss, dass es vielleicht am besten wäre einfach mit Vollgas durch die Lacke zu rasen und gleichzeitig anzuschieben. Gesagt, getan, und es funktionierte, das Auto wurde zwar wie wild durchgerüttelt und wir wurden auch noch einmal ordentlich dreckig, aber das war schon egal. Danach war der Weg asphaltiert und der Rückkehr nach Pedro Carbo stand nichts mehr im Wege. &lt;br&gt; Jetzt gerade sitze ich hier, vor meinem Computer, in einer nassen Hose, weil meine zweite Hose immer noch beim Wäschemann ist. Die Wäsche habe ich ihm gestern gebracht, dazu meine Bettwäsche, er hat sie aber bis jetzt noch nicht waschen können, weil er kein Wasser hat, jetzt werde ich heute, die zweite Nacht auf meinem Badetuch verbringen. &lt;br&gt; Trotzdem war der &amp;#8222;Ausflug&amp;#8220; sehr lustig und auch eine kleine Entschädigung für die jährlichen und angeblich so schlimmen &amp;#8222;Schneechaos&amp;#8220; (Was ist die Mehrzahl von Chaos? &amp;#8211; Chaose? Chaoten? Chaen? Chai? Meldet euch, wer es weiß, es würde mich interessieren!).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;In weniger als zwölf Stunden sollten Michi und Christian, wenn alles gut geht, schon angekommen sein. Die Vorfreude steigt von Minute zu Minute. Es ist auch immer interessant, wenn neue Österreicher ankommen, welche Sachen ihnen auffallen, an die ich mich schon gewöhnt habe, und manchmal auch lustig zuzusehen, wenn manche den einen oder anderen, kleineren oder größeren, Kulturschock erleben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Liebe Grüße&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8677879787909614266?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8677879787909614266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8677879787909614266&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8677879787909614266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8677879787909614266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/03/was-kann-eine-weinflasche-was-ein.html' title='Was kann eine Weinflasche, was ein Raubüberfall nicht kann?'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5386040214323690900</id><published>2009-02-28T17:03:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.541+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Milagro - un bebé</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Gestern, Freitag, ist das Kind von Manuel und Katty geboren, zwar drei Wochen zu früh, aber &amp;#8211; so weit ich weiß &amp;#8211; geht es ihm, dem Samuel Gschweitl Pluas, gut. Natürlich große Freude jetzt unter den Zivis und allen Freunden, so ein neuer Austro-Ecuadorianer ist schon etwas Schönes. &lt;br&gt; Weil der Manuel Donnerstag und Freitag nicht da war, fuhr ich am Donnerstag mit den Agricultores (Bauern) nach Milagro, eine Stadt, eine Stunde östlich von Guayaquil auf das Versuchsgelände der &amp;#8222;Universidad Agraria del Ecuador&amp;#8220;. Einer der Professoren, der dort für die praktischen Übungen der Studenten zuständig ist, war schon öfter in Pedro Carbo und Umgebung und hat Vorträge für die Bauern gehalten und dieser hat uns eingeladen, das Gelände im Rahmen eines &amp;#8222;Dia de campo&amp;#8220; zu besuchen. So fuhren wir also in einem gemieteten Pedro-Carbo-Bus, in den es von allen Seiten reinregnete, nach Milagro. Ich hatte das &amp;#8222;Glück&amp;#8220;, vorne zu sitzen, und das Wasser sammelte sich in der Gepäckablage über den Köpfen der Passagiere, somit schoss es bei jedem Bremsvorgang nach vorne und ein paar dicke Tropfen tröpfelten mir auf die Schulter. Nach den ersten 20 km musste ich dem Busfahrer schon eine Anzahlung von 20 Dollar geben, damit wir tanken können, in Milagro angekommen noch einmal 20 Dollar, weil der Bus kaputt war und er irgendwas reparieren lassen musste. Auf dem Universitätsgelände wurden wir vom Rektor und seinen Mitarbeitern begrüßt, danach teilten wir uns in Gruppen auf und besuchten die einzelnen Stationen auf dem Gelände, jeweils bei den betreffenden Pflanzen erklärten uns die Studenten den Umgang mit Mango-, Guayaba- und Guanabanabäumen, sowie mit Zitrusfrüchten, wie Limonen oder Orangen, und den Weintraubenanbau. Die Studenten haben das echt nicht schlecht gemacht, leider war die Zeit knapp und ich hätte gerne gehabt, dass die Bauern noch viel mehr gefragt hätten, weil aus dem bisschen, was sie gefragt haben und von ihren Problemen mit den einzelnen Pflanzen erzählt haben, habe ich schon herausgehört, dass sie noch viele ungelöste Anliegen mehr haben. Auf diesen Versuchsanbaufeldern wird nur mit biologischen Mitteln gearbeitet. So haben es uns die Studenten erzählt, einer hat dann aber doch zugegeben, dass sie, wenn sie mit Bio nicht mehr weiterwissen, auch chemische Mittel anwenden, aber nur &amp;#8222;sello verde&amp;#8220; hat er gemeint (sello verde heißt grünes Siegel oder Zeichen, das ist die Klassifizierung für Pestizide, die von grün - relativ ungefährlich - über blau und gelb bis rot - hochgiftig und gefährlich &amp;#8211; geht). Danach wurde uns der vivero (eine Art Gärtnerei, wo die Pflanzen vom Samen bis zu einer gewissen Größe gezüchtet werden, bevor sie ausgesetzt werden) ein bisschen vorgeführt und danach gab es ein kleines Mittagessen, Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), eigentlich ein sehr gutes Essen, auch wenn es relativ einfach ist, einfach Reis mit Stücken von Hendl vermischt und ein bisschen Gemüse und Rosinen dabei. Sie hatten eh alle Mitleid mit mir, weil es so wenig war, aber es war wirklich so wenig, dass auch sonst niemand etwas übergelassen hat. Pech für mich. Bei der Heimfahrt habe ich mir dafür zwei Brote gekauft, die haben das wieder ausgeglichen. &lt;br&gt; Gestern, Freitag, war noch die Reunión (Manuel sagt immer, auf &amp;#8222;Deutsch&amp;#8220; heißt es &amp;#8222;Meeting&amp;#8220;) der Artesanas (die Frauen, die Artesanía, also Kunsthandwerk herstellen). Zuerst habe ich nicht gewusst, wie ich das ohne Manuel machen soll, dann habe ich gemerkt, dass, wenn er nicht da ist, plötzlich auch die Frauen selbst Initiative ergreifen und wenn man sie ein bisschen unterstützt dabei, machen sie die reunión fast alleine. Natürlich war ich trotzdem dabei und es wurde diesmal die neue Regel angewandt, die bei der letzten reunión von den Artesanas selbst beschlossen wurde, nämlich, dass, wenn eine der 14 Artesanas zu spät kommt, bekommt sie nur die Hälfte der Arbeit, wenn sie später als eine halbe Stunde nach Beginn kommt, gar keine Arbeit. In den monatlichen reuniones wird nämlich immer die Arbeit an die Artesanas verteilt, seit kurzer Zeit, gibt es zwei von ihnen, die das übernehmen und sie machen sich selbst aus, wer welche Produkte herstellen wird. Dieses neue System, dass diejenigen, die zu spät weniger oder keine Aufträge bekommen, klingt hart, aber ist &amp;#8211; so glaube ich &amp;#8211; fair. Weil es gibt echt einige, die schon um vier Uhr Früh aufstehen, für ihre Familie vorkochen und dann eine Stunde unterwegs nach Pedro Carbo sind, und es auch schaffen, pünktlich hier zu sein. Einige kommen gar nicht und wollen aber trotzdem, dass wir sie bezahlen, das wäre dann unfair denen gegenüber, die immer kommen und teilnehmen. Somit hängt jetzt an der Tür des CAAMs ein Zettel, auf dem steht, dass wir von den sechs Artesanas, die pünktlich waren jeweils fünf Exemplare von drei verschiedenen Produkten entgegennehmen. Die anderen, die zu spät kamen, sind zwar nicht glücklich darüber und haben gemeint, sie können nicht früher, weil sie kochen mussten und mit ihren Kindern, aber das müssen auch die, die pünktlich da waren. Bei der nächsten Reunion in vier Wochen werden die Aufträge, die bis dahin nicht eingegangen sind, neu verteilt, wieder an die Artesanas die rechtzeitig kommen. Leider gibt es auch innerhalb der Gruppe der Artesanas Konkurrenz und wenig Zusammenhalt, da muss man immer auch ein bisschen aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr gegeneinander ausspielen. &lt;br&gt; Ja, dann war diese kurze Woche auch schon wieder vorbei. Jetzt heißt es für mich erst mal: Zwei Wochen Urlaub!&lt;br&gt; Vielleicht melde ich mich in dieser Zeit einmal kurz im Blog, wenn nicht, hört ihr an dieser Stelle in zwei Wochen wieder von mir. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5386040214323690900?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5386040214323690900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5386040214323690900&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5386040214323690900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5386040214323690900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/02/milagro-un-bebe.html' title='Milagro - un bebé'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7111907797090745215</id><published>2009-02-25T19:54:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.541+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Otavalo</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Mit einem Tag Verspätung fuhren wir (Simon, Flo2 und ich) am Samstag Abend von Pedro Carbo nach Guayaquil, von dort nach Quito und von Quito am Sonntag Morgens weiter nach Otavalo, nördlich von Quito. Otavalo ist bekannt für seine Indigenas, die mit ihren Webwaren schon eine eigene Touristenattraktion darstellen. Die Otavaleños sind sehr geschäftstüchtig, ihnen gehören Hotels, sie handeln längst nicht nur mehr Souvenirs für Touristen sondern auch Autos, Elektrowaren und alles mögliche. Das hat sie zu einem der reichsten &amp;#8222;Stämme&amp;#8220; Südamerikas gemacht. Ihre Webwaren lassen sie oft schon von anderen Indigenas herstellen und verkaufen sie in die ganze Welt. &lt;br&gt; Also wir waren eben in Otavalo, die Busfahrt war schon anstrengend, weil wegen der Regenfälle die normale Route Guayaquil &amp;#8211; Quito nicht befahrbar ist und der Bus eine Umleitung fahren musste, dauerte sie statt den normalen sieben oder acht Stunden zehn Stunden. Aber Otavalo ist eine gemütliche Stadt (wenn nicht Karneval gewesen wäre). Wir machten auch einen Ausflug zu einem Wasserfall, auf dem Weg hin und zurück wurden wir aber ziemlich nass, weil zu Karneval sich alle Leute gegenseitig mit Wasser beschütten oder sich mit Schaum aus speziellen Spraydosen besprühen. Auch wenn die Sonne in 2500 Höhenmetern unvorstellbar stark herunterbrennt, wird es doch nicht all zu warm und im nassen Gewand friert man leicht. In der Stadt muss man auch immer aufpassen, weil von allen Balkonen Wasserbomben fliegen oder einem das kalte Wasser gleich aus Kübeln über den Kopf geleert wird. Am Dienstag besuchten wir noch den &amp;#8222;Parque Condor&amp;#8220;, eine Auffangstation für verletzte oder nicht artgerecht gehaltene Condore, Falken, Eulen und Adler. In einer kurzen Vorführung konnte man die riesigen Vögel auch fliegen sehen, sehr eindrucksvoll. Der Condor ist ja der größte flugfähige Vogel der Welt und eine Art Nationalsymbol für Ecuador, aber sehr stark vom Aussterben bedroht. &lt;br&gt; Die Rückreise war etwas angenehmer, ich weiß nicht warum, aber der Bus war zwei Stunden schneller als beim Hinfahren, obwohl er natürlich auch die Umleitung fahren musste. &lt;br&gt; Und heute beim Mittagessen in Pedro Carbo denke ich mir, dass die Leute am Tisch neben mir komisch aussehen, dann höre ich, dass sie Deutsch reden. Nicht mal in Pedro Carbo ist man sicher. Wie der Flo auf der Reise so weise gesprochen hat: &amp;#8222;Zwei Sachen gibts überall auf der Welt: Luft und Deutsche.&amp;#8220;&lt;br&gt; In dem Hostal, wo wir in Otavalo wohnten, begegnete uns eine Amerikanerin, die der Tochter der Hausherrin Englischunterricht gab. Sie wollte, dass wir mit ihr übungshalber Englisch reden, weil die Hausherrin anscheinend gesagt hat, dass sie Australier als Gäste hat. Als wir dann Englisch reden versuchten, hat die Amerikanerin gemeint: &amp;#8222;You have a funny accent&amp;#8220;, also wir haben einen lustigen Akzent. Naja, was soll man sich erwarten, wenn ein Weinviertler und ein Tiroler Englisch reden?&lt;br&gt; So, das war ein (kurzer) Bericht der Reise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Liebe Grüße&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7111907797090745215?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7111907797090745215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7111907797090745215&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7111907797090745215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7111907797090745215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/02/otavalo.html' title='Otavalo'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8516361045835087333</id><published>2009-02-21T19:49:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.541+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Estoy enfermo...</title><content type='html'>Ich bin noch nicht wie angekündigt in der Sierra, sondern noch in Pedro Carbo, weil ich gestern überraschend 38 Grad Fieber und danach gleich eine Spritze und viele Medikamente in der Clinica bekommen hab. So überraschend war es eigentlich nicht, es sind viele krank momentan, auch hier gehen Grippeviren oder sonstige Krankheiten um. Ich hoffe halt, dass ich heute (Samstag) Abend aufbrechen kann, Zeit bleibt noch genug bis Dienstag, erst am Mittwoch wird wieder gearbeitet, dann drei Tage Arbeit und danach begebe ich mich in einen zweiwöchigen Urlaub mit Michi und Christian. Darauf freu ich mich schon ganz besonders.&lt;br /&gt;Jetzt muss ich noch schnell meine Jacke zur Wäsche bringen, als wir vor zwei Wochen von Quito heimkamen bin ich mit der Jacke durch den Regen gegangen, ich hab sie extra auf einem Kleiderhaken aufgehängt, damit sie gut trocknet, das war ihr aber egal, heute hab ich bemerkt, dass sie es vorzieht, zu schimmeln. &lt;br /&gt;Von Freitag auf Samstag hat es in zwölf Stunden über 74 mm geregnet, wie viel genau, weiß ich nicht, weil der Regenmesser „bumvoll“ war. Der Fluss ist angeblich um zwei bis drei Meter gestiegen. In unserem Ají-Lager, das blöderweise bei beiden Ausgängen unter dem Nivea von draußen liegt kommt jetzt bei starken Regenfällen immer aus dem Boden Wasser, heute steht das Wasser drei oder vier Zentimeter hoch, ich habe kurz probiert, es auszuschaufeln, aber das gibt man bald auf, weil es so aussichtslos ist, überhaupt in Erwartung des nächsten Regens. &lt;br /&gt;War ein kurzer Eintrag, Mittwoch oder Donnerstag wird voraussichtlich ein Bericht über die bevorstehende Reise folgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8516361045835087333?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8516361045835087333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8516361045835087333&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8516361045835087333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8516361045835087333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/02/estoy-enfermo.html' title='Estoy enfermo...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4734073003891902716</id><published>2009-02-15T20:44:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Hinrichtung verschoben - Babydusche</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SZhxhWIRpbI/AAAAAAAAAD4/217cvTPTotM/s1600-h/b+ensalada-701676.JPG"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SZhxhWIRpbI/AAAAAAAAAD4/217cvTPTotM/s320/b+ensalada-701676.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303113378918671794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SZhxhqUKyzI/AAAAAAAAAEA/ukADUBGBx-s/s1600-h/a+katze-702324.JPG"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SZhxhqUKyzI/AAAAAAAAAEA/ukADUBGBx-s/s320/a+katze-702324.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303113384337263410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Calibri&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Eigentlich wieder eine ganz normale Woche. Oder genauso &amp;#8222;unnormal&amp;#8220; wie jede Woche Pedro Carbo. Am Dienstag kamen Ernst und Doris an, ein Pensionistenehepaar aus Österreich, die jetzt bis Juni dableiben werden und mithelfen, wo sie halt gebraucht werden. &lt;br&gt; Gestern, Samstag, wollten wir den Hahn schlachten und ihn im neu erbauten Lehmofen in Estacada grillen. Den Lehmofen hätten wir aber vorher noch ordentlich ausbrennen müssen, damit er trocknet, was dann wegen des Regens nicht möglich war. Somit hat es auch der Hahn noch einmal überlebt. Als wir in Estacada ankamen, Placido der Tischler hat uns mit seinem Auto hingebracht, haben wir mal alle Sachen vom Auto abgeladen, wir haben auch einige Pflanzen mitgehabt, die wir dort im botanischen Garten pflanzen werden. Auf jeden Fall habe ich schon am Vormittag am Markt Salat und Gemüse eingekauft als Beilage für den Hahn. Als ich dann den Hahn aus dem Auto nehme, kommt plötzlich der Hund, der dort in Estacada wohnt und ziemlich verspielt ist her und springt in Richtung Hahn. Einen Hahn so hoch zu halten, dass ihn ein Hund springend nicht erreich ist ganz schön schwer. Einmal kurz nicht aufgepasst, schreit Manuel &amp;#8222;Klaus, pass auf!&amp;#8220; und ich reiß den Hahn in die Höhe, gerade noch rechtzeitig, der Hund landet neben mir, den Mund voller Federn. Ein harter Verteilungskampf ums Essen. Naja, jedenfalls sind wir dann &amp;#8222;waschelnass&amp;#8220; geworden und sind mit lebendem Hahn und Gemüse wieder nach Pedro Carbo zurückgefahren. Im CAAM habe ich mir dann gemeinsam mit Flo2 einen Salat aus gemacht, mit Mozzarella und Kürbiskernöl, das der Manuel noch gehabt hat. Wir hatten ja Hunger, weil wir in Erwartung des Hahnes kein Mittagessen zu uns genommen hatten. &lt;br&gt; Am Abend waren wir wieder kurz bei der Florcita auf ein Bier, da war auch die Frau ihres Enkels dort und sie hat gesagt, dass ihr Mann mit seinen Freunden fortgegangen ist und sie hat mit ihrer Schwiegergroßmutter ein Packerl Wein getrunken. Sie ist ja noch sehr jung, also so 23 oder 24, und ich habe sie gefragt, ob sie nicht mit uns mitkommen will, weil wir vielleicht noch in die Disco gehen. Dann haben mich die zwei Frauen gleich ganz verwundert angeschaut und gemeint, das geht auf keinen Fall, sie kann nicht ohne ihren Mann fortgehen, er kann das, er darf mit jedem fortgehen, aber sie, auf keinen Fall, da reden die Leute dann, wenn sie sie sehen. Naja, an so etwas habe ich halt nicht gedacht und ich hätte halt geglaubt, dass das bei jungen Leuten vielleicht nicht mehr so streng ist, aber anscheinend doch. Wir sind dann weiter zum Haus von der Ivana, der Freundin vom David, der gerade in Kolumbien ist. Dort waren wieder einige Leute versammelt und ihr Vater, der einer der wenigen in Pedro Carbo ist, die Klassik hören, dreht für uns Österreicher immer gern Mozart oder Beethoven auf (Wir erzählen ja immer gern, dass Beethoven Österreicher, dafür Hitler Deutscher war &amp;#8230;). Gestern hat er aber eine CD vom Andre Rieu oder wieder heißt aufgedreht, ich mag ja diesen Viertelprofi mit dem Schmalzblick überhaupt nicht, aber hat mich trotzdem gefreut, dass ich irgendeinen ungarischen Tanz oder so von Brahms gehört hab. Er hat uns dann auch noch Bier und Wein serviert, weil irgendwer von seiner Familie im Nachbarhaus Geburtstag gefeiert hat. Und auch wieder: chilenischer Wein aus dem Packerl, ist zwar nichts im Vergleich zu einem DAC vom Mitterhauser Pepi, aber trotzdem ein Genuss, wenn man nichts Besseres hat. &lt;br&gt; Schön langsam glaube ich, dass es in Pedro Carbo einige Todesfälle geben würde, wenn man allen alle Salsa-, Cumbia-, Vallenato- oder Merengue-CDs wegnehmen würde. Irgendwie brauchen die das alle, der Salsa-Rhythmus ist so etwas wie ein Herzschrittmacher, der die Seelen am Leben erhält und mir gefällt er auch immer besser, jetzt hör ich selbst schon Salsa wenn ich Blog schreibe.&lt;br&gt; Heute am Rückweg vom Mittagessen sehe ich auf der Straße so teure Autos langsam fahren, eines spielt laute Musik, davor geht einer und trommelt, mir kommen Frauen in gelben T-Shirts entgegen und eine gibt mir ein Poster von irgendeinem Politiker in die Hand &amp;#8211; Wahlwerbung für die Präsidentenwahl im April (der amtierende Präsident hat im September per Volksabstimmung eine neue Verfassung für Ecuador durchgebracht, jetzt muss er aber nach den neuen Gesetzen noch einmal gewählt werden, weil er ja noch nach der alten Verfassung gewählt wurde). Ich schaue mir das Poster kurz an, der Politiker darauf sieht nach einer Mischung aus Gangsterrapper und Mafia-Boss aus, als ich von dem Bild aufschaue, steht selbiger vor mir, ein Klischeebild von einem südamerikanischen Politiker: Hut, Sonnenbrille, fettes Grinsen, Goldketten umgehängt grinst mich an, sagt irgendwas und drückt mir die Hand, geht weiter und gibt der ganzen Hauptstraße seine mit goldenen Ringen besetzte Hand. Ein Stück weiter auf der Hauptstraße sehe ich wieder Autos, von einem Lastwagen winken mir Leute zu und zeigen mir zehn Finger, klar, sie machen Werbung für die Liste Zehn. Ich schaue kurz auf mein Poster vom Mafiaboss und sehe, dass er aber von der Liste Sieben ist. Ich mache mir den Spaß und halte mein Liste-Sieben-Poster im A2 Format in Richtung Lastwagen der Liste Zehn. Das war vielleicht lustig &amp;#8222;Eso no&amp;#8220; haben sie geschrien &amp;#8222;Vota diez&amp;#8220; (also &amp;#8222;Das nicht, wähle zehn&amp;#8220;).&lt;br&gt; Heute ist noch &amp;#8222;Baby-Shower&amp;#8220;, ein &amp;#8222;zutiefst ecuadorianischer Brauch&amp;#8220;, wie es Manuel so treffend beschrieben hat. Das ist also, weil die Katty, seine Freundin, ihr erstes Kind bekommen wird im März organisieren ihre Schwestern und Kolleginnen so eine kleine Feier, wo alle ein bisschen was an Geld springen lassen, um der künftigen Mutter und ihrem Kind etwas zu kaufen, eine Wiege oder irgendwas. Warum es &amp;#8222;Baby-Shower&amp;#8220; heißt und woher der Brauch kommt, weiß anscheinend niemand. Bin schon gespannt, was uns dort erwartet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Calibri&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Auf den Fotos bin ich mit der Katze und ich beim Zubereiten des Salates (Maria &amp;#8211; hat nicht so gut wie deiner geschmeckt, aber ich habe es probiert, mit Mozzarella, Paradeiser und Kürbiskernöl) zu sehen. In der Küche habe ich in Ermangelung einer Kochhaube einfach ein weisses Plastiksackerl aufgesetzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Calibri&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Das nächste Wochenende ist ja angeblich Fasching, ganz wichtig in Ecuador, Faschingmontag und &amp;#8211;dienstag sind auch Feiertage, deswegen werden wir die Möglichkeit nutzen und irgendwohin fahren. Ich möchte ja eher nicht an den Strand, weil halb Ecuador in dieser Zeit nicht zu hause sondern am Strand sauft. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;   &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;__________ Información de ESET NOD32 Antivirus, versión de la base de firmas de virus 3852 (20090213) __________&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;ESET NOD32 Antivirus ha comprobado este mensaje.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;&lt;A HREF="http://www.eset.com"&gt;http://www.eset.com&lt;/A&gt;&lt;BR&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4734073003891902716?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4734073003891902716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4734073003891902716&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4734073003891902716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4734073003891902716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/02/hinrichtung-verschoben-babydusche.html' title='Hinrichtung verschoben - Babydusche'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SZhxhWIRpbI/AAAAAAAAAD4/217cvTPTotM/s72-c/b+ensalada-701676.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8089396161826128991</id><published>2009-02-10T19:45:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Quito, die Zweite - mit viel Glück</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Calibri&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 11.0pt;line-height:115%'&gt;Ja, was ist in der vergangenen Woche oder besser gesagt seit dem letzten Blogeintrag alles passiert? &amp;#8211; Viel. Aber alles der Reihe nach: Am Wochenende waren wir ja auf zwei Feiern und bei der zweiten gab es so viel zu essen, dass selbst bei mir die Hälfte überblieb. Ich habe mir aber die Reste eingepackt und mitgenommen, für das nächste Mittagessen oder wenn nicht, dann zur weiteren Verwendung als Tierfutter. Am Heimweg habe ich dann aber das ganze Essen der Florcita (die Besitzerin vom Stammkiosko) geschenkt, eigentlich hab ich sie nur zum Spaß gefragt, ob sie das Essen will, sie hat es aber gleich genommen und sich gefreut. Am Montag, als ich am Abend noch auf einem Erholungsbier bei ihr war hat sie mir dann um halb elf in der Nacht noch einen Riesenteller Essen gegeben, sozusagen als Revanche, aber das Essen war so gut, wirklich, so ein Stück Fleisch mit echt gutem Salat und auch ein guter Reis, weil da so Maiskörner drinnen waren. Ich wollte es eh nicht annehmen, bis sie schon fast beleidigt war, ich hab aber keinen Hunger mehr gehabt, habe es aber dann trotzdem gegessen, weil es einfach zu gut war. Dafür konnte ich danach nicht gut schlafen und hatte lauter absurde Träume. &lt;br&gt; Am Freitag zu Mittag kam dann die spontane Entscheidung: Wir fahren übers Wochenende nach Quito. Wir, das waren Flo1, Flo2 und ich, in Guayaquil ist dann noch der Andi, ein ecuadorianischer Freund von uns, dazugekommen. Schon auf dem Weg nach Guayaquil hatten wir irrsinniges Glück, dazu muss man sagen, dass es auf der Strecke zwischen Portoviejo oder Manta und Guayaquil eine Buslinie gibt, die fast alle zehn Minuten einen Bus auf die Strecke schickt. Diese Linie heißt COACTUR und ihre Busse bzw deren Fahrer sind für die gefährliche rasante Fahrweise und ihre nicht selten tödlich endenden Unfälle berühmt. Wenn man am Abend aber fahren will, fährt fast nur mehr diese Linie, so nahmen auch wir einen Bus der besagten Linie, weil wir aber auf den Flo2 am vereinbarten Treffpunkt ein bisschen warten mussten, kamen wir erst ein bisschen später weg, als wir wollten. Ungefähr auf halber Strecke nach Guayaquil ist die Stadt Nobol, die schnelleren Busse fahren dort aber nicht direkt hinein, sondern über die Umfahrung die Richtung Guayaquil in einem zweispurigen Kreisverkehr endet. Bei diesem Kreisverkehr angekommen hielt der Bus an und draußen sahen wir ein paar blinkende Einsatzfahrzeuge und einen COACTUR-Bus, der auf einer Seite total gatschig war. Es steigen Leute ein, die total verwirrt und dreckig ausschauen und die erzählen, dass ihr COACTUR-Bus auf der Fahrt nach Guayaquil sich ein Rennen mit einem anderen Bus geliefert hatte und der Busfahrer im starken Regen bei voller Fahrt im Kreisverkehr einfach die Kontrolle verloren hatte und sie mit dem ganzen Bus in ein Reisfeld gekracht sind. Totales Glück, dass es nur ein Reisfeld war, diesmal ist auch keiner gestorben, auch wenn die Frau, die sich neben mich gesetzt hat, so Blutspritzer am Gewand hatte. Vor mir saß schon seit Pedro Carbo ein Mann, der sich danach über die Fahrweise und Verantwortungslosigkeit der Busfahrer so äußerte, dass es der Busfahrer vielleicht auch gehört hätte, wenn er nicht &lt;st1:metricconverter ProductID="50 Meter" w:st="on"&gt;50 Meter&lt;/st1:metricconverter&gt; nach der Unfallstelle wieder Vollgas gegeben hätte. Dieser Mann hat auch erzählt, dass angeblich vor ein oder zwei Wochen erst in der Nähe von Pedro Carbo ein Unfall passiert sei, bei dem ein COACTUR-Busfahrer, sein Oficial (das ist so ein Art Schaffner, der immer das Geld einkassiert und Musik auflegt) und ein Passagier gestorben sind, weil sie bei einem Überholmanöver frontal in einen LKW gefahren sind. &lt;br&gt; Die Vorstellung, dass wir auch in dem Unfallsbus hätten sein können, wenn wir ein bisschen früher von Pedro Carbo aufgebrochen wären geisterte mir noch länger im Kopf herum. Die Fahrt nach Quito verlief dann zum Glück sehr ruhig, von den acht Stunden habe ich die meiste Zeit geschlafen, nur ein paar mal kurz zum Fenster hinausgeschaut und einmal gesehen, dass der Bus, der vor unserem gefahren ist, am Straßenrand mit einer Panne stand. Das war das zweite aber nicht das letzte Mal Glück gehabt an diesem Wochenende.&lt;br&gt; Am Samstag in Quito besuchten wir Stefan, einen ehemaligen Pedro Carbo Zivi, der jetzt in Quito studiert, danach besichtigten wir die neugotische (1985 eingeweihte) Kathedrale von Quito, in der man um einen Dollar (für Touristen zwei, wir haben nur einen bezahlen müssen), ganz hinauf gehen kann. Ganz hinauf heißt auch ganz hinauf. Also teilweise muss man dann wirklich so Hühnerleitern rauf über die Fassade laufen, schaut sehr gefährlich aus, ist es wahrscheinlich auch, aber man hat einen schönen Ausblick und es ist den einen Dollar auf jeden Fall wert gewesen. Ich gebe ehrlich dazu, dass die letzten Stücke auf die Türme hinauf ausgelassen habe.&lt;br&gt; Am Abend trafen wir uns dann mit Lukas, auch ein ehemaliger Pedro Carbo Zivi, der bis Ende 2008 14 Monate in Bogota in einem Theater gearbeitet hatte und die Zeit bis zu seinem Heimflug, der bald sein wird, noch in Quito verbringt. Mit ihm waren wir dann noch in der &amp;#8222;Neustadt&amp;#8220; von Quito in einigen Lokalen, war ganz gemütlich, es gibt viele Discos dort, aber auch gemütlichere Lokale, wo man Canelazo (so ein heißes Getränk, ziemlich gut) trinken und auch reden kann. Weil Flo2 und ich schon müde waren, sind wir schon um halb eins zum Hostal aufgebrochen, die anderen, Flo1, Lukas und Andi blieben noch, weil sie sich aber irgendwie dann an den Straßenrand setzten sind sie ausgeraubt worden. Das war jetzt das dritte Mal, wo ich Glück gehabt habe, dieses Wochenende. Man muss aber sagen, dass die &amp;#8222;Räuber&amp;#8220;, was ich so erzählt bekommen habe, sehr &amp;#8222;freundlich&amp;#8220; waren; sie haben zwar die Handys gestohlen, aber freundlicherweise die SIM-Karten den Erstbesitzern überlassen. Immerhin etwas. &lt;br&gt; Der Sonntag verlief relativ ruhig. Ein bisschen spazierten wir durch die Altstadt und weil alle Museen am Sonntag geschlossen haben, haben wir dann eine Ausstellung in der Nationalbank über &amp;#8222;Münzen und Banknoten von Ecuador und Costa Rica&amp;#8220; angeschaut. War gratis und nebenbei eigentlich auch ganz interessant. &lt;br&gt; Die Heimfahrt war nicht so angenehm wie die Hinfahrt, weil wir in der ersten Reihe saßen und unsere Füße nicht so gut ausstrecken konnten wie weiter hinten und weil es einen Film spielte, der &amp;#8222;Death Race&amp;#8220; oder so geheißen hatte, da ist mir gleich wieder die COACTUR eingefallen. &lt;br&gt; Trotzdem habe ich den montäglichen Arbeitstag relativ gut überstanden.&lt;br&gt; Ja, und viel mehr gibt es kaum noch zu erzählen.&lt;br&gt; Vielleicht noch, dass ich auf der Reise zwei Mal unabhängig voneinander für einen Chilenen gehalten worden bin. Müssen wohl hübsch sein, diese Chilenen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=ES-EC style='font-size: 10.0pt;line-height:115%;font-family:Arial'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8089396161826128991?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8089396161826128991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8089396161826128991&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8089396161826128991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8089396161826128991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/02/quito-die-zweite-mit-viel-gluck.html' title='Quito, die Zweite - mit viel Glück'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5019681157087182280</id><published>2009-01-31T20:03:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Mi Pedro Carbo ...</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Als wir letzten Sonntag abend vom Strand heimkamen nach Pedro Carbo ist mir aufgefallen, wie vertraut und heimatlich mir diese Stadt schon vorkommt. Man kennt schon einige Leute, die einem auf der Straße begegnen zumindest vom Sehen, andere auch näher und irgendwie ist es nach einer Reise immer ein Heimkommen nach Pedro Carbo, an einen Ort, wo man sich schon fast wie zu Hause fühlt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Jakob und David haben jetzt Schulferien und werden heute Abend aufbrechen auf eine Reise nach Kolumbien. Ich würde auch so gern mitfahren, aber ich habe halt keine Ferien und werde das dann im August/September nachholen. Ich freue mich dafür schon auf die erste Rundreise in vier Wochen mit Michi und Christian. &lt;br&gt; Und eben, weil die zwei heute nach Kolumbien fahren, waren wir gestern alle gemeinsam noch mal in Pedro Carbo feiern (alle, außer die beiden Flos, weil die in San Isidro ganz weit weg arbeiten mussten). Zuerst waren der Jakob und ich auf ein Bier bei der Florcita (unser Stammkiosko, habe ich glaub ich schon ein mal geschrieben, oder?) und da ist auf einmal daneben ein Auto vom &amp;#8222;Transito&amp;#8220; (das ist die Verkehrspolizei) stehen geblieben und die zwei &amp;#8222;Vigilantes&amp;#8220; (so heißen dann die Polizisten vom Transito) sind ausgestiegen und haben Bier gekauft. Zwei Flaschen Heineken, also zwei mal ein viertel Liter um jeweils einen Dollar und 25 Cent, insgesamt zwei Dollar und 50 Cent für einen Halben Liter Bier und noch dazu für das grausliche Heineken-Gesöff. Da kostet das ecuadorianische Pilsener weniger als ein Drittel und ist mehr als doppelt so gut. Naja, Polizisten und Vigilantes verdienen gut und wer weiß, wie die sonst noch so zu Geld kommen. Und wer Geld hat, muss das natürlich alle sehen lassen. Wie sie dann weg waren, hat der Jakob die Florcita (die Kiosko-Frau) gefragt &amp;#8222;Son corruptos?&amp;#8220; (Sind die korrupt?) und sie hat nur gesagt &amp;#8222;Son vigilantes!&amp;#8220; (Sie sind Vigilantes!), also, so auf die Art, warum fragst du überhaupt, wenn du eh siehst, dass sie Vigilantes sind? Aber es sind nicht alle korrupt, das muss man schon sagen, es gibt in den Reihen der Polizei und Transito auch einige &amp;#8222;weiße Schafe&amp;#8220;. Und dann, vom Kiosko sind wir im Regen weitergegangen zu der Fiesta, wo die Cousine von der Dally, der ehemaligen Sekretärin vom CRESEM, ihre Graduación gefeiert hat, also so eine Art ecuadorianische Maturafeier, nur halt im privateren Rahmen, mit Familie, Freunden, Torte, Essen, Musik, Tanz und Alkohol. Wie wir hingekommen sind, hat gerade die Mutter der &amp;#8222;Graduana&amp;#8220; (oder so irgendwie heißt halt die, die ihre Graduacion hat) durchs Mikrofon eine Rede gehalten, hat dann aber zu weinen begonnen und war so emotional und hat ins Mikrofon hineingeheult &amp;#8222;Danke lieber Gott, dass du meine Tochter so intelligent gemacht hast&amp;#8220; und so Sachen, eh ganz nett eigentlich, aber wenn du neben der 3000-Watt-Box gestanden wärst, die das bis ins Unaushaltbare verstärkt hat, hättest dir auch gewünscht, dass es bald aus ist. Dann haben sie noch zwei oder drei mal ihre &amp;#8222;amigos austriacos&amp;#8220; begrüßt, auch wenn wir außer der Dally und der Graduana selbst niemanden dort gekannt haben, trotzdem nett von ihnen. Und dann gab es Musik und Tanzen war eine gute Möglichkeit, sich von den überdimensionierten Lautsprechern wenigstens ein bisschen zu entfernen. Dafür hat man dann geschwitzt, weil es noch immer recht warm war und der Regen das ganze noch ziemlich schwül gemacht hat. Ich hab dann schon absichtlich unter dem Loch in der Decke getanzt, wo es wenigstens alle halben Minuten mal ein paar Tropfen reingeregnet hat. Nach einer halben Stunde Salsa und Tecno haben wir uns freiwillig in den Regen gestellt, ja, das CAAM ist ja nebenbei erwähnt schon wieder ohne Wasser aus der Leitung, deswegen hab ich das gleich als Duschen gerechnet. Dann sind wir noch in die Disco gegangen, wo irgendwer auch irgendwas gefeiert hat, war eigentlich geschlossene Gesellschaft oder so, aber über die Bekanntschaften der Bekanntschaften kommt man halt doch immer wieder rein. Dort war es dann aber eh nicht so besonders, mir war kalt, weil ich nass und die Disco klimatisiert war. Die Musik konnte mich auch nicht aufwärmen &amp;#8211; Salsa romantica fällt eher unter die Kategorie &amp;#8222;Lamourhatscher&amp;#8220; (Falls jemand das Wort nicht kennt, oder ich es falsch geschrieben hab, unter Lamourhatscher versteht man langsame und romantische Stücke, die für Menschen, die ohne Partner in einer Disco sind jegliche Stimmung zerstören). Der ganzen Fiesta muss man allerdings zugute halten, dass es Freibier gab. Das wars dann aber auch schon wieder. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Momentan ist es sehr drückend schwül heiß und ich war auf den Regen, der mir meinen Kübel anfüllt, damit ich mit dem gewonnenen Wasser wieder zwei Mal aufs Klo gehen kann. Gut, das wird jetzt schon uninteressant, ich hör auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Bis zum nächsten Mal&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5019681157087182280?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5019681157087182280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5019681157087182280&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5019681157087182280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5019681157087182280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/mi-pedro-carbo.html' title='Mi Pedro Carbo ...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4118683160190884294</id><published>2009-01-27T01:15:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Crucita</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Wieder einmal ein &amp;#8222;ungerader&amp;#8220; Blogeintrag, der statt am Wochenende am Wochenbeginn kommt. Das hat den einfachen Grund, dass wir am Wochenende in Crucita waren, das ist ein kleiner Ort nördlich von Portoviejo, der Hauptstadt der Nachbarprovinz Manabí. Der Strand in Playas hat mir zwar besser gefallen weil dort nur ganz wenige Leute waren, aber Crucita war auch schön und die Wellen dort waren auch ziemlich heftig, am Sonntag hat uns dann einer, der am Strand auf und ab gegangen ist vor den Strömungen gewarnt, angeblich gibt es immer wieder Leute, die das unterschätzen. Die Wellen haben wirklich eine enorme Kraft, das ist zwar lustig, wenn man sich hineinstürzt und ein bisschen an den Strand zurücktreiben lässt, man muss aber immer auch aufpassen, dass man dann nicht weiter hinaus gezogen wird. Am Strand gibt es so kleine Zelte, die man sich mieten kann, dafür besetzt man einfach eines und nach einer Zeit kommt jemand, der dann 2 Dollar kassiert und man kann das Zelt den ganzen Tag haben, was sehr angenehm ist, wenn die Sonne herunterbrennt und auch wenn man sie nicht sieht, ist sie noch immer dermaßen stark, dass ich wieder einen Sonnenbrand bekommen habe trotz Einschmieren mit 50er-Sonnencreme. Na gut auf jeden Fall nehmen wir uns am Samstag so ein Zelt und dann kommt auch bald ein alter Mann mit wenigen Zähnen und bei dem zahlen wir. Er sieht, dass wir eine kleine Gitarre mithaben und glaubt zuerst, dass es irgendein anderes Instrument ist, von dem ich jetzt leider den Namen vergessen habe. Er kann aber ein bisschen spielen und spielt und singt uns Lieder vor, in denen es um Frauen, Tod und Alkohol geht, so wie in allen Liedern. Wir haben uns dann noch mit ihm unterhalten und er erzählt uns ganz ungeniert, dass er heute noch ins &amp;#8222;Chongo&amp;#8220; (Bordell oder Puff oder wie sagt man da auf Hochdeutsch?) gehen wird und ob wir nicht auch mitwollen, weil die Frauen dort so schön sind. Wir haben ihn dann noch ein bisschen über das Chongo ausgequetscht, haben erfahren, dass er sich in seinen besten Jahren dreimal täglich diesen Service leisten konnte, weil es damals nur einen Dollar gekostet hatte, jetzt kostet es fünf. Wir natürlich gar nicht neugierig und fragen weiter, ob er Kondome verwendet, er lacht und sagt so auf die Art &amp;#8222;Nein, natürlich nicht&amp;#8230;&amp;#8220; und vor AIDS hat er auch keine Angst, so wie er gesagt hat ist es ihm lieber an AIDS zu sterben als Kondome zu verwenden. &lt;br&gt; Machismo pur könnte man sagen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Am Sonntag war der Strand dann auch ziemlich voll, weil in Portoviejo und in anderen Städten jeder der es sich halbwegs leisten kann am Wochenende an den Strand fährt. An der Strandpromenade findet man auch ziemliche Luxusanwesen und teure Autos, gleich daneben verkaufen kleine Kinder Essen an die Strandgäste, während andere gleichaltrige mit ihren Eltern im Meer baden und Spaß haben. Nicht schwer zu merken, dass in diesem Land irgendwas nicht stimmt. Und egal, wie man den Kindern, die einem was verkaufen wollen, gegenübertritt, man hat danach ein schlechtes Gewissen, oder ich zumindest, weil wenn man ihnen was abkauft, verdienen sie zwar ein bisschen was damit, andererseits werden sie dann weiterhin auf der Straße arbeiten. Und wenn man die Kinder, die mit ihren Eltern eine glückliche Zeit am Strand verbringen und die Kinder, die zum fünften Mal auf und ablaufen, um wenigstens ein bisschen was zu verkaufen, nebeneinander sieht, stellt sich zwanghaft die Frage, was denn der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Kind ist. Warum darf das eine glücklich mit seinen Eltern spielen, während das andere arbeiten muss? Wer entscheidet das? Nicht, dass ich dem einen Kind den Urlaub und die Freude nicht vergönnen würde, aber irgendwie ist es doch nicht fair, oder?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Leider kann ich euch von dem ganzen Ausflug keine Fotos präsentieren, da meine geliebte Kamera nicht mehr funktioniert. Sehr bitter das ganze für mich, ich glaube die nächste Servicestelle ist in Argentinien oder Brasilien, aber Lösungswege sind schon in Sicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Gerade eben habe ich ein Rindsgulasch gegessen, ein Danke der Familie Brandl aus Breitenwaida dafür, ich habe die erste Dose soeben unter neidischen Blicken meiner Kollegen und Tiere verzehrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Mein Hund ist wieder gesund, der Kater auch obwohl ich ihn die letzten zwei Wochen nur mehr nach dem von mir entwickelten System der &amp;#8222;Passivfütterung&amp;#8220; ernährt habe. Die &amp;#8222;Passivfütterung nach Dr. Klaus Langer&amp;#8220; funktioniert einfach so, indem ich auf den Einsatz von Gift gegen jegliches Ungeziefer verzichte und die Katze auch in regelmäßigen Abständen in mein Zimmer lasse, damit sie alle Insekten frisst. Mittlerweile geht das ganz gut und sie lernt sehr langsam zu verstehen, dass ich, wenn ich zum Kühlschrank gehe, nicht für sie sondern für mich Futter hole. Die Gänse ernähren sich auch fast von selbst, aus ihrem Dreck wächst jetzt in der Regenzeit Gras, das sie fressen können, und der Regen füllt das Wasserbecken sozusagen ein in sich geschlossenes Ökosystem. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Wie schon vorige Woche geschrieben gibt es einen neuen Zivi, Florian II wird Florian I ablösen. Meine Kollegen David und Jakob werden ab nächster Woche in Kolumbien sein, da Februar und März Schulferien sind und die Lehrer nur im zweiten Ferienmonat in der Schule anwesend sein müssen zur Vorbereitung. Jakobs Zivildienst endet so wie der von Flo I Ende Februar, deswegen kann er länger in Kolumbien bleiben, wird aber danach vielleicht wieder nach Pedro Carbo zurückkommen, um im CRESEM zu helfen. Aber was weiß man, in diesem Land ist nichts wirklich sicher. Jedenfalls habe ich auch schon bald die Halbzeit, sechs Monate in Ecuador, meine Eindrücke und was ich schon alles gelernt und was ich noch nicht verstanden habe hier zu schildern würde ein bisschen zu lang dauern und euch wahrscheinlich auch nicht interessieren, deswegen mach ich es kurz:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Sachen, an die ich mich gewöhnt habe&amp;#8230;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul style='margin-top:0cm' type=disc&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l1 level1 lfo1'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;Reis essen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l1 level1 lfo1'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;Lärm auf der Straße&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l1 level1 lfo1'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;Staub und Dreck&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l1 level1 lfo1'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;ecuadorianisches Bier&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Sachen, die mir gar nicht gefallen&amp;#8230;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul style='margin-top:0cm' type=disc&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l0 level1 lfo2'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;die Leute lassen während des      Mittagessens den Motor ihres Autos/Motorrads/LKWs laufen, am liebsten wenn      der Auspuff Richtung &amp;#8222;Schanigarten&amp;#8220; bläst (Katalysator oder      Partikelfilter gibt&amp;#8217;s natürlich nicht)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l0 level1 lfo2'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;jeden Blödsinn, den man kauft bekommt      man in Plastiksackerl&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l0 level1 lfo2'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;alle werfen ihren Müll aus dem      Auto-/Busfenster&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;  &lt;li class=MsoNormal style='mso-list:l0 level1 lfo2'&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span      lang=DE-AT style='font-size:12.0pt'&gt;Bier wird nicht aus der Flasche      getrunken, sondern es wird immer eine Flasche bestellt und ein oder      mehrere kleine Plastikbecher und die werden dann immer &amp;#8222;auf      ex&amp;#8220; (auf einen Zug&amp;#8230;) getrunken, das hat für mich keinen      Genussfaktor mehr&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Ja, ich könnte noch einiges mehr aufzählen, aber das waren die &amp;#8222;Highlights&amp;#8220;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=3 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 12.0pt'&gt;Bis zum nächsten Mal!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span style='font-size:10.0pt'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4118683160190884294?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4118683160190884294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4118683160190884294&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4118683160190884294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4118683160190884294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/crucita.html' title='Crucita'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4400706894673950495</id><published>2009-01-18T20:55:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.542+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>So schauts aus!</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SXOKWWv-yZI/AAAAAAAAADo/gogoVIm0KQQ/s1600-h/DSC_2587!-725575.jpg"&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SXOKWWv-yZI/AAAAAAAAADo/gogoVIm0KQQ/s320/DSC_2587!-725575.jpg"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292726103759047058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SXOKWphPHZI/AAAAAAAAADw/d8ggDx_XQ-4/s1600-h/DSC_2589-725990.JPG"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SXOKWphPHZI/AAAAAAAAADw/d8ggDx_XQ-4/s320/DSC_2589-725990.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292726108797476242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE style='font-size:10.0pt; font-family:Arial'&gt;... am 3.1.2009&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE style='font-size:10.0pt; font-family:Arial'&gt;Zwei Bilder von der Zivi-Küche im CRESEM aus fotografiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE style='font-size:10.0pt; font-family:Arial'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE style='font-size:10.0pt; font-family:Arial'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;   &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;__________ Información de ESET NOD32 Antivirus, versión de la base de firmas de virus 3772 (20090116) __________&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;ESET NOD32 Antivirus ha comprobado este mensaje.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;&lt;A HREF="http://www.eset.com"&gt;http://www.eset.com&lt;/A&gt;&lt;BR&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4400706894673950495?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4400706894673950495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4400706894673950495&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4400706894673950495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4400706894673950495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/so-schauts-aus.html' title='So schauts aus!'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SXOKWWv-yZI/AAAAAAAAADo/gogoVIm0KQQ/s72-c/DSC_2587!-725575.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2529160640465524316</id><published>2009-01-17T18:34:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Wintererwachen</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Mit letztem Freitag hat in Pedro Carbo und Umgebung die Regenzeit begonnen. Das heißt, bis heute, jeden Tag gegen Abend viel oder sehr viel Regen, dazu vereinzelt Blitz und Donner. Nach unseren Aufzeichnungen hat es bis heute, Samstag, in acht Regennächten an die 200 mm geregnet, oft regnet es in so kurzer Zeit so stark, wie man es in Österreich nur aus den heftigsten Unwettern kennt. Logisch, dass auch mancherorts Überschwemmungen und Schäden anrichten und vor allem am Land die nicht asfaltierten Straßen oft lange Zeit nicht passierbar sind oder zumindest nicht motorisiert passierbar. Was das eigentliche Problem an dem Regen ist, was ich jetzt nach einer Woche regen schön langsam selbst und nicht nur als Erzählungen erfahre, ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Selbst merke ich noch nicht viel davon, aber ich merke sehr wohl, dass das Badetuch länger zum Trocknen braucht, Wasserflecken am Boden langsamer trocknen und die Streichhölzer nicht mehr gut funktionieren. Alles, was nicht gut durchlüftet ist, wird glaube ich in den nächsten Monaten verschimmeln. Die &amp;#8222;normalen&amp;#8220; Häuser in Pedro Carbo haben ja Blechdächer ohne irgendwas dazu, also natürlich ohne Isolierung, ohne Zwischendecke, das heißt auch, es regnet praktisch überall ein. Da bin ich froh, dass das CAAM ganz altmodisch mit einem Strohdach gebaut ist. Das ist, vielleicht auch wegen der darunterliegenden Plastikplane, ziemlich dicht und ich kann im trockenen schlafen. Das mehr oder weniger schöne an der Regenzeit ist, dass die Natur erwacht, als hätte man eine Maschine aufgedreht, aus dem Schotter wächst Gras, Bäume werden wieder grün und die Maiskörner, die ich den Gänsen gegeben habe werden wegen der Verfügbarkeit von frischen Blättern von den Gänsen verschmäht, treiben aus und wachsen jeden Tag um einige Zentimeter. Wie wenn der Regen die Natur aus ihrem &amp;#8222;Dornröschenschlaf&amp;#8220; geweckt hätte. Zur Natur gehören aber auch Tiere und Frösche und Kröten gehören zu den angenehmeren der Regenzeit. Die Grillos (Grillen, schauen aus wie Heuschrecken) kommen in tausenden, auch andere Insekten und Fliegen, aber die Grillos sind die lästigsten, setzen sich gerne auf Menschen, krabbeln ins Gewand, in Schuhe, überallhin. Im CAAM habe ich aber Gott sei Dank eher weniger Grillos, ich habe die Katze einfach nicht mehr gefüttert und jetzt frisst sie jede Nacht Grillos, manchmal auch Libellen und gestern hat sie angeblich einen Kolibri erlegt. Bin richtig stolz auf meinen Killer. Der Hund ist ein bisschen krank, hat einen Ausschlag auf der Unterseite vom Bauch, da waren wir gestern gleich beim Tierarzt, der sich noch an ihn erinnern kann. Für acht Dollar hat er ihn sich angeschaut und ihm zwei Spritzen gegeben. Simon und ich wollten den Hund am Tisch festhalten, er hat uns gekratzt und wollte weg, nachdem die Spritze verabreicht war, wollte er gleich vom Tisch weg, hat aber nicht ganz verstanden, dass neben dem Behandlungstisch gleich der Mistkübel steht, also springt er genau in den rein, kennt sich überhaupt nicht mehr aus, winselt was das Zeug hält und zappelt ganz hysterisch herum. Irgendwie ist er dann doch herausgekommen, ich habe mich beim Tierarzt für ihn entschuldigt und er hat uns dann sogar noch ein bisschen was vom Desinfektionsmittel geschenkt, nicht für den Hund sondern für unsere Hände und Arme. &lt;br&gt; Gestern abend dann fuhren wir mit Manuel im Auto vom Herbert nach Guayaquil, zuerst zum Einkaufen in die Mall del Sol, dort gibt es einen Supermarkt, der (sehr teuer) auch harten Käse verkauft und auch sonst viele Sachen, die man in den normalen Märkten nicht findet. Sehr teuer, aber hat sich ausgezahlt. Danach haben wir uns noch im Kino einen Film auf Englisch angeschaut (zum Glück mit spanischen Untertiteln) und danach machten wir uns auf zum Flughafen, der eigentliche Grund, warum wir nach Guayaquil mussten. Es kam nämlich ein neuer Zivi, Flo II (II deswegen, weil er der Nachfolger von Flo I ist), an. Er hatte sein Gepäck bekommen, was nicht selbstverständlich ist. So gegen zwei oder halb drei kamen wir in Pedro Carbo an. Flo II wird nicht mehr im CRESEM wohnen, da es ab August keine Zivis mehr fürs CRESEM geben wird und das CRESEM die Zivi-Zimmer angeblich für andere Leute braucht, müssen bis Ende Februar alle Zivis raus. Für Flo I und Jakob ist das weniger ein Problem, weil mit Ende Februar auch ihr Zivildienst endet, für mich auch nicht, weil ich im CAAM das, meiner Meinung nach, schönste Zimmer von allen habe, aber eben Simon, David und Flo II müssen irgendwo unterkommen. Simon bekommt ein Zimmer bei Manuels Schwiegereltern und David und Flo II bekommen in einem anderen Haus jeweils ein Zimmer. Eigentlich nicht so ein großes Problem, bis auf die höheren Mietskosten, die aber angeblich durch höhere Förderungen vom Ministerium oder von Frastanz aus gedeckt werden, und das Problem, dass mit dem CRESEM und der Zivi-Küche auch der Gemeinschaftsraum, der uns allen immer sehr wichtig war, wegfällt. Ein anderes Problem ist wiederum auch, dass die Zivis in den letzten Jahren auch in die Küche investiert haben, so bleibt jetzt die Frage, wer soll die selbstgemachten Möbel, die Filmsammlung oder das Geschirr bekommen. Naja, wir werdens schon hinbekommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2529160640465524316?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2529160640465524316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2529160640465524316&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2529160640465524316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2529160640465524316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/wintererwachen.html' title='Wintererwachen'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-46614174801403800</id><published>2009-01-10T15:35:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SWiysO-fDhI/AAAAAAAAADY/-fbYHwOWzmY/s1600-h/DSC_27151pequ-756044.jpg"&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SWiysO-fDhI/AAAAAAAAADY/-fbYHwOWzmY/s320/DSC_27151pequ-756044.jpg"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289674235350814226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SWiysHd03dI/AAAAAAAAADg/AISB7TISTj4/s1600-h/DSC_2698pequ-756770.JPG"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SWiysHd03dI/AAAAAAAAADg/AISB7TISTj4/s320/DSC_2698pequ-756770.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5289674233334783442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;img width=246 height=370 id="Grafik_x0020_0" src="cid:image005.jpg@01C97306.927551D0" alt="DSC_2698pequ.JPG"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;img width=453 height=302 id="Grafik_x0020_1" src="cid:image006.jpg@01C97306.927551D0" alt="DSC_27151pequ.jpg"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Noch ein Versuch, Fotos in den Blog zu stellen, ich glaube aber, es funktioniert wieder nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Viel neues kann ich euch nicht berichten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Gestern hat sozusagen die Regenzeit &amp;#8222;offiziell&amp;#8220; begonnen mit einem imposanten Unwetter zur Hauptsendezeit. Gegen 20:15 ging es los mit ein bisschen Regen, danach kamen bald die ersten Blitze und Donner, die den heftigen Regen einleiteten. Am Anfang war es ja schön, ein bisschen Abkühlung, die Luft war wie reingewaschen, so gesund habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr geatmet, aber irgendwie war es zu viel Regen, es hat angeblich bis drei Uhr Früh nicht aufgehört.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;So sitze ich also jetzt im Büro und warte auf einen Bauern der &amp;#8222;ya mismo&amp;#8220; (eh gleich) kommt. Gut, das &amp;#8222;ya mismo&amp;#8220; war schon vor acht, jetzt ist es Viertel zehn und vor einer dreiviertel Stunde haben wir ihn angerufen und er hat gemeint, es dauert nur mehr eineinhalb Stunden. Mal sehen, wann und ob er wirklich kommen wird. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Gestern war die &amp;#8222;Pastoral social&amp;#8220;, so ein Treffen, das es drei mal im Jahr gibt, wo Leute aus der Pfarre und die Österreicher zusammenkommen und unter der Leitung vom Herbert über die Probleme und deren Lösungswege nachdenken. Nur ist das alles so vielfältig, dass es einen fast überfordert und der Herbert erzählt immer Geschichten, wie es früher hier war, sehr interessant. Zum Beispiel war, bevor der Herbert nach Pedro Carbo gekommen ist, niemand verheiratet oder wie sie im Zuge der AIDS- und sexuellen Aufklärung die Männer gefragt haben, warum sie keine Kondome verwenden wollen, haben die gesagt, &amp;#8222;usamos la mujer y no el condon&amp;#8220;, so auf die Art &amp;#8222;wir verwenden die Frau und nicht das Kondom&amp;#8220;, ja, das ist Machismo...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Natürlich hat es bei dem Treffen auch ein ordentliches Essen gegeben; das ist den Ecuadorianern und unserm Herbert auch immer sehr wichtig. Mir ja auch, wer mich kennt ;)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Liebe Grüße &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-46614174801403800?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/46614174801403800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=46614174801403800&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/46614174801403800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/46614174801403800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/noch-ein-versuch-fotos-in-den-blog-zu.html' title=''/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SWiysO-fDhI/AAAAAAAAADY/-fbYHwOWzmY/s72-c/DSC_27151pequ-756044.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-5558206838378708130</id><published>2009-01-07T23:12:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Playas</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;Unser geplanter Ausflug an den Strand am Morgen von Neujahr ist ja nichts geworden. Hat uns gar nicht viel ausgemacht, weil wir am 2. Jänner auch noch frei hatten, deswegen machten wir uns auf den Weg nach Playas, einer Stadt am Strand, wo ein Freund einer Freundin ein Haus hat, wo wir auch wohnen konnten. Schon die Hinreise mit Umsteigen in Guayaquil gestaltete sich relativ schwierig, weil wir nicht die einzigen wahren, die es über den Fenstertag und das Wochenende ans Meer zog. Nach 3 Stunden Schlangestehen für das Ticket und weiteren eineinhalb Stunden in der Schlange vor dem Busbahnsteig saßen wir endlich in einem Bus, der die &amp;#8222;Vía a &lt;st1:PersonName ProductID="la Costa" w:st="on"&gt;la Costa&lt;/st1:PersonName&gt;&amp;#8220; gefahren ist. Nach zweieinhalb Stunden Busfahrt, die ich mir mit einem &amp;#8222;Maduro&amp;#8220; (reife Kochbanane in Teig herausgebacken, kostet 30 Centavos) versüßt habe kamen wir in Playas an. Den &amp;#8222;Maduro&amp;#8220; konnte ich in Anbetracht meines Imodium-Vorrates im Rucksack bedenkenlos genießen. Trotzdem ist nichts passiert. In dem Haus in Playas angekommen, stellten wir schnell fest, dass es sich um etwas wohlhabenderes handelt, neues Haus, die oberen Stockwerke noch gar nicht fertig gebaut, keine zwei Minuten zu Fuß zum Strand. Derjenige, der uns eingeladen hat (seinen Eltern gehört glaub ich das Haus) hat uns auch immer mit seinem Auto herumkutschiert, auch wenn es gar nicht notwendig gewesen wäre. Es ist auch Gewohnheit für die Ecuadorianer, dass sie die Motoren immer laufen lassen, so hat auch unser Juan Carlos am Abend sein Auto als Musikbox zur Verfügung gestellt, das heißt: Motor an, Musik auf Vollgas, die Klimaanlage vom Auto rennt auf Automatikmodus im Vollbetrieb und die Türen sind natürlich offen, damit jeder auch den tollen Reggaeton hört. Und das ein bis zwei Stunden jeden Tag. Da kommt man schon in Versuchung, den Schlüssel einfach mal kurz umzudrehen. Aber was solls. Er war sehr nett und hat uns immer reichlich mit Essen und Trinken versorgt. Der Strand war nicht weit weg, man konnte die zwei Meter hohen Wellen bis zum Haus rauschen hören und weil diese Gegend eher für reichere Leute war, die ihre Privathäuser oder Privatwohnungen in der Nähe haben, war der Strand fast leer. Also leer ist übertrieben, aber es waren wenig Leute und man hatte locker Platz. Die Wellen waren, wie schon gesagt, echt riesig und die Strömung hat eine gewaltige Kraft. So auch die Sonne. Ich habe mich drei Mal mit 50er-Sonnencreme eingeschmiert, trotzdem habe ich auf den Teilen, die ich beim zweiten und dritten Mal vergessen habe einen ziemlichen Sonnenbrand. Zum Mittagessen gab es dann ein Fischfilet für mich, weil mir das ganze andere mit Camarones und Muscheln nicht so zugesagt hätte. Das Essen direkt am Strand mit Blick aufs Meer hat ohne Suppe ungeheure drei Dollar gekostet. In Pedro Carbo bekommt man gleichwertiges mit Suppe um einen Dollar und fünfzig Centavos. Der Floh hat am Strand 10 Dollar gefunden, damit haben wir einen Teil des Essens gezahlt. Natürlich hätten wir auch am Strand fragen können, wem sie gehören, aber da wären wir nicht weit gekommen, weil der Schein dann jedem gehört hätte. &lt;br&gt; Am Sonntag sind wir dann zurückgereist, in der halben Zeit wie beim Hinfahren. In Pedro Carbo trafen wir dann endlich auch wieder den Jakob, der die letzten zweieinhalb Wochen mit seinen Eltern gereist ist, und seine Eltern. Am Sonntag Abend gab es das traditionelle Österreicher-Treffen mit Abendesse, diesmal aufgrund der großen Beteiligung in der Clinica. Am Montag kochten Jakobs Eltern zum Abschied noch Gröstl für alle. Wahnsinn, das war gut, mit Stücken von Schweinsbraten und dürrer Wurst drinnen. Und dazu gab es Salat, der anders als sonst in Ecuador, nicht mit Limone, was wir auch zu schätzen wussten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie &amp;#8211; entschuldigt den Ausdruck &amp;#8211; geil so ein Essen schmeckt, wenn man Reis gewöhnt ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;In der Arbeit wird mich der Jahresabschluss wohl noch, optimistisch gesehen, bis Ende Jänner beschäftigen, gemeinsam mit Carlos, dem eigentlichen Buchhalter, glaube ich aber doch, dass wir es schaffen werden. Bis 14. April haben wir Zeit, die Bilanz und die Deklarationen beim SRI (Servicio de Rentas Internas &amp;#8211; Finanzamt) einzureichen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;Jetzt wird mir immer klarer, dass mit Ende dieses Monats die Hälfte meines Zivildienstes vorbei sein wird. Schrecklich, der Gedanke, wenn ich immer noch das Gefühl habe, als Tourist hier zu sein, noch immer fühle ich mich oft so fremd, unverstanden und unverstehend, sprachlich und kulturell. Wobei kulturell nicht ganz passt, weil es für mich nicht als &amp;#8222;andere Kultur&amp;#8220; gilt, wenn man im Bus auf den Boden spuckt oder seinen Müll überall hinhaut, wenn ein Mann seiner Frau fremdgeht, sie dann schlägt, wenn man regelmäßig Mädchen weit unter 18 mit Babybäuchen sieht weil sie sowas von keiner Ahnung von Sexualität und Verhütung haben, manches, das muss man bei allem Kulturverständnis und aller Toleranz sagen, ist pure Ignoranz der Leute. Genauso wie in Österreich genug Ignoranz herrscht, nur eben in anderen Gebieten. Also bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht sagen, dass die Leute hier dumm sind, ganz im Gegenteil, es gibt sicher nicht mehr oder weniger Dumme als in Österreich (eher weniger, anders kann ich mir das Ergebnis der NR-Wahl 08 nicht erklären). Sicher gibt es oft Situationen, wo mir sehr unschöne Gedanken kommen, wenn ich zb sehe, wie Leute ihren Müll aus dem Bus werfen oder sich mit aller Gewalt irgendwo vordrängen. Bald danach, wenn man darüber nachdenkt, sieht man es eh nicht mehr so tragisch, ob jetzt einer den Müll aus dem Fenster wirft oder nicht, die Verschmutzung ist so und so schon genug und mir ist es egal, wenn sich wer vordrängt, weil ich es fast nie eilig hab. Aber momentan wird man halt sehr wütend und dann können einem auch Worte auskommen, die hier zum Glück niemand versteht. Vielleicht sind wir Zivis auch deswegen da, damit wir ein bisschen was verändern können, auch weil wir vielleicht ein kleines Vorbild sind für die Leute. Wenn sie sehen, dass die reichen Europäer ihren Müll in die Mistkübel werfen, vielleicht machen sie es dann auch. Ich weiß nicht, aber mir kommt vor, dass die Ecuadorianer so ziemlich alle Unsitten und die Dekadenz der USA kopieren wollen (Plastikbesteck, Plastikteller, Verschwendung, ...)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;Danke für die vielen Kommentare. Geht ja ;) Weiter so! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;font size=2 face=Arial&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size: 10.0pt;font-family:Arial'&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-5558206838378708130?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/5558206838378708130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=5558206838378708130&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5558206838378708130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/5558206838378708130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/playas.html' title='Playas'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7448662727247940677</id><published>2009-01-01T21:43:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Feliz Año</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Prosit Neujahr.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Silvester war eigentlich weniger schlimm als erwartet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Zuerst arbeiteten wir wieder bis Mittag, am Vormittag brachten wir einen Kasten, den sich das CAAM ausgeborgt hat, zu Manuels Schwiegermutter auf die andere Seite des derzeit ausgetrockneten Río Pedro Carbo (Fluss). Zu diesem Zweck borgten wir uns das Auto vom FEPP aus. Bei der Rückfahrt fuhren wir über die Brücke hintere einem Bus, der immer langsamer wurde und dann sahen wir, wie plötzlich große Mengen von Müll vom Bus aus auf die Böschung des Flusses geworfen wurde. Es war nicht nur Müll, es war ein ganzer Sack, der ausgeleert wurde. Pervers, wenn man bedenkt, dass sie den Sack 100m weiter auf die Straße legen hätten können, wo er wahrscheinlich noch am selben Tag oder einen Tag später von der relativ gut funktionierenden &amp;#8222;Müllabfuhr&amp;#8220; mitgenommen worden wäre. Die Müllabfuhr ist nämlich gleichzeitig auch Straßenkehrer. Und da die meisten Leute ihren Mist einfach irgendwo hinhauen, sind die Männer eher mit zusammenkehren beschäftigt, man kann ihnen aber auch den gesamten Hausmüll einfach vor die Tür stellen oder sie pfeifen und schreien &amp;#8222;La basura&amp;#8220; (der Müll!), wenn nichts vor dem Haus steht und dann bringt man schnell den Mist raus. Eigentlich ein tolles Service und die kommen fast jeden Tag. Gut, das CAAM liegt auch an der Hauptstraße, irgendwo im hintersten Winkel der Stadt funktioniert das sicher weniger gut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Na gut, und danach kam der Nachmittag und dann der Abend. In Ecuador ist Silvester ein Familienfest, fast ähnlich wie Weihnachten. Auch zu Silvester wird ordentlich gegessen und noch viel mehr gesoffen als zu Weihnachten. Am späten Nachmittag habe ich mir schon die Silvesterfolge vom &amp;#8222;Mundl&amp;#8220; auf DVD angeschaut, das hat einfach sein müssen. Gegen neun oder zehn am Abend bin ich dann eingeschlafen, aber um halb zwölf wieder aufgewacht, weil ich ja zum Essen bei den Eltern von Davids Freundin, Ivana, eingeladen war. Überall hörte man schon die Kracher und Raketen. Wer mich kennt, weiß, wie ich auf den Lärm steh. Bei deren Haus angekommen, war es dann bald Mitternacht und das Verbrennen des &amp;#8222;Año viejo&amp;#8220; (altes Jahr) war angesagt. Fast jedes Haus in Pedro Carbo hat in den Tagen vor Silvester eine mehr oder weniger selbstgebastelte (man kann sie auch kaufen) Puppe aus Karton, Plastik und Unmengen von Knallkörpern drinnen vor dem Haus stehen. Eigentlich habe ich gehört, dass diese Puppen was schlechtes aus dem alten Jahr symbolisieren, aber ich glaube, das nehmen sie nicht so genau. Vom Präsidenten über den Bürgermeister, Padre Hrusa, bis zu Bart Simpson, Kung-Fu Panda, Spiderman wurden alle möglichen Persönlichkeiten verbrannt, oder einfach nur der mehr oder weniger geliebte Nachbar (die Puppe, die so ausschaut wie er natürlich...) Na gut, zu Mitternacht hat es dann auch überall ordentlich gekracht, der &amp;#8222;Wäschemann&amp;#8220; (siehe Weihnachtsgeschichte) hatte anscheinend die ärgsten Raketen, unweit vom Haus entfernt war seine Startbasis und diese Dinger sind in den Himmel geschossen und dort wie Granaten explodiert, hat ausgeschaut wie ein professionelles Feuerwerk, die Raketen hatte er angeblich von seinem Sohn, der in der Bahía (auch siehe letzter Eintrag) arbeitet. Na gut, nachdem wir alles verbrannt und verschossen hatten (David hat mit meiner Kamera fotografiert, da ich mir die Ohren zuhalten musste) und alle Verwandten beglückwünscht waren, setzten wir uns zum Essen. Welch Zufall, es gab endlich wieder einmal &amp;#8211; Hendl. Aber diesmal wäre es wirklich gut gewesen, wäre es nicht schon kalt gewesen, weil es so lange gedauert hatte, bis sich endlich alle niedergesetzt hatten. Zur Nachspeise habe ich noch irgendeine Frucht, von der ich den Namen vergessen habe, gegessen, die war ziemlich gut, dazu ein Glas Rotwein und dann sind wir Jungen (obwohl wir auch schon alt werden...) noch durch die Straße gezogen. Zu meiner Erfreunis durfte ich feststellen, dass um diese Zeit, zwei Uhr in der Nacht, anscheinend alle schon so stockbetrunken sind, dass keiner mehr Kracher schießen kann. So haben wir auf der Straße und vor den Häusern viele Leute getroffen, beglückwünscht, einen Schluck mit ihnen getrunken, das war eigentlich ganz nett. Ja und danach, es hätte die Möglichkeit bestanden, dass wir mit anderen 20 Leuten an den Strand nach Montanita fahren. Ich hatte da kein gutes Gefühl dabei, um vier Uhr morgens in der betrunkensten aller ecuadorianischen Nächte mit einem gemieteten Kleinbus vier Stunden mitzufahren, auch wenn unser Fahrer nüchtern ist, es fahren so viele Betrunkene, nicht nur Autos, auch Busse oder LKWs, denen ich nicht begegnen will und die regelmäßig tödliche Unfälle verursachen. Aber dann wurde ausgemacht, dass wir uns um fünf Uhr ecuadorianischer Zeit und halb sieben österreichischer bei der Ivana treffen und dann wegfahren. Mich hat es auch nicht wirklich gefreut, weil ich schon müde war und dann habe ich von vier bis sechs geschlafen und bin um halb sieben zu dem Haus gegangen. Schlafen konnte ich in dieser Zeit nicht viel, weil noch überall Salsa gelaufen ist, die Leute sitzen vor ihren Häusern oder vor Bars und trinken und hören viel zu laut Musik. Dann die Erlösung: Stromausfall gegen fünf Uhr früh. Gleich darauf die Ernüchterung: Stromaggregate und der Salsa geht weiter... Na gut, um halb sieben war ich bei dem Haus von der Ivana, es waren noch nicht viele Leute da und der Kleinbus war nicht viel größer als das Auto, mit dem ich Autofahren lernte und in dem meiner Kenntnis nach allerhöchstens 7 Leute inklusive Chauffeur halbwegs erträglich reisen können. Dieses Auto hat zwar 3 enge Bankreihen hinter dem Fahrer gehabt, in meiner ersten Reihe allerdings mussten sich die Füße den Platz mit dem Benzinkanister, der der Tank war, teilen. Nein, in dieser Rostkiste wollte ich nicht vier Stunden eingeklemmt sein und nach Montanita fahren. David und ich waren fast froh, dass das Auto dann nicht angesprungen ist &amp;#8211; Batterie kaputt &amp;#8211; anschieben war leider auch nicht möglich, da der alte FORD ein Automatikgetriebe hat und, ich kenn mich nicht aus, aber der Fahrer hat gemeint, das geht nicht. Die Ivana hat dann für den David und mich ein Frühstück gemacht: Hendl vom Silvesteressen mit Salat, dazu Brot, Tee und Melonensaft. Sogleich hat sich auch ein schon besiegt geglaubter Durchfall zurückgemeldet, schnell war ich wieder daheim, jetzt habe ich ein Imodium genommen, das habe ich in einer Lade in meinem Zimmer gefunden und ist angeblich gegen Durchfall. Stimmt das? Egal, mir geht es jetzt besser, nachdem ich zwischen acht und halb drei nachmittags noch einmal geschlafen habe. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Der Freitag, Fenstertag, ist frei, deswegen will ich vielleicht noch heute, oder morgen irgendwo hinfahren. Vielleicht wird es ja noch was mit dem Strand. Wäre schon Zeit, bin ich schon 5 Monate da und war noch immer nicht im Pazifik baden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Übrigens: Für alle die es nicht wissen; wo unter meinen Blog-Berichten immer &amp;#8222;0 Antworten&amp;#8220; steht, wenn man da draufklickt, kann man Kommentare schreiben. Würde mich freuen, wenn das mehr Leute tun würden, falls wer Fragen hat, oder einfach nur so, ich würde halt gerne wissen, wer so aller meinen Blog liest. Und wenn das viele tun, steht dann nicht mehr &amp;#8222;0 Antworten&amp;#8220; sondern &amp;#8222;10 Antworten&amp;#8220; oder &amp;#8222;20 Antworten&amp;#8220;... Mhm... So is das...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Na gut. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Ich hoffe, ihr habt den Jahreswechsel alle gut überstanden, ohne Leberschäden oder abgesprengte Gliedmaßen...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7448662727247940677?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7448662727247940677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7448662727247940677&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7448662727247940677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7448662727247940677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2009/01/feliz-ao.html' title='Feliz Año'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2684213062282192144</id><published>2008-12-26T04:54:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>La noche buena </title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Die &amp;#8222;schöne&amp;#8220; Nacht, wie der Heilige Abend auf Spanisch heißt. War zwar nicht besonders weihnachtlich, dafür hat es hier 30 Grad zu viel, aber doch ein ganz eigenes Erlebnis:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Bis Mittag war arbeiten angesagt, am Nachmittag ein bisschen ausrasten und dann um neun begann die Messe in der Kirche. Für diesen besonderen Anlass hab ich mir sogar eine frische Hose und ein Hemd angezogen, mich gewaschen, was ich öfter tue, und rasiert. Und dann ab in die Kirche. Mein Hund wollte unbedingt mit und ich habe draußen gewartet zuerst, weil er nicht weggehen wollt und ich nicht mit ihm in die Kirche. Als er dann kurz weg war, habe ich es doch in die Kirche geschafft. In der Kirche waren die Bänke ausnahmsweise im Kreis aufgestellt, in der Mitte führten Kinder der Pfarre gerade ein Krippenspiel auf. Bei der Szene, wo Maria und Josef gerade Herberge suchen und abgewiesen werden, sehe ich plötzlich, und hab es kaum glauben können, wie ein schwarzer Hund mit gesenktem Kopf und aufgestelltem Schweif zwischen den Kindern rennt &amp;#8211; richtig, das ist meiner. Er hat dann ein paar Runden gedreht und wir Zivis haben uns vor Lachen kaum mehr halten können, der Hund verließ die Kirche dann aber nur um noch zwei mal zurückzukommen um mich zu suchen. Bei dem Krippenspiel und der darauffolgenden Messe spielte eine &amp;#8222;Band&amp;#8220;, also einer mit einer Gitarre und eine Frau hat dazu gesungen. Die Gitarre war so grässlich verstimmt und die Sängerin hat das mit Abstand schrecklichste &amp;#8222;Stille Nacht&amp;#8220;, das ich je gehört habe gesungen. Einfach so unvorstellbar falsch, ich habe gelitten bei dem Gesang. Das Lied, das am besten funktioniert hat, war das &amp;#8222;Nuestro Padre&amp;#8220; (Vaterunser, eh klar), das nach der Melodie von &amp;#8222;Sound of Silence&amp;#8220; von &amp;#8222;Simon and Garfunkel&amp;#8220; (glaub ich) gesungen wird. Beim spanischen Vaterunser steig ich ein bisschen aus, deswegen hab ich &amp;#8222;Sound of Silence&amp;#8220; dazugesungen. Danach kam aber das allerschlimmste Lied. Ein spanisches Weihnachtslied, das ich zufällig aus dem Spanischunterricht kenn, weil das irgendwie im Spanischbuch ist. Das Lied ist nicht so schlecht, aber die Sängerin hat mit dem Schlusston des vorigen Liedes begonnen, der Gitarrist kurze Zeit später in einer anderen Tonart. Danach durften wir wilde Modulationen durch alle Moll-Tonarten erleben, bis sie sich bei der dritten Strophe auf eine geeinigt zu haben schienen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Dann war die Messe aus und ich ging gemeinsam mit Carlos, seiner Familie und Mario zum Haus der Eltern von Carlos Frau. Das Haus ist ziemlich am Ende von Pedro Carbo, wir sind also sehr lange gegangen. Beim Haus angekommen stellte sich heraus, dass der Schwiegervater von Carlos der ist, der immer die Wasserrechnungen austrägt und sich auch um die anderen Probleme kümmert von denen es in der pedrocarbensischen Wasserversorgung genügend gibt(Meine Probleme mit der Wassergenossenschaft habe ich, im vorletzten oder vorvorletzten Eintrag schon geschildert). So, das war schon mal ein ziemlich großer Zufall. Nachdem Mario und ich schon am festlich gedeckten Tisch Platz genommen haben brauchten wir nicht lange, um aus den Erzählungen des Schwiegervaters nicht irgendwie sinnvolle Informationen zu erhalten, sehr wohl merkten wir aber, dass er schon mittelschwer betrunken war. Im Hintergrund hatte er volle Lautstärke ecuadorianische Volksmusik laufen und, als wäre das nicht genug, spielte die Beleuchtungskette des Plastikbaumes auch noch abwechselnd &amp;#8222;Jingle Bells&amp;#8220;, &amp;#8222;Santa Claus is coming to town&amp;#8220; und andere amerikanische Lieder in schrecklichen Piepstönen und noch dazu saufalsch. Danach kam das Essen. Wirklich gut, das hat mir echt geschmeckt. Es gab 2 Sorten von gegrilltem Fleisch, dazu gegrillte Stücke von sowas ähnlichem wie Speck und Extrawurst (so was ähnliches, nicht zu vergleichen mit österreichischer Fleischqualität), Erdäpfel, Bohnen, Reis, Salat und zum Trinken natürlich Cola, Bier und Champan, aufgezuckerter Sekt. Beim Essen erzählte uns der Schwiegervater, dass es wieder gefälschten Schnaps gibt, weil die vierte Flasche, die er mit seinen Freunden heute getrunken hat, hat anders geschmeckt. Naja. Aber gefälschter Schnaps ist wirklich im Umlauf, da muss man schon aufpassen. Als er kurz nicht da war, um seine Musik lauter zu drehen, entschuldigten sich die anderen (es waren die ganzen Söhne und Töchter und Enkelkinder, 12 Leute insgesamt, dort) für ihn und sagten, das ist jedes Jahr so, dass er beim Essen schon angsoffen ist. Die Bescherung danach war auch ganz nett irgendwie, die Ecuadorianer spielen gern dieses Engerl-Bengerl-Spiel, wo man Namen zieht, und dem, dessen Namen man zieht, dem muss man was schenken. Ich mag das Spiel nicht, aber man spart wirklich Geld damit. Gut, weil ich erst ein paar Tage vor Weihnachten dorthin eingeladen war, habe ich keinen Namen mehr bekommen, ich habe dafür, eine Tafel Milka und zwei Packerl Manner-Schnitten mitgebracht, darüber haben sie sich auch ziemlich gefreut und ich hab dann von Carlos und seiner Familie ein Ecuador-Armband und eine Halskette bekommen. Vor der Geschenkübergabe haben wir noch zu singen versucht, zuerst &amp;#8222;Stille Nacht&amp;#8220; im Duo (Mario &amp;amp; Ich), danach &amp;#8222;Noche de paz&amp;#8220; mit allen. Eine echt Herausforderung, wenn im Vordergrund der Christbaum grauslige Melodien von sich gibt und daneben die Stereo-Anlage läuft, die der Schwiegervater dann doch wenigstens leiser gedreht hat, ganz abdrehen kommt sowieso nicht in Frage. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Ich merke gerade, dass sich mein Bericht liest, als wäre das alles eine furchtbare Katastrophe gewesen. Nein, das stimmt nicht, ich habe zwar ehrlich nicht übertrieben, aber mir hat der Abend trotzdem gefallen, wir haben Spaß gehabt und es war wieder ein tolles Erlebnis und eine Erfahrung. Und bei Weihnachten bei 30 Grad, ganz anders als die 20 Weihnachten davor, fällt es auch leichter, Weihnachten anders zu akzeptieren und sich darüber zu freuen, was man trotzdem hat. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Heute, am 25., der eigentliche Weihnachtsfeiertag waren wir zu Mittag in Sabanilla zum Essen eingeladen (Mittag verschob sich wegen der langen &amp;#8222;Noche buena&amp;#8220; auf drei Uhr nachmittags), danach ging es um fünf zu der Geschenkeverteilung. Wir spielten gemeinsam mit den Ecuadorianern dieses Engerl-Bengerl-Spiel, wobei ich einen Namen zog, den ich nicht kannte. Egal, ich habe ihr einfach eine Halskette und ein Armband, verpacktin ein Schachterl, alles Produkte vom CAAM,geschenkt, ich hoffe, das ist auch gut angekommen. Als wir dann gehen wollten, sahen wir, dass der &amp;#8222;Wäschemann&amp;#8220; (der, der gegen geringe Bezahlung immer die Wäsche von uns Zivis wäscht) gegenüber wohnt und er lud uns noch zu sich ein. Schnell zauberte er zwei Flaschen Schnaps herbei und zeigte uns seine Salsa-Videos. Dabei war es ihm sehr wichtig, dass seine Videos keine Raubkopien sind, sondern die Kopien von Originalen. Sein Sohn arbeitet auf der Bahía, dem größten (Schwarz-)Markt für Filme, Musik, Computerprogramme und allen möglichen Ramsch in Guayaquil. Normalerweise sind die DVDs und CDs einfach irgendwie zusammenkopiert, oft im MP3-Format, weil die Leute Musik meistens mit DVD-Playern abspielen. Seine Videos waren allerdings Kopien von Originalen, darauf ist er stolz. Und natürlich konnten wir nicht gehen, bevor nicht der letzte Tropfen Schnaps weg war. Nicht so schlimm, der Zuckerrohrschnaps (Caña) trinkt sich sehr leicht. (...)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT style='font-size:14.0pt'&gt;Na gut. Ich wünsche euch allen noch eine schöne Festzeit!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2684213062282192144?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2684213062282192144/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2684213062282192144&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2684213062282192144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2684213062282192144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/12/la-noche-buena.html' title='La noche buena '/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7466970975948848549</id><published>2008-12-24T21:48:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Weihnachten</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;img width=305 height=203 id="Grafik_x0020_0" src="cid:image001.jpg@01C965DE.E54CCAD0" alt="DSC_2281.jpg"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Ein paar Eindrücke, wie es kurz vor Weihnachten in und um Pedro Carbo aussieht&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;img width=308 height=205 id="Grafik_x0020_1" src="cid:image002.jpg@01C965DE.E54CCAD0" alt="DSC_2379.jpg"&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Im Botanischen Garten (Jardín Botanico in Estacada)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;img width=217 height=326 id="Grafik_x0020_2" src="cid:image003.jpg@01C965DE.E54CCAD0" alt="DSC_22531.jpg"&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Ausblick von meinem Fenster auf die Nachbarhäuser&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;QUE PASEN UNA FELIZ NAVIDAD!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;Frohe Weihnachten!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7466970975948848549?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7466970975948848549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7466970975948848549&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7466970975948848549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7466970975948848549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/12/weihnachten.html' title='Weihnachten'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-6712114443914672716</id><published>2008-12-20T17:55:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Es weihnachtet überhaupt nicht</title><content type='html'>&lt;div class=Section1&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Was werde ich zu Weihnachten machen? Also ganz sicher weiß ich es noch nicht, aber ich bin gestern Abend von Carlos, dem Buchhalter des CAAM, eingeladen worden, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu feiern. Das heißt eigentlich, nach der zweistündigen Messe, die um 9 am Abend beginnt, noch zu ihnen mit zum Essen und so weiter gehen. Und &amp;#8220;Fin de Año/Año Nuevo&amp;#8221; werden wir vielleicht in Montanita verbringen, dort gibt es halt viele Lokale und Möglichkeiten, zu feiern, ich war noch nie dort. So viel zu meinen Plänen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Im CAAM haben wir eine relativ stressige Woche hinter uns, da am Mittwoch die &amp;#8222;Asamblea&amp;#8220; (Generalversammlung), die alle drei Monate abgehalten wird am Programm stand. Die diesmalige stand unter dem Motto &amp;#8222;Día de Integración&amp;#8220; (Integrationstag?), da ging es vor allem darum, die Gemeinschaft zwischen den Mitgliedern zu stärken, da Vereinsleben und gemeinnütziges Arbeiten hier in Ecuador ziemlich unbekannt sind. Die Asamblea konnten wir im benachbarten Ort &amp;#8222;Estacada&amp;#8220; abhalten, weil ein Tischler und Mitglied des CAAM ein Bett gespendet hat, das wir unter den Mitgliedern verlost haben, durch den Verkauf der Lose konnten wir für alle ein Mittagessen und kleine Geschenke kaufen. In &amp;#8222;La Estacada&amp;#8220; entsteht derzeit auf zwei Grundstücken (eines gehört dem CRESEM, das andere dem CAAM) ein &amp;#8222;Jardín Botanico&amp;#8220; (Botanischer Garten), der hier vor allem als Wochenendausflugsziel für die lokale Bevölkerung gedacht ist, aber vielleicht auch Touristen anlocken soll. Momentan sieht er eher nicht so gut aus, da wir am Ende der Trockenzeit sind und es seit Monaten nicht richtig geregnet hat und große Teile des Gartens durch Unvorsichtigkeit der Nachbarn, die ihre Felder und ihren Müll einfach abbrennen, abgebrannt sind. Aber all das soll dazu beitragen, in Zukunft das Bewusstsein der Leute, dass die Natur um sie herum viel wert ist, zu stärken. &lt;br&gt; Am Montag habe ich, wie einmal in jedem Monat, in der Früh auf meinem Schreibtisch schon die Wasserrechnung für das vergangene Monat gefunden. Schon bei der letzten ist mir aufgefallen, dass wir sehr viel bezahlen, habe mir aber gedacht, das wird sein, weil wir jetzt auch das Nachbarhaus, das dem CAAM gehört und vermietet ist, mit Wasser mitversorgen, weil es dort keinen Tank gibt. Ohne Tank geht es fast nicht, da oft nur in der Nacht Wasser aus den Leitungen in den Tank kommt und das man dann am Tag verbrauchen kann. Jedenfalls steht auf der Rechnung statt den normalen zwei Dollarn, die man fast pauschal zahlt weil sich das nie viel ändert, elf Dollar. Auf der Rechnung ausgewiesen waren als &amp;#8222;Consumo actual&amp;#8220; (Konsum) zwei Dollar und als &amp;#8222;Deuda de antes&amp;#8220; (Schuld von früher) die neun Dollar, die ich im November bezahlt hab. In der folgenden Recherche in meiner Buchhaltung fand ich heraus, dass wir seit vier Monaten immer zu viel gezahlt haben, da uns die Wassergenossenschaft den Betrag, den wir im Vormonat bezahlt haben, immer als Schuld dazuverrechnet haben und somit haben sich die Werte alle summiert und wir haben insgesamt fast zehn Dollar zu viel bezahlt. Zehn Dollar ist für Europäer jetzt nicht viel, aber zum Vergleich: Um zehn Dollar können wir hier einen Arbeiter einen ganzen Tag bezahlen und da sind zehn Dollar schon gut bezahlt. Für uns gab es jetzt mehrere Möglichkeiten, warum unsere Zahlungen nicht registriert wurden, es hätte auch sein können, dass sich der Präsident, bei dem ich immer persönlich gezahlt habe, sich das Geld in seine eigene Tasche gesteckt hat. Natürlich hat mich das alles sehr geärgert, vor allem, dass mir das über Monate hinweg nicht aufgefallen ist. Nach einigen Versuchen habe ich schließlich den Präsidenten in seiner Firma angetroffen und mit ihm vereinbart, dass wir bis Mai keine Rechnungen zahlen müssen, das entspricht ungefähr dem Guthaben, das wir jetzt bei ihnen haben. Ich hoffe, er erinnert sich auch später noch daran, da er, wenn ich komme und irgendwas will, immer gleich ganz überschwänglich zusagt und mir das nicht immer ganz geheuer ist. Wir werden sehen, Geld wird er von uns die nächsten 5 Monate keines sehen. &lt;br&gt; Am Montagabend kamen auch die Eltern vom Jakob an. Ohne Gepäck, das war schon fast vorherzusehen, da sie mit Delta Airlines über Atlanta geflogen sind. Drei Tage später sind zwei von fünf Gepäckstücken aufgetaucht, eines davon war ein Koffer mit Paketen für uns Zivis, so haben sie gestern mit wenig Gepäck zu ihrer Reise nach Galapagos aufbrechen müssen. Also sollte jemand einen Flug nach Südamerika mit Delta Airlines über Atlanta buchen wollen, würde ich abraten, da ich bis jetzt zwei von zwei Besuchergruppen ihr Gepäck mit Delta verloren haben. &lt;br&gt; Heute am frühen Morgen hat es ziemlich viel geregnet, das Ende der Trockenzeit ist schon fast erreicht, hoffentlich kommt heuer kein &amp;#8222;El Niño&amp;#8220;, dieses Wetterphänomen ist früher alle 5 Jahre ungefähr aufgetreten, angeblich durch den Klimawandel oder durch Zufall ist es die lezten Jahre öfter aufgetreten und hat zum Beispiel das letzte Jahr große Überschwemmungen und schwere Schäden in der Landwirtschaft angerichtet. Warum heißt es &amp;#8222;El Niño&amp;#8220;? (Das ñ spricht man &amp;#8222;nj&amp;#8220; aus, für alle Interessierten... ;) ) Weil es zu Weihnachten kommt und Niño heißt Kind. Ja, zu Weihnachten ging es einmal vor langer Zeit um ein Kind und nicht um den alten Fetten, der sich weder rasieren noch seine Haare schneiden kann und den ganzen Tag im Bademantel herumrennt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;In Ecuador isst man zu Weihnachten &amp;#8222;Pan de Pascua&amp;#8220; (Pan heißt Brot und Pascua heißt Ostern, laut Wörterbuch nennt man auch die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig Pascua.) Dieses &amp;#8222;Pan de Pascua&amp;#8220; ist ähnlich wie Striezel, nur ist der Teig süßer und es sind Rosinen und kandierte Früchte drinnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Na gut, genug für heute.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;Liebe Grüße, ich hoffe, ich kann mich zu Weihnachten einmal melden, weil ich nicht vor Weihnachten schon frohe selbige wünschen will. Das hab ich noch nie mögen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=MsoNormal&gt;&lt;span lang=DE-AT&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-6712114443914672716?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/6712114443914672716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=6712114443914672716&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6712114443914672716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/6712114443914672716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/12/es-weihnachtet-berhaupt-nicht.html' title='Es weihnachtet überhaupt nicht'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8855794410256482879</id><published>2008-12-13T18:40:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Que viva la vida</title><content type='html'>Und wieder eine Woche vergangen. Ich werde öfters gefragt, wie ich die Zeit so verbringe, deswegen will ich hier einmal näher darauf eingehen: Also mein Tag beginnt mit dem Läuten des Weckers. Meistens schlafe ich danach noch eine halbe Stunde bis acht Uhr. Dann heißt es aber Aufstehen, weil im Haus schon reger Betrieb herrscht, bevor ich aber einsatzbereit bin, brauche ich aber noch einen ordentlichen Kaffee. Saisonbedingt gibt es jetzt immer eine Mango dazu, die sich in der Nacht vom Baum verabschiedet hat. Dann beginnt auch gleich die Arbeit; Berichte machen, Belege ordnen, Kassa verwalten oder was gerade so anfällt. Gegen zwölf oder halb eins beginnt dann die Mittagspause, die ich mit Essen verbringe. Dafür geht man am Besten einfach zu einem sogenannten „Comedor“ (von „comer“ – essen), das sind kleine Lokale, die sich auf Mittagessen, sogenannte „Almuerzos“, bestehend aus Suppe und Hauptspeise („Segundo“) spezialisiert haben und man sitzt auf einfachen Plastiksesseln direkt neben der Hauptstraße. Zur Auswahl gibt es, wenn noch alles da ist in unserem „Stammcomedor“, zwei Suppen und zwei Hauptspeisen. Natürlich immer mit halbem Teller voll Reis und fast immer Fleisch ODER Hendl, weil „pollo“ (Hendl) ist nicht gleich „carne“ (Fleisch), manchmal auch „pescado“ (Fisch). Das ganze kostet $ 1,50 für Suppe, Segundo und ein Glas „Jugo“ (Saft). Falls wir noch Verlangen nach einem „postre“ (Nachspeise) verspüren, kaufen wir um 50 Centavos noch einen „batido“ (Milchshake – auf „deutsch“), sehr kalorienhaltig, sehr süß, aber einmalig gut. Unter der oft unerträglich heißen Sonne geht es dann zurück in den Schatten vor dem Computer. Ja, die Sonne ist oft so heiß, dass das zumindest mir richtig auf der Haut brennt, einiges stärker als in Österreich im Hochsommer. Die Arbeit geht dann oft bis es finster wird und noch länger, weil wir oft erst am Abend, wenn die meisten Leute wieder weg sind, Zeit finden, um gemeinsam noch Sachen zu besprechen oder Fehler in der Buchhaltung zu beheben. Und so ein heißer Tag findet sein Ende nicht selten bei einem verdienten kühlen Bier am Kiosko, natürlich nur, um den verlorenen Schweiß des ganzen Tages mit den wertvollen Inhaltsstoffen dieses köstlichen Getränks zu ersetzen. Oft kommt man dann auch ins Gespräch mit Einheimischen, erfährt Neues, zB, wer ermordet wurde und warum, oder, dass wieder ein Bus überfallen wurde oder, dass ein anderer wieder einmal einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat, weil sie alle wie die Berserker fahren, damit sie als erster im nächsten Ort sind und die Fahrgäste mitnehmen dürfen. Dazu muss man erklären, dass im öffentlichen Verkehr, wie in so vielen Bereichen, der pure Kapitalismus herrscht, die Strecke zwischen Pedro Carbo und Guayaquil wird von sechs oder sieben Firmen bedient, die sich gegenseitig oft Wettrennen liefern. Die meisten Busse allerdings fahren dann nach Pedro Carbo noch bis nach Manta oder Portoviejo (noch einmal drei Stunden) und sie unterscheiden sich voneinander vor allem in der Qualität der Busse und in der Geschwindigkeit. Wenn man nach Guayaquil fährt erlebt man nicht selten, dass der Bus, in dem man sitzt, mit letzter Kraft und Anstrengung einen anderen überholt, nur damit er früher im nächsten Ort ist, wo er Passagiere, die den Bus durch einfaches Winken mit der Hand anhalten können, schnell einsammelt um dann wieder Vollgas zu geben. Aussteigen kann man auch fast überall, wo man will, der Bus bleibt dann stehen, oder oft auch nicht. Wenn man zB alleine fährt, kommt es oft vor, dass der Bus zum Ein- und Aussteigen nur langsam wird und man dann auf- oder abspringt. Klingt gefährlich – ist es auch. Und man darf sich auch nicht wundern, wenn man im Bus neben jemandem sitzt, der zwei Hühner in der Hand hat. &lt;br /&gt;In unserer Österreicherkolonie haben wir für drei Wochen Zuwachs bekommen. Am Montag kam Mario an, ein Optiker, der aber für den Augustin (Zeitung) arbeitet und momentan Chorleiter oder Gründer des Augustin-Chores namens „Stimmgewitter“ (glaub ich) ist, die jetzt schon ein oder zwei CDs haben. Und am Montag kommt Jakobs Familie. Mario wird in der Clinica eine Optikerwerkstätte einrichten und ein oder zwei Ecuadorianer auf diesen Job einschulen. &lt;br /&gt;Ich hoffe, es geht euch allen gut!&lt;br /&gt;Liebe Grüße&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8855794410256482879?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8855794410256482879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8855794410256482879&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8855794410256482879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8855794410256482879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/12/que-viva-la-vida.html' title='Que viva la vida'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-438182840139962656</id><published>2008-12-08T02:20:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Advent, Advent,…</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;br /&gt;			&lt;p&gt;Tausende Lichter brennen. Seit ein paar Wochen gibt es in ganz Pedro Carbo Weihnachtsdekoration. Das heißt Plastiktannen mit bunten blinkenden Lichtern und Plastikschnee, beleuchtete Plastikschnee- und Weihnachtsmänner und das alles bei 30 °C. Da sieht man, dass der Weihnachtskapitalismus von Nordamerika hier 1:1 übernommen wird. Ohne Nachfragen. Wenn das Weihnachten ist, wäre es besser, wir würden es lassen. Aber irgendwie ist es auch typisch ecuadorianisch, einfach kopiert von wo anders, weil die Amerikaner sind ja alle so reich und diese Kultur ist ja das allerbeste. Immer wenn ich das Gefühl habe, wieder ein bisschen mehr von der Mentalität und Kultur der Leute hier verstanden habe, gibt es kurz darauf Erlebnisse, wo es mir wieder einfährt, dass ich gar nichts verstanden habe, dass es nicht so leicht zu durchschauen ist und ich glaube, so geht es auch anderen Ausländern, die schon länger sind. Eine fremde Kultur kennenlernen, das klingt immer so schön als Motiv für Auslandsjahre, man kann sie kennenlernen, aber sie so voll und ganz zu verstehen würde glaube ich viele, viele Jahre dauern. Weil eine fremde Kultur, eine andere Mentalität ist nicht etwas, dass man mit seiner eigenen Denkweise begreifen kann, diese Sachen sitzen viel tiefer. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu meiner Woche:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich war ich viel unterwegs, am Dienstag in Portoviejo um das Regionalbüro des FEPP kennenzulernen und für einen kleinen Gedankenaustausch mit der dortigen Buchhalterin, am Mittwoch habe ich ein Paket vom Hauptpostamt in Guayaquil abgeholt. Und am Montag schon habe ich ein anderes bekommen, momentan habe ich also genug Speck- und Wurstvorräte, danke an Oma und Opa und meine Eltern bzw Brüder für die zwei Pakete. Am Freitag musste ich dann unerwartet wieder einen halben Tag nach Guayaquil fahren, weil bei der letzten Papaya-Lieferung der Zuständige Bauer nur das Original der Factura mitgenommen hat, zum korrekten Ausfüllen der Factura braucht man aber auch den Durchschlag. Klingt ziemlich bürokratisch, ist es auch. Jedenfalls mussten wir das am Freitag erledigen, da wir die Rechnung schon für November deklariert haben und sie unbedingt brauchten, jetzt bin ich wegen dem einen Zettel eine Stunde mit dem Bus in die Stadt gefahren, hab die Firma gesucht, auch gleich gefunden und hab das Doppel der Factura abgegeben und ausgefüllt wieder mitgenommen. War auch irgendwie interessant, die Firma ein bisschen kennenzulernen. Natürlich war das alles abgesichert, überall stehen Sicherheitsleute mit unübersehbar großen Revolvern am Gürtel, das hat aber den Vorteil, dass sie einem alle Türen aufhalten. Diese Firma, Tropifrutas, verarbeitet Papaya, Mango, Maracuya und Bananen. Wenn man über das Firmengelände geht, riecht es zuerst ganz herrlich nach Maracuya und Bananen, dann plötzlich nach Chlor und dann nach Komposthaufen. Auch interessant irgendwie, der Kontrast. Und am Samstag fuhren wir zur Eröffnungsfeier der Olimpiadas Especiales. Das sind so olympische Spiele für Kinder oder Jugendliche mit Behinderungen. Diese Feier war ganz groß aufgezogen, wurde schon wochenlang im Fernsehen sogar beworben und aus dem ganzen Land kommen Delegationen von Sportlern, so auch vom CRESEM, mit ihren Trainern, David und Jakob. Also da war dann echt viel Show, ziemlich professionell, ich habe aber manchmal den Eindruck gehabt, dass es ein bisschen was von "Licht ins Dunkel" hat, so vor Weihnachten, schnell was für die armen Kinder tun, damit man sie dann danach wieder 11 Monate ruhigen Gewissens ignorieren kann, überspitzt formuliert. Nein, ich glaube, das trifft auf "Licht ins Dunkel" sicher viel mehr zu, wenn ich mir ansehe,mit welcher Begeisterung da gestern manche dabei waren. Ich glaube diese Olimpiadas geben den Kindern schon extrem viel von dem, was sie oft im alltäglichen Leben hier nicht bekommen, zB Anerkennung. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Spenden ist ja in Österreich immer so ein bisschen ein Ablasshandel. Man spendet zwar einmal 50 € für ein Entwicklungsprojekt, geht danach aber zum Hofer und kauft Mangos, die von Kindern gepflückt werden, tankt sein Auto, für dessen Benzin quadratkilometerweise Regenwald zerstört und ganze Flüsse vergiftet werden. Keiner von uns kann ohne Benzin Auto fahren und keiner wird diese Missstände alleine ändern können, aber was wir können ist, bewusster zu sein, was wir konsumieren, nachdenken, woher kommt das. Wenn ich hier in Pedro Carbo eine Mango esse, weiß ich, dass die zB vom Baum vor dem Haus kommt. Was die Mango beim Hofer schon für Blödsinn mitgemacht hat, ... naja, ich weiß es nicht. Nebenbei erwähnt sind die Mangos hier um Häuser besser als beim Hofer... Ich mag jetzt keinem ein schlechtes Gewissen ein- oder das Spenden ausreden. Spendengelder sind wichtig, ohne Spenden würde es hier in Pedro Carbo kein CRESEM oder kein CAAM geben. Das CRESEM erwartet heuer wieder, wie jedes Jahr, ein Defizit von 20.000 $, das aus Spendengeldern gedeckt werden muss. Ich selbst habe das bis vor zwei Wochen nicht gewusst, dass das Finanzloch so gigantisch ist. Vom Staat ist hier wenig Unterstützung zu erwarten und in Kürze wird ein Teil des CRESEM II - Gebäude an eine Bank vermietet werden, die so an die 800 $ monatliche Miete zahlen wird, das entspricht ungefähr 3 Lehrergehältern. Trotzdem wird auch weiterhin sehr viel Geld fehlen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genug gejammert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir geht es gut, obwohl ich angeblich abgenommen habe. Ich gewöhne mich schön langsam an Reisberge, manchmal esse ich sogar schon alles auf vom Essen. Trotzdem ist ein gscheites Wurstbrot immer noch besser. ;-) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-438182840139962656?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/438182840139962656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=438182840139962656&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/438182840139962656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/438182840139962656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/12/advent-advent.html' title='Advent, Advent,…'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-3181168452514472850</id><published>2008-11-30T21:09:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Fotos</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/27350295@N04/"&gt;http://www.flickr.com/photos/27350295@N04/&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Hier gibt es Fotos von der letzten Woche!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-3181168452514472850?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/3181168452514472850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=3181168452514472850&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3181168452514472850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3181168452514472850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/11/fotos.html' title='Fotos'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-448531053254237504</id><published>2008-11-29T20:36:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Tod und Leben - Liebe und Hiebe</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;&lt;p&gt;Es gibt in Pedro Carbo eine Ferreteria (Eisenwarenhandlung) dessen Besitzer von uns immer "Papa Noel" (Weihnachtsmann) genannt wird, weil er einer der reichsten Männer in Pedro Carbo ist und uns von seinen Reisen (erst kürzlich war er zwei Wochen lang in 6 verschiedenen Ländern in Europa unterwegs) immer Geschenke, vor allem Gewand und Schlüsselanhänger, mitbringt. Wir sind auch gute Kunden. Diese Woche ist seine Oma (oder ist es seine Mutter, ich weiß es nicht genau), die 84 Jahre alt war gestorben. Eigentlich recht plötzlich, weil ich sie vorletzte Woche noch im Geschäft getroffen  und mit ihr geredet habe. Sie ist auch nur gestorben, weil sie die Stufen runtergeflogen ist. Jedenfalls ist so ein Begräbnis hier schon ein besonderes Ereignis. Das Begräbnis ist heute um 3 Uhr Nachmittag und schon gestern Abend haben sich alle Leute, die die Verstorbene gekannt haben, und das sind nicht wenig, in und vor dem Haus, das gleich neben dem CRESEM auf der vierspurigen Hauptstraße von Pedro Carbo ist, versammelt. So viele Leute, dass die meiste Zeit eine der beiden Fahrbahnen total blockiert war. Da sitzen die Leute auf Hockern, reden miteinander über die Verstorbene oder beten oder sitzen einfach nur da. Und das fast die ganze Nacht, ein Kommen und Gehen, und irgendwie gefällt mir das, weil jemand gestorben ist, blockieren sie die halbe Straße. Auch die Prozessionen auf den Friedhof gehen dann immer über die Straße und Busse, Lastwagen und Mopeds müssen warten. Einmal hab ich aus dem Bus heraus gesehen, wie in Guayaquil so ein Begräbniszug sogar auf der achtspurigen Autobahn gegangen ist. &lt;br/&gt;      Ja, Tod und Leben liegen hier oft eng beinander, so viele Mütter mit kleinen Kindern sieht man hier, doch auch wöchentlich sieht man mehrmals Begräbnisse, hört von Morden, bekommt Geschichten erzählt von Frauen, denen von 12 Kindern 2 gestorben sind, aber das erzählen sie, wie wenn es normal wäre. Man muss auch ein anderes Verhältnis zum Tod haben, wenn man so große Familien hat, wo es schon sein kann, dass jedes Monat jemand in der Familie stirbt. Dafür bekommen die Frauen auch schon oft mit 18 die ersten Kinder und sind mit 25 schon dreifache Mütter. Ja, mit 16 das erste Kind zu haben ist in Pedro Carbo keine Seltenheit und kommt wahrscheinlich von der fehlenden Aufklärung. Von den CRESEM-Zivis weiß ich, dass sie versucht haben, Sexualerziehung im CRESEM durchzusetzen, die sich aber auf Wunsch der Direktorin darauf beschränkt, dass man Sex erst während der Ehe praktizieren sollte. Nur daran hält sich sicher keiner, wenn man ihnen aber erklären könnte, wie Verhütungsmittel und der Schutz gegen AIDS richtig funktionieren, wäre hier sicher wesentlich mehr getan. &lt;br/&gt;      Die katholische Kirche hat in Pedro Carbo sehr viel bewirkt, Hut ab, das muss man schon sagen, was aber die sexuelle Aufklärung betrifft, und ich bin mir sicher, dass es genügend Erwachsene gibt, die keine Ahnung haben (woher auch), so wurde dieses Thema von der Kirche jahrzehnte- oder jahrhundertelang einfach unter den Kirchenteppich gekehrt.&lt;br/&gt;      Mittlerweile denke ich auch schon etwas anders über das Thema, weil wie weit sind wir schon in Europa mit unserer Einstellung? 1,3 (ungefähr glaube ich) Kinder pro Frau, Kinder werden als Karrierehindernis, als finanzielle Belastung angesehen. Erstens finde ich das unheimlich egoistisch und zweitens schadet es sicher der Gesellschaft. Wenn ich jetzt nach Österreich kommen würde, würde mir die Umgebung sicher total kinderfeindlich vorkommen. Wenn man hier in Ecuador in ein Haus eingeladen ist, zwei oder mehr Kinder rennen immer herum und sorgen für allgemeine Erheiterung, vom Urgroßvater abwärts spielen alle mit den Kindern und jeder ist so unheimlich stolz auf seinen Nachwuchs. Und was hat man in der Pension von einem tollen Job, den man davor gehabt hat? Die Familie aber bleibt.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Letzte Woche kam ein Ehepaar, ich schätze beide so um die 40, ins CAAM und verlangten nach Yadira. Yadira ist eine Kollegin von mir, die eigentlich für das FEPP arbeitet, aber an einem Kurs über Frauenrechte teilgenommen hat und immer wieder Opfern von Gewalt hilft. Das Ehepaar erzählte ihr dann, dass er, der Mann, am Vortag mit der 14-jährigen Tochter unterwegs war, er war ein bisschen betrunken (wie leider viele hier) und dann wurde er überfallen und betäubt (wie weit wirklich, weiß ich nicht, er war ja auch betrunken, aber es kann schon seint) und die Tochter entführt. Er hat den Entführer aber gesehen, der schon öfter junge Mädchen entführt, in seinem Haus eingesperrt und vergewaltigt hat. Die Polizei hat daraufhin nichts unternommen, deswegen sind sie zur Yadira gekommen. Die ist dann mit ihnen noch einmal zur Polizei (ihr Vater ist auch Polizist) und sie hat dann den Polizeichef dazu überredet, doch mit ihnen gemeinsam zum Haus des Entführers zu fahren, alleine hätten sie sich das nicht getraut, verstehe ich auch. Beim Haus,angekommen war der Entführer samt Tochter aber schon weg und ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist, aber laut Manuel ist die Tochter wahrscheinlich immer noch in der Gewalt des Entführers und was er mit ihr anstellt, kann man sich denken.&lt;br/&gt;      Passend dazu hatten wir am Tag darauf den "Día de la no-violencia contra la mujer" (Tag der Nicht-Gewalt an Frauen) mit einer kleinen Veranstaltung im CAAM, einem Mittagessen und einem anschließenden Marsch, in der Mittagshitze mit Transparenten und Polizeischutz durch die Hauptstraße von Pedro Carbo. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Leider muss man sagen, dass die Fälle von Gewalt, die bei uns gemeldet werden, sicher weniger als die Spitze des Eisberges sind. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Aber jetzt was anderes:&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Weil mich immer wieder Leute fragen: Meinen Tieren geht es so weit gut, der Hund wurde gestern von einem Fahrzeug, ich weiß nicht welches, glaub ein Trici, fast überfahren, irgendwie hat es ihn auf die Seite gestoßen und er dürft mitn Kopf über den Asphalt radiert sein, weil er ein paar kleine Wunden hat, wir haben sie sofort eingesprüht, und so tief sind sie nicht, also nehme ich an, dass er keine Maden mehr bekommen wird. Aber er ist gut drauf und das ist schon mal ein gutes Zeichen. Und weil er immer sieht, dass die Katze mir auf den Schoß hupft, hat er das auch probiert, hupft mir einfach auf den Schoß, nur ist er ein bisschen schwerer, größer und dreckiger, also hab ich ihn wieder runterhauen müssen. In der Nacht, so fern er zu Hause ist, beschützt er mich auch, das ist hier gar nicht so schlecht, weil ich ja alleine in dem Haus wohne. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Ich habe das alles in der Oficina (Büro) vom CAAM geschrieben, es ist hier so heiß, dass ich mir mein T-Shirt ausziehen muss, weil mans sonst nicht aushält. Ich habe gehört, in Österreich schneit es schon. Kaum vorzustellen bei 30 Grad im Schatten, den es bei senkrechter Sonneneinstrahlung kaum gibt.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt; &lt;br/&gt;    &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-448531053254237504?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/448531053254237504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=448531053254237504&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/448531053254237504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/448531053254237504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/11/tod-und-leben-liebe-und-hiebe.html' title='Tod und Leben - Liebe und Hiebe'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7752425772944101326</id><published>2008-11-22T20:33:00.001+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>¡Dale Barcelona!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Wieder Samstagnachmittag, die Zeit, wo ich mir immer eine Stunde Zeit nehme, um etwas in meinen Blog zu schreiben. An Eindrücken und Erlebnissen, die ich erzählen könnte, mangelt es mir nicht, eher an der Entscheidungskraft, was ich schreiben soll und was nicht und wie ich es schreiben soll. Egal, ich fange einfach an: Letzten Sonntag waren wir, wie angekündigt, auf einem Fußballmatch. Schon am Samstag haben sich Jakob und ich in Guayaquil auf der Bahía (großer Markt mit viel Gewand, wie am Jahrmarkt in Hollabrunn, mit Fußballleiberln und auch tonnenweise illegal kopierte Filme, Audio-CDs und alle erdenklichen Computerprogramme) und haben uns die "Camisetas" (Leiberl auf Deutsch, ähh – Österreichisch) von Barcelona gekauft. Barcelona ist doch in Spanien, oder? Richtig, aber der wichtigste Verein von Guayaquil heißt auch Barcelona (nebenbei gibt es auch eine Stadt in Ecuador, die Barcelona heißt, hat aber mit der Mannschaft nichts zu tun) und hat sogar das selbe Wappen, spielt aber statt in Rot-Blau in Gelb-Schwarz (Farben von "Pilsener"-Bier und "Banco Pichincha", die Hauptsponsoren). Und diese Mannschaft genießt in Guayaquil und Umgebung einen derartigen Kultstatus, den man sich in Europa kaum vorstellen kann. Zurück zum Einkauf: Nach harten und zähen Verhandlungen haben wir schließlich ein Leiberl und ein Kapperl um zusammen 11 Dollar bekommen. (also für jeden von uns zwei jeweils ein Leiberl und ein Kapperl um 11 Dollar pro Person) Durchs Verhandeln haben wir uns sicher jeder 15 Dollar erspart. Und am Sonntag gings dann mit dem Bus nach Guayaquil, wo wir im Haus der Familie von Stefans Freundin ein Mittagessen bekommen haben und danach sind wir mit einigen von ihnen zum Stadion mitgefahren. Weil wir schon eineinhalb Stunden vor Anpfiff dort waren, und Karten (um 25 Dollar) für die bessere Tribüne hatten, war das Hineinkommen kein Problem. Der Großteil der ca 70 000 Zuseher in dem Stadion, das 90 000 Leute fasst, kam erst später. Das Match war eigentlich nicht so toll, eher die Stimmung unter den Fans, das ist schon irgendwie mitreißend. Überhaupt wie dann Barcelona durch einen Elfer das 1:0 gegen Deportivo Quito geschossen hat. Leider hat Quito dann in der zweiten Hälfte (oder wann wars, ich kann mich nicht mehr erinnern…) den Ausgleich gemacht und somit ging es unentschieden aus. Schade, denn hätte Barcelona gewonnen, wären sie kurz vor Ende der Meisterschaft schon praktisch uneinholbar vorangelegen. Auch ohne Sieg durften wir bei der Rückfahrt Teil eines unvergleichlich südländischen und ausgelassenen Verkehrschaos sein. Morgen Sonntag ist das nächste Match und ich glaube fest, dass "wir" Meister werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeitswoche war davon geprägt, dass wir für ein Monat 4 Praktikanten aus dem größten "Colegio" (höhere Schule) von Pedro Carbo haben. Die sind zwar im dortigen Computerzweig, die Schule hat aber angeblich nur 2 Computer für über 1000 Schüler. Wie gut die Informatik- und Maschinschreibkenntnisse der Praktikanten demnach sind, kann man sich vorstellen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitagabend waren wir wieder einmal bei unserem Stamm-Kiosk "Florcita", nach seiner Besitzerin, die auf den klingenden Namen "Flor Maria Guevara" hört. Deswegen ist sie für uns unser "Che" (Che heißt nicht mehr als Kumpel oder Genosse oder sowas). Als der Nachbarskiosk um 11 Uhr zusperrte und unsere Florcita auch schön langsam begann, zusammenzuräumen, torkelte auf einmal mein Nachbar mit einem anderen zu uns herüber. Naja, dass er betrunken war, brauch ich jetzt nicht mehr erwähnen, trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, mit uns noch 2 Bier zu trinken. Wobei das Biertrinken hier ja ganz anders funktioniert als in Österreich. In Österreich hat jeder seine Flasche oder sein Krügerl. Hier in Ecuador bestellt man eine Flasche und teilt sie dann auf mehrere ziemlich kleine Plastikbecher auf. Manchmal gibt es auch nur einen Plastikbecher, aus dem trinken halt alle mal der Reihe nach. Wir haben dann mit ihm noch ein bisschen geredet, es hat sich herausgestellt, dass der andere Mann sein Bruder ist, der jetzt bei ihm arbeitet. Er ist nämlich "Vulcanizadora", von denen gibt es sehr viele in Ecuador. Und dafür gibt es auf Deutsch keine bessere Bezeichnung als "Rafnschuasta" oder Reifenschuster auf Hochdeutsch. Bei dem stehen immer die richtig großen LKWs und Busse Schlange, weil sie anscheinend aufgrund der schlechten Straßen oder der Schlechten Qualität der Reifen sehr oft Reifenpannen haben. Manchmal wuchtet er auch die Reifen, das macht er dann mit einem riesigen Vorschlaghammer, er haut einfach auf den Reifen, so dass ich davon aufwache, wenn er es in der Früh macht, aber anscheinend, funktioniert das. Naja zurück zu unserem Kiosk. Die Florcita will dann auch schon gehen und lässt den Rollladen runter. Mein "Vecino" (Nachbar) will aber nicht wahrhaben, dass der Abend schon vorbei ist und fragt mich, wo wir jetzt weitertrinken können. Ich sag ihm, dass ich eigentlich nicht will, weil ich schon 2 Bier getrunken habe und keines mehr mag. Aber leicht schräg gegenüber hat noch was offen und wir einigen uns halt, dass wir noch ein einziges Bier gemeinsam dort trinken gehen. Er freut sich und schwingt sich auf sein Motorrad, fährt mit dem Motorrad über die Straße, wir waren zu Fuß fast schneller, aber er hat dafür nicht gehen müssen. Dort war es dann eigentlich ganz lustig. Wir haben auch noch getanzt, am Gehsteig von Pedro Carbo, aber als er dann immer weiter Bier bestellt hat, haben wir die "Notbremse" gezogen und haben uns verabschiedet. Trotzdem, heute in der Früh um 9 (bisschen später als sonst) hat mein Nachbar gearbeitet. Was aber heute gefehlt hat, was er sonst jeden Samstag hat, war die Musik. Wie ich vom Mittagessen heimgekommen bin, hab ich auch erfahren warum: Der Vecino, sein Bruder und seine zwei Kinder, die immer ins CAAM zum Spielen und Hund-und-Katz-Ärgern kommen, haben mich freudig begrüßt und er redet ganz ungeniert vor seinen Kindern mit mir, wies mir geht, ob ich auch einen "Chuchaqui" (weiß nicht, wie mans schreibt, heißt Kater, das Wort kommt angeblich aus den Quichua, das die Inka glaub ich gesprochen haben) hab, weil er hat schon den ganzen Tag Kopf weh. Ach, wie müssen die Kinder doch stolz sein auf ihren Papa. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na gut, mein Blogeintrag erreicht schon bald wieder die Länge meiner Deutschmatura, jetzt sollte ich aufhören. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lasst mir den Schnee schön grüßen und wenn euch kalt ist, denkt daran, dass bei 30 Grad schwitzen auch nicht immer angenehm ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7752425772944101326?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7752425772944101326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7752425772944101326&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7752425772944101326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7752425772944101326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/11/dale-barcelona.html' title='¡Dale Barcelona!'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-2095935356285206817</id><published>2008-11-15T19:19:00.007+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Daunehaun</title><content type='html'>Am Freitag kam am Abend im CAAM eine Frau vom "Registro Social" vorbei, die für offizielle Zwecke alle Grundstücke und Häuser abklappert, um die Leute zu registrieren und was auf den Grundstücken los ist. Sie hat gesagt, das ist für zukünftige Projekte oder so, ich hab nicht alles verstanden, als ich ihr dann klarmachen konnte, dass hier momentan nur ich lebe und das auch nur mehr für achteinhalb Monate, hat sie mir ein Pickerl auf das Haus gepickt, wo "rechazo" (was so viel wie, zurückgewiesen oder abgelehnt heißt) draufsteht. Nicht, dass mich das Pickerl sonderlich stören würde. Aber die Frau hat, bevor sie das Pickerl noch möglichst unpassend auf die Wand des CAAM platzieren konnte, diese Folie oder Papier, das man abzieht, damit das Pickerl auf der Rückseite auch pickt einfach in das Blumenbeet fallen lassen, wo aber einen Meter daneben der Karton steht, in dem wir immer brav den anfallenden Müll vor dem Haus sammeln. Sie ist dann auch ziemlich schnell wieder gegangen und ich war irgendwie momentan so "baff" (mir fällt grad kein anderes Wort dazu ein), dass ich nichts sagen konnte. Nicht, dass dieses kleine Teilchen Papier unsere Rosen oder den ají-Strauch umbringen würde. Aber diese Egalheit, mit der sie es einfach fallen lässt. Und wie kommt sie dazu, es auf einem fremden Grundstück einfach wegzuwerfen? So gedankenlos sie es weggehaut hat, um so mehr hat es mich irgendwie plötzlich berührt und ist auf irgendwas in mir gestoßen, was man in Österreich zum Glück von frühester Kindheit an lernt oder lernen sollte; nämlich seinen Mist ordentlich zu entsorgen! Ich kann es schwer erklären, es ist hier einfach normal, alles wegzuwerfen, egal wohin. Papierbecher und Plastiksackerl aus dem Bus, Servietten auf die Straße, Flaschen sowieso, und was man zu Hause an Müll sammelt verbrennt man möglichst nahe am Nachbarsgrundstück. Nicht erst einmal kam ich am Vormittag in mein Zimmer und fand es total verraucht vor, weil durch die offenen Wände der Rauch von Nachbars Müllverbrennung wunderbar hereinzieht. Zum Glück ist der Rauch dadurch auch so schnell wieder weg, wie er gekommen ist, aber am Freitag zum Beispiel hing während des ganzen Vormittages über der Brücke und der Hauptstraße bis zur Clinica eine blaue Rauchwolke, weil auf der "Bachgstettn" zum Río Pedro Carbo anscheinend der ganze Müll verbrannt ist. Dass Müll beim Verbrennen bestialisch stinkt, ist wohl jedem klar.&lt;br /&gt;Jetzt aber möchte ich mich hier offiziell für ein Paket bedanken, das anscheinend direkt vom Bundesheer den Weg nach Pedro Carbo (eigentlich nach Guayaquil, bis Pedro Carbo müssen wir immer selber nachhelfen...) geschafft hat. Danke, Michi und Christian (oder soll ich "Rekruten Ernst und Sigl" schreiben? - nein, für mich seid ihr noch Menschen ;) ) &lt;br /&gt;Diese Woche verlief eher ruhig im CAAM, Donnerstag abends war aber plötzlich kein Wasser mehr im Tank. Unsere Wasserversorgung steht immer auf unsicheren Beinen, ich brauch ja auch nicht erwähnen, dass das Wasser zwar gut schmeckt (unabsichtlich einmal getrunken, nix passiert) aber absolut nicht für den Verzehr geeignet ist. Weil im Wassersystem von Pedro Carbo zu wenig Druck herrscht, bekommt das CAAM und ander Häuser nur während der Nacht Wasser, wenn die Wasserfirma (oder eigentlich ist das so eine Art Genossenschaft) ander Stadtteile abdrehen kann. In der Nacht soll sich dann unser Tank auffüllen, der unter dem Haus ist. Wenn wir Strom haben, was meistens der Fall ist, pumpt dann eine Pumpe das Wasser in unsere Leitungen und erzeugt so den nötigen Druck. Wenn aber kein Strom da ist, gibts auch kein fließendes Wasser. Erinnert mich an die USA, wo wir 4 Tage mit diesem Phänomen leben durften. Wenn aber zwei Tage kein Wasser kommt, wird der Tank langsam leer und wenn man das nicht rechtzeitig bemerkt und man nicht daheim ist, wenn die Pumpe plötzlich ins Leere pumpt und sich überhitzt, könnte dadurch leicht unser wunderschönes Holzhaus abbrennen. Na gut, jedenfalls bin ich dann in der Früh zu dem Chef der Wassergenossenschaft, der hauptberuflich eine Maismühle betreibt, gegangen und der hat mich nur gesehen und schon gewusst, dass ich, wie immer, wegen des Wassers oder eben wegen des Nichtvorhandenseins von Wasser komme.Er hat mich dann mit einem anderen mitgeschickt, der hat mir auf dem Weg die Eigenheiten des pedrocarbensischen Wassersystems erklärt und ich hab erfahren, wo ich nur mit einer Kombizange einen Teil von Pedro Carbo vom Wasser abschneiden könnte. Ohne Schloss oder Deckel davor. Das war gleich gegenüber vom CAAM und als wir schauen wollten, ob jetzt Wasser in unseren Tank kommt, haben wir bemerkt, dass vor dem Gartenzaun des CAAMs eine riesige Lacke steht, nahe des Wasserzählers. In der Mitte ist das Wasser richtig herausgesprudelt und wir haben mit bloßen Händen hinuntergraben könne, weil die Erde schon so weich war. Beim Wasserschlauch angekommen sahen wir, dass aus dem Verbindungsstück zwischen Hauptleitung und unserer Abzweigung Wasser raussprudelt und das wahrscheinlich der Grund für das Fehlen des Wassers war. Er hat das dann mit einem Gummiband oder so etwas ähnlichem abgedichtet, einigermaßen, so dass halt wieder Wasser kommt zu uns, aber sicher noch die Hälfte (zu unserem Glück vor dem Zähler) verloren geht. Er hat gemeint, er kennt wen, der das reparieren kann, wann er den denn schicken soll, fragt er mich dann, am Montag oder Dienstag? Ich sage darauf, es wär mir schon sehr recht, wenn der heute noch kommen könnte, schließlich gehen da täglich sicher hunderte Liter von Wasser verloren. Er meint, gut das wird er machen. Naja, bis jetzt war noch niemand da. Und solang wir ein bisschen Wasser bekommen, ist es eigentlich ihr Problem. &lt;br /&gt;Uns geht es allen gut, meinen Tieren auch. Die Katze hat sich verletzt am Fuß, rennt aber schon wieder und ist der Alleinunterhalter für wartende Kunden der Caja. Gesund bleiben Hund und Katz durch Speckschwarten aus Österreich. Das ist am Abend immer wie eine kleine Zermonie. Ich esse Speck, die Katze miaut mich lautstark an, weil sie weiß, dass der gut ist und kratzt schon an meinen Beinen und der Hund sitzt daneben schaut mich an, legt den Kopf schief, setzt seinen "Dackelblick" auf und wedelt mit dem Schwanz. Und wenn ich der Katze seiner Meinung nach zu viel gebe, legt er sich auf den Boden und ist beleidigt. Die beiden wachsen einem echt ans Herz. Auch wenn Tiere nie einen Menschen ersetzen können, so sind sie doch auch lustige und interessante Weggefährten. Aber halt keine Menschen. Außerdem leisten sie auch wertvolle Dienste. Hund und Katz streiten sich fast um das sauer gewordene Jogurt oder der Hund schleckt Jogurtgläser aus, die Katze ist fast stecken geblieben in einem. Das war lustig. Und um das Speckschwartl, dass ich eh nicht essen kann, reißen sie sich auch. &lt;br /&gt;Kurze Vorschau: Am Sonntag werden wir ein Fußballmatch in Guayaquil anschauen. 25 $ Eintritt für FC Barcelona gegen Weißichnicht. Auf jeden Fall ist Barcelona ein Club aus Guayaquil, der genauso heißt, wie der in Spanien, und das Wappen ist auch das selbe. Es gibt zwar eine Stadt hier, die Barcelona heißt, die ist aber nicht in Guayaquil (eh klar...). FC Barcelona ist hier ungefähr fünf mal wichtiger als für einen Rapid in Wien und in dem Spiel am Sonntag wird sich entscheiden, ob sie Meister werden. Mir ist es ehrlich gesagt egal, aber ich möchte mal ein Fußballmatch in Ecuador erleben. Ich war in Österreich noch nie im Stadion, hatte auch nie das Bedürfnis, aber ich hab auch nie viel Speck gegessen. Aber ja, das ist was anderes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hab ich diesmal nicht geschafft, die Fotos auf flickr zu laden, was eigentlich einfacher sein sollte als hier. Naja, wenn der Computer nicht will, will er halt nicht. Und die Beschreibungen sind durcheinander. Ich gebs auf. Suchraetsel: Welche Beschreibung gehoert zu welchem Bild? das foerdert das kreative Denken.&lt;br /&gt;Bis zum naechsten Mal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8Z7JJub8I/AAAAAAAAAB8/hXn2fJN5v7w/s1600-h/DSC_1400.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8Z7JJub8I/AAAAAAAAAB8/hXn2fJN5v7w/s320/DSC_1400.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268958592906457026" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Bild aus Cuenca, wo man sieht, wie bei einem Umzug die Buergermeister oder Vertreter der Gemeinde oder sowas als Empfang zwei gegrillte Meerschweinchen bekommen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bH7ty4kI/AAAAAAAAACk/eB8z3Z5H-hI/s1600-h/DSC_1627.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bH7ty4kI/AAAAAAAAACk/eB8z3Z5H-hI/s320/DSC_1627.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268959912149574210" /&gt;&lt;/a&gt;Eine "Reina" aus einem Stadtteil von Cuenca, Reina heisst Koenigin und das soll die Schoenheitskoenigin sein. Naja.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bHpA2v8I/AAAAAAAAACc/LNMaGXNAPKQ/s1600-h/DSC_1592.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bHpA2v8I/AAAAAAAAACc/LNMaGXNAPKQ/s320/DSC_1592.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268959907129245634" /&gt;&lt;/a&gt; Eine "Reina" fehlte und David hat sich raufgesetzt...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bHqTuFkI/AAAAAAAAACU/cpI8YTZmKDM/s1600-h/DSC_1474.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bHqTuFkI/AAAAAAAAACU/cpI8YTZmKDM/s320/DSC_1474.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268959907476805186" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Haus...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bG5y41fI/AAAAAAAAACM/tfv_rsTntw8/s1600-h/DSC_1435.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bG5y41fI/AAAAAAAAACM/tfv_rsTntw8/s320/DSC_1435.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268959894454195698" /&gt;&lt;/a&gt;Militaerparade. Mir hat nur der, der sich als Christbaum verkleidet hat, so gefallen. Schaut natuerlicher aus, als die Plastickbaeume, die man jetzt schon ueberall kaufen kann.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bGoOsuJI/AAAAAAAAACE/CaWodDtZBhA/s1600-h/DSC_1420.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8bGoOsuJI/AAAAAAAAACE/CaWodDtZBhA/s320/DSC_1420.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268959889739004050" /&gt;&lt;/a&gt;Ja, die chicas... von einer Militaerschule und mit zwei wollten wir ein Foto machen und dann wollten alle Fotos mit uns haben. Mich hats nicht gestoert, weil ich gerne fotografiere.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8de7bLUdI/AAAAAAAAADM/NNM4oKllh2A/s1600-h/DSC_1785+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 215px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8de7bLUdI/AAAAAAAAADM/NNM4oKllh2A/s320/DSC_1785+Kopie.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268962506231730642" /&gt;&lt;/a&gt;Eine Pflanze, die ich auf einer Finca fotografiert habe&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8devlU3qI/AAAAAAAAADE/1LJ3Zcoo1bI/s1600-h/DSC_1752.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8devlU3qI/AAAAAAAAADE/1LJ3Zcoo1bI/s320/DSC_1752.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268962503053074082" /&gt;&lt;/a&gt;Die Sau in Estacada&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8defp6aHI/AAAAAAAAAC8/ypk16DmZwUM/s1600-h/DSC_1735.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8defp6aHI/AAAAAAAAAC8/ypk16DmZwUM/s320/DSC_1735.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268962498777344114" /&gt;&lt;/a&gt;Trockenzeit&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8ddj4n5WI/AAAAAAAAAC0/t-bjDPhlIqY/s1600-h/DSC_1672.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8ddj4n5WI/AAAAAAAAAC0/t-bjDPhlIqY/s320/DSC_1672.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268962482732918114" /&gt;&lt;/a&gt;Besprechung mit PPD&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8ddtxc51I/AAAAAAAAACs/VUXX1w6yvVk/s1600-h/DSC_1606.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8ddtxc51I/AAAAAAAAACs/VUXX1w6yvVk/s320/DSC_1606.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268962485387192146" /&gt;&lt;/a&gt;Noch aus Cuenca. Flo vor einer Wand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-2095935356285206817?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/2095935356285206817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=2095935356285206817&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2095935356285206817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/2095935356285206817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/11/daunehaun.html' title='Daunehaun'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0MxlwSkPDmc/SR8Z7JJub8I/AAAAAAAAAB8/hXn2fJN5v7w/s72-c/DSC_1400.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8832238368730160423</id><published>2008-11-09T00:07:00.000+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>¿Qué cuenta el Klaus?</title><content type='html'>Eigentlich würde ich jetzt gerne Fotos ins Internet stellen. Leider aber ist das Internet hier in Pedro Carbo so langsam, dass ich warte, bis ich nach Guayaquil komme um die Fotos vom Ausflug nach Cuenca und vom Besuch des UNDP ins Internet stelle. Das UNDP ist das United Nations Development Programme, also ein Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und die haben wiederum das „Programa de pequeñas donaciones“, das Programm der kleinen Spenden. Das CAAM hat sich dafür beworben und wurde vorausgewählt. Deshalb kam am Donnerstag eine Delegation von 2 Personen aus Quito, die sich das CAAM und seine Aktivitäten näher angeschaut haben. Während der Manuel die zwei vom Flughafen in Guayaquil abgeholt hat, haben wir im CAAM alles geputzt und alles zusammengeräumt (Ich bin mir sicher, dass ich den nächsten 2 Wochen nichts mehr finden werde, so wie jedes mal, wenn wichtiger Besuch kommt und alle den Putzfimmel bekommen, bis ich wieder mein geordnetes Chaos am Schreibtisch und in seiner Umgebung hergestellt habe). Nein, das hat schon auch was Gutes an sich gehabt. Ich habe mir vorgenommen, die Buchhaltung bis zu diesem Besuch auf den aktuellen Stand zu bekommen und das habe ich geschafft. Auch wenn ich einige Ausgaben und Einnahmen nur nach den Aufzeichnungen im Kassabuch verbucht habe, weil es keine Belege mehr gab, aber ich kann nicht ewig den Belegen hinterherlaufen, wenn ich sie eh nicht bekomme. Sorry an alle HAK Schüler bzw Lehrer, die das vielleicht lesen, natürlich gilt für euch weiterhin: KEINE BUCHUNG OHNE BELEG! Auf jeden Fall haben wir den Zweien vom PPD das CAAM, den jardín botánico (botanischer Garten) in Estacada neben Pedro Carbo und zwei Fincas in „Valle de la Virgen“ (Tal der Jungfrau – toller Name fuer einen Ort… wir sagen immer „Virgen de la Valle“ – Jungfrau im Tal) besichtigt. Auch davon gäbe es tolle Fotos. Zum Schluss haben wir noch eine Abschlussbesprechung gehabt und sie haben uns gesagt, was wir verbessern sollten an unserer Projektbeschreibung. Das Projekt wäre wirklich sehr wichtig, weil es für das CAAM etwa 50.000 $ an Förderungen bringen würde. Natürlich ist da jeder Dollar zweckgebunden, aber trotzdem lassen sich damit einige Vorhaben leichter durchführen, wenn man bedenkt, dass die momentane Bilanzsumme (alles Vermögen – Geld, Haus, Grundstück, Forderungen,…) des CAAM bei ca 49.000 $ liegt. Also bitte Daumen drücken.&lt;br /&gt;Letztes Wochenende waren wir in Cuenca, einer größeren Stadt in den Anden, wo am Montag ein großes Fest war, weil der 3.11. der Unabhängigkeitstag von Cuenca ist. Irgendwie haben die Städte hier alle unterschiedliche Unabhängigkeitstage, je nachdem, wann sie sich halt von den Spaniern befreit haben. Unabhängigkeitsfeier heißt immer: viele Paraden, Musik, Wahl der „Reina“ (Königin – in Cuenca hat jedes Stadtviertel seine Schönheitskönigin gewählt, unter denen dann die Reina von Cuenca gekrönt wird), und viel viel viel Militärparaden, Militärmusik, Militärschulen marschieren auch mit, Flieger fliegen drüber und machen so Kunststücke. Militär ist hier schon sehr präsent immer. Es hat auch mehr Ansehen und Rechte als in Österreich. Ob das gut ist? Es ist schon krank irgendwie, man sieht da die Panzer, Kanonen und bis an die Zähne bewaffnete Soldaten auf Autos vorbeifahren und irgendwie kommt es einem dann und man denkt sich: „He, was soll das eigentlich? Das sind lauter sauteure Geräte, die den einzigen Zweck haben, Menschen zu töten.“ Ja klar, wozu sonst gibt es Waffen. Aber ist das normal? Ich meine, macht sich da noch irgendwer Gedanken darüber, oder akzeptiert man, dass ganze Industriesektoren vom Morden leben? Akzeptiert man Kriege und Gewalt auf der Welt, wie man es seit frühester Kindheit im Fernsehen gesehen hat? Wenn ich daran denke, was ich als kleines Kind in den Nachrichten gesehen habe, fallen mir eigentlich immer fast nur die Balkankriege ein. Welche genau das waren, weiß ich nicht mehr, aber man bekommt halt schon als Kind mit, dass Gewalt und Mord in dieser Welt einfach normal sind.&lt;br /&gt;Wieder bin ich einmal vom Thema weggekommen. Aber ich denke so viel nach in letzter Zeit und ich muss meine Gedanken irgendwie mitteilen.&lt;br /&gt;Was erfreulicheres: Seit letzter Woche haben wir eine Kaffeemaschine im CAAM. Also keine Maschine, das ist so ein Ding, wo man unten Wasser einfüllt, dazwischen Kaffee und wenn man das dann auf den Herd stellt, kocht das Wasser unten und wird durch den Kaffee hinauf in den Behälter gedrückt. Und der Kaffee ist echt sehr gut. Nicht so wie der öde Nescafe, der nur nach Wasser schmeckt. Ich habe um 3 $ ein Packerl ecuadorianischen Kaffee gekauft…. Lecker, da kann sich die „röstfrischen“ in Österreich anhalten. Mit dem Kaffee fällt mir das Aufstehen in der Früh auch leichter und da ich mich mittlerweile an den vielen Reis gewöhnt hab, freu ich mich auch auf die Mittagessen. Abendessen fällt meist eher dürftig aus, bisschen Speck von daheim, Brot mit Butter (Butter ist aber meistens eine grauslich gesalzene Margarine, die sich auch ungekühlt halten würde – Konservierungsmittel, pfui!) oder einen Käsetoast, manchmal mit Zwiebel oder Paprika drinnen und viel Salsa de Tomate (Ketchup), das mir hier viel besser schmeckt als in Österreich. &lt;br /&gt;So, wieder genug geschrieben, ich hoffe, im Laufe der Woche kommen noch Fotos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8832238368730160423?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8832238368730160423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8832238368730160423&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8832238368730160423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8832238368730160423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/11/qu-cuenta-el-klaus.html' title='¿Qué cuenta el Klaus?'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-4528854896046289279</id><published>2008-10-31T21:45:00.002+01:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Weltherrschaft</title><content type='html'>Wer hat sie?&lt;br /&gt;Die USA? nein&lt;br /&gt;Europa? nein&lt;br /&gt;Wer dann? - Nestle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht uebertrieben, aber hier in Ecuador koennte man nur von Nestle-Produkten leben. Milch, Wasser, Brot, Kaffee, Butter, alles gibt es von Nestle. Wahrscheinlich ist das aber eh in Oesterreich auch so, nur haben wir dort mehr Auswahl. Ich fuerchte aber, dass man in ein paar Jahren nicht mehr nur von Produkten eines Konzerns leben kann, sondern das sogar muss, weil es dann nichts anderes mehr geben wird. Man lernt als Argument fuer freie Marktwirtschaft oft die moegliche Vielfalt der Produkte durch viele Anbieter. Aber was bietet uns hier diese freie Wirtschaft? Bereits jetzt kann man alle Produkte seines taeglichen Bedarfs aus der Hand von zwei oder drei Konzernen beziehen. Ist das Vielfalt? Naja. Ich versuche jetzt, was hier sehr schwer ist, ohne Produkte von Nestle auszukommen. Keine Angst, ich werde jetzt keinen darum bitte, es auch zu machen. Mich besorgt es halt schon, dass ein Konzern dermassen maechtig ist, dass ich denen nicht mein Geld lassen will. Es scheint mir auch pervers, dass in einem Land, das selbst Kaffee produziert und Nachbarland von Kolumbien ist, wo es ja einen der besten Kaffees der ganzen Welt gibt, dass es hier nur Nescafe gibt. Ist das nicht krank? Oder Ecuadors Kakao. Weltweite Spitzenqualitaet. Was gibts im Supermarkt? Kakao von Nestle. Kann man diese Verruecktheiten nicht irgendwie aufhoeren? Bitte.&lt;br /&gt;Heute war ich im Finanzamt. Lange Rennerei, viel Papierkrieg und erst nicht das bekommen, was ich wollte. Jetzt etwas deprimiert, bin aber trotzdem auch irgendwie stolz, dass ich wenigstens annaehernd das erreicht habe, was ich wollte. Da mein letzter Blogeintrag so dermassen den Rahmen gesprengt hat (bei der Deutschmatura hab ich weniger geschrieben) werde ich diesmal schon aufhoeren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-4528854896046289279?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/4528854896046289279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=4528854896046289279&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4528854896046289279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/4528854896046289279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/weltherrschaft.html' title='Weltherrschaft'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-3959820736801809779</id><published>2008-10-25T20:19:00.001+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Fotos</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/27350295@N04/?saved=1"&gt;Hier gibt es Fotos von letzter Woche und vom letzten Wochenende in Quito&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-3959820736801809779?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/3959820736801809779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=3959820736801809779&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3959820736801809779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/3959820736801809779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/fotos.html' title='Fotos'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-8252135884904307934</id><published>2008-10-24T02:03:00.001+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.547+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Quito</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:1pt'&gt;to&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letztes Wochenende waren wir (Hanna, Max [2 Deutsche, die in Daule arbeiten], Flo und ich) in Quito. Quito ist die Hauptstadt von Ecuador und liegt auf 2800 m Seehöhe, ca 7-8 Stunden im Bus von Guayaquil entfernt. Diese 8 Stunden im Bus haben wir aber relativ angenehm, schlafend, verbracht. Aber alles von vorne: Freitag abends ging es los, von Pedro Carbo zuerst nach Guayaquil. Während Flo und ich auf den Bus gewartet haben, bleibt auf einmal ein Auto stehen und der Fahrer fragt uns, ob das die Straße nach Guayaquil ist. Da er seriös aussieht und ein relativ neues Auto fährt, fragen wir ihn, ob er uns mitnimmt und das tut er auch. Im Auto plaudern wir viel mit ihm, es stellt sich heraus, dass er auf Schiffen arbeitet, und unterwegs von Manta (große Hafenstadt, die über die Straße, die durch Pedro Carbo führt, mit Guayaquil verbunden ist, was den regen LKW-Verkehr erklärt) nach Hause nach Guayaquil ist. Momentan arbeitet er auf einem Schiff, das zu den Galapagos-Inseln fährt und er bietet uns an, einmal mit ihm mitzukommen. Super, wenn man bedenkt, dass sonst die Touristenfahrten extrem teuer sind, aber wir werden ja sehen, ob vielleicht einmal etwas daraus wird. Nach einer Stunde fahrt meint er dann, er fährt zwar nicht zum Terminal, weil er wo anders wohnt in Guayaquil, aber er führt uns hin, nur hat er schon Hunger und nimmt uns zuerst zu sich heim zum Essen mit. So kommen wir dann in ein relativ neues und gepflegtes, abgesperrtes und bewachtes Reihenhausviertel gekommen, wo seine Schwiegermutter für uns Suppe und Fisch kocht. Zur Nachspeise noch frischgepressten Orangensaft und dann führt er uns zum Terminal. Er selbst kommt aus Quito und hat auch den dortigen Dialekt geredet, der für Spanisch-Anfänger wie mich sehr leicht zu verstehen ist und mir irgendwie gefällt. Er hat uns sogar am nächsten Tag angerufen, ob wir eh gut angekommen sind. Also so viel Gastfreundschaft und Vertrauen gegenüber wildfremden Leuten haben mich sogar hier in Ecuador erstaunt. In Quito angekommen geht man vom Busterminal weg zur schönen Altstadt über Stufen, auf denen man (oder ich untrainierter Körper zumindest) die 2800 m Höhe gleich mal spürt. Nach einem kleinen Frühstück im Park haben wir eine Unterkunft gesucht, die wir empfohlen bekamen, ein Barbesitzer vermietet Zimmer in seinem Haus, mit Ausblick über die Altstadt von Quito für nur 5 $ pro Nacht. Noch ein Glücksgriff. Gleich darauf machten wir uns auf den Weg zum Teleferiquo, einer Seilbahn, die auf den Pichincha, den "Hausberg" von Quito führt. Der Pichincha ist vor allem wegen der historischen Schlacht am Pichincha am 24. Mai 1822 berühmt, in der, wenn ich mich nicht täusche, die Unabhängigkeitskämpfer die Spanier besiegt haben, und gibt der ganzen Provinz um Quito und der größten Bank von Ecuador den Namen. Die Seilbahn führt bis auf 4100 m hinauf. Wir sind dann noch 2 Stunden gewandert am Berg, bis auf 4200 oder 4300 m hinauf, und dort geht man dann schon langsamer. Richtige Probleme bekommt man als halbwegs gesunder Mensch in dieser Höhe aber noch nicht, wenn man sich nicht überanstrengt. Am Abend waren wir noch Pizza essen und am nächsten Tag wollten wir ein Monument der indigenen Bevölkerung in Catequilla (ich weiß jetzt nicht, ob man das so schreibt) besichtigen, das exakt am Äquator sein soll. Die "Mitad del Mundo" (Mitte der Welt) ist ein Museum am Nordrand von Quito, an dessen Stelle vor ca 100 Jahren der Äquator ermessen wurde, was aber nicht stimmt, da sich das ganze Denkmal ca 200 m südlich davon befindet. Tja, die Indigenas habens halt schon einige hundert Jahre davor genauer gekonnt als die Franzosen vor 100 Jahren. Wir wollten also auf den echten Äquator auf dem Berg in Catequilla und fragten nach einem Taxi. Der Fahrer wollte für "ida y vuelta" (hin und zurück) 20 $, was uns zu viel war. So haben wir halt eine ecuadorianische Familie gefunden, die mit ihrem alten Ford-Van gerade Pause machten und zu Mittag aßen. Flo hat ihnen von dem Denkmal erzählt und ihnen 10 $ geboten, dass sie hinfahren und uns mitnehmen. Sie waren dann auch wirklich dran interessiert und haben uns mitgenommen. Die Bergstraße rauf würde kein Österreicher fahren wollen, aber der Fahrer wollte uns beweisen, dass sein alter Ford es schafft und ist bis rauf gefahren, weiter als die Taxis fahren, dann ist es immer steiler geworden und wir haben ihm schon gesagt, es ist nicht mehr weit, wir steigen aus und gehen die 5 Minuten bis rauf. Aber nein, wir haben seinen Ehrgeiz und den des alten Ford geweckt. Die Hanna fragt dann: "Kann der dann überhaupt noch umdrehen?" und Flo antwortet ihr scherzhaft "Ja, der wird dann direkt am antiken Monument umdrehen." Als wir dann angekommen sind, direkt am Gipfel des Berges stellte sich heraus, dass der Flo recht hatte. Der Gipfel war eine runde Ebene, die von den Indigenas schon aufgeschüttet wurde und wo jetzt jemand ein neues Denkmal drüberbauen will, was aber durch eine Demonstration am selben Tag vorerst gestoppt wurde. Es waren auch noch einige Leute dort, die ein Interview für einen Film gedreht haben, die haben auch ein GPS-Gerät mitgehabt und das haben sie uns geborgt und somit haben wir den exakten Äquator ausgemessen. Und siehe da, laut GPS (das auch eine kleine Abweichung haben kann) geht der Äquator fast durch die Mitte des Kreises, ist das nicht faszinierend, dass die das vor so langer Zeit nur durch den Stand der Sonne auf die paar Meter genau sagen konnten? Naja, der alte Ford auf dem Monument war etwas komisch, eigentlich sind wir ja auch gegen die Zerstörung des Monuments und dann kommen wir im Auto rauf, das fast direkt am Äquator parkt. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß mit der Familie und haben auch Äquator-Fotos gemacht. Den sieht man zwar nicht (a wirklich?) aber es sind Stecken gesetzt, wo laut GPS die Linie verläuft. Vor der Heimfahrt haben wir auch noch die "Mitad del Mundo" besichtigt, wo zwar nicht der echte Äquator ist, aber eine schöne Linie gezogen wurde, die man fotografieren kann. Sehr touristisch und die meisten Glauben, dass sie am Äquator sind, sie bewegen sich aber in Wirklichkeit die ganze Zeit auf der Südhalbkugel. Um 11 Uhr abends hieß es schon wieder Abschied nehmen von der 50 km langen Stadt und wir fuhren im Bus zurück nach Guayaquil und dann nach Pedro Carbo, rechtzeitig um halb 8 waren wir zur Arbeit am Montag wieder da. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die vielen Geburtstagswünsche, vor allem die unzähligen auf StudiVZ, ich kann leider, wegen Internetzeitmangel, nicht alle beantworten, hab aber alles gelesen. Am meisten habe ich mich natürlich über die kulinarischen (Schokolade und Wurst) Grüße gefreut. Mir geht es gut, bis auf einige Magenverstimmungen, die aber meistens so schnell gehen wie sie kommen, das gehört dazu. Mit der Buchhaltung im CAAM bin ich auf Aufholjagd, bis Anfang November muss ich "al día", also auf dem aktuellen Stand mit der Bilanz sein, was man eigentlich immer sein sollte, aber hier in letzter Zeit durch fehlende Belege und Unklarheiten nicht möglich war. Im November kommt nämlich eine Gruppe von Leuten von der UNO, die über ein Projekt und die damit verbunden Fördergelder für das CAAM entscheiden und wenn alles gut läuft, bekommen wir eine fette Unterstützung. Für alle, die es noch aus unserer Schulzeit kennen, ich wünsche mir das BMD-Programm zurück, wir arbeiten hier mit einem Programm, das sich "Monica7" nennt, Monica ist blond (zumindest auf dem Foto im Programmordner) und meinem Charme noch nicht vollständig erlegen, aber auch dem Flo, der sie schon seit 8 Monaten kennt, druckt sie hin und wieder Bilanzen aus, bei denen Aktiv und Passiv verschiedene Werte anzeigen, was ja die komplette Katastrophe für jede Buchhaltung bedeutet und kein Programm der Welt je zulassen dürfte, aus. Zum Glück habe ich Unterstützung vom Carlos, der ist Buchhalter für einige Firmen und macht für das CAAM die offiziellen Sachen mit dem Finanzamt. Und Monica ist für ihn wie eine Schwester. Die Kleinsparkasse, die noch im CAAM integriert ist, wollen wir immer weiter ausgliedern aus der Verwaltung des CAAM, was aber, so lange sie keine eigene Steuernummer und die damit verbundenen Rechte und Pflichten hat, nicht vollständig funktioniert und, so prophezeie ich, spätestens beim Jahresabschluss gröbere Probleme verursachen wird. Das genau zu erklären würde jetzt zu weit in die Tiefen von "Debe y Haber" (Soll und Haben) und "Activo, Pasivo y Patrimonio" (Aktiv und Passiv, Patrimonio ist Eigenkapital, das in Ecuador aber als 3. Hälfte der doppelten Buchhaltung gesehen wird, also Pasivo und Patrimonio ergeben gemeinsam unser Passiv) führen. Aber Gott sei Dank habe ich ja schon ein bisschen Ahnung von Buchhaltung und wenn man das System nach der 1. Klasse HAK einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer. Was viel schwerer ist, sind die ganzen Verpflichtungen, die man als registriertes Unternehmen vom SRI (Servicio de Rentas Internas, Finanzamt) bekommt. Rechnungsblöcke darf man nur in autorisierten Druckereien drucken lassen, man zahlt Steuern, man muss bei Einkäufen Retencionen (Zurückhaltungen) machen, das heißt man zahlt gar nicht so viel, wie auf der Rechnung steht, sondern stellt ein wiederum vom Finanzamt autorisiertes Formular aus, in dem man berechnet, wie viel man weniger Zahlt, man hält zum Beispiel je nach Produkt oder Dienstleistung, das man kauft zwischen 1 und 8 % des Nettobetrags und zwischen 30 und 100 % der IVA (Impuesto Valor Agregado oder so, Umsatzsteuer) zurück, die man dann selbst ans Finanzamt zahlen muss. Ausnahmen gibt es natürlich genug. Darum wundert es mich nicht, dass so viele Geschäfte einfach ohne Rechnungen arbeiten, keine Steuern zahlen und schon gar nicht angemeldet sind, oder die, die angemeldet sind, stellen oft keine Rechnungen aus und zahlen keine Steuern, weil es so irrsinnig kompliziert ist. Ist mir schon öfter passiert, dass ich den Preis für irgendetwas erfragt habe, dann eine Rechnung verlangt habe, weil ich die ja brauche und plötzlich kostet es um einiges mehr, weil sie dann die Steuer dazurechnen müssen. Und schon nach der kurzen Zeit, die ich hier bin, hab ich für den Gasverkäufer seine eigene Factura für mich ausstellen müssen, weil er es nicht konnte. Hier hört es nicht auf mit der Komplexität des Rechnungswesens, aber ich höre hier auf, darüber zu schreiben, da man es sowieso nie ganz verstehen kann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich glaube, ich habe es schon einmal geschrieben, aber ich schreibe es noch einmal. Es ist unvorstellbar, wie ich mich schon an Pedro Carbo gewöhnt habe; Rauchwolken neben LKWs, Motorräder, die 20 cm neben mir vorbeifahren, dreckiges Besteck beim Mittagessen – all das erschreckt mich nicht mehr, wenn ich zum Mittagessen gehe, grüßen mich schon einige Leute, die ich oft nicht wirklich kenne, aber weil man sich halt jeden Tag begegnet, grüßt man sich. Irgendwie wächst einem diese staubige Stadt ans Herz. Oder sind es die Leute? Die verstehe ich sowieso noch nicht ganz. Also einerseits reden manche so schirch Spanisch, dass ich das Gefühl habe, die werde ich nie verstehen, aber andererseits auch die Mentalität; manche können in der Hängematte neben der Hauptstraße liegen und den ganzen Vormittag Zeitung lesen, andere haben es so eilig, dass sie während des ganzen Mittagessens den Motor ihres LKWs direkt neben den Tischen des Lokals rennen lassen, weil das angeblich ja so viel besser für den chinesischen Dieselmotor ist, damit sie schneller wieder weiterkommen. Also ich kann nicht sagen, ob das Leben hier langsamer oder schneller ist. Es geht sehr viel weiter in diesem Land: Straßen werden gebaut, die Wirtschaft wächst. Wem es zu Gute kommt? Ich weiß es nicht. Aber die Hoffnung ist da. Die Hoffnung, dass ein Volk, das jahrzehntelang, nein, jahrhundertelang vom puren Kapitalismus ausgebeutet wurde endlich zu seinem verdienten Wohlstand kommt. Und wenn erst mal alle Entwicklungsländer der Welt auf einem höheren Lebensstandard angelangt sind, spätestens dann wird es eng mit den Ressourcen. Dann ist nicht mehr Feinstaub oder eine Finanzkrise unser Problem. Die reichen Länder Europas und Amerikas haben genug Gründe, warum es besser ist, dass die Armen arm bleiben. &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-8252135884904307934?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/8252135884904307934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=8252135884904307934&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8252135884904307934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/8252135884904307934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/quito.html' title='Quito'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-7906974339608606511</id><published>2008-10-11T20:52:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.547+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Von Allem</title><content type='html'>Was einem in Ecuador schnell auffällt, ist die allgegenwärtige Musik. Im Bus, auf der Straße, in Geschäften, aus Autos, ja, von überall hört man laut und deutlich das, was die Ecuadorianer zum Leben genauso wichtig brauchen wie Reis. Und egal, wie laut der Bus oder der Umgebungslärm gerade ist: Die Musik muss lauter sein und sie ist es auch. Meistens hört man sogar aus den einfachsten Holzhütten ungedämpfte Salsa- oder Reggaetonmusik. Irgendwie fragt man sich dann schon, warum sich die Bewohner des Hauses lieber eine Stereoanlage aus China kaufen statt sich ein neues Wellblechdach zu kaufen, das dann vielleicht sogar dicht wäre. Aber andererseits, wenn sie lieber Musik hören, als ein dichtes Dach über dem Kopf haben wollen, es ist ihre Entscheidung. Aber trotzdem, man kann natürlich als Europäer nicht herkommen und ihnen sagen, was zu machen ist, dafür sind wir auch gar nicht da, aber eine gewisse Bewusstseinsbildung, vor allem in Sachen Umweltbewusstsein, wäre nicht ganz fehl am Platz. &lt;br /&gt;Tonträger wie CDs oder MP3-CDs sind hier sehr leicht zu bekommen, am Schwarzmarkt gibt es eigentlich nur kopierte CDs zu kaufen, um unter einen Dollar pro Stück, DVDs gibt es um einen Dollar. Jetzt fällt mir gerade auf, dass ich in zwei Monaten Ecuador keine einzige legale CD oder DVD gesehen habe. Einerseits natürlich der Raub geistigen Eigentums und der Schaden, der der Musikindustrie zugefügt wird, andererseits aber: Wie sollten sich Leute, die am Tag oft weniger als fünf Dollar verdienen sonst CDs leisten können. Jetzt stellt man sich vielleicht die Frage: „Ja, warum brauchen die CDs, wenns so arm sind, sollns sich was zu essen kaufen darum.“ Aber so leicht kann man das glaube ich nicht bewerten, es gelten hier andere Wertigkeiten, die man als Europäer nicht so schnell versteht und ich bin noch sehr sehr weit davon entfernt, es zu verstehen. Es gibt hier schon sehr viele gefälschte Markenartikel und billige Produkte aus China. Angefangen bei Autos und Lastwägen: Neben alten nordamerikanischen Fahrzeugen sieht man zu 98% nur japanische und chinesische Fahrzeuge, ganz selten sieht man einen VW-Käfer, manchmal einen Golf oder hie und da einen Peugeot. Sogar die reichen fahren zum Großteil halt teurere japanische Autos. Und oft steht auf den Bussen „VW“ oder „Mercedes-Benz“ drauf, ich bin mir aber nicht sicher, ob auch drin ist was drauf steht. Elektronikprodukte, Werkzeuge und vieles mehr, wird alles aus China importiert, weil die Chinesen halt in einer für Ecuadorianer leistbaren Qualität produzieren. Was nicht immer ungefährlich ist, zB hat sich mein Fahrrad einmal genau in der Mitte beim Überqueren der verkehrsreichen Hauptstraße in Pedro Carbo zerlegt. Ich hab lachen müssen, weil es irgendwie lustig war, wie auf einmal die Treter runtergeflogen sind, und hab das Rad bis zum Rand rollen lassen, bin abgestiegen und zurückgegangen um die Teile einzusammeln, da ist aber schon ein Tricifahrer mit seinem Motordreirad stehengeblieben und der wollte sich schon den Treter meines Fahrrades mitnehmen. Zum Glück hab ich ihn noch bekommen, das Fahrrad aber haben wir bis heute nicht wirklich reparieren können, da beim Reparaturversuch der Schraubenzieher (wahrscheinlich ebenfalls aus China und billiger als ein Dollar) abgebrochen ist. &lt;br /&gt;Jetzt bin ich aber vom eigentlichen Thema abgekommen. Warum sind Ecuadorianer angeblich glücklicher? Weil sie weniger haben, das sie belastet? Wer (noch) kein Auto hat, braucht sich nicht darum zu sorgen? Dafür haben sie aber andere Sachen, die sie sicher genug belasten könnten. Vielleicht einfach, weil sie sich über Sachen freuen können, die wir als „kindisch“ bezeichnen würden. Aber vielleicht ist ja gerade das „kindischsein“ das Geheimnis. Einfach, sich über einfache Sachen zu freuen, Musik zum Beispiel. Oder das Tanzen: Wenn ich mir vorstelle, wie in Österreich auf einem Ball die wenigsten Tanzen wollen und die, die tanzen auch nicht so ausschauen, als würden sie es gern tun, und dann sehe, wie es hier zugeht, wenn die Musik läuft. Da bleiben die wenigsten sitzen und wenn man nicht komplett verschwitzt ist und kurz vor dem Zusammenbruch ist, darf man nicht aufhören. Nein, das war jetzt übertrieben, aber es ist einfach eine andere Freude, die hier herrscht. Das heißt jetzt aber nicht, dass mir das Tanzen in Österreich nie gefallen hat, ich möchte schon wieder mal so Foxtrott, Tango, Rumba, Walzer,… das hab ich schon lang nicht mehr getanzt, und geht mir schon ein bisschen ab. &lt;br /&gt;Naja, was tut sich sonst so? Letzten Samstag haben wir meinen Geburtstag gefeiert. Gleichzeitig war die „Eröffnung“ von Manuels und Kattys neuem Haus. Dort haben wir Abendessen bekommen und als Nachspeise Buchteln mit Vanillesauce. Echt super. Danach sind wir noch in die Disco von Pedro Carbo gegangen, haben aber nicht lang tanzen können, weil dann irgendwie eine Schlägerei ausgebrochen ist, die sich dann wieder beruhigt hat und dann hats noch einmal angefangen. Ich bin dann raus aus der Disco, weil ich mir gedacht hab, dort bin ich weiter weg vom Geschehen, eine Frau draußen hat auch die Policia angerufen, dann wurde die Disco vom Besitzer zugesperrt und die Betrunkenen haben auf der Straße weitergeschrien und hätten sich fast weitergeprügelt. So sehr sie auch Betrunken waren, wer mit dem Motorrad oder Auto da war ist so auch wieder heimgefahren, einen haben wir gesehen, der ist auf dem Motorrad gesessen, so betrunken, dass er am Lenker gelehnt ist und nur mit einer Hand Gas gegeben hat, weil er aber die andere Hand zum Anlehnen brauchte, konnte er die Kupplung nicht bedienen und er konnte nicht wegfahren. Hätte er sowieso nicht, so schief, wie der geschaut hat. Wir haben uns dann ins CRESEM zurückgezogen, auf dem Weg zurück ist uns dann die Policia entgegengekommen, hat mich gewundert, dass die überhaupt gekommen sind, haben eh nichts getan. Die Betrunken sind dann noch einige Zeit mit den Motorrädern auf und ab gefahren, in atemberaubender Geschwindigkeit, in dem Zustand wie die fahren und so schnell, da wäre es sicherer, eine Autobahn in Österreich zu Fuß zu überqueren, mich wundert es wirklich, dass denen nichts passiert ist. Echt, sowas riskantes hab ich noch nie wo erlebt. &lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich solche Erzählungen aus dem Blog fernhalten, weil es ein schlechtes Licht auf Ecuador wirft. Aber ich denke mir, es ist halt so und Alkoholismus und Machismo sind zwei wesentliche Probleme hier und  beides vereint um 3 Uhr Früh auf einem Motorrad endet nach meiner Schätzung mit einer 50%igen Überlebenschance. &lt;br /&gt;Aber auch wieder was positives: Am Sonntag waren wir bei einer Lehrerin (die, die im September geheiratet hat) des CRESEM zum Palatschinkenessen eingeladen. Sie kennt Palatschinken dank Jakob Winkler und sie wohnt jetzt mit ihrem Mann in einem „Haus“, dass aus 2 Ziegel- und 2 Holzwänden besteht und darüber zur Hälfte ein löchriges Wellblech, zu einem Viertel eine Plane hat und zu einem Viertel unter freiem Himmel ist. Trotzdem stehen 2 Fernseher drinnen. Wieder eine Frage der Wertigkeiten. Naja, ich habe dann die Supervision über die Palatschinkenproduktion übernommen, hab den Teig optimal abgestimmt und dann die Palatschinken in der Pfanne gebacken (sagt man da gebacken?) und sie dann zur Endfertigung weitergeleitet.  Die Pfanne war so eine billige Pfanne aus China, siehe oben, die immer gekracht hat, wenn man sie zurück auf die Gasflamme gestellt hat.&lt;br /&gt;Jedenfalls waren da so viele Leute da, dass im Haus fast kein Platz mehr war, aber die Gastfreundschaft hier kennt fast keine Grenzen und wenn man die nicht ausnutzt, ist das fast schon unhöflich. &lt;br /&gt;Nächstes Wochenende fahren wir wahrscheinlich nach Quito. Warum? Fortsetzung folgt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-7906974339608606511?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/7906974339608606511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=7906974339608606511&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7906974339608606511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/7906974339608606511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/von-allem.html' title='Von Allem'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-562907553488032244</id><published>2008-10-04T21:28:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.547+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Mega Santa Maria</title><content type='html'>In Pedro Carbo gibt es ein Internetcafé, dass sich „Cyber Narcisa de Jesús” nennt, nach Narcisa de Jesús, einer Heiligen aus Nobol, eine kleine Stadt zwischen Pedro Carbo und Guayaquil. Deswegen wird hier fast alles nach ihr benannt, auch eine Buslinie mit den ältesten und hässlichsten Bussen, die aber deswegen vielleicht ungefährlicher ist, weil die Busse nicht schneller als 70 km/h fahren können. Und in Banos gab es einen Supermarkt, der „Santa Maria“ heißt und weil es ein großer „Santa Maria“ ist, heißt er „Mega Santa Maria“. Die Religiosität der Leute hier nimmt schon oft komische Ausmaße an, wobei für mich vieles nicht wirklich tiefsinnig und oberflächlich erscheint. Aber alles von vorne: Letztes Wochenende waren wir zu viert in Banos, einem Touristenort in den Anden. Freitagabend sind wir mit dem Bus von Guayaquil 7 Stunden durch die Anden, teilweise über Schotterstraßen, gefahren und kamen um 5 Uhr früh dort an. Am Samstag machten wir eine Tour mit einem Bus zu den Wasserfällen und zu einer Seilbahn, alles sehr beeindruckend, aber für diesen Teil der Reise lasse ich die Fotos erzählen. Am Abend aßen wir in einem italienischen Restaurant mit fast europäischen Preisen, aber was solls, im Urlaub kann man sich das schon leisten. Sonntag wanderten wir auf einen Berg, von dem aus man den Tunguarahua, einen Vulkan mit über 5000 m Höhe sehen hätte sollen. Wir haben ihn auch fast gesehen, die Wolken verdeckten uns leider die Sicht bis zum Gipfel. Deswegen wollten wir uns Montag in der Früh 4 Quads (so kleine geländetaugliche Moped-Gefährte, aber mit 4 Rädern, deswegen Quad) ausborgen und nochmals raufdüsen, um den Vulkan zu sehen, leider aber regnete es und wir fuhren nicht. Schade, aber wenigstens haben wir jetzt einen Grund, nochmal hinzufahren. Aja, das hätte ich fast vergessen, am Samstag haben wir auch die Kirche besichtigt und Sonntag abend waren wir in einem Thermalbad, für das Banos berühmt ist, denn „Banos“ heißt ja eigentlich „Bäder“ und wenn man ein WC sucht, fragt man auch immer nach dem „Bano“, wie in den USA nach dem „Bathroom“. Das Wasser kommt vom Vulkan und ist im Bad 40 °C heiß und direkt danach kann man sich unter das eiskalte Wasser stellen, das vom Wasserfall direkt neben dem Bad abgezweigt wird. Was bei uns Zivis gut angekommen ist, waren die Verkaufsstände, an denen man Zuckerrohr kaufen kann. Da kauft man so kleine Stückchen Holz, die aber total voll sind mit dem puren Zuckerwasser und man beißt dann drauf und saugt den Zucker heraus, sicher nicht gesund, aber total gut. Weil am Sonntag die Volksabstimmung über die neue Consitución, die Verfassung, war, galt am Samstag und Sonntag das „ley seca“, das trockene Gesetz. Was das wohl bedeutet? Montag Nachmittag sind wir zurückgefahren und bei Tageslicht werden einem die wahren Ausmaße der Anden bewusst – einfach herrlich, die Berge scheinen unendlich hoch, die Täler unendlich tief und der Bus unendlich zu schnell auf der Schotterstraße, neben der es ohne Leitplanken sicher 500 m oder mehr in die Tiefe geht. Aber so etwas muss man erlebt haben, Fotos können nie alles vermitteln, zum Glück auch, sonst hätt ich nicht herkommen brauchen. &lt;br /&gt;Meinem Hund geht es schon wieder viel besser, er ist abgemagert, frisst aber wieder alles was ihm in die Quere kommt. Dienstag waren wir beim Tierarzt und er hat ihm 2 Spritzen gegeben. Danach kamen aus seiner Wunde 15-20 richtig große Maden heraus und bald danach sind die schon sehr großen Löcher verheilt. Jetzt hat er zwar noch eine Wunde am einen Ohr, aber das andere ist schon verheilt, es schaut noch relativ arg aus, weil das Fell erst wieder drüberwachsen muss, aber ich bin zuversichtlich, dass er wieder ganz der Alte wird. Vielleicht nicht ganz, weil er glaub ich einiges an Vertrauen zu uns verloren hat, weil wir ihn immer mit dem Desinfektionsspray eingesprüht haben und das hat ihm nicht so gefallen aber sicher geholfen. Seit einigen Tagen schnappt er immer nach Fliegen, das hat er sonst nie gemacht, vielleicht weiß er, dass die Viecher ihm die Maden in den Kopf gelegt haben.&lt;br /&gt;Der Hahn wird nicht mehr lange leben. Er frisst immer alles, was ich den Gänsen gebe, aber das ist nicht der Grund. Ich will ihn essen, suche aber wen, der das alles kann mit umbringen und so, das ist schon lustig, ich kann zwar die Buchhaltung machen, Rechnungen schreiben und Geld verwalten, an so grundlegenden Sachen wie Tiere schlachten scheitere ich hier aber.&lt;br /&gt;Sonst geht es mir allerdings sehr gut. Heute ist mir, weiß nicht warum, plötzlich bewusst geworden, wie selbstverständlich ich so manches hier schon hinnehme, man gewöhnt sich an den Lärm der Straße, an Busfahren, an den Gestank, aber andererseits gibt es Sachen, an die ich mich nie gewöhnen werde, so bleibt bei mir zum Beispiel von dem Mittagessen, dass zu fast drei Viertel aus Reis besteht immer fast der halbe Teller mit Reis über, weil ich einfach nicht so viel Reis essen will und kann. Schmeckt ja auch fad, nur Reis. Deswegen auch hier noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an Opa und Oma und meine Eltern für zwei Packerl voll mit guter Schokolade, Speck und Wurst. Eine halbe Stange Wurst haben wir gemeinsam an einem Abend gegessen, wenn man fade zache Hendln und Reis gewöhnt ist, echt ein Genuss.&lt;br /&gt;Heute zu meinem Geburtstag hat mir der Flo zum Frühstück einen Kaffee gebracht. Zwar keinen frischen, so einen fertig eingepackten, aber trotzdem, einfach toll. In Banos habe ich auch zum ersten Mal nach 2 Monaten wieder guten Kaffee getrunken. Eigentlich habe ich dazwischen gar keinen getrunken, der geht mir wirklich ab. Es gäbe zwar so Nescafé hier zu kaufen, aber Bohnenkaffee ist eine Seltenheit oder sehr teuer, fast teurer als in Österreich, da hats doch was, wenn man bedenkt, dass in Südamerika Kaffee angebaut wird und in Österreich nicht. &lt;br /&gt;Und eigentlich schreibt man Baños so mit ñ, aber den Text bis daher hab ich mit einer deutschen Tastatur geschrieben, deswegen fehlt das ñ.&lt;br /&gt;Hier die Fotos:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/27350295@N04/?saved=1"&gt;http://www.flickr.com/photos/27350295@N04/?saved=1&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-562907553488032244?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/562907553488032244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=562907553488032244&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/562907553488032244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/562907553488032244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/mega-santa-maria.html' title='Mega Santa Maria'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-1288636647116169933</id><published>2008-10-04T01:48:00.001+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.548+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>Que loco...</title><content type='html'>Kleine Kuriositaet am Rande: Es ist gerade 3. Oktober, 18:50 Ortszeit in Guayaquil, wo ich diese Zeilen schreibe und hier bin ich noch 19, in Europa aber schon 20, ist das nicht lustig? Ich find schon. Wieder etwas, wo ich mich drueber freuen kann.&lt;br /&gt;Morgen kommt mehr von mir.&lt;br /&gt;Machts es gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5798637901137272279-1288636647116169933?l=klaus-l.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://klaus-l.blogspot.com/feeds/1288636647116169933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5798637901137272279&amp;postID=1288636647116169933&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1288636647116169933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5798637901137272279/posts/default/1288636647116169933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://klaus-l.blogspot.com/2008/10/que-loco.html' title='Que loco...'/><author><name>Klaus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02103071587578429038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_0MxlwSkPDmc/SIyghNYqBgI/AAAAAAAAAAc/sKKP71AW5hY/S220/DSC_0115.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5798637901137272279.post-9221334938231295242</id><published>2008-09-28T22:25:00.002+02:00</published><updated>2009-09-24T13:24:00.548+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auslandsdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zivildienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pedro Carbo'/><title type='text'>So viel zu erzählen!</title><content type='html'>Irgendwie merke ich gerade, dass ich aufgehört habe, die Wochen zu zählen. Erstens weil ich schon in Monaten zähle (bald 2 Monate in Ecuador) und zweitens weil die Zeit hier irgendwie anders vergeht als in Europa. (Drittens auch, weil ich jetzt zu faul bin zum Nachrechnen.) Manche Sachen gehen so unkompliziert und schnell, anderes dauert ewig und ist extrem schwierig. Außerdem geschieht so viel um einen herum, dass man gar nicht alles so schnell verarbeiten kann und daher kommt wahrscheinlich, dass es einem vorkommt, als ob die Zeit wie im Flug verginge. Letzten Mittwoch ist der Klaus I heimgeflogen, der Abschied war sehr traurig, weniger für uns, wo wir uns sicher sind, dass wir uns, wenn alles gut geht, in Österreich in einem Jahr wieder sehen, sondern für ihn, wo er ja weiß, dass er viele seiner ecuadorianischen Kollegen und Freunde vielleicht nie wieder sehen wird. Klingt irgendwie sehr hart, ich auf jeden Fall wünsch ihm, dass er wieder einmal kommen kann um alle zu besuchen. &lt;br /&gt;Meine Tiere machen mir zu Zeit ein bisschen Sorgen. Die Gänse wollen nur mehr Blätter fressen, die ich in der Trockenzeit aber einfach nicht finde (kennt sich vielleicht wer aus, was sie sonst noch fressen könnten? – unsere Bauern reden immer nur von Mais…) und der Hier (Hund) ist am Montag mit einer tiefen Wunde am Ohr nach Hause gekommen, nachdem er das ganze Wochenende weg war. Die Wunde hat sich irgendwie infiziert und ich fürchte, dass er so Parasiten oder was hat, weil er sich ständig kratzt und jetzt auch schon das andere Ohr aufgekratzt hat. Am Donnerstag hab ich endlich einen Tierarzt erreicht, der ihm dann 2 Spritzen gegeben hat und Medikamente um 15$ verschrieben hat. Ich hab aber nicht alle gekauft, weil nicht mal ich so viel Geld mitgehabt habe. Jedenfalls hab ich auf die falschen verzichtet; die Salbe lässt er sich nicht raufschmieren, also hab ich heute den Spray noch gekauft, den ich ihm, während er schläft von hinten auf die Wunde sprühe, der sollte dann die Parasiten und Fliegen von ihm abhalten. Naja, in Pedro Carbo 15$ für Hundemedizin auszugeben bereitete mir schon ein schlechtes gewissen, die monatliche Sozialhilfe, von der Menschen (über)leben können sind 30$.&lt;br /&gt;Letzten Samstag waren wir mit ein paar Leuten vom CAAM auf Ausflug am Campo (Land – wobei Pedro Carbo auch eher Land als Stadt ist) und am Campo herrschen schon noch andere Verhältnisse als in der Stadt. Wir sind so mit dem Pickup über Schotterstrassen und durch fast ausgetrocknete Flussbette gefahren, während in den Lacken, die der Fluss von der Regenzeit gelassen hat, Leute sich oder ihre Wäsche gewaschen haben.  Und manche Häuser dort bestehen echt nur aus ein paar Stecken, Wellblech und einer Plane als Dach. Dann sind uns viele Leute auf Pferden oder so Maultieren begegnet. Hat Vorteile, denn wo wir den Pickup abstellen mussten, wären wir auf den Tieren sicher noch weitergekommen. Wir sind dann über einen relativ steilen Hang hinunter in ein Flussbett (Klaus und ich haben einen riesigen Topf mit Arroz con Pollo [Reis mit Hendl] geschleppt) zu einem Fluss, der noch immer Wasser hatte und an dieser Stelle einen Wasserfall und 2 tiefe Becken macht. Ich habe leider meine Badehose vergessen, aber das vom Felsen Springen wäre sowieso nichts für mich gewesen. &lt;br /&gt;Am Sonntag war dann großes Bingo vom CRESEM, da kommen an die 1000 Leute und spielen Bingo. Von reichen Leuten oder Firmen werden Preise (Kühlschränke, Fernseher, Hauptpreis war 500$ in bar) gespendet und der Gewinn geht ans CRESEM. Ganz schön viel nämlich, wenn man bedenkt, dass eine Tabla, so eine Tabelle zum Bingospielen, mit der man teilnehmen kann, 5$ kostet und dann wird Essen und Trinken auch noch verkauft. Ich hab nicht gespielt, dafür um so mehr fotografiert und auch 7 Empanadas (so frittierte Teigtaschen mit Käse oder Fleisch oder Hendl drin, extrem fett aber gut!) und 2 Chuzos (ein gegrillter Spieß mit unreifer gebratener Kochbanane, die ein bisschen nach Erdapfel schmeckt und Wurst) gegessen, damit Geld reinkommt. Es gibt schon gute Sachen zu Essen, aber wirklich hochwertiges Essen, oder Produkte, die annähernd so sind wie in Österreich (zB Schwarzbrot) sind schwer zu bekommen und dann oft s
