Donnerstag, 25. August 2011

Hong Kong - letzte Station

Zum ersten Mal seit eineinhalb Wochen kann ich meine Eintraege wieder selbst ohne Umwege schreiben, da es in Hong Kong, obwohl es seit 1997 zu China gehoert keine Zensur gibt. Einige Freiheiten fuer die hiesige Bevoelkerung haben die Briten den Chinesen bei der Uebergabe doch abgerungen. Gestern, Mittwoch, besuchten wir den Shanghaier Stadtteil Pudong, der im Grossen und Ganzen in den letzten 30 Jahren aus der Erde gestampft wurde. Ein Hochhaus nach dem anderen, viele Einkaufszentren und alles sehr amerikanisch angelegt. Auch den riesigen neuen Apple-Store dort konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Am Abend, bei beginnender Daemmerung (was im Osten Chinas schon um 18 Uhr ist, da im ganzen grossen China nur eine einzige Zeitzone herrscht) fuhren wir auf das "Shanghai World Finance Center", das hoechste Haus Chinas. Vom 100. Stock auf ca 450 m Hoehe ueber dem Grund haetten wir eine fantastische Sicht gehabt, allerdings hat der Wolkenkratzer gestern abend seinem Namen alle Ehre gemacht und wir sahen meist nur Wolken vorbeiziehen. In den kurzen Momenten, wo es aber aufklarte konnten wir durchaus die eine oder andere spektakulaere Aussicht geniessen. Spaeter am Abend fuhren wir noch zum Flussufer um Fotos der Skyline von Pudong bei Nacht zu machen.
Heute regnete es in Shanghai in Stroemen. Deswegen fuhren wir nicht mit der U-Bahn sondern mit einem Taxi zum Flughafen, da wir auf dem Weg zur Station wohl "waschlnass" geworden waeren. Das Taxi kostete dann zu unser aller Ueberraschung auch nur etwas mehr als 4 Euro. Der Flug hatte leider ueber eine Stunde Verspaetung, sodass wir Hong Kong bis jetzt nur im Finsteren kennen. Das Hotel ist nicht so gut hier, ein sehr kleines  Zimmer mit einem Mini-Bad, dafuer sind wir aber  ziemlich im Zentrum der Insel. In Hong Kong herrscht Linksverkehr und was wir bis jetzt am Ungewoehnlichsten fanden sind die doppelstoeckigen Busse aber noch viel mehr die doppelstoeckigen Strassenbahnen, die nur aus einem Wagen bestehen und deshalb fast hoeher als lang sind.
Ausserdem ist es hier extrem  heiss und schwuel. Als wir in Peking ankamen dachten  wir bereits, es gehe kaum noch heisser und drueckender, aber Shanghai und ueberhaupt Hong Kong haben uns da jetzt eines Besseren belehrt.
Mit Vorfreude auf die naechsten Berichte aus der Sauna Chinas;

CCK

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